• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Grande Dixence 12.08.23

Gestern bin ich zur Grande Dixence gefahren, dem bis dato höchsten Bauwerk der Schweiz. Diesmal habe ich auch die Seilbahn genommen, die einem 30min Aufstieg zur Staumauer erspart. Mit 10 CHF retour recht günstig bepreist. Die 15 Personen-Kabinen sind von Habegger und haben etwas beengte Kopffreiheit. Mit 180 Personen/h ist die Kapazität recht gering, es gab aber auch keine Warteschlange. Ich bin dann entlang dem Stausee Richtung La Barme gelaufen. Der Weg führt durch ein paar kleinere Tunnels, die beleuchtet sind. Vor La Barme beginnt der Aufstieg zum Col des Roux auf 2804m. Von weiter oben hat man auch einen besseren Überblick über den Stausee, an dessen Ende sich der Glacier de Cheilon befindet. Hier gibt es auch noch die Variante, über den Col de Riedmatten nach Arolla zu wandern, allerdings sind die ÖV-Verbindungen von Arolla zurück etwas mühsam. Der Weg zum Col ist recht einfach, der Abstieg auf der anderen Seite zur Cabane de Prafleuri ist eher T3. An der Cabane habe ich mir ein Rösti gegönnt. In dem Seitental sieht man noch Überreste vom Kiesabbau für den Bau des Staudamms. Unterhalb der Cabane ist der Ausgang eines Tunnels, der früher als winterfester Zugang zu dem Seitental diente. Der Tunnel war auch offen, aber ohne Beleuchtung eher nur für Speleologen interessant. Der Abstieg führt an einem tosenden Bach entlang, der weiter unten von einer Wasserfassung geschluckt wird. Nach einem Gegenanstieg kommt man dann am unteren Tunnelportal und der Staumauer wieder an. Die Tour hat ca 3.5h gedauert. Eine interessante Mischung aus atemberaubender Bergwelt, menschlicher Ingenieurskunst und Lost Place-Feeling.
 

Anhänge

  • 20230812_105815.jpg
    20230812_105815.jpg
    1,3 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_110950.jpg
    20230812_110950.jpg
    508,7 KB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_111403.jpg
    20230812_111403.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_112153.jpg
    20230812_112153.jpg
    1 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_112601.jpg
    20230812_112601.jpg
    1,1 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_120052.jpg
    20230812_120052.jpg
    828,5 KB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_125257.jpg
    20230812_125257.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_125126.jpg
    20230812_125126.jpg
    1 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_131754.jpg
    20230812_131754.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_135249.jpg
    20230812_135249.jpg
    1,3 MB · Aufrufe: 1.923
  • 20230812_144303.jpg
    20230812_144303.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 1.923
sheridan schrieb:
Unterhalb der Cabane ist der Ausgang eines Tunnels, der früher als winterfester Zugang zu dem Seitental diente. Der Tunnel war auch offen, aber ohne Beleuchtung eher nur für Speleologen interessant.

In diesem Tunnel fuhr in der Bauzeit der Grande-Dixence eine Standseilbahn.

Bergfahrt



Talfahrt
 
Zurück
Oben