Lawinenabgang in St. Anton - ein Todesopfer
Ein 32-jähriger Finne wurde von den Schneemassen 400 Meter in die Tiefe gerissen.
In St. Anton am Arlberg ist am Dienstagvormittag eine Lawine abgegangen, die ein Todesopfer forderte.
Drei Tourengeher aus Finnland waren am Rendl im freien Skiraum unterwegs, als einer der Gruppe ein 50 Meter breites Schneebrett los trat, das ihn 400 Meter mitriss.
Gute Ausrüstung
Die beiden Finnen, die mit Schaufeln, Sonden und Suchgeräten ausgerüstet waren, begannen sofort mit der Suche nach ihrem verschütteten Kollegen.
Da der 32-Jährige aber fast zwei Meter unter der Schneedecke lag, gestaltete sich die Suche auch für das Rettungsteam, das rasch am Unglücksort eintraf, als sehr schwierig.
Halbe Stunde
Erst nach knapp einer halben Stunde konnte der Verschüttete geborgen werden. Das Opfer wurde sofort mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus von Zams gebracht, wo der Skifahrer ohne Erfolg reanimiert wurde.
Erst vor zwei Wochen wurden im selben Gebiet zwei Snowboarder aus Schweden von einer Lawine getötet.