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Lech 2018 Buckel sind jedoch ein allgemeines Problem

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Kommen gerade von der Piste um Schlegelkopf: Man muss wirklich sagen: klasse Zustand. Etwas Eis drunter, aber sehr griffig, wir mögen das. Der Wind war bemerkenswert an manchen Stellen.
 
Bezüglich der Buckel ist keine Besonderheit hier in Lech zu erkennen.
 
Zum Thema Carven: Wenn der Schnee zu weich/tief wird, geht richtig Carven nicht mehr, da gräbt man sich ein. Die Folge wären dann vermutlich relativ tiefe Spuren die wahrscheinlich schwieriger zu befahren wären als die Buckel.
Ich persönlich finde die Buckel super, das nimmt viel Geschwindigkeit heraus. Schlechte Skifahrer fahren dann auch langsamer (und gefährden andere weniger) als wie wenn alles glatt gebügelt ist. Dass die Buckelbildung nichts mit der Präparierung zu tun hat, merkt man wenn man neben der Piste fährt. Dort ist der Schnee auch weich, aber in solchen Situationen oft besser zu fahren als auf der Piste, da weniger tief aufgefahren und aufgeweicht weil einfach weniger Leute drüber fahren.
Wichtig wäre denke ich, dass man sich etwas informiert und überlegt, zu welcher Tageszeit man wo fährt. Es gibt Leute die beginnen ihren Tag im Frühjahr auf einem Westhang und jammern dass die Piste total vereist ist und nachmittags fahren sie dann eine ostseitige Talabfahrt die für die Mehrheit zu der Tageszeit nicht mehr bewältigbar ist.
 
Bogner schrieb:
Wichtig wäre denke ich, dass man sich etwas informiert und überlegt, zu welcher Tageszeit man wo fährt. Es gibt Leute die beginnen ihren Tag im Frühjahr auf einem Westhang und jammern dass die Piste total vereist ist und nachmittags fahren sie dann eine ostseitige Talabfahrt die für die Mehrheit zu der Tageszeit nicht mehr bewältigbar ist.


gibt es denn Faustregeln, wie man das bestimmt? Also in Fiss gibt es die Nordseite, habe ich verstanden. Heute in Ischlg fiel es mir schwer, Nordseitige Pisten zu finden bzw. zu bestimmen. Die Sonne verläuft ja im Dezember anders als im April. Muss doch auch einen Unterschied ausmachen?

Gruß,
Markman
 
Eine mögliche Faustregel: Im Frühjahr mit der Sonne gehen, d.h. auf Osthängen anfangen und bis zu Mittags- frühen Nachmittag über Süd auf West wechseln, danach Nord. zu welcher Uhrzeit genau hängt von der Einstrahlung ab (also Zeitpunkt in der Saison; je später in der Saison desto früher am Tag) und von der Temperatur. Ganz entscheidend ist, ob es in der Nacht gefroren hat. Wenn die Nacht klar war, dann sollte es passen, wenn es bewölkt (oder föhnig) ist, und der Schnee nicht wieder durchgefroren ist, dann lässt man es besser ganz.

Ich schau mir im Frühjahr z.B. auf googlemaps das Skigebiet an und bestimme grob, wie mein Tagesablauf ausschaut. In Ischgl würde ich derzeit auf der Schweizer Seite anfangen (Flimsattel, Viderjoch), dann zu Visnitz wechseln und wenn das weich ist dann erst auf die Ischgler Seite (dort den Bereich Idalpe nicht zu spät fahren, da westseitig.) Lange halten müsste der Bereich Zeblas und Höllboden (die 23er). Nordhänge in Ischgl ist eher schwierig, außer die Talabfahrten nach Ischgl, wobei die evtl schon zu niedrig liegen (unterhalb der Mittelstation sicher nicht sinnvoll an warmen Tagen).
Auf maps siehst du natürlich nicht, wie stark abgeschattet die Pisten durch die umliegenden Berge sind, was auch einen Einfluss hat, wobei bei flachem/weitem Gelände das weniger Einfluss hat, da weniger Schatten. Nach der Grobplanung muss man sich die Verhältnisse dann auf den jeweiligen Pisten anschauen, da können wenige Grad Ausrichtung schon den Unterschied zwischen hart gefroren und Firn ausmachen. Bsp St.Anton, Zammermoosbahn: Die Piste ist voll nach Osten, d.h. momentan um spätestens 11 Uhr eine brutale Buckelschlacht. Wenn man aber die nordseitigen Hänge abseits ins Steissbachtal fährt, dann kann man am Nachmittag noch ziemlich gute Verhältnisse (d.h. pulverartig) finden, so letzten Sonntag.

Ganz einfach gesprochen: Beim Abfahren bis Mittag immer direkt in die Sonne fahren, dann passts :-)
 
@ Bogner,

Danke Dir!

Gruß,
Markman
 
Bei der Suche des richtigen Hangs zur richtigen Zeit muss man auch berücksichtigen, dass es bei Osthängen einen großen Unterschied machen kann, ob sie leicht Richtung Nordost oder leicht Richtung Südost tendieren. Letztere sind die ersten, die weich werden, erstere können den ganzen Tag gut halten, zumindest noch Ende März.
 
Wir fahren nicht mehr zum Arlberg, da nach unserer Meinung dort die schlechteste Präperation stattfindet. :nein:
Diesbezügliche Beschwerden wurden immer mit den Satz behandelt, das es woanders auch nicht besser ist. Für eine
bessere Präperation wären noch mehr Pistenraupen nötig und diese Kosten halt Geld.

Meine Erfahrungen zeigen aber in vielen anderen Skigebieten das glatte Gegenteil.
 
Das ist da nicht das Problem, sondern eine extreme Beanspruchung bestimmter Pisten, die immer weiter zunimmt. Da kannst Du mit 20 Raupen drüberfahren, das wird nicht besser. Zuviel Menschen pro Pistenfläche...
 
Es gibt definitiv Unterschiede bei der Präparierung der Pisten. Im Jochtal in Südtirol beherscht man es hervorragend, in Stuben und in Zürs machte ich die Erfahrung Anfang April, dass extreme Spurrillen am Morgen vorhanden sind. Das ist aber nicht generell in Lech zu beobachten, trotzdem besteht hier auch Verbesserungsbedarf!
 
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