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Beschleunigung bei Doppelmayr Bahnen

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Ich muß zugeben, daß mir dieser "Extraschlag" noch nicht aufgefallen ist. Evtl. resultiert er auch aus einer anderen Ursache, als einer nicht ganz synchronen Seilgeschwindigkeit. Ehrlich gestanden - ich kann mir das auch nicht vorstellen, daß die Kabinen asynchron aus Seil geklemmt werden - dann wären die Klemmenmäuler schnell hinüber.
Zu den unterschiedlichen Beschleunigungsverfahren möchte ich sagen, daß die sog. S-Rampen-Beschleuniger nicht nur in der Seilbahntechnik immer mehr Liebhaber finden. Nicht das Pendeln ist das Problem, sondern die erheblichen Stöße auf die Mechanik bei Linearbeschleunigern. An den Knickstellen der Beschleunigungskurve hat man schließlich mit der Massenträgheit der Kabinen zu kämpfen. Antriebstechnisch ist das alles wenig problematisch - was die Gelenke und Aufhängungen dazu sagen steht auf einem anderen Blatt.
Das ist auch der Grund, warum ich es nicht verstehe, warum DM bei den Funitels die unsprgl. verbauten Beschleuniger mit umrichtergespeisten AC-Motoren wieder ad acta gelegt hat und nun auch in Funitels Getriebebeschleuniger verbaut. Die Umrichtertechnik ist in Bezug auf schonende Beschleunigungsrampen erheblich besser.
 
Finde die Beschleuniger bei den Funitels in Hintertux genial! 8)
 
Habe in einer atemberaubenden Versuchsanordnung die Linealbeschleunigung erforscht!!!! :kluckscheiss:
Gestern war bei uns Sturm, und daher wenig los.:langweilig:
Also habe ich ein Lineal genommen, und im waghalsigen Selbstversuch begonnen, diverse Gegenstände zu beschleunigen.

Das Resultat war, daß ich die ganze Führerstand- Glasfront mit zerkauten Papierschnipseln verklebt hatte, weil die sich am besten dafür geeignet hatten!

Jetzt habe ich halt keine Betriebsanleitung vom Doppelmayr mehr! :uuuups:

Macht nix, meine Bahn läuft ja sowieso!!

Aber ich habe immer noch nicht herausgefunden, was das mit einer Seilbahn zu tun hat??
:bahnhof: :bahnhof:
 
Lineal? Da fällt mir ein...

yourule.jpg
 
Yeti01 schrieb:
Habe in einer atemberaubenden Versuchsanordnung die Linealbeschleunigung erforscht!!!! :kluckscheiss:
Gestern war bei uns Sturm, und daher wenig los.:langweilig:
Also habe ich ein Lineal genommen, und im waghalsigen Selbstversuch begonnen, diverse Gegenstände zu beschleunigen.

Das Resultat war, daß ich die ganze Führerstand- Glasfront mit zerkauten Papierschnipseln verklebt hatte, weil die sich am besten dafür geeignet hatten!

Jetzt habe ich halt keine Betriebsanleitung vom Doppelmayr mehr! :uuuups:

Macht nix, meine Bahn läuft ja sowieso!!

Aber ich habe immer noch nicht herausgefunden, was das mit einer Seilbahn zu tun hat??
:bahnhof: :bahnhof:

du bisch so geil charlie .... :)
sag mal wie siehts aus: samstag, führung auf der anlage? downhill und ich würden gerne vorbeikommen.
Auch die Kapellbahn Silbertal interessiert mich tierisch.
Genauso der Antrieb der neuen Anlage ...
Und denk mal an die Schilder :P
 
Claus schrieb:
Ehrlich gestanden - ich kann mir das auch nicht vorstellen, daß die Kabinen asynchron aus Seil geklemmt werden - dann wären die Klemmenmäuler schnell hinüber.

So hab ich gestern Abend im Doppelmayr-Buch auch gelesen. Die Klemme muss beim Einkuppel-Vorgang exakt auf Seilgeschwindigkeit sein. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass dieser "Ruck" von einem Geschwindigkeits-Unterschied beim Einkuppeln kommt.
 
Alos, mir ist bei der neuen Hasensprungbahn und der Steinmähderbahn gar nichts aufgefallen! Vielmehr hatte ich gedacht "die kuppeln aber sanft ein und aus" ! Von einem "Schlag" kann nicht die Rede sein!
 
Das soll auch nur bei den EUB´s sein :wink:
 
Hallo an alle,
danke erst mal für die rege Beteiligung an diesem Thema.

Ich habe in der Zwischenzeit auch dazugelernt, :idea: dass die Sache nichts mit einer nicht ausreichenden Geschwindigkeit zu tun hat, sondern einfach zu dem Beschleunigungsvorgang (der wesentlich komplizierter ist als ich mir anfangs vorgestellt habe) dazugehört und bei manchen Anlagen einfach ein bischen mehr als bei anderen auffällt.

Gruß
Max
 
nur gibt es dafür auch einen grund, dass er bei den einen anlagen stärker zu spüren ist als bei anderen?
 
Ich hab mir das heute bei der EUB am Arber mal angeschaut. Die macht auch eine Satz am Ende von der Beschleunigung. Die Bahn hat den Vorteil, dass man die Mechanik sieht, da sie nicht verkleidet ist. Der Sprung passiert genau dann, wenn die Kuppelklemme die Schiene verlässt und nur noch am Seil hängt. Das Seil ist nicht so stark gespannt und die Klemme rutscht nach unten weg, weil die Schiene nicht gebogen nach unten verläuft.

Wahrscheinlich hat meine Idee keiner geschnallt.
 
Aha - das heisst aber letztenendes, daß die Stationsschiene zu hoch ist. Der Sprung ist dann aber nicht in Fahrtrichtung, sondern vertikal. Sehr sonderbar. Das habe ich - zugegebenermaßen noch nie bei einer DM-Bahn gesehen. Gibt es da noch weitere Fälle?
 
Und wenn die Kabine dann nicht gleichmäßig besetzt ist, wackelt sie durch diesen vertikalen Versatz auch in andere Richtungen, also zur Seite oder vorwärts.
 
flo schrieb:
Wahrscheinlich hat meine Idee keiner geschnallt.
wenn ich ehrlich bin... nicht wirklich :? was spielt das für eine rolle, wenn das seil nicht so stark gespannt ist? bzw. warum is das seil nicht so stark gespannt? :oops:
 
wenn das Seil nicht so Stark gespannt ist Sackt doch die Kabine nachdem sie die Stationsschiene verlassen hat ab.
 
Das klingt ja lebenzgefährlich!!!!!!!

Normalerweise klemmt das FBM am richtigen Platz, d.h. bei Seilgeschwindigkeit.
Wenn das nicht der Fall ist, kann das sein

a weil die Kuppelschiene zu weit vorne oder hinten ist

b weil die Keilriemen des Beschleunigers zuwenig gespannt sind -->
Schlupf

c weil das FBM einseitig belastet ist und grad aus der Trompete fährt

d weil die horizontalen Stationsrollen schlecht eingestellt sind, und das
FBM von der Laufschiene rumpelt

Michi, korrigier mich wenn ich B Lötzinn verzapfe!!
 
Also mir ist kein Ruckeln aufgefallen!
 
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