Jens
Eiger (3970m)
Neuer Zubringer in Brand wird wohl noch auf sich warten lassen:
http://www.orf.atMillioneninvestition für Bergbahnen geplatzt
Die Raiffeisenbank zieht ihr Investitionskonzept für die Brandner Bergbahnen zurück. Der Grund dafür liegt bei den Gesellschaftergruppen: Brander und Bürserberger konnten sich nicht einigen.
Konkurrenz befürchtet
14 Millionen Euro hätte man in das Projekt investiert, so Raiffeisenlandesbank-Direktor Karl Waltle. Eine neue Achter-Gondelbahn, ein neues Restaurant und ein Skiverleih am Berg hätten entstehen sollen, doch das Konzept fiel durch. Die Brandner befürchteten eine Konkurrenz durch die Serviceeinrichtungen am Berg.
Erträge notwendig
Aber ohne geht es nicht, so Raiffeisenlandesbankdirektor Karl Waltle. Man brauche die Erträge aus dem Restaurant und Nebeneinkünfte aus dem Verleih, schließlich machen sie rund ein Drittel aus.
Verbindungsbahn fehlte
Die Bürserberger fühlten sich benachteiligt. Im Konzept fehlte die seit Jahren versprochene Verbindungsbahn und so sagten die Bürserberger Gemeindevertreter nein. Der Bürgermeister will zu dem ganzen Thema keine Stellung nehmen.Aber die Verbindungsbahn wäre erst in ein paar Jahren möglich gewesen, so Karl Waltle.
Suche nach Lösung
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bahn, Walter Huber, wäre für das Konzept gewesen und gibt die Hoffnung nicht auf. Man müsse sich einigen oder eine andere Lösung finden. Es sei schließlich allen bekannt, dass die Investoren nicht gerade Schlange stehen.
Warten auf neue Konzepte
Geld gibt es derzeit auf alle Fälle keines mehr, bei der Raiffeisenbank lehnt man sich zurück. Man warte auf die Konzepte, die Brand und Bürserberg neu erfinden inklusive entsprechender Finanzierungsmöglichkeit und Investoren.
Entscheidung notwendig
In Brand regiert in der Zwischenzeit der Zweckoptimismus. Binnen der nächsten Jahre müsse klare Entscheidung gefällt werden, wenn man weiterhin vom Tourismus leben will.
Der kommende Winter ist jedenfalls gesichert, am 18. Dezember ist Saisonstart.