24.03.2022 Scuol:
Fast wird das mit dem Kaiserwetter ja schon langweilig. Dennoch sind solche Skitage einfach super, denn die Sonne strahlt und mit dem Tag sulzt der Schnee. Das macht dann einfach Spaß. So auch am Dienstag bei meinem Erstbesuch im Skigebiet Scuol, das mir sehr gut gefallen hat.
Das Skigebiet ist, trotz seiner geringen Größe, sehr modern ausgebaut und verfügt über größtenteils moderne oder modernisierte Anlagen. Die Pisten waren gut gepflegt und fügen sich gut in die Landschaft ein, ohne aber jedoch zu sehr kupiert oder modelliert zu sein.
Das Skigebiet ist sehr kompakt aufgebaut, aber dennoch mit den verschiedenen Geländekammern sehr abwechslungsreich. Als Highlight neben den schönen Pisten am SL Campatsch empfand ich die tolle Talabfahrt nach Scuol und die wirkliche Traumpiste nach Sent. Durch die gut ausgebaute Beschneiung waren auch beide Abfahrten noch mit genügend Schnee versorgt. Nur nach Scuol kam schon an der ein oder anderen Stelle etwas Dreck durch.
Die Pisten wurden expositionsbedingt teils früher, teils später angenehm sulzig. An der Sesselbahn Jonvrai – Clünas blieben die Pisten den ganzen Tag sehr hart. Die Traumpiste war bei meiner Befahrung gegen 16:00 Uhr leider schon wieder am Anziehen und daher nicht zu 100% perfekt, wenngleich auch um Welten besser, als der Harsch in Zuoz am Sonntag.
Der Andrang hielt sich auch heute in Grenzen, wobei auch heute wieder mehr los war, als ich erwartet hätte. Dies lag aber hauptsächlich an den durchaus zahlreich vorhandenen Skilagern, die im Gebiet unterwegs waren. Auch wenn es schön ist, dass so Jugendliche weiter an den Skisport herangeführt werden, so ist es als unbeteiligter Skifahrer aber immer etwas mühsam, wenn man gerade so eine Gruppe abpasst.
In der Regel hatte ich aber die Pisten und die Lifte für mich alleine.
Zum Wetter muss ich nun wirklich nichts mehr schreiben
Gefallen:
Abwechslungsreiches, kompaktes Gebiet mit schönen Pisten neu kennengelernt
Kaiserwetter
Größtenteils moderne Anlagen
Insgesamt wenig Betrieb
Talabfahrten nach Scuol und Sent
GraubündenCard
Nicht gefallen:
Traumpiste am Nachmittag schon wieder nicht mehr ganz perfekt
Fast alle Pisten an der Salaniva-Sesselbahn schon geschlossen
Daher:
von

Bilder:
Blick von der Bergstation der Gondelbahn zur Salaniva-Sesselbahn
Blick aus dem Naluns-Sessel auf die dortige blaue Abfahrt, die für Anfänger ideal zu sein scheint
Und hier der Blick von oben auf eben diese Piste. Der leere Speicherteich stört den ansonsten schönen Ausblick etwas
Zum gemütlichen Einfahren fuhr ich nun auch erst einmal die blaue Naluns-Piste, die stellenweise auch mega breit ist
Blick auf die Talstationen im Skigebietsteil Jonvrai
Blick von Mot da Ri ins Hauptgebiet. Auf dieser Seite waren die Pisten am Morgen noch sehr hart, firnten dann aber im Tagesverlauf herrlich auf.
Gerade am Mot da Ri-Sessel findet man sehr schöne Abfahrten
Blick von der Mot da Ri-Bergstation zum Campatsch-Skilift
Am Prui-Sessel gibt es auch einen schönen schwarzen Starthang, ehe die Piste eher flach wird. Das Schlussstück zur Talstation ist dann wieder super
Am Naluns-Sessel gibt es auch etwas versteckt noch eine rote Abfahrt, die sehr schön ist und kaum befahren wurde
Nun fuhr ich die sehr schöne Talabfahrt nach Scuol hinab
Talabfahrt
Im letzten Teil ist die Piste aufgrund der Hangausrichtung natürlich nur ein Schneeband, das aber selbst noch über genügend Schnee verfügt und weiterhin sehr gut zu fahren war. So gut, dass ich die Talfahrt gleich drei Mal fuhr. Lästig ist aber, dass die Drehkreuze wohl keine zügigen Wiederholungsfahrten vorsehen, sodass ich bei den Wiederholungsfahren jeweils den Liftler brauchte, um die „Doppelverwendung“-Anzeige zu umgehen.
Start der Talabfahrt nach Ftan, die zwar eher flach, aber dennoch schön ist
Teilweise geht es flach über Wiesen hinab. Im Hintergrund sieht man immer die schönen Gipfel, die im schweizerischen Nationalpark liegen dürften
Ftan selbst scheint ein sehr schönes Örtchen in herrlicher Lage zu sein
Auch die einzig geöffnete Piste am Salaniva-Sessel, die Blaue 19, fuhr ich einmal. Schade, dass hier die anderen Pisten nicht geöffnet sind, denn die scheinen interessant zu sein
Ausblick von der Campatsch-Bergstation. Den Saharastaub sieht man überall im Gebiet deutlich auf dem Schnee
Der Skilift erschließt, inklusive der Rückverbindung, vier sehr schöne Abfahrten, wo ich mich insbesondere am Nachmittag aufgrund der herrlich firnigen Verhältnissen lange aufgehalten habe
Blick auf die Talstation der Doppelskiliftanlage. Die Lifte sind durchaus kurios. Während der rechte Lift im oberen Teil eine Kurve hat, verläuft der Linke geradlinig. Auch die Stützenstandorte sind teilweise sehr unterschiedlich. Es sind also wirklich zwei völlig getrennte Anlagen. Meistens lief heute nur der rechte Lift, was bei dem nicht vorhandenen Andrang völlig ausreicht. Zwischenzeitlich ließen die Liftler aber auch beide Lifte laufen. Keine Ahnung warum, denn kapazitätsmäßig wäre das nicht nötig gewesen.
Start der Traumpiste nach Sent, die den Namen wirklich verdient hat. Bei gemütlicher Fahrt mit einigen Fotopausen brauchte ich ca. 12 Minuten bis nach Sent. Der Fußweg zur Bushaltestelle nimmt noch einmal ca. 5 Minuten in Anspruch
Sehr schön verläuft die Traumpiste über einen Bergrücken
Idylle an der Traumpiste. Die Beschneiung ist erstaunlich weit hoch und schlagkräftig mit Lanzen ausgebaut
Das letzte Stück bis Sent ist dann auch wieder ein Schneestreifen.
In Sent erreicht die Piste das obere Ende des wunderschönen Dorfes. Von dort hat man die Möglichkeit mit direkt am Pistenende bereitstehenden Taxen nach Scuol zu fahren (entgeltpflichtig) oder mit dem Postauto, dass alle 30min verkehrt, kostenfrei vom Dorfplatz zurück nach Scuol zu fahren. Da ich nicht im Stress war entschied ich mich für den rund 5-minütigen Spaziergang zum wirklich sehr schönen Dorfplatz und die Fahrt mit dem Postauto nach Scuol.
Fazit:
Was für ein herrlicher Tag, an dem ich viel länger Ski gefahren bin, als gedacht, denn eigentlich fahre ich am Abreisetag oftmals etwas früher heim. So aber nicht am Dienstag, denn das Skigebiet von Scuol ist echt cool und bietet viele Möglichkeiten sich auszutoben. Die Talabfahrten sind sicher ein Highlight, aber auch oben am Berg machen vor allem die Pisten am Mot da Ri und Campatsch Spaß. Schade war nur, dass ich die unbeschneiten Pisten an der Salaniva-Sesselbahn nicht fahren konnte.
Auf jeden Fall habe ich Lust, Scuol erneut zu besuchen!
Fast wird das mit dem Kaiserwetter ja schon langweilig. Dennoch sind solche Skitage einfach super, denn die Sonne strahlt und mit dem Tag sulzt der Schnee. Das macht dann einfach Spaß. So auch am Dienstag bei meinem Erstbesuch im Skigebiet Scuol, das mir sehr gut gefallen hat.
Das Skigebiet ist, trotz seiner geringen Größe, sehr modern ausgebaut und verfügt über größtenteils moderne oder modernisierte Anlagen. Die Pisten waren gut gepflegt und fügen sich gut in die Landschaft ein, ohne aber jedoch zu sehr kupiert oder modelliert zu sein.
Das Skigebiet ist sehr kompakt aufgebaut, aber dennoch mit den verschiedenen Geländekammern sehr abwechslungsreich. Als Highlight neben den schönen Pisten am SL Campatsch empfand ich die tolle Talabfahrt nach Scuol und die wirkliche Traumpiste nach Sent. Durch die gut ausgebaute Beschneiung waren auch beide Abfahrten noch mit genügend Schnee versorgt. Nur nach Scuol kam schon an der ein oder anderen Stelle etwas Dreck durch.
Die Pisten wurden expositionsbedingt teils früher, teils später angenehm sulzig. An der Sesselbahn Jonvrai – Clünas blieben die Pisten den ganzen Tag sehr hart. Die Traumpiste war bei meiner Befahrung gegen 16:00 Uhr leider schon wieder am Anziehen und daher nicht zu 100% perfekt, wenngleich auch um Welten besser, als der Harsch in Zuoz am Sonntag.
Der Andrang hielt sich auch heute in Grenzen, wobei auch heute wieder mehr los war, als ich erwartet hätte. Dies lag aber hauptsächlich an den durchaus zahlreich vorhandenen Skilagern, die im Gebiet unterwegs waren. Auch wenn es schön ist, dass so Jugendliche weiter an den Skisport herangeführt werden, so ist es als unbeteiligter Skifahrer aber immer etwas mühsam, wenn man gerade so eine Gruppe abpasst.
In der Regel hatte ich aber die Pisten und die Lifte für mich alleine.
Zum Wetter muss ich nun wirklich nichts mehr schreiben
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Blick von der Bergstation der Gondelbahn zur Salaniva-Sesselbahn
Blick aus dem Naluns-Sessel auf die dortige blaue Abfahrt, die für Anfänger ideal zu sein scheint
Und hier der Blick von oben auf eben diese Piste. Der leere Speicherteich stört den ansonsten schönen Ausblick etwas
Zum gemütlichen Einfahren fuhr ich nun auch erst einmal die blaue Naluns-Piste, die stellenweise auch mega breit ist
Blick auf die Talstationen im Skigebietsteil Jonvrai
Blick von Mot da Ri ins Hauptgebiet. Auf dieser Seite waren die Pisten am Morgen noch sehr hart, firnten dann aber im Tagesverlauf herrlich auf.
Gerade am Mot da Ri-Sessel findet man sehr schöne Abfahrten
Blick von der Mot da Ri-Bergstation zum Campatsch-Skilift
Am Prui-Sessel gibt es auch einen schönen schwarzen Starthang, ehe die Piste eher flach wird. Das Schlussstück zur Talstation ist dann wieder super
Am Naluns-Sessel gibt es auch etwas versteckt noch eine rote Abfahrt, die sehr schön ist und kaum befahren wurde
Nun fuhr ich die sehr schöne Talabfahrt nach Scuol hinab
Talabfahrt
Im letzten Teil ist die Piste aufgrund der Hangausrichtung natürlich nur ein Schneeband, das aber selbst noch über genügend Schnee verfügt und weiterhin sehr gut zu fahren war. So gut, dass ich die Talfahrt gleich drei Mal fuhr. Lästig ist aber, dass die Drehkreuze wohl keine zügigen Wiederholungsfahrten vorsehen, sodass ich bei den Wiederholungsfahren jeweils den Liftler brauchte, um die „Doppelverwendung“-Anzeige zu umgehen.
Start der Talabfahrt nach Ftan, die zwar eher flach, aber dennoch schön ist
Teilweise geht es flach über Wiesen hinab. Im Hintergrund sieht man immer die schönen Gipfel, die im schweizerischen Nationalpark liegen dürften
Ftan selbst scheint ein sehr schönes Örtchen in herrlicher Lage zu sein
Auch die einzig geöffnete Piste am Salaniva-Sessel, die Blaue 19, fuhr ich einmal. Schade, dass hier die anderen Pisten nicht geöffnet sind, denn die scheinen interessant zu sein
Ausblick von der Campatsch-Bergstation. Den Saharastaub sieht man überall im Gebiet deutlich auf dem Schnee
Der Skilift erschließt, inklusive der Rückverbindung, vier sehr schöne Abfahrten, wo ich mich insbesondere am Nachmittag aufgrund der herrlich firnigen Verhältnissen lange aufgehalten habe
Blick auf die Talstation der Doppelskiliftanlage. Die Lifte sind durchaus kurios. Während der rechte Lift im oberen Teil eine Kurve hat, verläuft der Linke geradlinig. Auch die Stützenstandorte sind teilweise sehr unterschiedlich. Es sind also wirklich zwei völlig getrennte Anlagen. Meistens lief heute nur der rechte Lift, was bei dem nicht vorhandenen Andrang völlig ausreicht. Zwischenzeitlich ließen die Liftler aber auch beide Lifte laufen. Keine Ahnung warum, denn kapazitätsmäßig wäre das nicht nötig gewesen.
Start der Traumpiste nach Sent, die den Namen wirklich verdient hat. Bei gemütlicher Fahrt mit einigen Fotopausen brauchte ich ca. 12 Minuten bis nach Sent. Der Fußweg zur Bushaltestelle nimmt noch einmal ca. 5 Minuten in Anspruch
Sehr schön verläuft die Traumpiste über einen Bergrücken
Idylle an der Traumpiste. Die Beschneiung ist erstaunlich weit hoch und schlagkräftig mit Lanzen ausgebaut
Das letzte Stück bis Sent ist dann auch wieder ein Schneestreifen.
In Sent erreicht die Piste das obere Ende des wunderschönen Dorfes. Von dort hat man die Möglichkeit mit direkt am Pistenende bereitstehenden Taxen nach Scuol zu fahren (entgeltpflichtig) oder mit dem Postauto, dass alle 30min verkehrt, kostenfrei vom Dorfplatz zurück nach Scuol zu fahren. Da ich nicht im Stress war entschied ich mich für den rund 5-minütigen Spaziergang zum wirklich sehr schönen Dorfplatz und die Fahrt mit dem Postauto nach Scuol.
Fazit:
Was für ein herrlicher Tag, an dem ich viel länger Ski gefahren bin, als gedacht, denn eigentlich fahre ich am Abreisetag oftmals etwas früher heim. So aber nicht am Dienstag, denn das Skigebiet von Scuol ist echt cool und bietet viele Möglichkeiten sich auszutoben. Die Talabfahrten sind sicher ein Highlight, aber auch oben am Berg machen vor allem die Pisten am Mot da Ri und Campatsch Spaß. Schade war nur, dass ich die unbeschneiten Pisten an der Salaniva-Sesselbahn nicht fahren konnte.
Auf jeden Fall habe ich Lust, Scuol erneut zu besuchen!
