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Mo., 11.04.2022: Sölden
Pistenplan: https://www.skiresort.at/skigebiet/soelden/pistenplan/
Der zweite Tag unseres Ötztal-Skiurlaubs führte uns nach Sölden, wo wir am Morgen am Gaislachkogl einstiegen. Zu unserer Überraschung bekamen wir um 8.30 Uhr noch einen guten Parkplatz ohne Probleme. Insgesamt war es zwar wesentlich voller als im Lungau, aber doch leerer als erwartet. An den meisten Liften mussten wir wenige bis gar keine FBM warten. Nur an der Gaislachkoglbahn II war das Warten mit Gedrängel und vier Gondeln etwas anstrengender.
Zum Wetter brauche ich nicht viel sagen; da sprechen die Bilder für sich

. Einfach perfektes Kaiserwetter

... Der Schnee war wechselhaft. Am Gaislachkogl am Morgen sehr griffig und super zu fahren. Mit der Zeit kam allerdings immer mehr eisiger Untergrund zutage. Die Talabfahrten waren natürlich sulzig, wobei ich bei allen, die wir heute gefahren sind (Gaislachkogl direkt, Giggijoch rot und vom Rettenbach Tal rot), ein Fragezeichen hinter setzen würde, ob die das bis zum 24.04. schaffen, wenn das Wintergebiet schließt.
Skiline:
https://www.skiline.cc/skiing_day/9sjv2iguvs3 (eine Fahrt mit dem SL Seiterjöchl um kurz nach 15 Uhr fehlt; 402 hm)
iSki:
https://share.iski.cc/shares/share_iski/tracks/VNs5ZPdL2Q3tceXxt2uf
^ EUB Gaislachkogl I
^ Nach fast 1.700 Höhenmetern oben am Gaislachkogl angekommen
^ Blick in Richtung Giggijoch...
^ ...und in Richtung Einzeiger / Seekogl
^ Die rote am Gaislachkogl war am Morgen wirklich traumhaft zu fahren (die schwarze hat zu)
^ DSB Gratl (gibt's da eigentlich was Neues bzgl. Ersatz oder hatte sich das erstmal erledigt?)
^ Rote 4 an der DSB Gratl
^ Sprung auf die Talabfahrt mit den SL Innerwald im Hintergrund
^ Nachdem wir einmal komplett hoch und wieder runter gefahren sind, fuhren wir nochmals ganz hoch, um uns dann auf den Weg zur Wasserkar-KSB zu machen
^ Finde das beeindruckend wie die Piste am Gaislachkogl quasi so um den Berg herumführt
^ Kurz vor der Mittelstation
^ Die schwarze 3 zur Talstation der Wasserkar-KSB war schon um 10.30 Uhr ziemlich abgerutscht und stellenweise leicht eisig
^ Von der KSB Wasserkar sollte es zur Heidebahn gehen
^ Bei dieser fuhren wir die blaue Piste, die im unteren Bereich vor dem Skiweg zur Löple Alm auch ziemlich rutschig war
^ KSB Heidebahn
^ Von deren Bergstation fuhren wir ins Rettenbachtal zur 6-KSB Langegg
^ In der sehr langen Langegg-KSB mit ziemlich dürftiger Naturschneelage
^ Über die rote 12 und das Giggijoch...
^ ...fuhren wir weiter nach Hochsölden. Auf dem Weg waren die Bedingungen super. Nichts abgerutscht oder dergleichen
^ Auch hier liegt abseits der Piste fast nichts mehr
^ Weil wir wie verzweifelt eine Bank für unsere Jause suchten, fuhren wir einfach weiter ins Tal...
^ ...über die rote 21 von Hochsölden zur Talstation der Giggijochbahn. Hier schaut stellenweise schon einiges durch (ich glaub die wird den 24.04. nicht mehr erleben

)
^ Blick auf Sölden
^ Der letzte Hang zum direkten Einstieg in die Gondel wurde bereits aufgegeben und man muss bzw. sollte unten herum fahren
^ An der Talstation bzw. etwas weiter weg fanden wir dann eine Bank und machten dort Pause. Nachdem wir wieder hochgefahren waren, wollten wir uns auf den Weg in Richtung Gletscher machen, nachdem es nun doch sehr sulzig wurde. Sozusagen Höhenflucht
^ In der 4-KSB Silberbrünnl mit paralleler KSB Hainbachkar
^ Die Piste fuhren wir vorhin und befanden sie für gut
^ An der 4SB Seekogl auf dem Weg zur...
^ ...4-KSB Einzeiger
^ Im Gletscherexpress mit Blick auf den Rettenbachferner
^ Es wird fleißig an Skulpturen gewerkelt
^ Nach einer Bergfahrt mit der Schwarzen Schneid und einer Fahrt durch den Skitunnel nun am Tiefenbachferner angekommen
^ Der SL Mutkogl ist ja schon ordentlich lang (2.1 km)
^ Wir fuhren die Piste ganz außen herum entlang des ehemaligen SL Panorama, wenn ich richtig liege
^ Mit einer Bergfahrt mit der Tiefenbachbahn ging's weiter
^ Blick auf die blaue 38
^ Zoom zum Pitztaler Gletscher
^ Mittlerweile ist es 14.50 Uhr. Bergfahrt mit der KSB Seiterkar
^ ...und Abfahrt auf der dazugehörigen Piste. Diese war grauenvoll zu fahren. Sehr klebriger Schnee (war die einzige Piste, die so war)
^ Am SL Seiterjöchl fuhren wir zuerst die schon leicht verbuckelte rechte Piste, auf der einige so ihre Probleme hatten
^ SL Seiterjöchl
^ Und nun auf der linken Piste. Die war wesentlich weniger verbuckelt und dementsprechend auch angenehmer zu fahren
^ Ehemalige Verbindung zur Schwarzen Schneid
^ Weltcup-Hang
^ SL Karleskogl im Winterschlaf
^ Nachdem es sich vorhin nicht ausging, machten wir uns nun auf dem Weg zur Weltcup-Piste
^ War sehr gut zu fahren. Kaum Buckel, kaum Eis, einfach nur perfekt für die Uhrzeit (15.40 Uhr)
^ Nun stand der sehr lange Weg durchs Rettenbachtal mit einem Ziel an...
^ ...nämlich es noch in die KSB Stabele vor 16 Uhr zu schaffen. Gesagt, getan, es war 15.58 Uhr
^ An der Bergstation
^ Blick in Richtung Timmelsjochstraße (links im Tal) und zur Kirchenkarbahn in Hochgurgl (rechts)
^ Über die rote 5 ging's wieder ins Rettenbachtal. Grausig zu fahren: ein paar wenige Buckel, ansonsten nur abgerutscht / eisig. Gut, ist aber auch schon 16.06 Uhr
^ Danach stand die letzte Abfahrt des Tages ins Tal an. Wie lange die rote 7a wohl noch überlebt? Zwei Wochen dürften jedenfalls mehr als knapp werden
^ Blick auf die schwarze 7, die wir heute aber nicht gefahren sind (ist für morgen geplant)
^ Dieser Abschnitt war besonders buckelig, aber aufgrund des extremen Sulzes wieder gut zu fahren
^ Auch hier nur noch eine sehr marginale Schneeauflage
^ Kurz vor den SL Innerwald
^ Hier hat offiziell nur noch die längere Umfahrung offen, aber das kurze "Steilstück" ist auch noch gut fahrbar, wenn man kein Problem mit Buckeln hat

...
^ ...denn so sieht's von unten aus :lol:
Fazit: Ein sehr gelungener Tag mit absolutem Kaiserwetter, wenngleich es manchmal etwas weniger eisig hätte sein können. Für morgen (bzw. heute :lol

ist dann gleich nochmal Sölden eingeplant.