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Kreischberg 22. 12. 2019 ...weite Reise in den Winter

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An diesem Wochenende wollten meine Frau und ich eigentlich aufs Stuhleck. Wegen Dauerregen sind wir am Samstag ins Waldviertel ausgewichen. Ein Blick auf die Webcams am Samstag Abend war nicht gerade eine Einladung fürs Stuhleck am Sonntag. Da nahmen wir lieber die viel längere Fahrt in Kauf, und entschieden uns für einen Schitag am Kreischberg, wo die Webcams eine Winterlandschaft zeigten.

Wetter:
Bei Temperaturen um -3°C am Berg war es am Vormittag bewölkt, am Nachmittag setzte leichter Schneefall ein. Am höchsten Punkt auf der Rosenkranzhöhe war leichter Wind spürbar.

Lift- und Pistenstatus:
Außer dem Linken Sunshine-Schlepplift waren alle Lifte geöffnet,
Wartezeiten zwischen 0 und 5 FBM

Außer den Pistenvarianten 1a und 17a waren auch alle Pisten geöffnet.

Die, als Neuheit angekündigte, Kreischi-Geisterbahn ist nicht wirklich eine neue Piste. Hier wurden lediglich die Tafeln mit den Figuren aus der Serie „The Flintstones“ durch Tafeln, auf denen Geister abgebildet sind, ersetzt. Das „Yabaadabadoo-Land“ gibt es also nicht mehr.

Die Pistenvariante 13a, die bei meinen letzten Besuchen immer geschlossen war, ist mittlerweile aus den Pistenplänen verschwunden.

Pistenzustand:
In den höchsten Schigebietsteilen war man auf herrlichstem Pulver unterwegs. Je näher man der Mittelstation der Kreischberg-Gondelbahn kam, umso härter wurde die Piste. Die Talabfahrt hingegen war am Nachmittag oberflächlich herrlich aufgefirnt.

Bilder:
Ankunft bei der Bergstation der Kreischbergbahn. Wir erleben eine Winterlandschaft mit verschneiten Bäumen.
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Weiter geht es mit der Riegleralmbahn zu deren Bergstation.
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Blick ins Tal.
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Abfahrt auf der Piste 18 unter der Riegleralm-Gondelbahn.
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Dass es sich dabei um eine herrliche, frisch präparierte Piste handelt, kann man bei der Bewölkung auf den Fotos kaum erkennen.
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Wechsel zur Sixpack 6er-Sesselbahn.
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Abfahrt auf der Piste 17.
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Bergfahrt mit der 6er-Sesselbahn.
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Später geht es auf die Rosenkranzhöhe.
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Ich wähle für die Bergfahrt den Schlepplift,…
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…während meine Frau und der 14-jährige Sohn einer befreundeten afghanischen Familie, der uns heuer schon bei einigen Schiausflügen begleitet hat, den Sessellift wählen.
Ich bin mit dem Schlepplift natürlich schneller und warte oben auf die Ankunft meiner beiden Begleiter.
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Abfahrt auf der Piste 9.
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Nach einigen Abfahrten auf den unterschiedlichsten Pisten auf der Rosenkranzhöhe…
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…geht es über den Panoramaschiweg…
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…zum Kreischbergwirt, wo ich einerseits wieder jenen stillen Forums-Mitleser, der mich in den Osterferien 2018 angesprochen hat, zufällig wieder getroffen habe, und wo ich andererseits zum Mittagessen Gulaschsuppe und Germknödel konsumiert habe.
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Jetzt fehlen noch Bilder von den Pisten bei der 6er-Gondel. Obere Sektion.
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Untere Sektion.
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Ebenfalls im Bild: Die 4SB Schopfart.
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Die letzten Meter hinunter zum Parkplatz.
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Fazit:
Auch nachdem ich im Bericht von NIC, der am selben Tag am Stuhleck war, gelesen habe, dass die Pistenverhältnisse dort durchaus gut waren, bin ich davon überzeugt, dass sich die weite Anreise auf den Kreischberg trotzdem gelohnt hat. Die verschneite Landschaft, der pulvrige Schnee und auch der Schnee vom Himmel haben für weihnachtliche Stimmung gesorgt, die bei mir auf den Kunstschneebändern in grüner Landschaft wohl kaum aufgekommen wäre.
 
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Reaktionen: NIC
Schöner Bericht, wenn ich mir die Bilder anschaue bin ich mir auch sicher, dass ihr am Kreischberg bessere Verhältnisse als am Stuhleck hattet. Wie schon gesagt, es war gut am Stuhleck, aber Naturschnee und verschneite Landschaft ist schon was anderes :)

Für mich/uns ist der Kreischberg leider schon zu weit weg für einen Tagesausflug, unsere "Schmerzgrenze" liegt bei 2-2,5 Stunden. Damit deckt man Richtung A1 alle Skigebiete in NÖ + Forsteralm ab, Richtung S6 alle Skigebiete bis zum Präbichl und Richtung A2 alle Skigebiete bis zum Joglland/Teichalm. Skigebiete wie das Lachtal, Hohentauern, Hinterstoder oder die Lifte im Waldviertel wären theoretisch auch noch irgendwie machbar, aber bis jetzt hat´s immer nähere Alternativen gegeben, welche die lange Anfahrt nicht rechtfertigen würden. Die Hinfahrt würde eh gehen, aber dann die stundenlange Heimfahrt durch die Dunkelheit, puh... :wink:
 
Das mit den Schmerzgrenzen sehe ich ja ähnlich. Von Wien-Simmering zum Kreischberg hatte ich unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung eine Fahrzeit zwischen 2h 35min und 2h 40min. Damit ist das nur unwesentlich höher. Aber es stimmt schon, dass die Rückfahrt bei Dunkelheit schon etwas mühsam ist. Da ist es dann ein großer Vorteil, wenn ich mich mit meiner Frau am Steuer abwechseln kann.
Bei Schneefall, starkem Regen oder Nebel,... brauche ich so eine Reise auch nicht.
 
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