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Sedrun – (Andermatt) – Disentis, 26.01.2021

Das Wetter schlug um, es wurde schlechter. Nachts hatte es geschneit, morgens riss es ein wenig auf. Windig, winterlich. Heute sollte Sedrun und Andermatt auf dem Plan stehen. Wir fuhren bis Dieni, leider hatten wir vorher nicht den Liftstatus gecheckt. 2 Tageskarten für 190 Franken (uff!), dann sahen wir, dass die Verbindungsgondel nicht offen war. Ja so ein Mist! Da ich abends noch ein wenig Arbeiten musste, wollten wir nicht per Zug nach Andermatt (und neben der Verbindungsgondel war der 6er oben auch noch zu). Naja, also erstmal gen Oberalppass. Die beiden KSBs von Dieni aus erschließen nette Pisten, aber die am 6er ist unten zu flach und die am 4er ist insgesamt zu brav. Cool war die Abfahrt an der 4SB Cuolm Val, auch die 2 Abfahrten zum Oberalppass waren gut (und der 6er mit Haube war beim doch recht kalten und starken Wind sehr angenehm). Etwas Tiefschnee auf der schwarzen Abfahrt zum Val, dann gings wieder zurück. Statt Andermatt wollten wir uns den Disentis Teil (ist ja ein Skipass) anschauen. Wir fuhren mit dem Auto nach Disentis (also nochmal Parkticket lösen), die Pendelbahn fährt alle 15 Minuten (zum Glück war wenig los). Oben die beiden 4KSBs, die obere Abfahrt ist ganz gut, aber etwas kurz. Zuerst ging es gen SL Dadons und weiter zum Cuolm da Vi, Dadons war ok, die kurze Abfahrt am Kurvenschlepper ganz nett. Der 3er stand, sah aber nicht so aus, als ob wir was verpassen würden.
Dann wieder zurück in den Hauptteil, zum Glück bei der Abfahrt an der oberen KSB gemerkt, die untere steht. Und steht... also erstmal oben wiederholen. Ui, die steht immer noch. Naja, wir sind dann wohl so 10x an der oberen KSB gefahren, die untere wurde mit Notantrieb leer gefahren und stand den Rest des Nachmittags. Zuletzt ging es noch die Anfangs ganz schöne, dann aber auch recht ziehwegige schwarze Talabfahrt runter.

Fazit: da waren die Erwartungen aufgrund des Pistenplans doch sehr hoch, konnten aber leider nicht erfüllt werden. Für eine Tageskarte ein Mondpreis (ok, verstärkt noch durch den Kontrast zu Vals am Vortag), die Leistung dafür eher mau. So richtig zusammenhängend sind die 3 Teilgebiete nicht. So schnell nicht wieder (auch wenn mir Andermatt noch fehlt).

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frisch geschneit, immerhin auch präpariert.

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warum der 6er so weit ins Flache runter gezogen wurde, versteh ich nicht ganz.

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Idyllisch ist es schon hier.

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im Gelände wäre es gut gegangen, aber ist auch eine 4er Warnstufe.

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Blick gen Disentis.

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nette Abfahrt, Platz im Gelände wäre auch viel.

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da hätten wir gerne weiter gewollt.

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an dem Leuchtturm war ich im Sommer mal.

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noch hält der blaue Himmel.

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schon sind wir in Disentis.

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da waren wir vorhin.

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überraschend nette Piste am Kurvenschlepper.

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unser Nachmittag dann: obere 4KSB in Disentis.

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Dadons, nette abgelegene Kammer, aber leider eher langweilige Piste.

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so eine Zwirbelkurve hat schon was.

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wir sollten mal einen "Abgelegenste Arbeitsplätze" Wettbewerb machen - hier ein Kandidat (Bergstation Dadons).

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die Abfahrt am unteren 4er. Konnten wir leider nur 1x fahren.

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so schwarz fand ich die Talabfahrt nicht. Am Ende dann ein Ziehweg.

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weiter gehts hier: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=65068
 
Arlbergfan schrieb:
Habe mir jetzt den Bericht auch endlich durchgelesen und bin etwas zwiegespalten, ob Sedrun auf unsere Liste mit muss. Da sind ja schon auch sehr viele flache Pistenabschnitte dabei. Landschaftlich ist das Gebiet bei Traumwetter sicher top, aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht. Vlt. lieber gleich nach Andermatt durchfahren und sich einfach nur den Gemsstock geben? Der Bereich Nätschen-Gütsch-Schneehühnerstock ist ja eigentlich komplett blau und geländemäßig nicht interessant oder?

Wenn es früh am Gemsstock schon Sicht hat und ansprechende Schneeverhältnisse würde ich jederzeit lieber so in Disentis/Sedrun mit dem Zug aufbrechen dass ich in Andermatt die 1. Bergfahrt am Gemsstock derwisch. Die Offpistemöglichkeiten am Gemsstock sind mir persönlich nach 2 Tagen noch nicht langweilig oder erschöpft, auch nach einer Woche nicht. Spielt m. E. in einer Liga mit Mont Fort oder Aiguille du Midi. Den Nätschen-Sektor kannst ja als Rückweg mitnehmen, ich versprech dir aber, dass wenn der Schnee taugt du lieber bis zum Schluss am Gemsstock bleiben wirst.
 
ski-chrigel schrieb:
Falls Du ATVs Meckerbericht im Sommerschiforum gelesen hast, dann gehst Du jetzt wohl definitiv nicht mehr. Allerdings kann man ATV nicht wirklich ernst nehmen. Der meckert ja bei allem und jedem rum. Fürchterlich. Ich würde mir selber ein Bild davon machen. Mir gefällts auch heute beim 10. Mal diesen Winter wieder, wenn auch mit Abstrichen. Aber die gibts überall.
Danke für den Hinweis, der Bericht von ATV hat mir dennoch gut gefallen. ATV der Henrik M. Brother unter den Alpinforumsnutzern. Ganz unrecht hat er nicht, aber immerhin gibt es im beschriebenen Gebiet signifikant weniger Schiebestrecken als auf der Klewenalp, insofern ist der Neuausbau schon gelungen.
Ich bin gespannt, wie man die gigantischen 6 Millionen Franken Verlust pro Jahr auf Dauer auffangen möchte.
 
Wo jetzt genau der Zusammenhang mit der Klewenalp liegt? Ist doch eine völlig andere Kategorie an Skigebieten. Ich würde wohl nie auf der Klewen Skifahren, wenn ich nicht da wohnen und arbeiten würde.
 
ski-chrigel schrieb:
Wo jetzt genau der Zusammenhang mit der Klewenalp liegt? Ist doch eine völlig andere Kategorie an Skigebieten. Ich würde wohl nie auf der Klewen Skifahren, wenn ich nicht da wohnen und arbeiten würde.
War nur ein kleiner Witz am Rande. Ich gehe bisweilen mit meinem Sohn auf die Klewenalp, obwohl ich dort weder lebe noch arbeite und zudem etwas schneller in Andermatt wäre. Zwar mag mein Sohn die Möglichkeiten dort zum Spielen, aber die Jammerei wegen der Schiebestrecken sind reziprok dazu.
 
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