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Harakiri - steilste präparierte Piste ...

Gefahren bin ich sie letzten Winter. Schnee und Sicht waren nicht so gut (Hart und Wolken), ansonsten ists eine sehr steile, präparierte Piste. Wenn sie unpräpariert wäre wäre sie sicherlich nett aber so ist sie nur eine Piste... :) Da hab ich im Espace Killy zig Strecken die mich mehr fordern - dafür aber auch nicht planiert sind.
Hmm, Schlitzer könnte hier seine Speed-Tests machen...
 
Bin im Januar 2002 am Penken so eine steile Piste gefahren, ob die das war? Oder hat es die damals noch nicht gegeben? Die Schilder "Harakiri" habe ich jedenfalls nicht gesehen. Sowas ist jedenfalls nicht mein Fall!
 
Warum die Schilder an der Harakiri stehen, abern nicht an der Schwarzen vom Gerent runter, weiß der Himmel.

Die echte Herausforderung an der Harakiri ist, sich nicht die Ski von den vielen Steinen kaputt machen zu lassen...
 
@kaldini

Wenn man ein sehr guter Skifahrer ist fordert einen eine präparierte Piste nicht mehr egal wie steil sie ist. Erst ne Buckelpiste sorgt da noch für eine gewisse Herrausforderung :D
 
^^ Hmm ... also ganz so sehe ich es nicht. Eine sehr steile und harte präparierte schwarze Piste kann durchaus eine Herausforderung sein - jedenfalls mehr als eine mittelschwere Buckelpiste bei idealen Schneeverhältnissen :? .
 
Es geht ja um die körperliche Belastung. Da ist eine Buckelpiste erheblich anstrengender zu fahren. Ich meine damit ja nur, dass wenn du auf den Skiern fit bist, du kaum eine gewalzte Piste findest die dich technisch herrausfordert. Bei der Buckelpiste oder im Tiefschnee hast du halt den Faktor Kraft, der dich unten merken lässt, dass es doch recht steil war :D
 
Bitte versteht mich nicht falsch! Die Harakiri ist nicht ohne! Am Ende merkt man schon was man getan hat - und ein Fehler kann ganz schnell zum Sturz und zum "Rutschen bis Unten" führen. Aber eine bleibende Erinnerung war sie bei mir nicht. Und unten muss man nicht stehenbleiben um durchzuatmen (Gamsleiten 2 unpräpariert war da besser - Mur de Chavanette soll noch mal schlimmer sein (laut MM)).
Für alle Ischgl Fahrer: Die Steilheit ist mit der 21 (Inneres Viderjoch) vergleichbar. Zumindest deren oberer Abschnitt.
Was mich halt etwas nervt ist dieser ganze Werbetratra um die Piste. Wer so laut rumschreit sollte dann auch wirklich was bieten was jeden fordert.

Gut ist natürlich dass sie extra für die Piste ne 6 KSB-B hingestellt haben :wink:
 
YESHAR schrieb:
wer von euch ist schon einmal die "Harakiri" am Penken herunter ?

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=58252&highlight=harakiri#58252
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=75598&highlight=harakiri#75598

Fazit: Ich möchte nicht behaupten, daß das die steilste Piste ist, die ich je gefahren bin - die schwirigste war's aber auf alle Fälle. 2x gefahren. kommt in die Kategorie "Danke, ich verzichte lieber und möchte lieber den Tag überleben" (da steht außer der Harakiri nur noch die Hafelekar-Route drin)

Und im Saisonvergleich gesagt: Die Abfahrt war in den steilen Stellen immer total vereist (wenn ich halt dort war)
 
In Frankreich gibt es auch einige sehr steile präparierte Pisten.

Ich finde auch durchaus, dass diese eine Herausforderung darstellen, aber sie machen mir meisten keinen Spaß, weil sie oft bretthart sind. Bei weichem Schnee aber sicher ein tolles Erlebnis.

Dennoch möchte auch ich anfügen: steil - das ist da wo Pistenraupen nicht mehr hinkommen! Gerade so Scharten machen mir bei weichem Schnee echt Spaß - und da rutscht man dann auch nicht gleich bis ganz unten, wenns einen doch mal legt! ( ;) ) [P.S. Sollte man dort Harsch vorfinden, sollte man aber auch besser nicht reinfahren - es sei denn man ist der Obercrack! Ich lass es dann lieber]
 
Wie steil ist denn die Harakiri?
Die steilste Piste die ich je gefahren bin ist wohl die Streif. Ist die Mausefalle vergleichbar mit der Harakiri?
Wobei bei der Mausefalle die Steilheit kein Problem war - das Problem lag darin, daß es eigentlich nur blankes Eis war und man schon sehr feinfühlig fahren mußte um dort heil runter zu kommen (war dieses Jahr Anfang März dort)
 
Ja Mur de Chavanette ist glaub ich die beste Buckelpiste die ich mal gefahren bin, sonst würden mir nurnoch die Buckelpisten um den Mont-Fort/Mont-Gele/Chaussure einfallen. Mur de Chavanette hatte aber bisher den härtesten Einstieg in die Piste, teilweise 2-3 Meter hohe Buckel am Anfang.
 

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  • chavanette2.jpg
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Kennt ihr den Gamsleiten II in Obertauern?
Sieht mir ziemlich ähnlich wie auf dem obigen Foto aus.
Die Piste ist auch nicht so ganz ohne...
 
Ich war im März in St. Anton. Der Eisfall ist sicher auch spektakular. Hierbei handelt es sich wohl weniger um ein Piste, sondern mehr um einen Hang. Aber der hat es in sich.
Mit Skifahren hat das nicht mehr viel zu tun. Der Hang wird für die Weltcupabfahrt vereist, sodass man eigentlich von oben bis unten runterrutscht. Schwung ansetzen - unmöglich. Also: Allen Mut zusammen genommen und dann lass gehen!
Das Bild gibt das tatsächliche Gefälle (wie immer) natürlich nicht wieder. Am Winkel der Bäume auf der linken Seite kann man allerdings gut erkennen, dass es fast Senkrecht ist.
Unvorstellbar übrigens, dass Maier und Co da mit über 130 km/h runterballern.
 

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Was ist denn genau eine Piste? In den Dolomiten sind die Forcella Staunies (Cristallo), Pordoischarte, Rosettaabfahrt ziemlich steil, früher hat man die als Pisten bezeichnet heute wird man die letzten beiden jedenfalls als Skirouten klassifizieren.

Sollte zu Beginn die Paradisoscharte am Tonale als Direttissima befahren worden sein, dann wäre das wohl mit ziemlicher Sicherheit eine der steilsten offiziellen Abfahrten der Alpen gewesen. Heute kann man nur noch den oberen Teil direkt befahren, dann stößt man auf die neu trassierte Piste, die mit Stützmauer so angelegt ist, dass der untere Teil der Direttissima abgeschnitten ist. Der ober Teil ist nicht sehr lang, aber mordssteil - allerdings wird er normalerweise heute nicht mehr befahren. Ich glaube, dass es einst die offizielle Abfahrt darstellte, aber ich habe dafür keinen Beweis außer der Beschreibung dieser Piste als eine der steilsten der Alpen - und diese Beschreibung kann kaum die Piste in der heutigen Form meinen.

Ansonsten sind da noch der Starthang am Pic Blanc (Alpe d'Huez) und die Nordkette in Innsbruck - bei letzterer weiß ich nicht, ob das als offizielle Abfahrt geführt wird (wurde). Ebenfalls vor der Entschärfung sehr steil war die Tunnelpiste in Alpe d'Huez, die Couloirs von Courchevel gelten wohl nicht als offizielle Piste. Ziemlich steil gegen Ende war auch die heute nicht mehr erschlossene Piste auf dem Bellecotegletscher in Plage - allerdings recht kurz.

Wie war die Piste "Neue Welt" an der Zugspitze?
 
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