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In diesem Winter gab es in Tirol bisher nur sechs Lawinentote, 2012/13 waren es noch 14. Grund für die günstigere Entwicklung heuer war das milde Wetter, sagt Rudi Mair vom Lawinenwarndienst des Landes. Auf der Alpennordseite habe es unterdurchschnittlich wenig Schnee gegeben, außerdem hätten lange Kälteperioden gefehlt. Wenn nach langen Kälteperioden Schnee komme, werde es lawinenmäßig immer kritisch. Es habe weniger Gefahrenperioden als in einem normalen Winter gegeben, sagt Mair.
Zwei deutsche Tourengeher wurden am Sonntag im Kaunertal von einem Schneebrett erfasst und mitgerissen. Sie stürzten rund 200 Meter in die Tiefe. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Wiesjagglkopfes.