19.12.2022 Andermatt-Sedrun:
Heute entschied ich mich, die Zugreise durch das Skigebiet Andermatt-Sedrun anders herum zu machen. Demnach ging es von Dieni zum Oberalppass, von dort mit dem Zug nach Nätschen, mit dem Ortsbus anschließend durch Andermatt, um den Tag dann am Gemsstock ausklingen zu lassen.
An sich lässt sich zu heute im Vergleich zu gestern (siehe https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=67588) nicht viel ergänzen. Das Wetter war heute etwas schlechter, was die Bodensicht insbesondere am frühen Morgen und am späteren Nachmittag in den Schattenlöchern etwas einschränkte. Die Pisten waren an sich auch heute wieder gut, auch wenn generell mehr Steine und Dreck zum Vorschein kamen, als gestern. Im Teilskigebiet Gütsch waren die Pisten heute statt hart-eisig aufgrund der hohen Temperaturen sogar leicht sulzig, was viel angenehmer zu fahren war.
Cool auch, dass ski-chrigel und ich uns heute Mittag punktgenau in Nätschen in der Gondel treffen konnten. Er kam mit der Gondel aus Andermatt hoch, ich mit der MGB vom Oberalppass. Die Runden im Teilgebiet Gütsch verbrachten wir dann gemeinsam.
Gefallen:
An sich immer noch gutes Wetter
Reisen auf Skiern (halt mit Unterbrechungen im Zug dazwischen)
Immer noch relativ gute Pisten- und Schneequalität
Wenig los
GraubündenCard
Nicht gefallen:
Eingeschränkte Sicht am frühen Morgen und späten Nachmittag
Viele wichtige Pisten und Verbindungen noch geschlossen
Hohe Verspätung der MGB auf der Rückfahrt (18min)
Daher:
,75 von

Bilder:
Auf der Abfahrt Milez-Dieni am Morgen. Aufgrund der leichten Bewölkung war die Bodensicht noch sehr diffus
Ausblick Bergstation Mulinatsch-Flyer
Blick auf Milez
Die Talabfahrt nach Dieni am Morgen ging super zu fahren. Schön, dass sie auch bis zum Ende so gut gehalten hat, wie ski-chrigel berichtete
Blick auf die Talstation Dieni
Die Wolken lichteten sich aber rasch und so wurde die Sicht viel besser, so wie hier z.B. am Mulinatsch-Flyer
Blick zum quasi noch randvollen Speichersee
Kurz vor der Bergstation im Mulinatsch-Flyer
Die Abfahrt an selbigem Lift war noch sehr wellig, aber dennoch gut präpariert und machte somit Spaß.
Nochmals der Blick auf Milez
Die Verbindung ins Val Val war dann wieder etwas dunkler. Gerade unten heraus gab es auch einige Steine
Start der Piste zum Oberalppass. Im Hintergrund der leider noch geschlossene Schneehüenerstock
Blick auf den Oberalppass. Die hiesige Piste ging heute super. Gut, dass ich noch etwas Zeit hatte, sodass ich dann um 11:50 Uhr auf dem Perron für den pünktlichen 11:53 Uhr-Zug einfahren konnte
Blick in die Umgebung aus dem Oberalp-Flyer
Um 11:53 Uhr ab Oberalp ging es dann pünktlich nach Nätschen, um dort dann perfekt getimt in ski-chrigels Gondel zusteigen zu können.
Bezüglich der Bilder vom Teilgebiet Gütsch verweise ich sehr gerne auf ski-chrigels Bericht. Dort ist an sich schon alles gesagt. Siehe https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=145&t=67162&p=5380773#p5380730
Im Teilskigebiet Gütsch habe ich nur ein Bild gemacht. Nämlich dieses hier auf der Abfahrt zur Mittelstation Nätschen.
Gut, dass die Ortsbusfahrer am Bahnhof noch etwas getratscht haben, denn so erreiche ich um 13:32 Uhr noch den 13:30 Uhr-Bus zur Gemsstockbahn.
Ausblick vom Gemsstock-Gipfel
Auf der Sonnenpiste war es dann gerade wieder recht dunkel. Bis zu diesem Punkt gab es heute deutlich mehr Steine als gestern.
Weiter unten auf der Sonnenpiste
In diesem Bereich ging heute wohl eine kleine „Lawine“ auf die Sonnenpiste ab. Die entsprechende Stelle war aber gut markiert
Abfahrt im Bereich des Gurschen-Flyers. Heute fand ich hier die „Hauptabfahrt“ besser als die an der Mittelstation abzweigende Variante
Im Bereich Gurschen
Blick nach oben zur Mittelstation der Pendelbahnen
Auf der Talabfahrt, die ich zwischendurch einbaute, war es schon ziemlich dunkel. Dazu gab es auch ein paar Eisplatten, sodass ich auf weitere Wiederholungen verzichtete
Blick von der Talabfahrt nach Andermatt
Talstation Gemsstockbahn. Der Parkplatz war nur sehr spärlich belegt
Der Kontrast war nicht so schlecht, wie es vielleicht auf den Bildern rüberkommt
Je später es wurde, desto cooler wurde auch wieder die Abendstimmung
Die Abfahrt am Lutersee-Lift war hervorragend zu fahren. Ich fuhr sie deshalb gleich vier Mal. Der Schlepplift ist aber z.Zt. wirklich anspruchsvoll
Unterer Teil der Lutersee-Piste
Hübsche Abendsstimmung am Gemsstock
Dito
Unterhalb des Gurschen-Flyers
Kurz vor dem Ende der Talabfahrt zur Brücke trifft man auf dieses nette Ensemble.
Ich erreichte gut den Ortsbus um 16:14 Uhr und fuhr mit diesem bis Oberwiler, um von dort dann wieder zum Bahnhof abzufahren, wo der Zug trotz der Verspätung von ski-chrigels Apres-Ski-Zug pünktlich um 16:28 Uhr abfuhr.
Blick zurück aus dem fahrenden Zug.
Am Oberalppass bauten wir dann aber leider eine Verspätung von 18 Minuten auf, da der Gegenzug noch nicht da war. Es ist schon fragwürdig, wie bei sehr geringem Reisendenaufkommen eine solche Verspätung aufgebaut werden kann.
Schade, dass die Kreuzung offenbar nicht nach Tschamut-Selva verlegt werden konnte, denn dann wäre mein Zug pünktlich durchgekommen und der ohnehin massiv verspätete Gegenzug hätte nur 1-2 zusätzliche Verspätungsminuten aufgebaut. Scheinbar fehlt dort aber eine zweite Bahnsteigkante?
Fazit:
Das Fazit kann eigentlich identisch zu gestern ausfallen. Ob die Tour von Ost nach West oder von West nach Ost besser ist, soll jeder selbst beurteilen. Aus skifahrerischer Sicht habe ich persönlich hier keine Präferenz. Angesichts der Verspätungsanfälligkeit der MGB würde ich in Zukunft aber wahrscheinlich dennoch lieber morgens früher aufstehen und pünktlich ans Ziel kommen, als am Abend mit großen Zugverspätungen „gebeutelt“ zu werden.
Heute entschied ich mich, die Zugreise durch das Skigebiet Andermatt-Sedrun anders herum zu machen. Demnach ging es von Dieni zum Oberalppass, von dort mit dem Zug nach Nätschen, mit dem Ortsbus anschließend durch Andermatt, um den Tag dann am Gemsstock ausklingen zu lassen.
An sich lässt sich zu heute im Vergleich zu gestern (siehe https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=67588) nicht viel ergänzen. Das Wetter war heute etwas schlechter, was die Bodensicht insbesondere am frühen Morgen und am späteren Nachmittag in den Schattenlöchern etwas einschränkte. Die Pisten waren an sich auch heute wieder gut, auch wenn generell mehr Steine und Dreck zum Vorschein kamen, als gestern. Im Teilskigebiet Gütsch waren die Pisten heute statt hart-eisig aufgrund der hohen Temperaturen sogar leicht sulzig, was viel angenehmer zu fahren war.
Cool auch, dass ski-chrigel und ich uns heute Mittag punktgenau in Nätschen in der Gondel treffen konnten. Er kam mit der Gondel aus Andermatt hoch, ich mit der MGB vom Oberalppass. Die Runden im Teilgebiet Gütsch verbrachten wir dann gemeinsam.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Auf der Abfahrt Milez-Dieni am Morgen. Aufgrund der leichten Bewölkung war die Bodensicht noch sehr diffus
Ausblick Bergstation Mulinatsch-Flyer
Blick auf Milez
Die Talabfahrt nach Dieni am Morgen ging super zu fahren. Schön, dass sie auch bis zum Ende so gut gehalten hat, wie ski-chrigel berichtete
Blick auf die Talstation Dieni
Die Wolken lichteten sich aber rasch und so wurde die Sicht viel besser, so wie hier z.B. am Mulinatsch-Flyer
Blick zum quasi noch randvollen Speichersee
Kurz vor der Bergstation im Mulinatsch-Flyer
Die Abfahrt an selbigem Lift war noch sehr wellig, aber dennoch gut präpariert und machte somit Spaß.
Nochmals der Blick auf Milez
Die Verbindung ins Val Val war dann wieder etwas dunkler. Gerade unten heraus gab es auch einige Steine
Start der Piste zum Oberalppass. Im Hintergrund der leider noch geschlossene Schneehüenerstock
Blick auf den Oberalppass. Die hiesige Piste ging heute super. Gut, dass ich noch etwas Zeit hatte, sodass ich dann um 11:50 Uhr auf dem Perron für den pünktlichen 11:53 Uhr-Zug einfahren konnte
Blick in die Umgebung aus dem Oberalp-Flyer
Um 11:53 Uhr ab Oberalp ging es dann pünktlich nach Nätschen, um dort dann perfekt getimt in ski-chrigels Gondel zusteigen zu können.
Bezüglich der Bilder vom Teilgebiet Gütsch verweise ich sehr gerne auf ski-chrigels Bericht. Dort ist an sich schon alles gesagt. Siehe https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=145&t=67162&p=5380773#p5380730
Im Teilskigebiet Gütsch habe ich nur ein Bild gemacht. Nämlich dieses hier auf der Abfahrt zur Mittelstation Nätschen.
Gut, dass die Ortsbusfahrer am Bahnhof noch etwas getratscht haben, denn so erreiche ich um 13:32 Uhr noch den 13:30 Uhr-Bus zur Gemsstockbahn.
Ausblick vom Gemsstock-Gipfel
Auf der Sonnenpiste war es dann gerade wieder recht dunkel. Bis zu diesem Punkt gab es heute deutlich mehr Steine als gestern.
Weiter unten auf der Sonnenpiste
In diesem Bereich ging heute wohl eine kleine „Lawine“ auf die Sonnenpiste ab. Die entsprechende Stelle war aber gut markiert
Abfahrt im Bereich des Gurschen-Flyers. Heute fand ich hier die „Hauptabfahrt“ besser als die an der Mittelstation abzweigende Variante
Im Bereich Gurschen
Blick nach oben zur Mittelstation der Pendelbahnen
Auf der Talabfahrt, die ich zwischendurch einbaute, war es schon ziemlich dunkel. Dazu gab es auch ein paar Eisplatten, sodass ich auf weitere Wiederholungen verzichtete
Blick von der Talabfahrt nach Andermatt
Talstation Gemsstockbahn. Der Parkplatz war nur sehr spärlich belegt
Der Kontrast war nicht so schlecht, wie es vielleicht auf den Bildern rüberkommt
Je später es wurde, desto cooler wurde auch wieder die Abendstimmung
Die Abfahrt am Lutersee-Lift war hervorragend zu fahren. Ich fuhr sie deshalb gleich vier Mal. Der Schlepplift ist aber z.Zt. wirklich anspruchsvoll
Unterer Teil der Lutersee-Piste
Hübsche Abendsstimmung am Gemsstock
Dito
Unterhalb des Gurschen-Flyers
Kurz vor dem Ende der Talabfahrt zur Brücke trifft man auf dieses nette Ensemble.
Ich erreichte gut den Ortsbus um 16:14 Uhr und fuhr mit diesem bis Oberwiler, um von dort dann wieder zum Bahnhof abzufahren, wo der Zug trotz der Verspätung von ski-chrigels Apres-Ski-Zug pünktlich um 16:28 Uhr abfuhr.
Blick zurück aus dem fahrenden Zug.
Am Oberalppass bauten wir dann aber leider eine Verspätung von 18 Minuten auf, da der Gegenzug noch nicht da war. Es ist schon fragwürdig, wie bei sehr geringem Reisendenaufkommen eine solche Verspätung aufgebaut werden kann.
Schade, dass die Kreuzung offenbar nicht nach Tschamut-Selva verlegt werden konnte, denn dann wäre mein Zug pünktlich durchgekommen und der ohnehin massiv verspätete Gegenzug hätte nur 1-2 zusätzliche Verspätungsminuten aufgebaut. Scheinbar fehlt dort aber eine zweite Bahnsteigkante?
Fazit:
Das Fazit kann eigentlich identisch zu gestern ausfallen. Ob die Tour von Ost nach West oder von West nach Ost besser ist, soll jeder selbst beurteilen. Aus skifahrerischer Sicht habe ich persönlich hier keine Präferenz. Angesichts der Verspätungsanfälligkeit der MGB würde ich in Zukunft aber wahrscheinlich dennoch lieber morgens früher aufstehen und pünktlich ans Ziel kommen, als am Abend mit großen Zugverspätungen „gebeutelt“ zu werden.