04.02.2022 Arosa-Lenzerheide:
Heute machte ich Station in Arosa-Lenzerheide. Völlig neu war für mich ein Einstieg ins Skigebiet von der südlichen Seite her. Bislang war ich immer in Churwalden oder am Heimberg eingestiegen. Unterkunftsbedingt bot sich heute aber ein Start an der 3KSB Tgantieni an.
Ich fuhr dann alle Anlagen auf der Westseite ab, ehe ich dann auf dem direkten Weg nach Arosa wechselte und dann am Nachmittag noch die Ostseite fuhr.
Der Neuschnee verbindet sich so langsam mit den sich darunter befindlichen Schneeschichten. Bis zum Mittag waren die Pisten, trotz der hohen Temperaturen, wahnsinnig pulvrig und griffig, was sehr schön zu fahren war. Dieser gute Schneezustand kaschierte es sogar einige Zeit, dass die Pisten aufgrund des sehr hohen Andrangs schnell abgenutzt wurden.
Los war heute wieder sehr viel, vor allem auf den Hauptpisten an Lavoz, Alp Stätz, Motta und Plattenhorn. Da anlagenseitig quasi Vollbetrieb herrschte, verteilten sich die Leute an den Liften gut, sodass die Wartezeiten im Normalzustand doch recht kurz waren. Maximal wartete ich ca. 5 Minuten. Eine Ausnahme war jedoch im Teilgebiet Arosa zu verzeichnen, da hier am Nachmittag sowohl die 2. Sektion der Weisshornbahn (dauerhaft) und temporär der Carmenna-Sessel ihren Dienst versagten. Die Folge waren natürlich Ausweichbewegungen auf die EUB Kulm (dort wartete ich den halben Hang des Förderbands hinunter (waren aber nicht einmal 10 Minuten), Brüggerhorn (ca. 5min) und Hörnli-Express (ca. 5min)). Ärgerlich, aber kein Weltuntergang, auch wenn ich natürlich sehr gerne auch auf das Weisshorn gefahren wäre.
Da viel los war, fuhren die Urdenbahn sowie die Rothorn-Gipfelbahn quasi ohne Unterbrechung.
Das Wetter war auch heute wieder sehr mild. Die Bergbahn-Infoschilder zeigten Temperaturen um 8 Grad an. Der Himmel war heute traumhaft wolkenlos.
Gefallen:
Weitläufiges Skigebiet mit modernen Anlagen
Guter Schneezustand
Winterfeeling
Sehr gutes Wetter
GraubündenCard
Nicht gefallen:
Sehr viel los, vor allem auf den Pisten
Zerfahrene Pisten am Nachmittag
Technische Defekte zweier Anlagen in Arosa
Aufgrund des Sonnenstands quasi vorgegebene Route durch das Skigebiet
Daher:
,75 von

Bilder:
Morgendlicher Ausblick vom Piz Scalottas ins Rheintal
Piste Schäfermulde. An sich schön zu fahren, aber wie erwartet war die Präparation nach dem Neuschnee nach wie vor noch nicht absatzfrei
Danach ging es dann über die blaue Abfahrt weiter in Richtung Pedra Grossa
Abfahrt Pedra Grossa. Noch war es relativ leer im Skigebiet
Doch schon am SL Gertrud musste ich 1-2min warten. Dafür war hier aber die Piste leer
Schwarze Abfahrt am Lavoz-Sessel. Aufgrund unruhiger Präparation war die Abfahrt jedoch nicht schön zu fahren
Am Lavoz-Haupthang fing dann so langsam das Gewusel an. Auch die 6KSB füllte sich rasch
Blick auf die Talstation Cumascheals
Und der Start in die schwarze Abfahrt an der gleichen Liftanlage. Auch hier war die Schwarze aufgrund der unruhigen Präparation nicht astrein
Hauptpiste an der Alp Stätz. Unten sieht man leicht die Warteschlangen am Stäzerhorn-Sessel. Einmal tat ich mir das an, waren ca. 5min
Ausblick vom Stäzerhorn
Blick von ebendort ins mittlerweile schon wieder grüne Rheintal
Zur Flucht vor den Massen bietet sich ja immer der SL Windegga an. Hier war es auf den Pisten deutlich ruhiger, aber am SL musste man sogar auch ab und an mal kurz warten.
Zwischenzeitlich machte ich dann auch noch einmal eine Talabfahrt nach Churwalden. Die Piste hier war schon recht frühlingshaft
Später fuhr ich auch noch die schöne, blaue Hintenrum-Abfahrt am SL Windegga
Blick aus der Sesselbahn Stäzertäli, bei der ich gegen Mittag nicht anstehen musste
Abfahrt Stäzertäli am Mittag
Anschließend ging es auf direktem Wege nach Arosa. Hier schon der Blick vom Hörnli ins Arosaer Teilskigebiet
Blick vom Plattenhorn zum Hörnli
Leichte und recht volle Abfahrt am Plattenhorn
Blick auf Arosa. Der Carmenna-Sessel links streikte, also musste ich via EUB Kulm ins Weisshorn-Gebiet.
Die EUB Kulm kam wegen dieses zusätzlichen Aufwands an ihre Kapazitätsgrenze. Das Förderband vom Pistenende zur Talstation wurde abgestellt und die Warteschlange reichte rund die Hälfte der Länge des Förderbands hinunter. Zu meiner (positiven) Überraschung war die Schlange aber recht flott unterwegs und nach ca. 8 Minuten saß ich schon in der Gondel.
Leider streikte auch die 2. Sektion der Weisshornbahn. Während der Carmenna-Sessel später noch in Betrieb ging, blieb die Pendelbahn außer Betrieb. Die Folge waren Wartezeiten am Brüggerhorn-Sessel.
Blick aus der Warteschlange am Brüggerhorn-Sessel zur defekten Weisshornbahn II
Blick vom Brüggerhorn zum Weisshorn
Ausblick von der Bergstation der Brüggerhornbahn
Via Black Diamond (Zustand war noch ok) ging es zur Talstation der Weisshornbahn
Anschließend fuhr ich auch noch die rote Abfahrt am Brüggerhorn-Sessel. Die rote Piste, die hier im Bild rechts abzweigt, bin ich bislang noch nie gefahren, was sich heute geändert hat. Eine durchaus sehr nette Abfahrt, abseits des Mainstreams
Blick in Richtung Kulm, bzw. Tschuggen
Später öffnete dann auch noch der Carmenna-Sessel wieder, sodass ich natürlich auch dort noch eine Fahrt machte
Bei der Rückfahrt findet man, wie gewohnt, im anderen Skigebietsteil am Urdenfürggli wieder den bekannten Tragödienhang
Tragödienhang Urdenfürggli nach den schlimmsten Stellen. So sch… die Piste am Nachmittag ist, so schön ist aber auch die Aussicht und Lichtstimmung am Nachmittag
Querfahrt auf der Ostseite in Höhe des Motta-Sessels
Auch die Piste am Weisshorn-Speed war schon gut aufgefahren, auch wenn ich das schon schlimmer erlebt habe
Nach einer Gondel Wartezeit fuhr ich dann auch noch vollständigkeitshalber aufs Rothorn. Skitechnisch lohnt das aber nach wie vor nicht, aber ich konnte mich auch für keine anderen Pisten mehr groß begeistern
Die Rothorn-Abfahrt liegt in den oberen Pistenteilen am Nachmittag wieder im Schatten
Weiter unten auf der Abfahrt (nach dem Skitunnel) findet man dann wieder sehr schöne Ausblicke vor
Da ich noch etwas Zeit hatte, fuhr ich heute auch mal den SL Crappa Grossa
Ehe es dann auf die Talabfahrt zur Rothornbahn ging. Von dort ging es dann wieder mit dem Bus zum Auto.
Fazit:
Die Pistenbedingungen nach dem Neuschnee verbessern sich. Leider startet nun aber die Ferienzeit, was den potentiell guten Pistenbedingungen natürlich fundamental entgegenwirkt. Insgesamt ist bereits jetzt ziemlich viel los, auch wenn man das an den Liften nicht zu sehr spürt (sofern denn auch alle Hauptanlagen laufen und sich wegen defekten Liften keine Schlangen an den Ausweichanlagen bilden).
Die vorgegebene Route im Skigebiet Arosa-Lenzerheide ist ja einerseits schön, da man quasi immer in der Sonne fährt, aber andererseits auch nervig, da man so weniger Abwechslung hat, als anderswo und doch irgendwie immer in der Kolonne unterwegs ist. Mittlerweile überwiegt bei mir hier eher der negative Aspekt. Wenn es im März oder so dann wieder leerer wird, dürfte das dann aber sicher nicht mehr wirklich stören.
Heute machte ich Station in Arosa-Lenzerheide. Völlig neu war für mich ein Einstieg ins Skigebiet von der südlichen Seite her. Bislang war ich immer in Churwalden oder am Heimberg eingestiegen. Unterkunftsbedingt bot sich heute aber ein Start an der 3KSB Tgantieni an.
Ich fuhr dann alle Anlagen auf der Westseite ab, ehe ich dann auf dem direkten Weg nach Arosa wechselte und dann am Nachmittag noch die Ostseite fuhr.
Der Neuschnee verbindet sich so langsam mit den sich darunter befindlichen Schneeschichten. Bis zum Mittag waren die Pisten, trotz der hohen Temperaturen, wahnsinnig pulvrig und griffig, was sehr schön zu fahren war. Dieser gute Schneezustand kaschierte es sogar einige Zeit, dass die Pisten aufgrund des sehr hohen Andrangs schnell abgenutzt wurden.
Los war heute wieder sehr viel, vor allem auf den Hauptpisten an Lavoz, Alp Stätz, Motta und Plattenhorn. Da anlagenseitig quasi Vollbetrieb herrschte, verteilten sich die Leute an den Liften gut, sodass die Wartezeiten im Normalzustand doch recht kurz waren. Maximal wartete ich ca. 5 Minuten. Eine Ausnahme war jedoch im Teilgebiet Arosa zu verzeichnen, da hier am Nachmittag sowohl die 2. Sektion der Weisshornbahn (dauerhaft) und temporär der Carmenna-Sessel ihren Dienst versagten. Die Folge waren natürlich Ausweichbewegungen auf die EUB Kulm (dort wartete ich den halben Hang des Förderbands hinunter (waren aber nicht einmal 10 Minuten), Brüggerhorn (ca. 5min) und Hörnli-Express (ca. 5min)). Ärgerlich, aber kein Weltuntergang, auch wenn ich natürlich sehr gerne auch auf das Weisshorn gefahren wäre.
Da viel los war, fuhren die Urdenbahn sowie die Rothorn-Gipfelbahn quasi ohne Unterbrechung.
Das Wetter war auch heute wieder sehr mild. Die Bergbahn-Infoschilder zeigten Temperaturen um 8 Grad an. Der Himmel war heute traumhaft wolkenlos.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Morgendlicher Ausblick vom Piz Scalottas ins Rheintal
Piste Schäfermulde. An sich schön zu fahren, aber wie erwartet war die Präparation nach dem Neuschnee nach wie vor noch nicht absatzfrei
Danach ging es dann über die blaue Abfahrt weiter in Richtung Pedra Grossa
Abfahrt Pedra Grossa. Noch war es relativ leer im Skigebiet
Doch schon am SL Gertrud musste ich 1-2min warten. Dafür war hier aber die Piste leer
Schwarze Abfahrt am Lavoz-Sessel. Aufgrund unruhiger Präparation war die Abfahrt jedoch nicht schön zu fahren
Am Lavoz-Haupthang fing dann so langsam das Gewusel an. Auch die 6KSB füllte sich rasch
Blick auf die Talstation Cumascheals
Und der Start in die schwarze Abfahrt an der gleichen Liftanlage. Auch hier war die Schwarze aufgrund der unruhigen Präparation nicht astrein
Hauptpiste an der Alp Stätz. Unten sieht man leicht die Warteschlangen am Stäzerhorn-Sessel. Einmal tat ich mir das an, waren ca. 5min
Ausblick vom Stäzerhorn
Blick von ebendort ins mittlerweile schon wieder grüne Rheintal
Zur Flucht vor den Massen bietet sich ja immer der SL Windegga an. Hier war es auf den Pisten deutlich ruhiger, aber am SL musste man sogar auch ab und an mal kurz warten.
Zwischenzeitlich machte ich dann auch noch einmal eine Talabfahrt nach Churwalden. Die Piste hier war schon recht frühlingshaft
Später fuhr ich auch noch die schöne, blaue Hintenrum-Abfahrt am SL Windegga
Blick aus der Sesselbahn Stäzertäli, bei der ich gegen Mittag nicht anstehen musste
Abfahrt Stäzertäli am Mittag
Anschließend ging es auf direktem Wege nach Arosa. Hier schon der Blick vom Hörnli ins Arosaer Teilskigebiet
Blick vom Plattenhorn zum Hörnli
Leichte und recht volle Abfahrt am Plattenhorn
Blick auf Arosa. Der Carmenna-Sessel links streikte, also musste ich via EUB Kulm ins Weisshorn-Gebiet.
Die EUB Kulm kam wegen dieses zusätzlichen Aufwands an ihre Kapazitätsgrenze. Das Förderband vom Pistenende zur Talstation wurde abgestellt und die Warteschlange reichte rund die Hälfte der Länge des Förderbands hinunter. Zu meiner (positiven) Überraschung war die Schlange aber recht flott unterwegs und nach ca. 8 Minuten saß ich schon in der Gondel.
Leider streikte auch die 2. Sektion der Weisshornbahn. Während der Carmenna-Sessel später noch in Betrieb ging, blieb die Pendelbahn außer Betrieb. Die Folge waren Wartezeiten am Brüggerhorn-Sessel.
Blick aus der Warteschlange am Brüggerhorn-Sessel zur defekten Weisshornbahn II
Blick vom Brüggerhorn zum Weisshorn
Ausblick von der Bergstation der Brüggerhornbahn
Via Black Diamond (Zustand war noch ok) ging es zur Talstation der Weisshornbahn
Anschließend fuhr ich auch noch die rote Abfahrt am Brüggerhorn-Sessel. Die rote Piste, die hier im Bild rechts abzweigt, bin ich bislang noch nie gefahren, was sich heute geändert hat. Eine durchaus sehr nette Abfahrt, abseits des Mainstreams
Blick in Richtung Kulm, bzw. Tschuggen
Später öffnete dann auch noch der Carmenna-Sessel wieder, sodass ich natürlich auch dort noch eine Fahrt machte
Bei der Rückfahrt findet man, wie gewohnt, im anderen Skigebietsteil am Urdenfürggli wieder den bekannten Tragödienhang
Tragödienhang Urdenfürggli nach den schlimmsten Stellen. So sch… die Piste am Nachmittag ist, so schön ist aber auch die Aussicht und Lichtstimmung am Nachmittag
Querfahrt auf der Ostseite in Höhe des Motta-Sessels
Auch die Piste am Weisshorn-Speed war schon gut aufgefahren, auch wenn ich das schon schlimmer erlebt habe
Nach einer Gondel Wartezeit fuhr ich dann auch noch vollständigkeitshalber aufs Rothorn. Skitechnisch lohnt das aber nach wie vor nicht, aber ich konnte mich auch für keine anderen Pisten mehr groß begeistern
Die Rothorn-Abfahrt liegt in den oberen Pistenteilen am Nachmittag wieder im Schatten
Weiter unten auf der Abfahrt (nach dem Skitunnel) findet man dann wieder sehr schöne Ausblicke vor
Da ich noch etwas Zeit hatte, fuhr ich heute auch mal den SL Crappa Grossa
Ehe es dann auf die Talabfahrt zur Rothornbahn ging. Von dort ging es dann wieder mit dem Bus zum Auto.
Fazit:
Die Pistenbedingungen nach dem Neuschnee verbessern sich. Leider startet nun aber die Ferienzeit, was den potentiell guten Pistenbedingungen natürlich fundamental entgegenwirkt. Insgesamt ist bereits jetzt ziemlich viel los, auch wenn man das an den Liften nicht zu sehr spürt (sofern denn auch alle Hauptanlagen laufen und sich wegen defekten Liften keine Schlangen an den Ausweichanlagen bilden).
Die vorgegebene Route im Skigebiet Arosa-Lenzerheide ist ja einerseits schön, da man quasi immer in der Sonne fährt, aber andererseits auch nervig, da man so weniger Abwechslung hat, als anderswo und doch irgendwie immer in der Kolonne unterwegs ist. Mittlerweile überwiegt bei mir hier eher der negative Aspekt. Wenn es im März oder so dann wieder leerer wird, dürfte das dann aber sicher nicht mehr wirklich stören.