Das Problem kenne ich zu genüge!
Alle wollen umweltfreundlichen Strom, aber wehe man will konkrete Projekte angehen.
Nachdem bei uns im Ruhrgebiet die Kohle politisch aufs Abstellgleis manövriert wurde und auch noch der wohl gesellschaftlich gewollte Atomaustieg hinzu kam, fragte man sich wo der Strom den nun her kommen solle?
Dazu wollte man einen Beitrag leisten und die Stadt plante zwei große Windräder im Stadtwald.
Sofort liefen Wutbürger auf, mit Bannern wie Stoppt Windindustrie!
Also beerdigte man das Projekt!
Monate später wollten die Versorger Stromleitungen (Überland) bauen um den Windstrom von der Küste ins Landesinnere zu bekommen.
Ihr ahnt vermutlich was kam, wieder Proteste!
Meistens von den gleichen Leuten, die lauthals den Ausstieg aus Kohle/Atomstrom gefordert haben.
Diese Leute möchten aber bitte auch noch zeitnahe elektrische Autos fahren, was unseren Verbrauch an dieser Energie massiv beeinflussen dürfte.
Welchen Strom die Protestler dafür hernehmen möchten, dass bleibt allerdings deren Geheimnis!