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Ski d'été 4: Cervinia Zermatt 29.-30.06.2019 /\ Aussichtsreicher Abschluss

Ski d'été 4: Cervinia Zermatt 29.-30.06.2019 /\ Aussichtsreicher Abschluss
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Nach Les 2 Alpes, Val d’Isère und Tignes ging es zum Abschluss der Sommerskitour von Frankreich ins Aostatal zum italienisch-schweizer Skigebiet Cervinia-Zermatt. Auf italienischer Seite hatten sich die hohen Temperaturen besonders bemerkbar gemacht, hier waren offiziell bereits alle Pisten geschlossen. Auf Schweizer Seite kam man zum Glück noch bis zum Trockenen Steg. Da auch die italienische Ventina noch gut fahrbar war, ergaben sich also zweimal etwa 1.000 Hm Differenz Ende Juni 8) Auch diese beiden Tage blieb es heiß, aber dafür auch sonnig.

> Skigebiet:
2.810/2.920-3.899 m
Im Skigebiet: 2 PB, 1 3S, 3 SL
Tarif international: 1 Tag 44,50€, 2 Tage 81€
Seite Cervinia geöffnet vom 29.06-08.09.2019
Erste Bergfahrt (theoretisch) 7 Uhr, Skilifte von 07:30-13:00, Gondelbahn Plan Maison bis 16:20

> Wetter:
Sonnig, wobei am Samstag teilweise Wolken auf der italienischen Seite
Bis 22 °C in Breuil-Cervinia (2.050 m)
3-8 °C auf dem Klein Matterhorn (3.800 m)

> Wartezeiten:
An der Skipasskasse in Cervinia bestimmt 15 Min
Am Sonntag öffnete die unterste Sektion in Cervinia morgens verspätet und auch in Zermatt kam es zu Verzögerungen an der 3S und die PB war geschlossen.
Am Plateau Rosa wurde der zweite SL immer nur geöffnet, wenn die Schlange am anderen SL auch wirklich schon größer war.
An der 3S kam man eigentlich immer noch in die nächste Kabine.

> Publikum:
Sehr international (Italiener, Schweizer, Engländer, Deutsche, ...)
Überwiegend und damit deutlich mehr Gäste als in Frankreich.
Zudem in den Zubringerbahnen auch wesentlich mehr Touristen und Bergsteiger.

> Geöffnet:
Pisten 73, 80-88

> Positves:
+ Einmalige Aussichten in allen Höhen
+ Bergkulisse mit Matterhorn und Breithorn
+ Effiziente, schnelle und moderne 3S-Bahn (mir deutlich lieber als Pendelbahnen)
+ Sehr lange Abfahrten
+ Guter, schneller Schnee am Plateau Rosa
+ "Hohe" Atmosphäre am Gobba di Rollin
+ Aufeinandertreffen von italienischen und Schweizer Eigenheiten
+ Pasta und Eis in Cervinia

> Negatives:
- Im Vergleich zum Iseran sind es erstmal drei Bahnen bis zu den Pisten
- Von der Kabine zur Piste und insbesondere unten bis zum Einstieg (am Sonntag war der Schnee nochmal weiter zurückgegangen) sind es bei der 3S doch etwas weite Fußwege
- Technische Störungen an der Plan Maison sowie 3S
- Zweiter SL nicht dauerhaft in Betrieb
- Durch die hohen Temperaturen ab 10 Uhr die (teils flache) Piste zum Trockenen Steg bremsend
- SL Testa ab diesem Wochenende leider nicht mehr in Betrieb (so hätten die beiden guten roten Pisten dort einfacher wiederholt werden können)

> Fazit:
Was für ein Abschluss der Sommerskitour und Skisaison 2018/2019! Nochmal guter Schnee, tolles Wetter und besondere Panoramen. Und eine gute Abwechslung zu den französischen Gebieten.

Erste Fotos und Eindrücke hatte ich bereits hier gepostet: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=145&t=60089&start=475

> Freitag, 28.06.2019:
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Von Tignes aus ging es über Ste-Foy-Tarentaise (im Foto links zu sehen) und abkürzend über die kleinen Ortschaften von Montvalezan Richtung La Rosière. Noch ein letzter Blick zurück

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> In La Rosière war es abgesehen von mehreren Hotelbaustellen noch ruhig

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> Beim Stangenschlepper Sévolière. Die Ecke ist im Sommer kaum wiederzuerkennen. Vor anderthalb Jahren war ich hier noch im Schneetreiben und es war einer der wenigen geöffneten Lifte.

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> Weiter geht’s Richtung Passhöhe. Schnee liegt hier kaum noch.

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> Breite und flache Passebene mit obligatorischem Wind. Der macht auch an vielen Tagen in der Saison dem Skigebiet hier Probleme (auch bei meinen beiden Besuchen).

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> Immerhin 2.188 m. Im Hintergrund ein Berhardiner auf Rollschuhen :D

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> Kleiner See auf der italienischen Seite

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> Im Januar war trotz mäßiger Schneelage nicht zu sehen, dass man hier bei der Abfahrt eine Steinmauer überquert :D die Pisten an diesem Lift (Piccolo San Bernardo Express) und am benachbarten Fourclaz Express übrigens empfehlenswert ;) zusammen mit den Talabfahrten die besten von La Thuile.

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> Schön bunt hier oben

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> Man merkt leider auch direkt wieder den geringeren Fahrspaß von diesen italienischen Passtraßen: Max. Tempolimit 50, Überholverbot, seltsame Kurvenradien, … kein Vergleich zu Iseran und Co (ohne zusätzliche Tempolimits). Aber im Aostatal ist es ja eh übertrieben und setzt sich auch hinter La Thuile und auf der Straße im Tal fort… Und die Einheimischen halten sich eh nicht dran und fahren 80, wo 30 ist.

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> Blick von Piste 3 auf La Thuile. Eine der guten schwarzen Talabfahrten. Der Bericht zur Woche in La Thuile im Januar folgt auch noch irgendwann.

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> Im Ort hab ich dann erstmal an beiden Eisdielen ein Eis gegessen :D

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> Nochmal ein Blick auf die schwarzen Talabfahrten. Hier findet nächsten Winter wieder ein Frauen-Weltcup statt.

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> Unten im Aostatal angekommen bei stickigen 38 Grad im Schatten… Hier das Castello Sarriod de la Tour.

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> Nicht weit entfernt: Das Castello di Saint-Pierre. Bei der Ankunft an der Pension in Valtournenche war es dann zumindest etwas kühler.

> Samstag, 29.06.2019:
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> Morgens ging es in 10-15 Min von Valtournenche weiter bis zur Talstation in Breuil-Cervinia. Nach dem Anstehen an der Kasse und der Fahrt mit der EUB Plan Maison dann um 07:25 dieser Ausblick aus der EUB Cime Bianche Laghi

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> Um 07:45 endlich oben auf 3.450 m mit Blick zurück nach Breuil-Cervinia. Während es hier noch schattig ist, …

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> … zeigt sich auf der anderen Seite bereits die Sonne

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> Erstmal noch weiter bergauf am Plateau Rosa auf etwa 3.700 m, dem Kern des Skigebiets für die nächsten 5h

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> Nach zwei Abfahrten dort nahm ich die „Talabfahrt“ zum trockenen Steg. Nach einem guten Hang auf der Piste 80 oder 83 wird es für längere Zeit flach, aber morgens noch kein Problem.

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> Anschließend folgt nochmal ein längerer Hang. Wie man sieht wurde es bereits um 08:30 hier weicher. Aber lieber so und dafür dieses traumhafte Wetter :)

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> Das Matterhorn ist nirgendwo zu übersehen :ja:

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> Anschließend verläuft die Piste ein Stück über die Spur des geschlossenen SL Gandegg

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> An dem Tag konnte man noch fast bis zum Gebäudeeingang fahren, tags darauf war dann schon auf der Gerade vor der Links-Rechts-Kurve (nicht im Bild) Schluss mit dem Schnee und ein längerer Fußweg erforderlich.

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> Blick nach Zermatt

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> In der neuen 3S. Sehr komfortabel und man musste unten weder lange auf eine Kabine warten, noch war der Andrang zu groß. Einzige Ausnahme: wenn gerade so eine geschlossene Diamantenkabine einfuhr :lach:

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> Tolle Aussicht von oben auf das Plateau Rosa

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> Und Blick von der Bergstation des SL Breithorn/Gobba di Rollin (3.899 m) zurück zum Klein Matterhorn (3.883 m).

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> Grenzlift war noch geschlossen und ohne Bügel

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> Einmalige Aussicht

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> Wo könnte man die Saison besser beenden, wenn nicht auf den höchsten Pisten der Alpen?

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> Gut präpariert Richtung Matterhorn 8)

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> Die letzten Meter der 3S-Fahrt bieten eine weite Aussicht

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> 10:45, nun war es hier unten bereits weich und bremsend. An beiden Tagen fuhr ich je 6x bis zum Trockenen Steg. Hat sich also gelohnt, dass die Piste noch geöffnet war.

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> Tolle Piste am SL Testa. Leider nicht direkt wiederholbar, da dieser bereits geschlossen ist…

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> Nach der letzten SL-Fahrt um 13 Uhr. Zwar weich, aber nicht bremsend und besonders im Trainingsgelände rechts wenig zerfahren

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> Auch hier ist der Saharasand gut sichtbar

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> Auf Höhe Plan Maison nur noch wenig Schnee

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> Das Stationsgebäude Plan Maison hat noch seinen speziellen Charme. Links kann man gut und schnell Nudeln essen.

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> Der Ort wird schon deutlich dominiert vom Matterhorn

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> Und auch in der Einkaufsstraße ist die tolle Bergkulisse nicht zu übersehen.

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> Hier sah es bei meinem Besuch im Januar noch etwas weißer aus :D

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> Nach einem leckeren Eis in Cervinia, …

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> fand ich hier in Valtournenche ebenfalls noch eine gute Eisdiele mit frischem, (wirklich) selbstgemachten Eis. 8)

> Sonntag, 30.06.2019:
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> Am nächsten Morgen zeigt sich auch die italienische Seite vollkommen wolkenlos. Somit war auch der neunte und letzte Tag der Tour sonnig :) (ok, abgesehen vom kurzen Schneesturm am ersten Tag :o)

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> Kann nicht jeder Tag des Jahres so starten? ;)

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> Ich fuhr extra direkt zum Trockenen Steg, weil ich vom Vortag lernte und den schnellen+harten Schnee so lange wie möglich ausnutzen wollte. Und um zudem einmal die bis 08:10 geöffnete PB zu fahren. Um 07:55 kam ich am Trockenen Steg an und ein Mitarbeiter teilte mir mit, dass die PB außer Betrieb sei und ich zur 3S gehen solle. Es sei hier heute Morgen etwas durcheinander gewesen. Auf Rückfrage, da diese ja eigentlich erst um 08:15 öffnete, meinte er, sie würde heute ggf. schon 08:10 öffnen. Stimmte dann zwar auch, aber vor dem Eingangstor hatte sich natürlich schon eine große Menschentraube gebildet aus Skiclubs, Bergsteigern und Touristen. Also insgesamt 20 Min verschenkt, hätte also doch wie am Vortag 2x am Plateau Rosa fahren können…
Im Laufe des Tages hatte die 3S zudem auch mehrfach Probleme und ich fuhr einmal mit ihr nach längerem Stopp erst wieder mehrere hundert Meter bergab.

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> Beim tollen Ausblick oben sind diese Unstimmigkeiten zum Glück schnell vergessen.

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> Das Breithorn

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> Ausblick ins Aostatal und zum Gran Paradiso

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> Die Saison endet schließlich, wie sie vor 117 Skitagen letztes Jahr im August begonnen hat: Mit Sommerski in Italien :D

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> Und die (geschlossene, aber teils präparierte) Ventina ist bestimmt auch nicht die schlechteste Piste zum Abschluss ;)

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> So ging es abschließend durch den Großen-St-Bernhard-Tunnel und am Genfer See entlang noch die 850 km nach Hause.
 
Gab es an der Ventina irgendeine schwierige/apere Stelle, warum man die nicht offiziell offen hatte?

Die Saison endet schließlich, wie sie vor 117 Skitagen letztes Jahr im August begonnen hat:
Reife Leistung. Wenn dein Zähler vom Vorjahr korrekt ist, also mehr als doppelt so viel wie die Saison zuvor? Auch in Zukunft über 100 geplant?
 
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Also das war die einzige schneeärmere Stelle, wobei die Piste rechts verläuft (hätte man mit Schneeschieben noch verbessern können), ansonsten immer mindestens Pistenraupenbreite.

Genau, die vorherige Saison waren es "nur" 55 Tage (aber trotzdem abwechslungsreich) und zu dieser Saison konnte ich die Tage mehr als verdoppeln :D unter anderem auch durch das Sommerski letzten August und diesen Juni. Bei den heißen Temperaturen lasse ich mich morgen nochmal den ganzen Tag in meinem Hausskigebiet Landgraaf einfrieren 8) , also werden es dann 118.
Nächste Saison sind auf jeden Fall nochmal 110-120 Tage eingeplant (bin schon fleißig am überlegen, wo es so hingehen könnte). Danach ist mein Studium zu Ende und mal schauen, was sich dann ergibt :wink:
 
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