Fast genau ein Jahr nach der Tour von Benutzer Kris in ähnlichen Gefilden: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=46&t=65219 habe ich mich heute Mittag vom Patscherkofel zur Glungezerhütte aufgemacht um dann über das Viggartal und den Bus ab Ellbögen wieder nach Innsbruck zurückzukehren.
Die Querung vom Kofel zum Glungezer hat eine lange Tradition: nach dem Bau der ursprünglichen Patscherkofelbahn in 1928 wurde der Weg so viel begangen dass die sehr lawinengefährdete Querungen der nördlichen Gipfelhänge des Kofels mit einem Tunnel allwetterfest gemacht wurde. Nach dem Bau der Glungezerbahn ist der Tunnel dann verrottet und wurde abgerissen. Für mich geht die Route heute allerdings zuerst auf den Gipfel des Kofel, das ermöglicht noch eine nette Abfahrt statt der Querung. Auf dem ganzen Weg ab Kofelgipfel bis zur Glungezerhütte habe ich übrigens keinen einzigen Menschen getroffen, und das mitten im Ballungsgebiet auf historischer Spur!
Als Langschläfer musste ich erst gegen halb 11 aus dem Haus, mit dem Bus J zur Patscherkofelbahn, kurz nach 11:15 ging es dann nach dem Auffellen über den Panoramaweg auf den Gipfel. Dort war zum einen ziemlich viel los, zum anderen war der Wind ziemlich eisig, weshalb ich keine Photos gemacht habe. Hier der Blick ins Oberland von letzter Woche:
Oben dann eine kleine Stärkung in der Bergstation des alten ESL, die jetzt als Gipfelstube firmiert. Abgefellt wird dann hinter dem Sendemasten, von dort geht es nach Nord-Osten:
Der Schnee in diesen schattigen hängen hat den Umbauprozess zum extrem feinen Altschnee-Powder schon bis in größere Tiefen hinter sich:
Durch die Zierbenwälder geht es weiter nach Osten:
Hier hätte ich mich allerdings lieber weiter rechts halten sollen, denn jetzt bin ich auf einem ziemlich Umweg gelandet, das Tal auf der rechten Seite wird bald so schroff, das man es nicht mehr überqueren kann:
Nach etwas hin-und-her auf dem Grat wird mir das bald klar, und ich muss mittels einer kleinen Zwischenabfahrt in die weiter östliche Geländekammer wechseln:
Dort geht es dann deutlich nördlich der Viggarspitze, kurz unterhalb des Gipfels der Neunerspitze entlang, anstatt wie vorgesehen auf der Südseite der Viggarspitze:
Eine etwas blöde Querung samt Steilhang mit leichter Felskletterei später bin ich jetzt endlich wieder an den oberen Hängen des Viggartals, im oberen und rechten Bildbereich findet sich dann auch die Abfahrtsroute.
Von dort gibt es auch noch mal einen schönen Rückblich zum Ausgangspunkt, sowie nach Süden. Inzwischen werden die Wolken deutlich dichter:
Auf der Terasse die dringend nötige Stärkung (die legendären Spaghetti Katmandu haben es auf kein Photo geschafft, da sie zu schnell verspeist wurden).
Rückblick auf die Hütte, die Wolken sind auch im Osten dichter geworden.
Vor mit hingegen die Abendsonne und eine 1600 Höhenmeter lange Abfahrt:
Feierabend!
(Edit: Datum im Titel korrigiert)
Die Querung vom Kofel zum Glungezer hat eine lange Tradition: nach dem Bau der ursprünglichen Patscherkofelbahn in 1928 wurde der Weg so viel begangen dass die sehr lawinengefährdete Querungen der nördlichen Gipfelhänge des Kofels mit einem Tunnel allwetterfest gemacht wurde. Nach dem Bau der Glungezerbahn ist der Tunnel dann verrottet und wurde abgerissen. Für mich geht die Route heute allerdings zuerst auf den Gipfel des Kofel, das ermöglicht noch eine nette Abfahrt statt der Querung. Auf dem ganzen Weg ab Kofelgipfel bis zur Glungezerhütte habe ich übrigens keinen einzigen Menschen getroffen, und das mitten im Ballungsgebiet auf historischer Spur!
Als Langschläfer musste ich erst gegen halb 11 aus dem Haus, mit dem Bus J zur Patscherkofelbahn, kurz nach 11:15 ging es dann nach dem Auffellen über den Panoramaweg auf den Gipfel. Dort war zum einen ziemlich viel los, zum anderen war der Wind ziemlich eisig, weshalb ich keine Photos gemacht habe. Hier der Blick ins Oberland von letzter Woche:
Oben dann eine kleine Stärkung in der Bergstation des alten ESL, die jetzt als Gipfelstube firmiert. Abgefellt wird dann hinter dem Sendemasten, von dort geht es nach Nord-Osten:
Der Schnee in diesen schattigen hängen hat den Umbauprozess zum extrem feinen Altschnee-Powder schon bis in größere Tiefen hinter sich:
Durch die Zierbenwälder geht es weiter nach Osten:
Hier hätte ich mich allerdings lieber weiter rechts halten sollen, denn jetzt bin ich auf einem ziemlich Umweg gelandet, das Tal auf der rechten Seite wird bald so schroff, das man es nicht mehr überqueren kann:
Nach etwas hin-und-her auf dem Grat wird mir das bald klar, und ich muss mittels einer kleinen Zwischenabfahrt in die weiter östliche Geländekammer wechseln:
Dort geht es dann deutlich nördlich der Viggarspitze, kurz unterhalb des Gipfels der Neunerspitze entlang, anstatt wie vorgesehen auf der Südseite der Viggarspitze:
Eine etwas blöde Querung samt Steilhang mit leichter Felskletterei später bin ich jetzt endlich wieder an den oberen Hängen des Viggartals, im oberen und rechten Bildbereich findet sich dann auch die Abfahrtsroute.
Von dort gibt es auch noch mal einen schönen Rückblich zum Ausgangspunkt, sowie nach Süden. Inzwischen werden die Wolken deutlich dichter:
Auf der Terasse die dringend nötige Stärkung (die legendären Spaghetti Katmandu haben es auf kein Photo geschafft, da sie zu schnell verspeist wurden).
Rückblick auf die Hütte, die Wolken sind auch im Osten dichter geworden.
Vor mit hingegen die Abendsonne und eine 1600 Höhenmeter lange Abfahrt:
Feierabend!
(Edit: Datum im Titel korrigiert)