30.04.2023 Samnaun – Ischgl:
Nachdem ich mir am Samstag keineswegs sicher war, den Sonntag noch einmal in Ischgl zu verbringen siegte am Sonntagmorgen doch die Faulheit und ich blieb vor Ort, zumal die Schneeverhältnisse im Vergleich zu vorgestern nur besser werden konnten.
So wurde es dann auch, auch wenn sich in der Früh auf der schweizer Seite zähe Wolken gehalten haben. Auf der österreichischen Seite war es dahingegen aber schön sonnig. Erst gegen späteren Nachmittag zogen dann von Süden weitere Wolken auf.
Die Präparation war angesichts der Wetterkapriolen von gestern natürlich sehr schlecht. Es gab zahlreiche Löcher und Absätze. Dazu waren die Pisten noch sehr hart. Im Tagesverlauf führte die starke Sonneneinstrahlung und die hohe Temparatur zu herrlich weichen Pisten, sodass die schlechte Präparation auch wieder egal war. Auf der Samnauner Seite wurde es am Nachmittag stellenweise bremsig. Haufenbildung gab es nur selten auf den neuralgischen Abschnitten. Sie war aber weitaus weniger fatal, wie gestern.
Auch der Andrang war besser, als gestern. In der Früh war schon noch gut was los, aber je näher das Konzert rückte, desto leerer wurde es im Skigebiet. Zum Konzert waren auch sehr viele Fußgänger, vor allem in den 50ern, unterwegs. Während des Konzerts war es dann auf den Pisten sehr leer, wenn auch nicht völlig einsam.
Gefallen:
Großes und abwechslungsreiches Angebot
Keine Liftwartezeiten
Wenig los am Nachmittag
Schöne Sulz- und Firnverhältnisse am Nachmittag
Freie Fahrt dank GranbündenCard und Gästekarte
Nicht gefallen:
Schlechte Präparation auf hart-eisigen Pisten am Morgen
Am Vormittag noch viel los
Einige schöne Abfahrten (verständlicherweise) wegen Lawinengefahr gesperrt
Daher:
,25 von

Bilder:
Am Morgen war angesichts der eigentlichen Wettervorhersage die Ernüchterung groß, als ich mich durch die Wolken auf der Samnauner Seite stochern musste. An der Alp Trida war die Sattelbahn parat. Viderjoch I und Flimsattel öffneten gegen 08:45 Uhr
Der Versuch, den Wolken durch Höhe zu entkommen gelang auf der Greitspitze
Schwarze Außenrumabfahrt an der Langen Wand. Hier ging es trotz schlechter Präparation und sehr harter Verhältnisse recht gut
Blick zum Palinkopf. Bei der Palinkopfsesselbahn war am Morgen, obwohl sie fuhr, der Zustieg abgesperrt. Glücklicherweise erreicht man mit der Zebalsbahn auch alle Pisten und Verbindungen.
Blick aus der Zeblasbahn
Hin und wieder lappten auch ein paar Nebelfelder aus der Schweiz in den Palinkopfsektor rüber
Abfahrt im Bereich der Höllspitz-Sesselbahn-Bergstation
Blick von der Höllspitz-Abfahrt zur Thaya
Blick aus dem Höllspitz-Sessel kurz vor dessen Bergstation
Die Abfahrt in Richtung Gampen war sehr ruppig
Blick aus der Gampenbahn
Blick zum Piz Val Gronda. Auch wenn die dortige Piste nur als Route geöffnet war, war sie präpariert
Lange Gampenbahn. Schade, dass alle Lifte in Ischgl immer recht langsam laufen und man so viel Zeit verliert
Die Abfahrt am Piz Val Gronda war im Gegensatz zu vielen an deren Pisten gut präpariert und schon leicht firnig. Das machte so Spaß, sodass es hier tatsächlich untypischerweise eine Wiederholungsfahrt gab
Weiter unten auf der PVG-Abfahrt
Abfahrt zur Gampenbahn, wo es ganz unten auch schon ein paar unkritische braune Stellen gab
Die schwarze Abfahrt am Palinkopf fand ich wiederrum nicht so ansprechend
Und auch die schwarze Abfahrt an der Langen Wand war, so wie eigentlich immer, schlecht, da hart-eisig und extrem schlecht präpariert
Blick zum Höllboden
Blick von der Sassgalun-Bergstation in Richtun Idalpe
Die Abfahrt zur Thayabahn war um Welten besser, als vorgestern
Auch die Abfahrt am Höllspitz machte Spaß
Weiter unten auf der Abfahrt
Von der Höllspitzbahn ging es dann auch wieder in Richtung Schwarzwand
Auf der steilen 13 von der Greitspitze in Richtung Idalp
Blick auf die Idalpe. Noch ist das Konzertgelände nur mäßig besucht
Nette rote Abfahrt zur Nachtweidebahn
Blick zur Idalpe
Die 5 zur Pardoramabahn war wieder herrlich
Und auch weiter unten blieb die 5 gestern sehr gut
Auch die Piste unter der Vellileckbahn in Richtung Pardoramabahn war sehr gut
Weiter unten auf eben dieser Abfahrt
Blick aus der Vellileckbahn. Der schwarze Steilhang dorthin war nicht mehr gut. Die Velliltalabfahrt war leider wegen Lawinengefahr geschlossen. Schade, aber angesichts der Lawinensituation doch sehr verständlich
Kurz vor dem Pardatschgrat
Blick auf die Idalpe, wo das Konzert nun in vollem Gange war. Von außen betrachtet wirkte das Konzert aber sehr lahm. Es gab kaum Bewegung im Publikum, kaum jemand sang mit und auch Applaus war sehr spärlich. Von außen betrachtet – es kann in echt also ganz anders gewesen sein - schien der Eros also nicht wirklich anzukommen (was ich persönlich nachvollziehen kann, da es null meinen Musikgeschmack trifft und auch nicht zu Ischgl passt). Aber die Massen blieben trotzdem dort, was mir sehr recht war
Start der Talabfahrt 1
Auch die Talabfahrt war wieder in einem guten Zustand. Da in den Bedingungen zum Konzert stand, dass ein Wiedereintritt nicht möglich sei, wagte ich keine Fahrt bis ins Tal sondern stieg an der Mittelstation der Fimbabahn wieder zu.
Auch die blaue Abfahrt zur Nachtweidebahn wurde gefahren
Dank des Konzerts konnte man auch in Ruhe die blaue Abfahrt an der Flimjochbahn fahren, die noch in einem sehr guten Zustand war
Für die letzten 1,5-2 Betriebsstunden ging es dann noch einmal hinüber nach Samnaun. Hier an der Greitspitzbahn
Da im Bereich Flimjoch eine Lawine auf den geöffneten Ziehweg von der Viderjochbahn II zum Flimjoch abging, war der Rückweg aus Salaas nur via SL möglich (oder eben über Ischgl).
Im Bereich des Lawinenabgangs waren mehrere Trupps im Einsatz. Ich hoffe, dass es niemanden erwischt hat.
Blick auf die Alp Trida
Ausblick Bergstation Visnitzbahn
An der Visnitzbahn war es stellenweise recht bremsig
Verbindungspiste von der Visnitzbahn in Richtung Alp Bella
Blick zur Grivalea-Bergstation
Grivalea-Abfahrt
Herrlich und noch kaum befahren war die Abfahrt an der Mullerbahn, auch wenn sie leider recht kurz ist
Auch die Rückbringerpiste zur Alp Trida war noch kaum befahren und machte viel Spaß. Die Bewölkung wurde nun doch merklich dichter, wobei die Bodensicht aber stets gut blieb
Auch eine Fahrt an der Flimsattelbahn ging sich dann noch aus
Die Viderjochbahn schlossen sie überpünktlich um 16:13 Uhr. Hier sitze ich in einem der letzten Sessel, ehe garangiert wurde. Danach ging sich aber natürlich noch eine freiwillige Fahrt mit der Sattelbahn aus
Ehe es dann auf die finale Talabfahrt nach Laret ging
Die letzten Schwünge mit meiner GraubündenCard und vermutlich auch diese Saison
Fazit:
Der gestrige Tag hat sich definitiv gelohnt. Nach einem schlechten Start hat sich der Skitag kontinuierlich verbessert und sich so zu einem recht guten Tag gemausert. Das Konzert war wirklich gut, da sich so die Leute nur auf der Idalpe im Konzertgelände tummelten und im restlichen Gebiet freie Fahrt auf bis dahin guten Pisten angesagt war.
Schade, dass die GraubündenCard ihren Gültigkeitswechsel am 01.05.23 hat, sodass heute mit der alten Karte nicht mehr möglich ist.
Nachdem ich mir am Samstag keineswegs sicher war, den Sonntag noch einmal in Ischgl zu verbringen siegte am Sonntagmorgen doch die Faulheit und ich blieb vor Ort, zumal die Schneeverhältnisse im Vergleich zu vorgestern nur besser werden konnten.
So wurde es dann auch, auch wenn sich in der Früh auf der schweizer Seite zähe Wolken gehalten haben. Auf der österreichischen Seite war es dahingegen aber schön sonnig. Erst gegen späteren Nachmittag zogen dann von Süden weitere Wolken auf.
Die Präparation war angesichts der Wetterkapriolen von gestern natürlich sehr schlecht. Es gab zahlreiche Löcher und Absätze. Dazu waren die Pisten noch sehr hart. Im Tagesverlauf führte die starke Sonneneinstrahlung und die hohe Temparatur zu herrlich weichen Pisten, sodass die schlechte Präparation auch wieder egal war. Auf der Samnauner Seite wurde es am Nachmittag stellenweise bremsig. Haufenbildung gab es nur selten auf den neuralgischen Abschnitten. Sie war aber weitaus weniger fatal, wie gestern.
Auch der Andrang war besser, als gestern. In der Früh war schon noch gut was los, aber je näher das Konzert rückte, desto leerer wurde es im Skigebiet. Zum Konzert waren auch sehr viele Fußgänger, vor allem in den 50ern, unterwegs. Während des Konzerts war es dann auf den Pisten sehr leer, wenn auch nicht völlig einsam.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Am Morgen war angesichts der eigentlichen Wettervorhersage die Ernüchterung groß, als ich mich durch die Wolken auf der Samnauner Seite stochern musste. An der Alp Trida war die Sattelbahn parat. Viderjoch I und Flimsattel öffneten gegen 08:45 Uhr
Der Versuch, den Wolken durch Höhe zu entkommen gelang auf der Greitspitze
Schwarze Außenrumabfahrt an der Langen Wand. Hier ging es trotz schlechter Präparation und sehr harter Verhältnisse recht gut
Blick zum Palinkopf. Bei der Palinkopfsesselbahn war am Morgen, obwohl sie fuhr, der Zustieg abgesperrt. Glücklicherweise erreicht man mit der Zebalsbahn auch alle Pisten und Verbindungen.
Blick aus der Zeblasbahn
Hin und wieder lappten auch ein paar Nebelfelder aus der Schweiz in den Palinkopfsektor rüber
Abfahrt im Bereich der Höllspitz-Sesselbahn-Bergstation
Blick von der Höllspitz-Abfahrt zur Thaya
Blick aus dem Höllspitz-Sessel kurz vor dessen Bergstation
Die Abfahrt in Richtung Gampen war sehr ruppig
Blick aus der Gampenbahn
Blick zum Piz Val Gronda. Auch wenn die dortige Piste nur als Route geöffnet war, war sie präpariert
Lange Gampenbahn. Schade, dass alle Lifte in Ischgl immer recht langsam laufen und man so viel Zeit verliert
Die Abfahrt am Piz Val Gronda war im Gegensatz zu vielen an deren Pisten gut präpariert und schon leicht firnig. Das machte so Spaß, sodass es hier tatsächlich untypischerweise eine Wiederholungsfahrt gab
Weiter unten auf der PVG-Abfahrt
Abfahrt zur Gampenbahn, wo es ganz unten auch schon ein paar unkritische braune Stellen gab
Die schwarze Abfahrt am Palinkopf fand ich wiederrum nicht so ansprechend
Und auch die schwarze Abfahrt an der Langen Wand war, so wie eigentlich immer, schlecht, da hart-eisig und extrem schlecht präpariert
Blick zum Höllboden
Blick von der Sassgalun-Bergstation in Richtun Idalpe
Die Abfahrt zur Thayabahn war um Welten besser, als vorgestern
Auch die Abfahrt am Höllspitz machte Spaß
Weiter unten auf der Abfahrt
Von der Höllspitzbahn ging es dann auch wieder in Richtung Schwarzwand
Auf der steilen 13 von der Greitspitze in Richtung Idalp
Blick auf die Idalpe. Noch ist das Konzertgelände nur mäßig besucht
Nette rote Abfahrt zur Nachtweidebahn
Blick zur Idalpe
Die 5 zur Pardoramabahn war wieder herrlich
Und auch weiter unten blieb die 5 gestern sehr gut
Auch die Piste unter der Vellileckbahn in Richtung Pardoramabahn war sehr gut
Weiter unten auf eben dieser Abfahrt
Blick aus der Vellileckbahn. Der schwarze Steilhang dorthin war nicht mehr gut. Die Velliltalabfahrt war leider wegen Lawinengefahr geschlossen. Schade, aber angesichts der Lawinensituation doch sehr verständlich
Kurz vor dem Pardatschgrat
Blick auf die Idalpe, wo das Konzert nun in vollem Gange war. Von außen betrachtet wirkte das Konzert aber sehr lahm. Es gab kaum Bewegung im Publikum, kaum jemand sang mit und auch Applaus war sehr spärlich. Von außen betrachtet – es kann in echt also ganz anders gewesen sein - schien der Eros also nicht wirklich anzukommen (was ich persönlich nachvollziehen kann, da es null meinen Musikgeschmack trifft und auch nicht zu Ischgl passt). Aber die Massen blieben trotzdem dort, was mir sehr recht war
Start der Talabfahrt 1
Auch die Talabfahrt war wieder in einem guten Zustand. Da in den Bedingungen zum Konzert stand, dass ein Wiedereintritt nicht möglich sei, wagte ich keine Fahrt bis ins Tal sondern stieg an der Mittelstation der Fimbabahn wieder zu.
Auch die blaue Abfahrt zur Nachtweidebahn wurde gefahren
Dank des Konzerts konnte man auch in Ruhe die blaue Abfahrt an der Flimjochbahn fahren, die noch in einem sehr guten Zustand war
Für die letzten 1,5-2 Betriebsstunden ging es dann noch einmal hinüber nach Samnaun. Hier an der Greitspitzbahn
Da im Bereich Flimjoch eine Lawine auf den geöffneten Ziehweg von der Viderjochbahn II zum Flimjoch abging, war der Rückweg aus Salaas nur via SL möglich (oder eben über Ischgl).
Im Bereich des Lawinenabgangs waren mehrere Trupps im Einsatz. Ich hoffe, dass es niemanden erwischt hat.
Blick auf die Alp Trida
Ausblick Bergstation Visnitzbahn
An der Visnitzbahn war es stellenweise recht bremsig
Verbindungspiste von der Visnitzbahn in Richtung Alp Bella
Blick zur Grivalea-Bergstation
Grivalea-Abfahrt
Herrlich und noch kaum befahren war die Abfahrt an der Mullerbahn, auch wenn sie leider recht kurz ist
Auch die Rückbringerpiste zur Alp Trida war noch kaum befahren und machte viel Spaß. Die Bewölkung wurde nun doch merklich dichter, wobei die Bodensicht aber stets gut blieb
Auch eine Fahrt an der Flimsattelbahn ging sich dann noch aus
Die Viderjochbahn schlossen sie überpünktlich um 16:13 Uhr. Hier sitze ich in einem der letzten Sessel, ehe garangiert wurde. Danach ging sich aber natürlich noch eine freiwillige Fahrt mit der Sattelbahn aus
Ehe es dann auf die finale Talabfahrt nach Laret ging
Die letzten Schwünge mit meiner GraubündenCard und vermutlich auch diese Saison
Fazit:
Der gestrige Tag hat sich definitiv gelohnt. Nach einem schlechten Start hat sich der Skitag kontinuierlich verbessert und sich so zu einem recht guten Tag gemausert. Das Konzert war wirklich gut, da sich so die Leute nur auf der Idalpe im Konzertgelände tummelten und im restlichen Gebiet freie Fahrt auf bis dahin guten Pisten angesagt war.
Schade, dass die GraubündenCard ihren Gültigkeitswechsel am 01.05.23 hat, sodass heute mit der alten Karte nicht mehr möglich ist.