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Bilanzen der Betreiber - Saison 24/25

Golm hat mehrmals die 5000er Marke geknackt
Warth Schröcken über 7000 Besucher
https://vorarlberg.orf.at/stories/3287211/

Brandnertal: Ich weiß von mind. einem Tag mit über 6600 Eintritten und von ungewöhnlich vielen Fahrten an der Loischbahn an dem Tag wie es schon seit fast 10 Jahren nicht mehr gab.
 
hört sich nicht nach schlechtem Besuch an in der Weihnachtszeit:
"Der Direktor der Bergbahnen von Madonna di Campiglio, Bruno Felicetti, hat mit einer Ankündigung einigen Staub aufgewirbelt: Die Tageskarten für Skifahrer sollen in der kommenden Saison begrenzt werden – zwischen 28. Dezember und 6. Jänner sowie in der Faschingswoche. Es sei besser, auf Qualität denn auf Quantität zu setzen, meint Felicetti."

Aus dem heutigen "Dolomiten" https://www.facebook.com/photo?fbid=999865535606636&set=pb.100067495959828.-2207520000
 
Tageskarten für Skifahrer sollen in der kommenden Saison begrenzt werden – zwischen 28. Dezember und 6. Jänner sowie in der Faschingswoche

bezeichnen die Touristiker die zweite Saisonhälfte als „herausfordernd“

So habe ich es auch beobachtet. Entweder rappelvoll oder wenig los. Das trifft abgesehen von einigen Ausnahmen auf viele Gebiete zu. Finde ich persönlich super, aber ist wirtschaftlich betrachtet natürlich blöd.
 
br403 schrieb:

Insbesondere im März in Bad Kleinkirchheim heftige Rückgänge:
Wir sind jahrelang im März zu einem zweiten Winterurlaub gekommen; allerdings sind Hotels und Skikarten massiv teurer geworden, sodass wir nun eben nicht mehr dort waren. Und dieses Jahr war erstmals die letzte Märzwoche St.Oswald bereits geschlossen. Somit ist nicht nur alles teurer, sondern zugleich das Angebot reduziert worden.
 
Brandnertal
Tourismus WS 24/25 bis Ende Feb:

Nächtigungszahlen im Feb. bei -14% Nächtigungen gegenüber Vorjahr; (Einbrüche im Februar hatten alle Destinationen, Faschingsferien im März)
Gesamt WS YTD bei - 3,8% Nächtigungen, - 0,7% bei Ankünften; (Kann sein, dass nur Brand gemeint ist)
Launch neues Logo;
Leitkampagne Start „Lieber Schön ins Brandnertal“ Start mit Ende Mai;

Bergbahnen Brandnertal:
Umsatzzahlen mit 4% unter Planziel Gesamtjahr (Juni/Sep./März) (schlechtes Wetter Sommer 24)
Personalkosten und Strompreiserhöhung mindern das Ergebnis;
Ersteintritte WS 8% über Vorjahr (250.000 / +3% Gesamtjahr);
Arbeitsgruppe wird eingerichtet hinsichtlich geändertem Ticket-Kaufverhalten sowohl bei Tages- und Übernachtungsgast;

Quelle: Gemeindesitzungsprotokoll Gemeinde Brand
 
Viel positives auch aus Italien:

MonterosaSKI (IT)
Rekordsaison mit 650.000 Ersteintritten (plus 4,3% gegenüber dem Vorjahr und plus 3,7% im Vergleich zu bisheriger Rekordsaison 2016/17).
Monterosa Ski, stagione da record per i primi ingressi
https://www.dovesciare.it/news/2025-04-22/monterosa-ski-satagione-da-record-i-primi-ingressi


Domobianca (IT)
Rekordsaison und 27% mehr Besucher nach Investitionen in eine schlagkräftige Beschneiungsanlage aufgrund deren das Skigebiet länger als bisher geöffnet werden konnte.
Domobianca, è stata una stagione da record
https://www.dovesciare.it/news/2025-04-15/domobianca-e-stata-una-stagione-da-record


Dolomiti Superski (IT)
Vorläufige Bilanz (vom 15. April): Knapp 1% mehr Ersteinrtritte als im Winter zuvor.
Wenn die Zahlen nicht saisonbereinigt sind (was aus dem Artikel nicht hervorgeht), dürfte das Plus noch etwas größer ausfallen, da ja einige DS-Gebiete zu diesem Zeitpunkt noch offen waren.
Positivi i primi bilanci che permettono di riscontrare sempre un grande interesse per le vacanze sugli sci all'ombra delle Dolomiti.
https://www.dovesciare.it/news/2025-04-15/dolomiti-superski-ultimi-giorni-di-sci-e-primi-bilanci-la-stagione-20242025
 
Beste Saison seit zehn Jahren: Schweizer Wintertourismus boomt
Die Schweizer Seilbahnbranche kann auf einen außergewöhnlich starken Winter zurückblicken. Der Saisonbericht des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz zeigt, dass die Zahl der Gäste (Ersteintritt pro Tag) in der Saison 2024/25 im Vergleich zum Vorjahr um satte 11% gestiegen ist – die höchste Zahl seit einem Jahrzehnt. Im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt gab es sogar einen Anstieg von 21%, berichtet die Branche in einer Pressemitteilung.

Quelle: https://skinachrichten.de/beste-saison-seit-zehn-jahren-schweizer-wintertourismus-boomt
 
Wie es scheint gab es trotz Rekordticketpreisen und wenig Schnee über den ganzen Winter vielerorts im ganzen Alpenraum bei den großen und mittleren Skigebieten sehr gute Besuchs- und Umsatzzahlen, oft sind dabei sogar Rekorde dabei rausgekommen. Was sich aber auch zunehmend zeigt ist, dass sich immer mehr die Spreu vom Weizen trennt bei den Skigebieten.
Auf der einen Seite die großen und mittegroßen Gebiete in großer oder mittlerer Höhe mit guter Lift und Beschneiungsinfrastruktur und auf der anderen Seite eher kleine oder niedrig gelegene Gebiete oder Skigebiete mit schlechter Infrastruktur, die zunehmend kämpfen müssen (Attraktivität, Schneemangel) oder gar ganz zusperren.
Diese Konzentration wird sich in den nächsten Jahren sicherlich noch verstärken und den Zulauf in die erstgenannten Skigebiete noch steigern.
 
Hmmm, dem widerspricht aber eigentlich der Bericht, den ich gerade geteilt habe. Zumindest in der Schweiz waren die Verhältnisse auch in niedrigeren Lagen gut.
Ich zitiere:
Kleine und niedrige Skigebiete zeichnen sich aus
Interessanterweise profitierten kleinere Skigebiete und Gebiete in niedrigeren Lagen besonders stark von der guten Saison. Während große Betriebe (mehr als 10 Mio. CHF Passagierumsatz) ein Plus von 9 % verzeichneten, waren es bei kleinen Betrieben (bis zu 2 Mio. CHF Umsatz) sogar durchschnittlich +22 % und bei mittleren +14 %. „Es ist besonders erfreulich, dass die Gäste nicht nur die großen Gebiete, sondern auch die kleinen und tiefer gelegenen schätzen, wenn die Verhältnisse gut sind. Es sind genau solche Gebiete, die einen äußerst wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten. Hier machen die Kinder die ersten Schritte und Schwünge im Schnee. Hier wird das Schneefieber geimpft“, sagt Berno Stoffel, Geschäftsführer von Seilbahnen Schweiz.
 
Auf der einen Seite ist der Trend zu größeren, höher gelegenen Skigebieten mit guter Beschneiungs- und Liftinfrastruktur in allen Regionen spürbar. Insbesondere bei Gästen, die weit im Voraus buchen, längere Aufenthalte planen oder eine weitere Anreise haben, stehen diese Gebiete hoch im Kurs, da sie mehr Angebot bieten und mehr Schneesicherheit bieten. Kleine Skigebiete hingegen profitieren häufiger von kürzeren Aufenthalten und spontanen Besuchen bzw. Buchungen. Der Gast möchte eben sichergehen, dass er vor Ort auch Skifahren kann.

In der Schweiz vermute ich mittlerweile noch einen weiteren Faktor, der für die steigenden Zahlen ursächlich sein kann: Das Preisniveau von Österreichs für einen Urlaub nähert sich immer weiter dem der Schweiz an, sodass ich vermute, dass sich durch den geringeren Unterschied immer mehr "Österreich-Kunden" auch mal die Schweiz gönnen. In meinem Umfeld habe ich dieses Beispiel in diesem Winter zwei Mal erlebt: Eine Familie ist nach Scuol anstatt nach Serfaus gefahren und eine Gruppe nach Flims-Laax-Falera anstatt ins Zillertal.
 
SkiPenguin schrieb:
In der Schweiz vermute ich mittlerweile noch einen weiteren Faktor, der für die steigenden Zahlen ursächlich sein kann: Das Preisniveau von Österreichs für einen Urlaub nähert sich immer weiter dem der Schweiz an, sodass ich vermute, dass sich durch den geringeren Unterschied immer mehr "Österreich-Kunden" auch mal die Schweiz gönnen.

Würde auch sagen, dass viele Schweizer Österreich-Urlauber wieder im eigenen Land Urlaub machen. Das Preis Niveau von Österreich passt sich immer mehr den Schweizer Preisen an aber von der Ausstattung der Hotels (moderner) können die Schweizer nicht mithalten, somit könnte sich das in den nächsten Jahren vielleicht wieder ändern.
 
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