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Deutscher überlebte eine Woche in Tiroler Gletscherspalte

snowflat

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Wer´s glaubt wird selig.
Nach einer Woche hätten die Retter höchstens noch einen Eiszapfen aus der Spalte gezogen....
 
Kann ich irgendwie nicht glauben. Eine Woche im Eis? Der wäre jetzt schon Ötzi 2.
 
Mt. Cervino schrieb:
Wer´s glaubt wird selig.
Nach einer Woche hätten die Retter höchstens noch einen Eiszapfen aus der Spalte gezogen....

Nachdem der Herr von der Westfahlenhütte aufgebrochen ist, ist die Zeit des Abmarsches von der ziemlich genau bekannt und somit auch die Unfallszeit - nur mal so zum Nachdenken... Des weiteren war er gut ausgerüstet (Erste Hilfe mit Rettungsdecke und Proviant; entsprechende Kleidung) - somit kein Wunder, dass er das überlebt hat, noch dazu relativ leicht verletzt.

MFG Dachstein
 
Bergfan schrieb:
Kann ich irgendwie nicht glauben. Eine Woche im Eis? Der wäre jetzt schon Ötzi 2.
Bei richtig und vor allem rechtzeitigen eingerichtetem Notbiwak ist Erfrieren ausgeschlossen!
 
grad ein bericht vom bergsteiger im rtl nachtjournal
 
Zu berücksichtigen ist sicher auch die Tatsache, dass es aktuelle sehr milde Temperaturen auch auf den Gletschern hatte, er konnte seine Durst gemäß des Artikels sogar mit Schmelzwasser stillen. Auch ist davon auszugehen, dass der glückliche sicher nicht eingeklemt zwischen 2 senkrechten Eispanzern ausharren musste, dann wäre er sicher allein schon aufgrund des direkten stetigen Eiskontaktes erforen. Aber bei milden Temperaturen mit der richtigen Ausrüstung, den verglw. leichten Verletzungen, dem Glück auf einer ebenen Fläche gelandet zu sein und dem richtigen Wissen, was wann zu tun ist, ist das durchaus realisitisch.
 
Also davon hab ich auch gelesen. War irgendein Rentner aus der Oberpfalz, aber der hat sich dann in der Situation entsprechend verhalten. Z.B. hatte der nur zwischen 9:00 und 16:00 um Hilfe gerufen, weil dort am ehesten mit Verkehr zu rechnen ist. Dazu seine Vorräte streng rationiert und mehr oder weniger im Halbschlaf ausgeharrt.
War sogar auf dem Sonnblick, wenn auch Tage nach dem Unglück noch bei manchen ein Gesprächsthema, weil die Geschichte so unglaublich ist.

mFg Widdi
 
In einem Leserbrief der TT hat eine Person die Meinung geäußert das diese Aktion geplant war um berühmtheit zu erlangen. Da er angeblich ungewöhnlich gut ausgerüstet war und sich ungewöhnlich survivalmäsig verhalten hat. Leute gibts..

Und so nebenbei der Tiroler Komiker Viktor Haid alias Herr Reindl bezeichnete diesen Rentner als "Stubi" :lach:
 
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