Heute war das Wetter schlechter, als ich es mir aufgrund der Prognose erhofft hatte. Aber vor allem in Arosa konnte man dennoch meistens in der Sonne fahren.
Zu Beginn machte ich einen Abstecher ans Stätzerhorn. Da es mir dort allerdings zu voll war (Meckern auf hohem Niveau!), die 70 nicht wirklich toll präpariert und die 70a im oberen Teil noch sehr hart war, beliess ich es bei nur einer Fahrt und wechselte auf die Rothornseite.
Mir war natürlich bewusst, dass die Pisten an der Ostseite zu diesem Zeitpunkt (ca. 10 Uhr) noch hart sein werden. Eisbahnen hätte ich dann aber doch nicht getade erwartet. Zudem liess die Präparation auch hier zu wünschen übrig: Absätze, Raupenspuren, irgenwelche Rillen parallel zur Fahrtrichtung der Pistebfahrzeuge etc. Grunsätzlich bin ich sehr tollerant gegenüber mässiger Präparierung und nutze Absätze beispielsweise für spassige Sprünge. Die Pisten zwischen Motta und Scharmoin kratzten heute aber deutlich an meiner Schmerzgrenze. Die Rote vom Weisshorn bis Motta war im ersten und letzten Drittel sehr gut, in der Mitte ein Acker. Immerhin war es leer.
Folglich wechselte ich nach Arosa, was die richtige Entscheidung war, denn der Schnee war deutlich besser. Klar, es wurde sulzig aber dank der niedrigen Frequentierung hielten die Pisten tiptop durch. Ab 12 Uhr wirkte das Gebiet wie ausgestorben.
Erstaunt war ich, als um 16 Uhr die Weisshornmulde noch immer hart und praktisch nicht verbuckelt war. Anscheinend schien auf der Lenzerheide deutlich weniger oft die Sonne. Anders kann ich mir diesen Umstand nicht erklären.
Zusammenfasend war es ein sehr guter Tag!