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20.03.2022 | Diavolezza-Lagalb-Zuoz | Viel Neues

20.03.2022 Diavolezza – Lagalb – Zuoz:

Am heutigen Sonntag zog es mich wieder in relativ kleine Skigebiete, nämlich in die Gebiete rund um den Berninapass und in Zuoz, wo heute schon der letzte Betriebstag war.

Grundsätzlich war auch heute das Wetter wieder super. Jedoch hielten sich am Berninapass hartnäckig Wolken, die auch immer wieder bis zur Diavolezza und an sich immer bis zum Piz Lagalb rüberreichten. Auch weiter nördlich hielt sich immer ein milchiger Film, der natürlich nicht schlimm war.
Die Temperaturen bewegten sich heute rund um den Gefrierpunkt. Wind war nicht spürbar.

Die Pisten waren heute leider nicht so wahnsinnig gut in Schuss. Man merkt einfach, wie wenig Schnee im Engadin liegt und dass das letzte Schneefallereignis schon ewig her ist. Mehr dazu bei den jeweiligen Skigebieten.

Gefallen:
:D Überwiegend gutes Wetter
:D Grandiose Landschaft
:D An sich nicht zu viel Betrieb
:D Mit den Skigebieten Lagalb und Zuoz Neues kennengelernt
:D GraubündenCard

Nicht gefallen:
:-( Teilweise recht ruppige Präparation, was man so aus dem Engadin nicht gewohnt ist
:-( Unangenehmer Harsch im Skigebiet Zuoz
:-( 10min-Takt der Lagalb-Gondel (15min, so wie auch im Internet angegeben wären perfekt)

Daher: :D :D :D :D von :D :D :D :D :D

Bilder:

Diavolezza:


Um 08:00 Uhr startete ich mit einer Gondel voller Tourengeher in den Skitag. In der Früh fuhr ich 6 Mal an der Pendelbahn. Bis 09:20 Uhr fuhr die Bahn auch im kommunizierten 20min-Takt, was für mich super ist, da man immer die nächste Bahn erreicht. Leider ist man ab ca. 09:30 Uhr dann aufgrund des doch nicht ganz wenigen Andrangs außer Takt gefahren, was für mich die Wartezeiten auf die Gondel deutlich verlängerte. Ich fuhr dann aber immer wieder Zwischenfahrten an der Gletschersesselbahn, wo die Bedingungen an sich auch am Besten waren. Gut war auch die „Hauptabfahrt“ an der Diavolezza-Pendelbahn. Vergessen konnte man den unteren Teil der schwarzen Piste (heftig schlagig und unruhig). Der obere Teil der schwarzen Piste war leider geschlossen.

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Morgens auf der Plattform der Diavolezzabahn

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In Richtung Berninapass hingen hartnäckig Wolken

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Die Wolkengrenze war in etwa im Bereich des Piz Lagalb

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Auch vom Morterratschtal drückten noch ein paar Wolken hoch. Die Gletscherabfahrt dort hinab war leider gesperrt. Scheinbar ist die Abfahrt sehr steinig

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Über dem Talnebel

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Auf der Talabfahrt

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Blick aus der Pendelbahn zu deren Bergstation

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Blick zur Talstation der Diavolezzabahn

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Die schwarze Variante zur Talstation war katastrophal: schlagig, holprig, unruhig. Das können die Raupenfahrer im Engadin doch eigentlich besser?

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Schöner Pistenteil im Mittelteil der Diavolezza-Abfahrt

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Nun präsentiert sich die Bernina-Gruppe auch in der Sonne und ohne Talnebel

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Dafür drückte nun der Nebel vom Berninapass herein und erreichte fast die Talstation der Gletschersesselbahn

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Am Gletscher(rest) blieb es aber immer sonnig

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Blick auf die Pisten aus der Gletschersesselbahn

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Wunderschön hochalpines Gelände im Bereich der Bergstation der Gletschersesselbahn

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Bergstation Gletschersesselbahn

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Start der direkten Gletscherpiste, die im Verlauf des Tages etwas rutschig wurde

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Blick nach oben von der Talstation der Pendelbahn

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Über die unpräparierte Verbindungsabfahrt von der Diavolezza erreichte ich dieses kuriose Förderband, welches unter der Berninabahn hindurch führt

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Rückblick zur Diavolezza

Lagalb:

Um 11:50 Uhr fuhr ich dann erstmalig mit der Lagalb-Pendelbahn, die genauso wie die Diavolezza-Pendelbahn einiges an Höhenmetern macht. Leider verpasst man im 10-Minuten-Takt die nächste Bahn immer knapp, sodass man immer knapp 10min auf die nächste Bahn warten muss. Ätzend. Für die Mehrheit der Skifahrer ist das so sicher nicht schlecht, ich würde mir aber einen 15min-Takt wünschen.
Die Piste an der Lagalb war an sich gut zu fahren. Die Piste war hart, aber meistens griffig. An der ein oder anderen Stelle gab es auch ein paar kleinere rutschige Stellen.
Nach 5 Fahrten fuhr ich dann um 13:30 Uhr mit dem Bus zurück zur Diavolezzabahn.

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Start der schönen und breiten Piste hinab vom Piz Langalb

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Blick zur Talstation. Da man die nächste Bahn eh immer verpasst kann man auf der Abfahrt ganz entspannt fahren und sich zum Bilder machen Zeit nehmen

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Blick nach oben entlang der Pendelbahn-Trasse. Hinten kommen die „Massen“ aus meiner Gondel

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Landschaftlich fügen sich die Pistenvarianten hier in die herrliche Umgebung ein

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Im Mittelteil der Abfahrt

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Später konnte man dann auch mal andeutungsweise einen Blick ins Puschlav wagen

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Dito, nur dass hier rechts die Seen am Berninapass auch zu sehen sind

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Eine tolle Landschaft hier, trotz leichter Bewölkung

Zuoz:

Der nächste Erstbesuch heute war das Skigebiet in Zuoz. Nach einer elendig langsamen Bergfahrt um kurz nach 14:00 Uhr mit einer 4SB ohne Fußrasten erreicht man zwei überraschend lange Sesselbahnen, die 590, bzw. 600 Höhenmeter machen. Bei guten Pistenverhältnissen kann man es hier sicher wahnsinnig gut krachen lassen, denn die Pisten haben dafür die genau richtige Neigung.
Bei meinem Besuch heute herrschte aber schon etwas Endzeitstimmung. Die Pistenmarkierungen waren angesichts des Saisonendes schon alle weg und es war kaum noch was los. Die Pisten waren schon sehr zerfahren. Eigentlich wäre das im Sulz sehr cool, aber leider gab es diesen nur an ganz wenigen Stellen. Das meiste Skigebiet bestand aus ekligem Harschschnee, der nicht schön zu fahren war. Da es aber landschaftlich sehr schön war, fuhr ich dennoch gemütlich bis zum Betriebsschluss um 16:00 Uhr

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Blick auf die Mittelstation der 4SB und 3KSB in Zuoz

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Augenscheinlich geniale Piste an der 3KSB Pizzet

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Ausblick von der Pizzet-Bergstation in Richtung Samedan mit dem Engadin-Airport

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Von oben gesehen rechte Abfahrt am Pizzet-Sessel. Die Abfahrt war recht harschig, was in Richtung Betriebsschluss noch schlimmer wurde

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Blick auf die „Mittelstation“

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Auch die Abfahrt auf der anderen Seite der 3KSB wäre eigentlich sehr schön. Heute früher am Tag waren die Pisten sicher ein Sulztraum, als die Sonne direkt auf den Pisten stand

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War die auffällige Schneise gegenüber auch mal ein Skigebiet?

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Blick aus der 4KSB hinüber zur 3KSB

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Unter der 4KSB Alabanas ist es schon sehr aper. Eine 4KSB mit einer Förderleistung von nur 800p/h bin ich wohl auch noch nie gefahren

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Auch von dieser Bergstation hat man einen schönen Ausblick ins Oberengadin

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Die Pisten an der 4KSB fand ich besser zu fahren, auch wenn auch hier einzelne Abschnitte sehr mühsam waren

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Talstation der lahmen 4SB vom Parkplatz hinauf ins Skigebiet

Fazit:
Auch wenn das heute aus skifahrerischer Sicht sicher kein Highlight-Tag war, so hat das Engadin einfach immer ein wunderbares Flair, das ich einfach so gerne auskoste. Die Landschaft im Engadin sucht einfach seinesgleichen. Die Pisten waren in den höhergelegenen Skigebieten ziemlich hart (das ich das bemängele zeigt, dass ich schon sehr im Frühjahrsmodus bin) und in Zuoz waren die Pisten ekliger Harsch. Dennoch haben mich die beiden neuen Skigebiete Lagalb und Zuoz augenscheinlich überzeugt, sodass ich gerne bei besseren Bedingungen (und mit besseren Kanten) wiederkomme.
 
Ich bin sehr überrascht, dass die Verbindungspiste von Diavolezza zur Lagalb nicht präpariert war?

Bei gerade mal 5 offenen Pisten eigentlich eine Frechheit. Wie fuhr sie sich denn?
 
LGH schrieb:
Ich bin sehr überrascht, dass die Verbindungspiste von Diavolezza zur Lagalb nicht präpariert war?

Bei gerade mal 5 offenen Pisten eigentlich eine Frechheit. Wie fuhr sie sich denn?

War jetzt nicht berauschend das Stück. Es ist aber ja nur ein kurzer Abschnitt, sodass es in meinen Augen an sich nicht schlimm ist, auch wenn ich so schlechten Service aus dem Engadin gar nicht kenne.
 
Danke für den Bericht, Zuoz hat mich damals nicht so überzeugt.

LGH schrieb:
Ich bin sehr überrascht, dass die Verbindungspiste von Diavolezza zur Lagalb nicht präpariert war?
Die geht ja sowieso nur in eine Richtung. Ich benutze als "Verbindungspiste" immer die Passstrasse mit dem Auto. Für mich sind das auch zwei verschiedene Skigebiete - solange, bis man mal eine richtige Verbindung schafft.
 
Klar geht die nur in eine Richtung, aber ist das ein Grund sie nicht zu präparieren? ;-)

Wenn ich mit dem Bus anreise ist die Verbindungspiste aber durchaus sinnvoll: morgens steigt man dann bei der Diavolezza aus, und abends wieder bei der Lagalb ein. Ohne Verbindungspiste müssten Nutzer des öffentlichen Transports dann auch mittags noch auf einen weiteren Bus warten für die Verbindung.
 
sheridan schrieb:
Danke für den Bericht, Zuoz hat mich damals nicht so überzeugt.
Zuoz kann genial sein. Die Pisten an der 3KSB gebau in der Falllinie sind ein Carving-Traum, wenn der Schnee stimmt. Ich hatte es schon mehrere Mal supergut erwischt, aber auch mal schon schlecht. Ist schwierig einzuschätzen.

War die auffällige Schneise gegenüber auch mal ein Skigebiet?
Dasselbe hatte jemand in einem meiner Berichte auch jemand gefragt, abee niemand wusste es wirklich. Vermutlich nein, sieht nur so aus.
 
ski-chrigel schrieb:
sheridan schrieb:
Danke für den Bericht, Zuoz hat mich damals nicht so überzeugt.
Zuoz kann genial sein. Die Pisten an der 3KSB gebau in der Falllinie sind ein Carving-Traum, wenn der Schnee stimmt. Ich hatte es schon mehrere Mal supergut erwischt, aber auch mal schon schlecht. Ist schwierig einzuschätzen.
Muss dazu sagen, dass ich auch die Albanas Piste(n) stark finde!
 
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