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Brand bei Doppelmayr

>Würde man heut noch Stationen bauen wie vor 20 Jahren, wo die Stationsgebäude jeweils mehr gekostet haben als die Technick wo drin war würden es heut bei weitem nicht soviele moderne bequeme KSB's geben und wir könnten Schleppliftfahren und Schlangestehen bis zum Abwinken


Hallo Theo

Ich will auch nicht die Stationen wie vor 20 Jahren, sondern solche wie vor etwa 50 Jahren. So etwa die die von Sameli-Huber und auch Küpfer etc. (Mit Garaventa auch meine Lieblingshersteller), welche sich auch gut in die Landschaft einfügten.
Ich persöhnlich fahre am liebsten mit Skiliften, am besten Bügellifte vor 1970. :wink:
Schlangentehen muss nicht unbedingt etwas schlechtes sein. :D
Viele Grüsse
obwalden
 
klar hast du dir aber shconmal gedacht wieviele so denken wie du und wieviele dann noch am schifahren wären wenn der sport seit 50 jahren gleich wär???
 
Dann würden vermutlich diese Skifahren, die Skifahren wollen, und nicht diese, welche um des Skifahrens Willen kommen, d.h. diese, welche nur Skifahren kommen, um es dann überall zu erzählen, aber nicht um wirklich zu fahren, die würden zu hause bleiben.
=>weniger anstehen bei den Bahnen! :D
Viele Grüsse
obwalden
 
Dann würden vermutlich diese Skifahren, die Skifahren wollen, und nicht diese, welche um des Skifahrens Willen kommen, d.h. diese, welche nur Skifahren kommen, um es dann überall zu erzählen, aber nicht um wirklich zu fahren, die würden zu hause bleiben.
Toller Satz, den könnte man bei einem Fortgeschrittenen - Deutschkurs als Testfrage nehmen: wer das versteht hat bestanden :lol: :lol: !

@Theo: :zustimm: , langsam glaube ich du bist der einzige Schweizer hier im Forum der ähnlich denkt wie ich, die meisten anderen scheinen mir entweder grün angehaucht oder nostalgisch oder beides zu sein

@obwalden: fahr doch mal nach Italien und schau dir einige Liftstationen an, die vor 40 und auch 50 Jahren gebaut wurden, vor allem die der alten PB's. Dann wirst du nicht mehr der Meinung sein dass sich alles was vor 50 Jahren gebaut wurde 'in die Landschaft einfügte' :wink: . Beispiele wirst du genug finden, die reissen ja selten was ab, meistens wird eine neue Bahn gebaut und daneben lässt man die alten Stationen langsam verfallen :evil:.
 
Hallo Miki

Es stimmt schon, dass es vor 50 Jahren auch Stationen gab, die sich nicht gut in die landschaft einfügten. Aber in Italien, musst du bedenken, wurden die Stützen oft mit den seltsamsten Farben eingefärbt. Auch sehen die Umlenkstationen von damals in der Landschaft weit weniger schlimmer aus als die heutigen grobklotzigen.
Die Firma Sameli-Huber, welche vor 50 Jahren v.a. in der Schweiz Skilifte und Kombilifte baute, wählte dazu Stationen, welche sich sehr gut in die Landschaft einfüg(te)n. Heute gibt es glücklicherweise wieder einige Firmen, welche versuchen, Stationen der LAndschaft anzupassen.
Viele Grüsse
obwalden
 
miki schrieb:
@Theo: :zustimm: , langsam glaube ich du bist der einzige Schweizer hier im Forum der ähnlich denkt wie ich, die meisten anderen scheinen mir entweder grün angehaucht oder nostalgisch oder beides zu sein

@obwalden: fahr doch mal nach Italien und schau dir einige Liftstationen an, die vor 40 und auch 50 Jahren gebaut wurden, vor allem die der alten PB's. Dann wirst du nicht mehr der Meinung sein dass sich alles was vor 50 Jahren gebaut wurde 'in die Landschaft einfügte' :wink: . Beispiele wirst du genug finden, die reissen ja selten was ab, meistens wird eine neue Bahn gebaut und daneben lässt man die alten Stationen langsam verfallen :evil:.

Schliesse mich voll der Meinung von Theo an. Wir kommen ja auch ungefähr aus der gleichen Ecke (nicht Geographisch). Eine Station in einem wunderschönen Haus gefällt mir natürlich auch besser. Aber wie meistens geht es am Schluss un das liebe Geld. Und wenn die Abopreise wegen superschönen und superteuren Gebäuden angehoben werden müssten, möchte ich das GEMECKER höhren. Und vieles geht noch in die Kategorie "Geschmacksache" Hier kann man sich bekanntlich endlos streiten.

Ich war nun ein par mal im Sommer in Italien. Da gefällt mir einiges nicht. In Cervinia wird alles alte über mehrere Jahre noch stehengelassen. :twisted:
 
Genau so ist er Hägar, Geld ist letztendlich ausschlagsgebend. Sicher könnte man z. b. alle Bahnhöfe bei EUB's und KSB's unterirdisch machen, aber ein unansehlicher Wellblechkasten ist zig-mal billiger. Und keiner ist bereit 50 Euro für einen Tagesskipass zu zahlen. Sorry, mir ist auch lieber wenn ein Skigebiet 3 KSB's 'von der Stange' baut, mit billig aussehenden UNI-G Stationen (oder noch billigeren Leitner) als wenn es für das selbe Geld 2 Bahnen mit, wie du es geschrieben hast, 'wunderschönen' Tal - und Bergstationen baut, dafür muss ich aber am dritten Hang SCHL fahren weil das Geld anstatt in die dritte Bahn in Stationen der anderen beiden gesteckt wurde.

Wobei wir auch schon beim zweiten von dir angesprochenem Thema wären:
Ein Skigebiet kann endlos in Liftstationen investieren, die bekanntestens Architekten um Hilfe bitten, immer wird irgendjemand meckern. Am besten also 'von der Stange' bauen, man spart sich Geld und gemeckert wird sowieso. Ich zum Beispiel finde die UNI-G von DM überhaupt nicht schlecht, den alten Liften diverser schweizer Hersteller kann ich hingegen nichts abgewinnen :nixweiss: ...

Und als ich von den verfallenden Liftstationen in Italien schrieb hatte ich gerade Cervinia im Kopf :wink:
 
Ich habe noch nicht ganz verstanden, warum ihr auf den Firmen rumhackt! Ich bin mir sicher, dass nicht eine Firma DM daher geht und sagt: "Hier bauen wir Euch eine UNI-G Station in Pink hin!"

Sondern das vielmehr die Betreiber sagen, dass sie gerne einen neuen Lift hierher bauen würden. Dann wird verhandelt! Und dann liegt es in der Hand der Betreiber zu sagen, wir hätten gerne etwas schönes, was sich wunderbar in die Landschaft einfügt, eine Station mit heimischen Hölzern etc. ! Dann geht es an die Kosten und der Hersteller hat dann sicherlich auch noch die günstige Variante á la Uni-G auf Lager für weniger Geld! Und wenn das die Betreiber wünschen, dann wird halt diese Gebaut, also dem Kundenwunsch entsprochen! Ganz einfach Angebot und Nachfrage und Kundenorientierung! Ich bin sicher, dass kein Hersteller einen teureren Auftrag mit einer schönen Station ablehnen würde!
 
Ohh, Sorry! :unknown:
Da hatte ich nicht auf der zweiten Seite weitergelesen! War doch schon alles gesagt!
Mir persönlich sind auch 3Uni-G's lieber, als 2 mit schönen Stationen!
Ganz klar, denn ich fahre in allererster Linie mal zum skifahren und nicht zum liften in den Urlaub! Kommt zwar ganz knapp dahinter, aber erst einmal schnell und bequem auf den Berg kommen!
 
skikoenig schrieb:
Sondern das vielmehr die Betreiber sagen, dass sie gerne einen neuen Lift hierher bauen würden. Dann wird verhandelt! Und dann liegt es in der Hand der Betreiber zu sagen, wir hätten gerne etwas schönes, was sich wunderbar in die Landschaft einfügt, eine Station mit heimischen Hölzern etc. ! Dann geht es an die Kosten und der Hersteller hat dann sicherlich auch noch die günstige Variante á la Uni-G auf Lager für weniger Geld! Und wenn das die Betreiber wünschen, dann wird halt diese Gebaut, also dem Kundenwunsch entsprochen! Ganz einfach Angebot und Nachfrage und Kundenorientierung! Ich bin sicher, dass kein Hersteller einen teureren Auftrag mit einer schönen Station ablehnen würde!

Du bringst es auf den Punkt. Meistens gibt es einen Idealfall. Schöne Häuschen usw. Die Offerten sind heute meist auf erschwinglichen Normsachen. Dann kommen die Mehrpreise für
- Wenn alles oder vieles mit Glas
- Alles schön in Holz
- Gemischte Möglichkeiten
Manchmal kommen von der Standortgemeinde im Bereich der Talstation (Nähe bewohntes Gebiet) noch Auflagen. Dann liegen 3 oder 4 Preise vor, und die Gesellschaft muss sich für eine Variante entscheiden. Hier muss dann das dafür und dagegen bezüglich der "Schönheit" und der Kosten abgewägt werden.
Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, habe ich meist auch Ansprüche, die sich mit meinem Geldbeutel nicht vertragen. Hier muss auch ein Kompromiss gefunden werden. Fahren tun sie aber alle.

Sind ein wenig vom Thema angekommen. Aber es ist nicht richtig, wenn auf der Fa. Doppelmayr herumgehackt wird. Die bauen das, was der Kunde will. Bei der Farbgebung der Bauteile ist es das gleiche. So nun habe ich doch noch eine Brücke zum Thema "Farbe" bzw. zur abgebrannten Lackiererei machen können.
 
Jetz ist mir gerade wieder eingefallen wo die Schrecklichste Station in der Schweiz steht, wo in den letzten 5 Jahren gebaut wurde.

Gstaad-Glacier 3000 Bergstation.

Ist zwar von Doppelmayr, aber keine UNI-G.

Entworfen vom Stararchitekten Mario Botta, dabei ists nur ein Betonklotz.

Die Bergbahnen währen daren fast pleite gegangen, alleine von den ca. 5Mio wo die Kosten überschritten wurden hätte man eine kurze KSB bauen können.
 
Hallo alle miteinander

Ach, der Mario Botta. Der hat auch in Locarno die neue Seilbahn, ganz aus Glas entworfen. Hier in Engelberg wollte er im Kurpark alle neu bauen. Ein Unterirdisches Casino mit Parkmöglichkeiten und Unterhaltungsraum. Und die Krönung wäre darüber ein riesigen Blatt ganz aus Glas gewesen. (ca.25m hoch). Dies alles hätte wohl an die 15 Millionen gekostet! Ideen haben manche Leute.
Viele Grüsse
obwalden
 
Hier wird ge Hickhackt und ich bin nid mal dabei! :cry: Naja ich hab nix grilliert oder sonst was und rachen tu i au nid! Und in Wollfurt bin ich seit dem 1NOV nid mehr vorbei gekommen!

skikoenig schrieb:
Ich habe noch nicht ganz verstanden, warum ihr auf den Firmen rumhackt! Ich bin mir sicher, dass nicht eine Firma DM daher geht und sagt: "Hier bauen wir Euch eine UNI-G Station in Pink hin!"

Sondern das vielmehr die Betreiber sagen, dass sie gerne einen neuen Lift hierher bauen würden. Dann wird verhandelt! Und dann liegt es in der Hand der Betreiber zu sagen, wir hätten gerne etwas schönes, was sich wunderbar in die Landschaft einfügt, eine Station mit heimischen Hölzern etc. ! Dann geht es an die Kosten und der Hersteller hat dann sicherlich auch noch die günstige Variante á la Uni-G auf Lager für weniger Geld! Und wenn das die Betreiber wünschen, dann wird halt diese Gebaut, also dem Kundenwunsch entsprochen! Ganz einfach Angebot und Nachfrage und Kundenorientierung! Ich bin sicher, dass kein Hersteller einen teureren Auftrag mit einer schönen Station ablehnen würde!
^^Stimmt 100% Trotzdem muss ich hier noch was anfügen! Der Betreiber kauft immer das billigste! Ist ja Logisch! Ich kauf auch mehr die Budget Produkte in der Migros anstelle von Bio und Öko und sonst was Gemüse! Ausser bei Eiern das ist mir des zu wieder!! Nuswodenn.
Zum Thema zurück. Durch den Preis wird die Auswahl der Stationsdesigne stark eingeschränkt oder sogar aufgezwungen. Warum sollte ein Betreiber für ein anderes Design fast das Doppelte mehr bezahlen als für eine Einheits Station?? Ein so grosses Unternehmen könnte doch wirklich 7 bis 10 verschiedene Stationen zum selben Preis und mit dem Selben innenleben anbieten und nid nur eins das einfach 10 mal billiger ist als der Rest auf dem Markt. Ich glaube nicht dass die Material und Herstellungskosten für einen Holzverschlag, Wellblechhütte, Glasplatte oder Kupferdach viel teurer ist wie eine Plastik Badewanne oder einen Guggelhopf. Aber so lange mann mit diesen zusätzlichen Eytras die Preise so manipuliert wird es nur noch Langweilige Einheitsstationen geben. Leider. Ich kann mir schon denken warum DM und Leitner und Co für ihr Einheitsbrei weniger verlangen und bei den Extra design mehr. Man will damit verhindern das Firmen von Ausserhalb etwas daran verdienen könnten.
Übrigens gibt es Firmen bei denen es wirklich noch eine Palette von Stationsabdeckungen gibt die man alle bezahlen kann und doch ein Modulares etwas drunter ist.
www.poma.net
www.baco-ag.ch
www.garaventa.ch

Das ist die Richtige Lösung alles andere wird Langweilig und ätzt an. Noch mehr Skigebiete alla Ischgl brauchen wir nicht ein Ischgl reicht und wer das will fähr nach Ischgl. Jedem das seine.
 
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