02.11.2019 Hintertuxer Gletscher:
Der weite Skitag der Saison führte mich an den Hintertuxer Gletscher, und wider Erwarten wurde das für den Herbst ein ziemlich guter Skitag.
Das Wetter war ein guter Mix aus Sonne und Wolken, wobei es gegen Nachmittag immer sonniger wurde. Dazu war es für die Jahreszeit recht mild und es wehte ein heftiger Wind, der aber keinerlei Auswirkungen auf den wichtigen Bahnbetrieb hatte. Nur die 4EUB fuhr nicht, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wegen des Windes war oder wegen den neulich stattgefundenen Arbeiten.
Los war heute, wie erwartet, einiges. Ich hätte es mir aber sogar voller vorgestellt. Wartezeiten hatte ich heute, abgesehen von ein paar Minuten an der 6KSB bei einer Fahrt, keine. Es gab zwar an diversen Liften teils enorme Wartezeiten, aber die konnten gut umgangen werden. Die erste Fahrt am Gletscher machte ich am Olperer, ehe ich dann zum Kaserer wechselte, bis es dort gegen 10:15 Uhr zu voll wurde. Die restliche Zeit verbrachte ich dann an der DSB, Geforenen Wand und EUB/GB3, wo es sich nicht staute. Gegen Mittag fuhr ich dann noch einmal in den Kaserer-Bereich, ehe ich gegen 14:30 die Fahrt ins Tal antrat. Insgesamt bin ich so deutlich länger am Gletscher geblieben, als ich erwartet hätte.
Auf den Pisten war es jedoch meist sehr voll. Nur auf der 11 hatte man ab und an seine Ruhe.
Der Schnee war an sich ziemlich pulvrig und wurde den Tag über ganz leicht aufgefahren. Insgesamt waren die Pisten deutlich weicher als in Kitzbühel. Natürlich gab es im Vergleich zu Kitzbühel den Unterschied, dass es in Hintertux mit fortgeschrittener Zeit immer mehr große Eisplatten gab. Auch kamen an einigen Stellen Steine durch. Besonders hervorzuheben sind hier der Ausstieg des K2, sowie die Zufahrten zur 6KSB. Die Zufahrt zur 6KSB ist in einem miserablen Zustand. Auch die Hintertuxer wären gut beraten, große Depots anzulegen, denn dann könnte problemlos alles oberhalb des Tuxer Fernerhaus bei guten Bedingungen geöffnet werden. Die Verbindung zum Kaserer zurück ist aktuell z.B. nur „obenrum“ möglich.
Da ich meine Digicam in der Ferienwohnung vergessen habe, heute leider nur Handybilder.
Gefallen:
Halbwegs brauchbare Abwechslung für einen kurzen Skitag
Deutlich bessere Bedingungen, als erwartet
Keine nenneswerten Liftwartezeiten (für Herbst; im Winter wäre mir das zu voll)
Gutes Wetter
Gute Bedingungen am Kaserer
TSC
Nicht gefallen:
Viel los auf der Piste
Viele Eisplatten
Stellenweise steinig
Generell sehr schlechte Schneelage (die Schneehöhe ist nicht nennenswert)
Stark verkürzte Kaserer-Lifte
Daher:
,5 von

Bilder:
Morgendlicher Standardblick von der Gefrorenen Wand zum Olperer
Und das entsprechende Spiegelbild
Blick zur Talstation der 6KSB. Gleich in der Früh war es sehr angenehm leer. Die „neue“ Zufahrt hielt deutlich besser, als die „alte“ Zufahrt. Die „alte“ Zufahrt war in einem wirklich erbärmlichen Zustand. Ein entsprechendes Depot an dieser Stelle würde den Zustand massiv verbessern.
Kaserer-Standardblick von der Abfahrt links des K1 (von oben gesehen). Am Morgen gingen alle Abfahrten ganz gut. Am besten fand ich am Morgen die „Umfahrung“ über den K2, im Tagesverlauf wurde aber dann die 11 zur besseren Piste
Außenrum-Abfahrt am K2. Insbesondere der K2 wurde sehr stark verkürzt, aber für den normalen Einstieg hätte es ohnehin keinen Naturschnee gegeben. Auch hier zeigt sich, dass die Depots, wie sie an anderen Gletschern vorgelebt werden, eine wesentliche Verbesserung bringen würden.
Auf der 11
Blick über den K2 in die wolkenverhangene Bergwelt
Ein einziges Mal musste ich diese lange Wartezeit über mich ergehen lassen. Anschließend habe ich den Sektor gewechselt
Blick zum TFH. Die Abfahrt dorthin war schonmal besser im Herbst gewesen.
Blick zurück auf der TFH-Abfahrt. Wie man sieht, war es auf den Pisten gut voll
Die DSB-Abfahrt war, wie üblich im Herbst, mit Abstand die schlechteste Piste, da diese mit Eisplatten und Hügeln übersät war.
Blick zur Gletscherhütte. Die Schlegeis-Abfahrt wurde scheinbar schon grundpräpariert.
Blick vom K2 ins noch grüne Tuxertal
Ausblick von der Bergstation der KSB. Die Engstelle dort ist auch immer kritisch. Ich bin mal gespannt, wie sie die Situation dort lösen, wenn der Gletscher noch weiter zurück geht.
Ausblick über die KSB-Bergstation hinweg
Ausblick von der Aussichtsplattform
Dito
Dito
Fazit:
Heute war für Herbstverhältnisse ein erstaunlich guter Tag, den ich so im Vorhinein nicht so kommen sehen habe. Natürlich war sehr viel los, aber da doch einige Lifte in Betrieb sind, konnte man immerhin die Wartezeiten etwas umgehen. Auf den Pisten war es leider unmöglich, dem Gewusel auszuweichen. Die Schneeverhältnisse hätte ich sogar schlechter erwartet. Von guten Bedingungen sind wir aber noch Welten entfernt und es braucht ganz dringend einiges an Neuschnee, um die Bedingungen signifikant zu verbessern. Auch Depots würden helfen, das Angebot weiter zu verbessern.
Der weite Skitag der Saison führte mich an den Hintertuxer Gletscher, und wider Erwarten wurde das für den Herbst ein ziemlich guter Skitag.
Das Wetter war ein guter Mix aus Sonne und Wolken, wobei es gegen Nachmittag immer sonniger wurde. Dazu war es für die Jahreszeit recht mild und es wehte ein heftiger Wind, der aber keinerlei Auswirkungen auf den wichtigen Bahnbetrieb hatte. Nur die 4EUB fuhr nicht, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wegen des Windes war oder wegen den neulich stattgefundenen Arbeiten.
Los war heute, wie erwartet, einiges. Ich hätte es mir aber sogar voller vorgestellt. Wartezeiten hatte ich heute, abgesehen von ein paar Minuten an der 6KSB bei einer Fahrt, keine. Es gab zwar an diversen Liften teils enorme Wartezeiten, aber die konnten gut umgangen werden. Die erste Fahrt am Gletscher machte ich am Olperer, ehe ich dann zum Kaserer wechselte, bis es dort gegen 10:15 Uhr zu voll wurde. Die restliche Zeit verbrachte ich dann an der DSB, Geforenen Wand und EUB/GB3, wo es sich nicht staute. Gegen Mittag fuhr ich dann noch einmal in den Kaserer-Bereich, ehe ich gegen 14:30 die Fahrt ins Tal antrat. Insgesamt bin ich so deutlich länger am Gletscher geblieben, als ich erwartet hätte.
Auf den Pisten war es jedoch meist sehr voll. Nur auf der 11 hatte man ab und an seine Ruhe.
Der Schnee war an sich ziemlich pulvrig und wurde den Tag über ganz leicht aufgefahren. Insgesamt waren die Pisten deutlich weicher als in Kitzbühel. Natürlich gab es im Vergleich zu Kitzbühel den Unterschied, dass es in Hintertux mit fortgeschrittener Zeit immer mehr große Eisplatten gab. Auch kamen an einigen Stellen Steine durch. Besonders hervorzuheben sind hier der Ausstieg des K2, sowie die Zufahrten zur 6KSB. Die Zufahrt zur 6KSB ist in einem miserablen Zustand. Auch die Hintertuxer wären gut beraten, große Depots anzulegen, denn dann könnte problemlos alles oberhalb des Tuxer Fernerhaus bei guten Bedingungen geöffnet werden. Die Verbindung zum Kaserer zurück ist aktuell z.B. nur „obenrum“ möglich.
Da ich meine Digicam in der Ferienwohnung vergessen habe, heute leider nur Handybilder.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Morgendlicher Standardblick von der Gefrorenen Wand zum Olperer
Und das entsprechende Spiegelbild
Blick zur Talstation der 6KSB. Gleich in der Früh war es sehr angenehm leer. Die „neue“ Zufahrt hielt deutlich besser, als die „alte“ Zufahrt. Die „alte“ Zufahrt war in einem wirklich erbärmlichen Zustand. Ein entsprechendes Depot an dieser Stelle würde den Zustand massiv verbessern.
Kaserer-Standardblick von der Abfahrt links des K1 (von oben gesehen). Am Morgen gingen alle Abfahrten ganz gut. Am besten fand ich am Morgen die „Umfahrung“ über den K2, im Tagesverlauf wurde aber dann die 11 zur besseren Piste
Außenrum-Abfahrt am K2. Insbesondere der K2 wurde sehr stark verkürzt, aber für den normalen Einstieg hätte es ohnehin keinen Naturschnee gegeben. Auch hier zeigt sich, dass die Depots, wie sie an anderen Gletschern vorgelebt werden, eine wesentliche Verbesserung bringen würden.
Auf der 11
Blick über den K2 in die wolkenverhangene Bergwelt
Ein einziges Mal musste ich diese lange Wartezeit über mich ergehen lassen. Anschließend habe ich den Sektor gewechselt
Blick zum TFH. Die Abfahrt dorthin war schonmal besser im Herbst gewesen.
Blick zurück auf der TFH-Abfahrt. Wie man sieht, war es auf den Pisten gut voll
Die DSB-Abfahrt war, wie üblich im Herbst, mit Abstand die schlechteste Piste, da diese mit Eisplatten und Hügeln übersät war.
Blick zur Gletscherhütte. Die Schlegeis-Abfahrt wurde scheinbar schon grundpräpariert.
Blick vom K2 ins noch grüne Tuxertal
Ausblick von der Bergstation der KSB. Die Engstelle dort ist auch immer kritisch. Ich bin mal gespannt, wie sie die Situation dort lösen, wenn der Gletscher noch weiter zurück geht.
Ausblick über die KSB-Bergstation hinweg
Ausblick von der Aussichtsplattform
Dito
Dito
Fazit:
Heute war für Herbstverhältnisse ein erstaunlich guter Tag, den ich so im Vorhinein nicht so kommen sehen habe. Natürlich war sehr viel los, aber da doch einige Lifte in Betrieb sind, konnte man immerhin die Wartezeiten etwas umgehen. Auf den Pisten war es leider unmöglich, dem Gewusel auszuweichen. Die Schneeverhältnisse hätte ich sogar schlechter erwartet. Von guten Bedingungen sind wir aber noch Welten entfernt und es braucht ganz dringend einiges an Neuschnee, um die Bedingungen signifikant zu verbessern. Auch Depots würden helfen, das Angebot weiter zu verbessern.
