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Skifahrer von Seil fast geköpft

Alpin-Forum|LSAP schrieb:
Sperrstunde auf der Skipiste?
Auch in Vorarlberg gibt es heiße Diskussionen rund um die Sperrstunde auf der Skipiste. In der Steiermark soll es nächstes Jahr auf Grund von Unfällen nach Betriebschluss ein Skifahrverbot für die Zeit nach 16.30 Uhr geben.

Ich sag nur eins: Nicht durchführbar! :!:
 
Warum sollte das nicht durchführbar sein? Sperrzeiten gibt?s ja in anderen Bereichen der Gastronomie schon lange.

Ob die Touristen dann auch brav ins Tal fahren, ist natürlich eine andere Frage...
 
Nicht Durchführbar :!: :!:

Das wäre Geschäftsschädigend, und das glaub ich nicht dass das kommen wird.
 
Tyrolens schrieb:
Warum sollte das nicht durchführbar sein? Sperrzeiten gibt?s ja in anderen Bereichen der Gastronomie schon lange.

Ob die Touristen dann auch brav ins Tal fahren, ist natürlich eine andere Frage...


1. Weil das für die Skihütten ein ordentliches Geschäft ist und

2. weil die Urlauber selber gerne am Abend länger auf den Hütten bleiben

3. weil niemand gezwungen werden kann zu einer bestimmten Zeit in Tal abzufahren, denn manche Gäste nehmen sich was mit und bleiben dann am Gipfel sitzen.


Abtei: Skifahrerin mit Pistenfahrzeug kollidiert und tödlich verletzt

Zwei junge Skifahrerinnen aus Deutschland sind kurz vor 19 Uhr auf der Piste La Crusc am Heiligkreuzkofel in S. Linert/St. Leonhard in Abtei auf eine Pistenraupe geprallt.

Eine Skifahrerin zog sich tödliche Verletzungen zu, sie verstarb am Unfallort, die andere wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Brunecker Krankenhaus gebracht. Die Piste war bereits gesperrt. Zum Zeitpunkt des Unglücks wurde die Piste bereits mit Pistenraupen für den nächsten Tag präpariert.

In Südtirol wird angesichts ähnlicher schwerer Unfälle überlegt, die Hütten früher zu schließen.

von seilbahn.net
 
Keine Polizei auf Pisten



Südtiroler Polizisten machen auf Pisten und Skihütten Jagd nach Alkosündern und Rasern. Salzburgs Seilbahner lehnen diese Methode ab.


HEINZ BAYER


SALZBURG (SN). Nach einem tödlichen Skiunfall am Faschingsdienstag starten Südtirols Polizisten und Carabinieri eine "Aktion scharf" gegen Alkohol und rücksichtlose Schnellfahrer auf den Pisten. Für Betrunkene heißt es im Extremfall: "Die Ski abschnallen und zu Fuß gehen!"

Hüttenwirte, die an Betrunkene Alkohol ausschenken, müssen 150 Euro Bußgeld zahlen. Über 60 Beamte sind in den Südtiroler Wintersportgebieten unterwegs. Fällt ein Wintersportler durch extreme Fahrweise auf, wird er an der Talstation verwarnt. Wird er ein zweites Mal ertappt, ist er umgehend sein Liftticket los. Wer angeheitert ins Tal brettert, riskiert eine Anzeige wegen Trunkenheit.

Für Salzburgs Touristiker und Seilbahner kommen derart drastische Methoden aber nicht in Frage.

Wolfgang Breitfuß, Tourismusdirektor in Saalbach-Hinterglemm: "Das Leben ist voller Verbote und Regulative. Wenn wir im Urlaub auch noch zehn Gebote für richtiges Verhalten aufstellen, ist das völlig daneben. Ich würde nie in ein Skigebiet fahren in dem es derart rigorose @hs,-13 Kontrollen gibt." Ernst Brandstätter, Direktor der Flachauer Bergbahnen, sieht dazu auch keine Veranlassung: "Das Verhalten der Gäste hat sich grundlegend geändert. Alkoholorgien gibt es kaum. Jeder Mensch hat auch Eigenverantwortung. Wir müssen aufpassen, dass wir den Urlaubern durch immer neue Verbote nicht die Freude an den Ferien vergällen."

Christoph Eisinger, Geschäftsführer der Skiregion Amade`: "Eine Pistenpolizei ist kein Thema für uns. Wir setzen auf Information und die Vernunft der Gäste. Bei extremem Fehlverhalten sprechen unsere Mitarbeiter den oder die Skifahrer aktiv an."

Leo Bauernberger, Salzburger Land Tourismusgesellschaft: "Polizei auf Skipisten ist ein falsches Signal. Wie steigert man das: Mit Radarpistolen?"

von salzburg.com
 
Alpi schrieb:
Hüttenwirte, die an Betrunkene Alkohol ausschenken, müssen 150 Euro Bußgeld zahlen. Über 60 Beamte sind in den Südtiroler Wintersportgebieten unterwegs. Fällt ein Wintersportler durch extreme Fahrweise auf, wird er an der Talstation verwarnt. Wird er ein zweites Mal ertappt, ist er umgehend sein Liftticket los. Wer angeheitert ins Tal brettert, riskiert eine Anzeige wegen Trunkenheit.

von salzburg.com
Also, bei Betrunkenen kann ich das ja noch einsehen, wobei ich mich hier frage, wo die Grenze ist! Wer legt fest wann einer betrunken ist!


@Fahrweise:
Tja, das ist ebenfalls völlige Auslegungssache! Wie soll das denn gehen? Da entscheidet ein polizist willkürlich, der ist zu rasant gefahren? Also, wenn ich nicht wenigstens manchmal ordentlich Tempo drauf habe macht es mir einfach keinen Spass! Klar nehme ich Rücksicht auf andere, aber meist gurken die schlechten skifahrer entgegen aller Fis Regeln quer über die Piste ohne zu gucken! Und ich bin dann womöglich dran???

Naja, alles eine Frage der Auslegeung!
 
Eben, das ist genau das Ding: immer will jeder jede Piste runterfahren, egal wie. Manchmal macht es schon echt mehr spaß, eine blaue runter zu fahren, als eine schwarze, weil die scharze voll ist von Anängern, die mehr als genug mit sich selbst beschäftigt sind, und vollkommen ignorant willkürlich quer über die Piste fahren, so dass man eigentlich, wenn man nicht genau so langsam ährt, überhaupt nicht mehr sicher vorbeikommt! Also bitte, dass muss doch nicht sein!

Und Pistenpolizei: HALLO??? Wo kommen wir denn da hin. Mittlerweile wird ja echt fast alles verboten! Rücksichtnahme au der Piste find ich auch wichtig - aber das krieg ich zumindest auch ohne Bullen hin!

Neulich in Italien: gerade war die Woche Alagna rum - also eine Woche hochalpiner Skiurlaub, mit allen verbundenen Freuden und Risiken. Au der Rückfahrt bin ich augrund des guten Wetters am Lago Maggiore auf den Monte Mottarone hochgefahren - ein 1400m hoher Aussichtshügel mit herrlichem Blick auf den Lago aber vorallem auch auf Monte Rosa und Co. 40 m unter dem Gipfel ist ein Parkplatz. Den Rest sind wir im Sommer immer gelaufen. Im Winter ist ein kleiner Skilift in Betrieb. Ich lauf also am Rand der Piste hoch und bin noch keine 20 m unterwegs, da kommt so ein Pistencarabinieri und macht ein heiden Theater, von wegen verboten, zu gefährlich, blah, blah, blah und ich denk noch: erzähl Du mir was von gefährlich auf einem Skihang, auf dem man nur anhand der Fahrtrichtung des Schleppers die Seite findet, zu der man runterfahren (äh schieben) soll!!! Die haben doch eine Macke. Ich dachte immer das wär eine deutsche Krankheit mit der Regelungswut, aber der hat mich auch ziemlich ärgerlich gemacht - so hab ich nämlich die 4 € Maut für die Straße und die 3/4 Stunde Fahrt mehr oder weniger umsonst gemacht, weil man vom Parkplatz aus nämlich nichts sieht! SPinner!
 
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