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Neues in Reinswald / Sarntal

Jay

Ruwenzori (5119m)
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11. Juli 2002
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Von Suedtirol online:

Im Skigebiet Reinswald wird Vierersessellift gebaut
Ein Vierersessellift wird den alten Schilift „Sattele“ im Sarner Skigebiet Reinswald ersetzen. Die II. Landschaftsschutzkommission hat das entsprechende Projekt der Reinswalder Lift GmbH positiv bewertet. 1800 Personen soll der 1200 Meter lange neue Sessellift pro Stunde vom Tal auf den Berg transportieren.

„Die Talstation wird zu zwei Dritteln unter der Erde angelegt und ist somit bis auf den Eingangsbereich nicht sichtbar“, sagt der Kommissionsvorsitzende Oggiano. In den Untergeschossen finden ein großer Wasserspeicher für die Beschneiung und ein Magazin für die Sessel Platz.
 
Sehr gut, da die jetzige Bahn vor allem wegen der Rodler schon Kapazitätsengpässe in der Hochsaison hat.
 
Details, Details, Details :)
In der Gemeinde Sarntal plant die Reinswalder Bergbahnen AG die Erneuerung der bestehenden Kabinenbahn Reinswald. Die bestehende 6er-Kabinenbahn aus dem Jahr 1997 befindet sich am Ende ihrer technischen Lebensdauer und soll vollständig abgetragen und durch eine moderne kuppelbare 10-Personen-Kabinenumlaufbahn ersetzt werden.

Das Vorhaben ist Teil eines umfassenderen Modernisierungs- und Entwicklungsplans des Skigebiets Reinswald. Ziel des Projektes ist es, die bestehende seilbahntechnische Verbindung zu verbessern, die Förderleistung zu erhöhen, den Transportkomfort zu steigern und gleichzeitig die Fahr- und Wartezeiten zu reduzieren. Die neue Anlage dient dem Transport von Skifahrern und Fahrgästen sowohl in der Winter- als auch in der Sommersaison.

Die bestehende Förderleistung von 1.800 Personen pro Stunde ist insbesondere an Spitzentagen nicht ausreichend, um die aktuelle Nachfrage zu decken. Mit der neuen Anlage wird die Förderleistung auf 2.400 Personen pro Stunde erhöht. Dadurch sollen Wartezeiten und Kapazitätsengpässe an der Talstation reduziert werden.
Die geplante Kabinenbahn wird überwiegend entlang der bestehenden Trasse errichtet. Die neue Linienachse wird gegenüber der bestehenden Achse lediglich um 0,75 m seitlich verschoben. Auch die Positionen der Tal- und Bergstation werden nur geringfügig angepasst. Dadurch kann die bestehende infrastrukturelle Situation weitgehend beibehalten und der zusätzliche Flächenbedarf begrenzt werden.

Die Anlage erstreckt sich vom Bereich der Talstation oberhalb der Ortschaft Reinswald in nordöstliche Richtung bis zur Bergstation im Bereich Pichlberg. Die Talstation liegt auf ca. 1.571 m ü.d.M., die Bergstation auf ca. 2.129 m ü.d.M. Der Höhenunterschied beträgt ca. 558 m. Die horizontale Länge der Anlage beträgt ca. 1.701 m, die schräge Länge ca. 1.795 m. Entlang der Trasse sind insgesamt 12 Stützen vorgesehen.

Die Trasse verläuft über einen nach Südwesten exponierten, mäßig geneigten Geländerücken. Die Anlage bleibt innerhalb eines bereits touristisch und seilbahntechnisch erschlossenen Skigebietes. Neue Skipistenflächen werden durch das Vorhaben nicht geschaffen.
Quelle: Umweltvorstudie Erneuerung der Kabinenbahn Reinswald - Pfnatsch
 
Für die 10 EUB ist keine UVP von Nöten:
Nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen, der Merkmale des Vorhabens, seines Standortes sowie der Art und des Ausmaßes der möglichen Auswirkungen und nach Abwägen der eingebrachten Stellungnahme haben die zuständigen Fachämter im Umweltbereich festgestellt, dass die Informationen für die Entscheidung ausreichend sind.

Das Projekt stellt überwiegend den Ersatz einer bereits bestehenden Aufstiegsanlage dar und keine wesentliche Erweiterung der touristischen Infrastruktur bewirkt. Die festgestellten Umweltauswirkungen beschränken sich im Wesentlichen auf die zeitlich begrenzte Bauphase und können durch die vorgesehenen Vermeidungs-, Minderungs-, Wiederherstellungsmaßnahmen und wirksam reduziert werden. Erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, Kultur- und Sachgüter sind nicht zu erwarten.

Die Dienststellenkonferenz hat daher in der Sitzung vom 19.08.2026 entschieden, das oben genanntes Projekt nicht dem UVP-Verfahren zu unterziehen ist.
Quelle: Feststellung der UVP-Pflicht – Screening Entscheidung
 
Bauzeit
April 2027 – November 2027

Schließung
Nur im Sommer 2027 geschlossen, dafür wird ein spannendes Alternativprogramm geboten.

Hauptgebäude
Die Hauptgebäude an der Berg- und Talstation wird erneuert.

Neue Linie
Es entsteht eine neue Kabinenbahn-Linie zwischen Reinswald und Pichlberg.

Berg- und Talstation
Durch eine neue Berg- und Talstation wird auch ein ebenerdiger Einstieg gewährleistet.

Höhere Förderleistung
Durch die neue 10er Kabinenbahn wird die Förderleistung gesteigert.

Baukosten
16. Mio Euro
Quelle: REINSWALD 2034 - DIE ZUKUNFT BEGINNT JETZT
 
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