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Klettersteige Hochjoch aktuell 16.08.2024 Variante C

15.08.2022 Variante A/B
Das Wetter war unbeständig sollte aber bis zum Mittag halten, da es die Nacht geregnet hatte haben wir uns für die leichte kürzere Variante entschieden, da es dort weniger rutschige Stellen gibt bei Nässe.
Wir sind zunächst mit der Grasjoch- und Hochalpilabahn hochgefahren. Direkt an der Bergstation beginnt der Steig. Der Steig geht im Wesentlichen auf dem Grat entlang bis zum Hochjochgipfel. Von hier aus hat man gewaltige Blicke in die Bergwelt der Silvretta-, Rätikon- und Verwallgruppen.
Los geht es also direkt an der Hochalpila Bergstation mit einer kleinen felsigen Stufe. Sie führt einen direkt auf den Grat. Hier der Blick vom Grat zurück Richtung Hochalpila und Panoramabahn Bergstation. Im Bild ist auch die Wormser Hütte
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Im Wesentlichen ist es zu Beginn eine Gratwanderung, allerdings ist das Sichern am vorhandenen Stahlseil an vielen Stellen doch sinnvoll. Immer wieder folgen kleinere Felsige Abschnitte, die ein bissle Klettern erfordern, alles nicht so schwer, dafür sehr imposante Ausblicke, für die man Zeit hat.
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Etwa bei einem Drittel der Länge erreichen wir das Wohnzimmer einer größeren Steinbockherde.
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Da wir alleine auf dem Steig waren, waren die Kollegen noch sehr entspannt und haben uns nur etwas verächtlich angeschaut, Platz haben sie nur soviel gemacht wie unbedingt nötig war
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Weiter gehts den Grat entlang Richtung Hochjoch Gipfel, immer an unserer Seite die Steinböcke an einer Stelle haben wir 15 gezählt
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Auf dem folgenden Bild kann man die Art des Weges gut erkennen immer wieder Gehpassagen und dann kleine Kletterstücke, alle nicht schwierig, aber bei nässe rutschig
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und immer wieder unsere freunde die Steinböcke
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wie schon gesagt, war das Wetter unbeständig aber wenigstens ohne Niederschlag, dabei entstehen dann solche Bilder, war eine coole Stimmung irgendwie. Falls einer glaubt es war kühl der täuscht sich es war sogar recht warm.
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nach der nächsten KUppe wieder Steinböcke
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scheinbar haben wir dann ihr Revier verlassen und sie schauten uns nur noch hinterher
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Wir erreichen dann den Hoichjochgipfel bei einem fast Sonnigen Wetterloch.
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Hier machen wir kurz Rast und genießen die Aussicht sofern es bei den Wolken möglich ist. Anschließend geht es etwas bergab zur Seilbrücke diese ist wirklich geil schätze ca 80m lang und mit gewaltigen Tiefblicken
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Nach der Seilbrücke gibt es eine kleine Kletterpassage zurück auf den Weg den wir gekommen sind.

16.08.2022 Variante C
Da wir ja eigentlich gestern schon die Variante C gehen wollten und heute Mega Wetter war sind wir heute nochmal hin, allerdings mit der alten Klapprigen Hochjochbahn hoch und dann mit der noch älteren Sennigratbahn weiter zum Sennigrat. vorn hier aus dann zu Fuß ins Seetäli. Vor dem Tunnelausgang sieht man rechts oben die kleine Holzhütte, das Seetalhüsli. Man läuft bis zum Wegweiser Schwarzsee. Immer dem Wegweiser Silbertal, bzw. Klettersteig Hochjoch Schwierigkeit C folgen, runter zum Schwarzsee. Der Zustieg bis zum Klettersteig ist ein saublöder Weg Nordauslage, erdig und Zickzack mit ganz blöden Trittstufen, irgendwie kam er mir brutal steil vor und hatte für mich komplett unpassende Abstufungen drin. Keine Ahnung vielleicht Tagesform oder so?
Egal wir waren am Einstieg es waren einige Klettersteiggeher schon dort.
Der Steig ist durchgehend mit Seil gesichert, Man steigt zunächst recht nördlich ausgerichtet (kühl und Schattig am Morgen) in Guten Trittstufen in die Wand ein. Dann erreicht man eine Felsverschneidung, wo das Seil auf die andere Seite des Kletterers wechselt. Es geht dann auf einem Grasigen teil rutschigen Hang weiter.
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Der Steig wendet sich nach links rauf auf eine Felsstufe.
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Es geht um eine Felskante herum, diese Stelle ist klettertechnisch nicht so schwer erfordert aber einiges an Mut für die, die es nicht gewohnt sind, denn unter einem ist zunächst nichts, außer den beiden kleinen Felsvorsprüngen, die als Tritt dienen. Leicht bergab wird wieder ein etwas rutschiges Grasband erreicht
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Nach einem schrägen Felsband erreicht man die nächste nächster Felsverschneidung, in der es keine Eisenbügel gibt. Man quert die Felswand und erreicht eine Leiter. Diese bietet jetzt echt eine Erholung an, denn die Passagen auf den Querungen haben etwas Kondition gefordert. Der Leiter folgen dann gute Tritte und es wird die nächste Stufe erklommen. Nun ist das schwierige überwunden und es geht steil und auch mit Klettern aber nirgendwo schwierig auf den Grat Richtung Hochjoch Gipfel. Der Rückweg ist dann identisch mit dem Weg wie gestern Über die Seilbrücke zur Hochalpila Bergstation. Von dort aus dann Richtung Sennigrat und mit den BAhnen wieder runter.
 
Das mit den Steinböcken ist ja echt cool 😎
 
Wie lange hebt ihr gebraucht? Hatten letztes Jahr leider zweifelhaftes Wetter und da ich mit Kundern nicht gerettet werden will, haben wir gefühlt alle Varianten vom Kälbersee gemacht. Hochjoch steht auf jeden Fall noch auf der Liste.
 
hab nicht wirklich auf die Uhr geschaut

Variante A/B schätze mal von Hochalpila bis Hochjoch ca 45 Minuten zurück ähnlich. Diese Variante ist für Kinder echt gut zu empfehlen.

Bei Variante C, die für Kinder glaub eher nicht geeignet ist, denke mal ca 30-40 Minuten vom Sennigrat zum Einstieg. Dann etwa 2 bis 2,5 Std aufs Hochjoch. Vom Hochjoch zur Hochalpila sind es wie oben schon gesagt ca. 45 Minuten und noch mal ca 30-40 Minuten bis zum Sennigrat zurück. Alles geschätzt.

Die A/B ist halt nicht schwierig, aber landschaftlich geil, weil man direkt an den Steinböcken vorbeikommt und von dem Grat halt gewaltige Fernblicke hat.
 
Oscar schrieb:
hab nicht wirklich auf die Uhr geschaut

Variante A/B schätze mal von Hochalpila bis Hochjoch ca 45 Minuten zurück ähnlich. Diese Variante ist für Kinder echt gut zu empfehlen.

Bei Variante C, die für Kinder glaub eher nicht geeignet ist, denke mal ca 30-40 Minuten vom Sennigrat zum Einstieg. Dann etwa 2 bis 2,5 Std aufs Hochjoch. Vom Hochjoch zur Hochalpila sind es wie oben schon gesagt ca. 45 Minuten und noch mal ca 30-40 Minuten bis zum Sennigrat zurück. Alles geschätzt.

Die A/B ist halt nicht schwierig, aber landschaftlich geil, weil man direkt an den Steinböcken vorbeikommt und von dem Grat halt gewaltige Fernblicke hat.

Die A/B dürfte gut ohne Set gehen oder? Tolle Bilder!
 
molotov schrieb:
Die A/B dürfte gut ohne Set gehen oder? Tolle Bilder!

Hmm Streckenweise ja, allerdings kann es sehr schmierig sein und man kann abrutschen dann gehts weit herunter, wahrscheinlich auch mit Speed ;-)
An einigen Stellen brauchst Set schon gerade im Bereich um die Felsen herum und im Bereich Seilbrücke.
Werd hier sicherlich nicht sagen man braucht keins Sonst kommt irgendwann wieder so eine Schulgruppe und meint es sei einfach eine Wanderung, die 8 Lehrer mit 99 Kindern gehen können :-D
Aber Streckenweise brauchst des Set schon
 
Bei diesem Bericht reicht es nicht, den Like - Button anzuklicken. Ganz grosses Kino, vor allem der 'A/B' Gratanstieg :D , und das obwohl diese Kombination aus grasigen, felsigen und erdigen Abschnitten nicht gerade mein Lieblingsterrain ist (zur Ferrata gehört IMO Fels dazu und nichts anderes). Aber diese Aus/Tiefblicke, das Foto mit Nebel auf der einen und Sonnenschein auf der anderen Seite, und vor allem die ganz zahmen Steinböcke: :dankeschoen: . Ich habe diese lieben Tierchen zwar schon mehr als einmal 'in Natura' erlebt, aber dass sie einen so nahe heranlassen finde ich schon erstaunlich. Ich hätte, vor allem am Klettersteig, schon ein mulmiges Gefühl im Bauch so nahe an einem 100 - Kilo Bock über einen ausgesetzten Grat zu kraxeln ...
 
Hochjochklettersteig 16.08.2024
Gesten ging es mal wieder ans Hochjoch. Rauf ging es mit Zamang- und Sennigratbahn, dann zu Fuss weiter zum Klettersteig.
Unter dem Sennigratausstieg hindurch geht es unter der Panoramabahn, die im Sommer kein Betrieb hat hindurch.
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Wir folgen dem Wegweiser "Klettersteig" Richtung Seetalhüsli.
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Es geht um den See herum Richtung Zustieg zum Klettersteig
Dort links hinab zum Schwarzsee und um den See herum.
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Am Seeende legen wir unser Zeug an. Hier ist Platz. Es fällt uns ein Bergführer mit einer Gruppe auf. So wie er zur Gruppe redete war es eine Anfängergruppe. Ob es dann der Hochjochsteig sein muss fand ich schon nachdenkenswert. Konditionell sahen mir die Mitglieder auch nicht so gut aufgestellt aus. Dazu hat er seinen Teilnehmern gesagt, dass Rastschlingen unnötig seien. "Wer rastet der rostet" "Das Seil ist aus Stahl und da ist Rost nicht gut" ... hab mit nur meinen Teil dazu gedacht.
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Jedenfalls predigte er seiner Truppe, dass man sich nicht hetzen lassen sollte und mindestens immer Seilfeld Platz lassen sollte. Das war eine seiner wenigen Aussagen von ihm, die Verwertbar waren.
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Wir gehen den steilen Wiesenpfad hoch und sind vor denen auf den Steig und so war sein unqualifiziertes Gelaber zunächst nicht mehr zu hören. Ca 20 Minuten seit Seetalhüsli. Der Einstieg ist gut mit stabilen Tritten gesichert und es geht gleich schnell bergan ohne große Schwierigkeiten. Es folgt eine grasige Passage wo der Steig sich nach links wendet um eine Felsstufe zu erklimmen, die dann unterhalb gequert wird nach rechts.
Wir erreichen eine Felswand die wenig Bügel hat und viele natürliche Tritte bietet, allerdings etwas feucht ist.
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Über ein schräges Felsband führt das Seil wieder hinauf zu nächster Felsverschneidung, in der es keine Eisenbügel gibt. Danach wird eine Felswand gequert und eine ca 5m lange Leiter erreicht.
Doch an dieser Leiter gerieten wir in einen Stau. Nach einiger Zeit war unser Freund mit seiner Gruppe wieder hinter uns. Die bestaussehenste hatte er angeseilt bei sich. Sie war fertig und hatte Angst. Der "Dicke" am Ende der Gruppe schnaubte wie eine Dampfokomotive und kam nimmer mit. Was der Bergführer aber nicht gross registrierte, denn er war ja der coole, der das Mädl angeseilt hat. Der Bergführer schimpfte ohne Ende warum es vorne nicht weitergeht es sollten ihm alle Platz machen usw. Mit einem Lautem "Hallo" wollte er an meinem Kollegen vorbei
Sein Argument war "Die Zeit würde ihm am Abend fehlen". Was hat er doch gleich vorher noch gesagt mit nicht stressen lassen, ein Seilfeld Platz halten usw???? Vielelicht bin ich ja auch nur zu dumm um das zu verstehen.
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Wir kletterten weiter und konnten den Selbstdarsteller wieder Abhängen.
Nach der Leiter geht es zunächst auf Eisenbügeln weiter, um die Felsstufe zu erklimmen. Das Stahlseil geht nun schräg nach rechts hoch über grasdurchsetztes Gelände. Um die nächste Felsstufe zu erklimmen sind viele Eisenbügel vorhanden. Wie so oft in dem Steig folgt hier wieder ein Grasvorsprung, den man nach rechts quert. es wiederholt sich: eine weitere Felsstufe wird wieder mit guten und vielen Bügeln erklettert. Vorsicht hier sind nicht alle Steine fest, man löst leicht kleine Steinschläge aus. Im Ernstfall bitte die Nachfolger warnen! Der obere Bereich wird zu einer Art Grat, der sich schräg hochzieht und dem das Seil folgt.
Rechts ist der Hochalpilagrat zu sehen und die Seilbrücken. Wir klettern den kleinen Grat weiter zur ersten kurzen Seilbrücke, schätze ca 10-15m lang. Es wird damit eine breite Rinne überbrückt. Am Ende der Brücke geht es kurz eine Stufe herunter, die schnell geklettert ist. Hier ist der Start der zweiten längeren Seilbrücke, schätze ca 70m. Am Brückenende geht es um den Fels herum in einen Anstieg nach links in den Hochalpilagrat.
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An der Seilbrücke holte der Bergführer nochmal auf, da wir wieder im Stau standen.
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Natürlich wusste er auch hier alles besser und das Schild max 2 Personen auf der Brücke sei Blödsinn.
Nach der zweiten Brücke geht es um eien Felsblock herum und in einer Mischung aus Erde und losem Gestein nach oben in eine Felsverschneidung auf den Hoichalpilagrat.
Hier gibt es eine Bank, ein Brett auf 4 Gewindestangen ;-). Nach links sieht man das Kreuz vom Hochjoch. Das Seil führt meist links vom Grat dorthin.
Nach der Seilbrücke erfolgt der Abstieg über den Grat zur Bergstation der Hochalpilabahn

Der Klettersteigabschnitt über den Hochalpilagrat dient auch als Abstiegssteig. Dieser Teil ist landschaftlich sehr schön, aber zieht sich doch ziemlich in die Länge. Klettertechnisch maximal B. Der Steig führt in südwestliche Richtung über das Kapelljoch nach 1¼ Std. hinab zur Bergstation der Hochalpilabahn. Zwischendurch wurden auch hier 2 Sitzbretter eingebaut. Eines haben wir genutzt um eien weitere Trinkpause zu machen und eien Riegel zu essen. Wir waren dann doch müde, denn der Feuerwehrmelder in der Nacht hatte und einiges an Schlaf gekostet.
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Die Stelle mit dem Notausstieg, da wo das Schild ist. Ob der leichter wie der Grat zu gehen ist wage ich anzuzweifeln.
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Achja die Steinböcke sind auch wieder da
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gerade festgestellt, dass wir auf den Tag genau den Steig genau vor 2 Jahren auch gegangen sind, war mir erst klar, als ich die Überschrift des Topics geändert habe :D
 
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