10.04.2023 Flims-Laax:
Zum Abschluss meines Osterskifahrens ging es gestern noch ins Skigebiet Flims-Laax. Bei der Auswahl der Skigebiete schwankte ich zwischen Davos (aufgrund der Hangexposition sicherlich der bessere Schnee, aber dafür habe ich hier ggf. in 2 Wochen noch einmal die Chance Ski zu fahren) oder Laax (schlechtere Hangexposition, dafür aber letzte Chance für mich). Arosa-Lenzerheide habe ich aufgrund der negativen Schilderungen hier im Forum und der ohnehin andauernden Schlechtleistung in diesem Winter, die ich nicht mit weiteren Ersteintritten honorieren wollte, von vorhinein ausgeschlossen.
Auch gestern sollte es, trotz der ungünstigen Skigebietsexposition, wieder ein sehr guter Tag werden. Der Tag war wieder sehr sonnig und viel milder als an den Vortagen. Im Bereich La Siala blies ein kräftiger Wind. Es hatte aber im Gegensatz zu den Vortagen eine leichte milchige Bewölkung, die über den Tag hinweg „dichter“ wurde. Trotz der hohen Temperaturen blieben die Pisten in den hohen Lagen am Vorab, La Siala und die Pulver ganztägig pulvrig. Weiter unten wurden früher oder später alle Pisten sulzig, was aber sehr viel Spaß machte, zumal der Sulz nicht wirklich tief wurde, wenn man die üblichen Sulzschlachtpisten zu den entsprechenden Uhrzeiten mied.
Gefahren bin ich gestern wieder alle geöffneten Pisten. In der Früh war es im Skigebiet teilweise noch unangenehm voll. Vor allem auf den geöffneten Pisten wuselte es dann furchtbar. Dieses Problem nahm aber rasch ab, da viele Leute dann auf die Hütte gingen oder schon zum Mittag wieder ins Tal fuhren. Wartezeiten an den Liften gab es nie nennenswert. Morgens hatte ich bei der 08:22 Uhr-Fahrt der Crap-Gondel Glück, gerade noch als letzter durchs Drehkreuz zu kommen, ehe die Gondel voll war.
Gefallen:
Gutes Wetter
Viele gute Pisten, die nicht oder nur wenig sulzig wurden
Weitläufigkeit des Skigebiets
Tolle Aussichten
Moderater Andrang
GraubündenCard
Nicht gefallen:
Am Morgen noch recht viel los
Grauberg-Gondel geschlossen
Teilweise übertrieben früher Betriebsschluss am Berg
Daher:
,5 von

Bilder:
Der morgendliche Ausblick vom Crap nach der ersten Bergfahrt, war herrlich. Die Pisten im oberen Bereich waren dies auch
Start der Plaun-Abfahrt. Im oberen Teil ein Traum
Auch hier war die Plaun-Abfahrt sehr gut. Weiter unten war sie dann aber sehr unruhig, schlagig und hatte viele Absätze. Drum gab es auch nur eine Wiederholung hier.
Blick aus dem Plaun-Sessel
Die Abfahrt ab Nagens war am Morgen noch hart, aber dennoch gut zu fahren. Später am Tag wurde die Abfahrt sulzig, aber nicht tief zerfahren
Auch die 16 war gut
Blick aus dem Mutta-Sessel
Blick in Richtung Masegn
Die Piste in Richtung Sogn Martin war fürchterlich voll. Am Morgen zog es viele – so ja auch mich – zur La Siala-Bahn
La Siala West war herrlich pulvrig und blieb dies den ganzen Tag auch, sodass es dort dann insbesondere am Nachmittag noch zwei weitere Wiederholungen gab. Am Morgen lies ich Wiederholungen aufgrund des Andrangs auf der Piste bleiben
Blick in Richtung Glarus
Ebenfalls sehr pulvrig war es wie erwartet am Vorab
Ich bin gespannt, wie lange der Skibetrieb in der heutigen Form hier noch möglich sein wird
Vom Vorab ging es dann weiter in Richtung Fuorcla
Blick auf Fuorcla
Ausblick von Masegn. Die Weite im Laaxer Skigebiet finde ich immer wieder beeindruckend
Die schwarze Abfahrt in Richtung Fuorcla war am Morgen noch sehr unschön. Im Tagesverlauf wurde die Abfahrt aber weicher und somit besser zu fahren
Herrlich war hingegen schon in der Früh Treis Palas
Talstation Treis Palas
Blick vom Masegn in Richtung Obersaxen, wo gestern der letzte Betriebstag war
Auf der 40 war am Vormittag auch gut was los
Die Abfahrt nach Curnius war am morgen schon weich, aber noch gut
Blick auf Curnius
Bis Larnags war die Piste schon am Morgen tief. Vor den schwierigen Verhältnissen wird, genauso wie beim Start der Stretg, bei Pistenbeginn gewarnt
Der Alp Dado-„Steilhang“ blieb erstaunlicherweise aber stets gut
Richtig, richtig gut war die 50
Mal wieder ein Blick in die Weiße Arena
Die Pulverpiste machte ihrem Namen alle Ehre. Unten raus gab es aber auch schon ein paar wenige Steine.
Danach ging es dann auf die Stretg, die Mittags noch gut und haufenfrei war
Kurz vor Flims ist die Abfahrt dann aber schon arg knapp und es gibt auch einige größere braune Flächen auf der Piste
Blick von der Alp-Dado-Bergstation auf Crap Sogn Gion
Piste 52
Fast ebenso herrlich wie die 50 war auch die 51
Blick aus dem Treis Palas-Sessel
Im weicheren Schnee war die 41 dann deutlich besser, als am Morgen. Zumal wurde es am Nachmittag dann doch recht leer
Piste 34/38
Während es oben noch sehr pulvrig war, wurde es knapp vor Sogn Martin dann auch hier sulzig
Nachdem La Siala unverständlicherweise bereits um 15:15 Uhr schließt musste ich mich sputen, dort am Nachmittag noch zwei Wiederholungen an La Siala West zu machen, um anschließend noch die wahnsinnig gute La Siala Ost fahren zu können. Wahrscheinlich war dies die beste Abfahrt des Tages
Weiter unten auf der La Siala Ost
Dito
Nach der La Siala-Schließung ging es dann noch für drei Fahrten an den Mutta-Sessel. Hier der Pistenstart an dessen Bergstation
Auch die 14 von Mutta-Berg nach Grauberg-Berg war zum Betriebsschluss noch gut
Die Grauberg-Abfahrt war, wie hier im Bereich Segnes, noch absolut top. Schade, dass die Graubergbahn nicht mehr läuft
Im weiteren Verlauf wurde auch die Graubergabfahrt sulzig, aber ich nehme an, dass dies kein Vergleich zur Stretg war.
Im Bereich Startgels an der Brücke war kaum mehr Schnee vorhanden. Hier war mehr braun als weiß. Kurz überlegte ich hier abzuschnallen, entschied mich aber dann doch dennoch für das „Augen zu und durch-Prinzip“. Bis Startgels war die Piste aber noch tadellos.
Fazit:
Auch gestern war wieder ein super Skitag, auch wenn er nicht ganz so gut war, wie am Ostersonntag im Engadin, was aber auch ein hoher Messstab ist. Das Skifahren im weichen Sulz, der aber nur wenig verhauft wurde, machte mega viel Spaß und man hatte immer die Möglichkeit, auf andere Hänge mit besserer Exposition oder höherer Höhe auszuweichen. Der Andrang war gestern in Laax der größte an diesem Osterwochenende, er war aber immer noch völlig in Ordnung. Kennt jemand die Zahl der Ersteintritte?
Glücklich machte ich mich dann auf die erwartet zähe Rückfahrt nach Hause.
Zum Abschluss meines Osterskifahrens ging es gestern noch ins Skigebiet Flims-Laax. Bei der Auswahl der Skigebiete schwankte ich zwischen Davos (aufgrund der Hangexposition sicherlich der bessere Schnee, aber dafür habe ich hier ggf. in 2 Wochen noch einmal die Chance Ski zu fahren) oder Laax (schlechtere Hangexposition, dafür aber letzte Chance für mich). Arosa-Lenzerheide habe ich aufgrund der negativen Schilderungen hier im Forum und der ohnehin andauernden Schlechtleistung in diesem Winter, die ich nicht mit weiteren Ersteintritten honorieren wollte, von vorhinein ausgeschlossen.
Auch gestern sollte es, trotz der ungünstigen Skigebietsexposition, wieder ein sehr guter Tag werden. Der Tag war wieder sehr sonnig und viel milder als an den Vortagen. Im Bereich La Siala blies ein kräftiger Wind. Es hatte aber im Gegensatz zu den Vortagen eine leichte milchige Bewölkung, die über den Tag hinweg „dichter“ wurde. Trotz der hohen Temperaturen blieben die Pisten in den hohen Lagen am Vorab, La Siala und die Pulver ganztägig pulvrig. Weiter unten wurden früher oder später alle Pisten sulzig, was aber sehr viel Spaß machte, zumal der Sulz nicht wirklich tief wurde, wenn man die üblichen Sulzschlachtpisten zu den entsprechenden Uhrzeiten mied.
Gefahren bin ich gestern wieder alle geöffneten Pisten. In der Früh war es im Skigebiet teilweise noch unangenehm voll. Vor allem auf den geöffneten Pisten wuselte es dann furchtbar. Dieses Problem nahm aber rasch ab, da viele Leute dann auf die Hütte gingen oder schon zum Mittag wieder ins Tal fuhren. Wartezeiten an den Liften gab es nie nennenswert. Morgens hatte ich bei der 08:22 Uhr-Fahrt der Crap-Gondel Glück, gerade noch als letzter durchs Drehkreuz zu kommen, ehe die Gondel voll war.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Der morgendliche Ausblick vom Crap nach der ersten Bergfahrt, war herrlich. Die Pisten im oberen Bereich waren dies auch
Start der Plaun-Abfahrt. Im oberen Teil ein Traum
Auch hier war die Plaun-Abfahrt sehr gut. Weiter unten war sie dann aber sehr unruhig, schlagig und hatte viele Absätze. Drum gab es auch nur eine Wiederholung hier.
Blick aus dem Plaun-Sessel
Die Abfahrt ab Nagens war am Morgen noch hart, aber dennoch gut zu fahren. Später am Tag wurde die Abfahrt sulzig, aber nicht tief zerfahren
Auch die 16 war gut
Blick aus dem Mutta-Sessel
Blick in Richtung Masegn
Die Piste in Richtung Sogn Martin war fürchterlich voll. Am Morgen zog es viele – so ja auch mich – zur La Siala-Bahn
La Siala West war herrlich pulvrig und blieb dies den ganzen Tag auch, sodass es dort dann insbesondere am Nachmittag noch zwei weitere Wiederholungen gab. Am Morgen lies ich Wiederholungen aufgrund des Andrangs auf der Piste bleiben
Blick in Richtung Glarus
Ebenfalls sehr pulvrig war es wie erwartet am Vorab
Ich bin gespannt, wie lange der Skibetrieb in der heutigen Form hier noch möglich sein wird
Vom Vorab ging es dann weiter in Richtung Fuorcla
Blick auf Fuorcla
Ausblick von Masegn. Die Weite im Laaxer Skigebiet finde ich immer wieder beeindruckend
Die schwarze Abfahrt in Richtung Fuorcla war am Morgen noch sehr unschön. Im Tagesverlauf wurde die Abfahrt aber weicher und somit besser zu fahren
Herrlich war hingegen schon in der Früh Treis Palas
Talstation Treis Palas
Blick vom Masegn in Richtung Obersaxen, wo gestern der letzte Betriebstag war
Auf der 40 war am Vormittag auch gut was los
Die Abfahrt nach Curnius war am morgen schon weich, aber noch gut
Blick auf Curnius
Bis Larnags war die Piste schon am Morgen tief. Vor den schwierigen Verhältnissen wird, genauso wie beim Start der Stretg, bei Pistenbeginn gewarnt
Der Alp Dado-„Steilhang“ blieb erstaunlicherweise aber stets gut
Richtig, richtig gut war die 50
Mal wieder ein Blick in die Weiße Arena
Die Pulverpiste machte ihrem Namen alle Ehre. Unten raus gab es aber auch schon ein paar wenige Steine.
Danach ging es dann auf die Stretg, die Mittags noch gut und haufenfrei war
Kurz vor Flims ist die Abfahrt dann aber schon arg knapp und es gibt auch einige größere braune Flächen auf der Piste
Blick von der Alp-Dado-Bergstation auf Crap Sogn Gion
Piste 52
Fast ebenso herrlich wie die 50 war auch die 51
Blick aus dem Treis Palas-Sessel
Im weicheren Schnee war die 41 dann deutlich besser, als am Morgen. Zumal wurde es am Nachmittag dann doch recht leer
Piste 34/38
Während es oben noch sehr pulvrig war, wurde es knapp vor Sogn Martin dann auch hier sulzig
Nachdem La Siala unverständlicherweise bereits um 15:15 Uhr schließt musste ich mich sputen, dort am Nachmittag noch zwei Wiederholungen an La Siala West zu machen, um anschließend noch die wahnsinnig gute La Siala Ost fahren zu können. Wahrscheinlich war dies die beste Abfahrt des Tages
Weiter unten auf der La Siala Ost
Dito
Nach der La Siala-Schließung ging es dann noch für drei Fahrten an den Mutta-Sessel. Hier der Pistenstart an dessen Bergstation
Auch die 14 von Mutta-Berg nach Grauberg-Berg war zum Betriebsschluss noch gut
Die Grauberg-Abfahrt war, wie hier im Bereich Segnes, noch absolut top. Schade, dass die Graubergbahn nicht mehr läuft
Im weiteren Verlauf wurde auch die Graubergabfahrt sulzig, aber ich nehme an, dass dies kein Vergleich zur Stretg war.
Im Bereich Startgels an der Brücke war kaum mehr Schnee vorhanden. Hier war mehr braun als weiß. Kurz überlegte ich hier abzuschnallen, entschied mich aber dann doch dennoch für das „Augen zu und durch-Prinzip“. Bis Startgels war die Piste aber noch tadellos.
Fazit:
Auch gestern war wieder ein super Skitag, auch wenn er nicht ganz so gut war, wie am Ostersonntag im Engadin, was aber auch ein hoher Messstab ist. Das Skifahren im weichen Sulz, der aber nur wenig verhauft wurde, machte mega viel Spaß und man hatte immer die Möglichkeit, auf andere Hänge mit besserer Exposition oder höherer Höhe auszuweichen. Der Andrang war gestern in Laax der größte an diesem Osterwochenende, er war aber immer noch völlig in Ordnung. Kennt jemand die Zahl der Ersteintritte?
Glücklich machte ich mich dann auf die erwartet zähe Rückfahrt nach Hause.