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Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental 2016/17

Ja guuut, ich mein, das Brixen und Hopfgarten den ganzen Tag voll in der Sonne liegen, daran denkt dann auch wieder keiner mehr. Außerdem ist Kitzbühel meines Erachtens nicht so Sonnenexponiert und warscheinlich auch ein wenig höher. Das Kitzbühel besser beschneit hat kann ich mal garnicht unterschreiben.
Wir hatten im Dezember/Jannuar festgestellt das Hopfgarten seine beste Beschneiungssaison hingelegt hat und das Brixen nicht beschneien kann ist kein Geheimnis. Scheffau/Ellmau/Söll hat die beste beschneiung in der Skiwelt und daraus wurde meines Erachtens auch was draus gemacht. Es war halt nach der langen Kältephase Mitte Dezember (10 Tage) nicht mehr viel Wasser vorhanden, wir hatten das Thema schonmal angeschnitten und ich behauptete das die Speicherteiche nicht nachgefüllt wurden, was in Kitzbühel anders gewesen sein kann.
Ich glaube aber das die Skiwelt die bessere Beschneiungsanlage besitzt, was nicht heißt, das Kitzbühel eine schlechte hat.
Es fehlt halt einfach an Wasser, Skiwelt kann in 4-5 Tagen bei Optimalen Bedingungen öffnen, Kitzbühel eher nicht. In der Skiwelt wird dann halt bei 30 cm Kunstschneeauflage geöffnet, in Kitzbühel dagegen beschneit man länger weil man meines Erachtens mehr Wasser zur Verfügung hat und öffnet somit einige Tage später aber hat dann knapp 50 cm Kunstschnee auf der Piste. Ich will nur die Relationen verdeutlichen, ich weiß das Kitzbühel meist sogar eher öffnet als die Skiwelt. In der Skiwelt wird auch meiner Meinung nach nicht so sehr vorausschauend gearbeitet, man hätte ,,noch,, mehr Kunstschnee produzieren müssen, was Kitzbühel ja laut jetzigem Stand gemacht hat. :arrow: hinterher ist man immer schlauer und kann positives als auch negatives rauspicken.

Skiwelt kann in kurzer Zeit gut Schnee produzieren.
Kitzbühel kann auf einen längeren Zeitraum gesehen mehr Schnee produzieren da mehr Wasser vorhanden war/ist.
 
Die Skiwelt hat knapp 1400 Schneeerzeuger, Sölden zb hat nur ca. 400, also so schlecht kann es dann nicht seien in der Skiwelt. Kitzbühel arbeitet vorrausschauender und ja auch mit Depots, dass am Walde gibts nun schon wieder.
 
In saalbach - hinterglemm sind Noch alle wichtigen pisten often. Und die stehn auch voll in der sonne und sind noch tiefer. Brixen ist jalt echt schlecht. 1300m und verbindungen zu. Es sind ja nicht die talabfahrte. Wichtig - aber auf 1300m sollte man es halt schaffen eine Verbindung auf zu halten
 
Haben wir jetzt die Beschneiung der Skiwelt mit der beschneiung von Kitzbühel verglichen oder doch mit Saalbach. Das SHLF in Sachen beschneiung nicht zu schlagen ist wissen wir. Hat auch keiner das Gegenteil behauptet. Passt also Grad nicht so richtig als Input hier ins Thema.

Saalbach hat doch irgendwie gefühlt 4000 TURMKANONEN, was im Sommer ja scheußlich aussehen muss aber o.k. Skiwelt hat glaube ich nicht 1400 sondern sogar 1600 Schneeerzeuger. Was schon Respektabel ist finde ich, leider aber nur bissl mehr als 1 Mio. Kubikmeter Wasservorräte. Ich möchte sagen SHLF hat über 2 Mio. Kubikmeter, und dort sind sie auch gewillter die Pisten soweit auszunutzen bis wirklich kein Schneerest mehr übrig ist. Sprich, sie verschieben was das Zeuch hält. Und beschneit wird auch wenns Termometer unter 0° anzeigt, in der Skiwelt hält man sich dagegen eher bedeckt. Die Skiwelt muss in dem Thema noch sehr üben oder halt im Dezember mehr beschneien.
 
Man muss halt echt zwischen den Bergbahnen unterscheiden, zwischen Scheffau/Ellmau und Brixen wars zuletzt ein Unterschied wie Tag und Nacht. (Ellmau hat die Talabfahrt noch offen!)

In erster Linie war Brixen auch zu "faul", noch den Schnee zusammenzuschieben. Das haben Scheffau und Ellmau viel besser gemacht. Viel hätte eigentlich nicht gefehlt (war Donnerstag nochmal da), knapp wurde es in erster Linie unten bei den Zufahrten zur 4KSB und zur Kälbersalve. Da hätte man mit wenig Schnee viel erreichen können (für die Zufahrten reichen ja schmale Ziehwege).
Das Iglo steht (direkt daneben) auch noch in voller Pracht rum - da hätte man auch Schnee beschaffen können wenn man gewollt hätte. Schade ist es schon, aber andererseits zum Teil auch verständlich, denn ob sich der Aufwand für zwei Tage mehr gelohnt hätte ist auch nicht sicher.

Im Prinzip kann man sagen, Schneemenge ziemlich genau berechnet ^^ Halt 2 Tage zu kurz, aber die werden die Bilanz nicht verhageln.

Trotzdem wars am Donnerstag teilweise recht hahnebüchen was da in Brixen noch geöffnet war - die Zufahrt zur Kälbersalve (die letzten 5 Meter) war teilweise nur ein "schulterbreites" Schneeband, das die Liftbediensteten unten mit der Schneeschippe immer wieder herrichten mussten.
Scheffau und Ellmau agieren da einfach viel professioneller imho... Söll denke ich auch, aber da war ich nicht unter der Woche.

Die 6EUB in Brixen wird halt für Fußgänger noch geöffnet sein - skifahrende Gäste können auf der anderen Talseite noch rauf.
 
Alle Bergbahnen in der SkiWelt hätten mehr Schnee erzeugen können. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen wird aber nicht "hirnlos" beschneit. Das kostet ja viel Geld. Leider waren die letzten 6 Wochen sehr mild/warm mit 2 heftigen Regentagen bis fast in die Gipfelregionen. Ich würde mir aufgrund dieser Wetterlage kein Urteil erlauben, wer schlechter oder besser gearbeitet hat.
Söll hat diese Saison soviel m³ Maschinenschnee wie noch nie erzeugt - und kommt trotzdem mal eben aus. Die 40 a war ein wenig zu dünn beschneit im Mittelbereich, aber so schlimm finde ich sowas auch nicht. Dass die Rodelbahn sowie die 40 (Talabfahrt via Foisching) früher geschlossen werden mussten, liegt an den Regenfällen und damit verbundenen Hangwässern, die die Pisten regelrecht unterspült haben.
Im Vorjahr wurden oberhalb vom Rigi zig Tonnen Schnee ausgeschoben: Da ist zu viel Schnee erzeugt worden oder halt durch die Witterung besser als erwartet erhalten geblieben. Da müssen die Bergbahnen halt auch manchmal Wetterglück haben, damit es genau passt.

Und daher stimme ich MarkusW voll zu: Da und dort hätten man noch was zusammen schieben können. Da gibt es nun doch schon viele Erfahrungswerte und Berechnungen. Im Großen und Ganzen hat die Beschneiung aber sehr wohl gut gepasst. Im Endeffekt bleibt Brixen und Hopfgarten wohl sogar mehr Geld, weil sie nicht mehr fahren müssen. Geschäft war die ganz Woche keines - trotz Sonne pur.

2009 war der 13. April der Ostermontag: An 12 Apriltagen waren ich Skifahren: Sonne pur, guter Schnee, aber:
An dieses 13 (!)Tagen wurde ein Umsatz (ohne Gastronomie) erzielt, wie an einem (!) guten Samstag im Februar...

MarkusW schrieb:
Söll denke ich auch, aber da war ich nicht unter der Woche.
Ich war dort: Schnee genug, bis auf die HIG (aber voll in der Sonne) und die Gipfelabfahrt. Dort wird nicht soviel beschneit: Im Normfall liegt wesentlich mehr Naturschnee dort oben. Aber die Mulde daneben, wo es Naturschnee hinweht, ist nur noch ganz dünn schneebedeckt. Die Pisten über Rigi und Kraftalm gehen noch recht passabel.
 
Ich sehe das auch so wie skiweltinsider. Für die SkiWelt rentiert es sich nicht, mit aller Gewalt die Saison bis zum Ende die wichtigsten Lifte und Verbindungen offen zu halten. In den letzten Wochen war eh fast nichts mehr in der SkiWelt los. Um diese Zeit bucht kein Tourist hier seinen Skiurlaub; und wenn doch, dann wird in Kitzbühel gefahren. Kitzbühel hat ganz andere Voraussetzungen und spielen in einer ganz anderen Liga. Die "müssen" offen haben. Abgesehen davon hat Kitzbühel schon fast für jede Piste einen eigenen Beschneiungsteich (ok .... ist etwas übertrieben ...). Ich habe auch den Eindruck, dass Kitzbühel besonderes am Anfang der Saison kein Risiko eingeht und schon mal am Hahnenkamm maximal beschneid, um das Hahnenkammrennen im Januar abzusichern. Ich kann mir vorstellen, dass zur Absicherung auch eine Ausfallversicherung gibt und da rechnet sich die Kosten für die intensive Beschneiung schon ganz anderes, um die Prämien nicht zu sehr steigen zu lassen (Das ist aber reine Spekulation von mir). Die SkiWelt hat das alles nicht.
Ich habe aber schon den Eindruck, dass bzgl. Beschneiung in der SkiWelt noch mehr gegangen wäre. Nicht wenige Kanonen sind in Westendorf die ganze Saison ohne Betrieb am Laubkogel nur rumgestanden. Ok mit den Regen und den warmen Temperaturen hat man nicht wirklich gerechnet. Sonst hätte auch die 111er bis zum Schluss durchgehalten.
Ich war heute in Kitzbühel. An einigen Stellen ist es schon sehr grenzwertig (Brunn, Pengelstein I, Maierl). Andere Pisten haben aber noch sehr viel Schnee. Mit ein bißchen Rumgeschiebe wird sicher noch viel machbar sein. Aber der Rückbringer von der Maierl zur Fleckalmbahn wird morgen sicher auch nicht mehr offen sein. Das war heute schon ohne Fußmarsch (bei geöffneter Piste) nicht mehr machbar. Da hat sich Kitzbühel auch verrechnet.
 
Man muss halt auch bedenken - jeder der das heuer in der Skiwelt mitbekommt - wird nächstes Jahr definitiv nicht mehr länger als ~20.03 buchen - echer noch kürzer. Das hinten raus offen haben samt wichtigen Pisten/Verbindungen zahlt sich halt auch im nächsten Jahr aus - indem es etwas länger voll bleibt. Wie stark der Effekt ist - wird schwer zu sagen sein. Evtl sollte Skiwelt halt generell 15-20.03 zumachen - außer es hat schon Osterferien im März. Dann ist halt nur die Frage - ob die Leute dann Beginn März woanders hinfahren oder vertrauen dass es bis 15.03 mit Vollbetrieb sehr gut geht.
 
Da gebe ich dir vollkommen recht! Das macht einen sehr schlechten Eindruck. Ein Gast wird sich das dann nicht mehr antun. Ich vermisse da eine gewisse "Professionalität" bei der SkiWelt. Kosten hin oder her; auch wenn es nicht leicht ist, alle Bergbahnen unter einen Hut zu bekommen.
Ich habe zwar keine Zahlen und Belege; aber ich habe den Eindruck, dass in den letzten Jahren seid Bayern die Grenzkontrollen eingeführt hat, weniger "Hausgäste" aus Bayern (München) in der SkiWelt sind. Die letzten Jahre ist es deutlich leerer geworden. Meine Bekannten in München bestätigen mir das auch, dass der Wunsch am Wochenende zum Skifahren über die Grenze zu fahren bei ihnen wegen dem Stau an der Grenze deutlich abgenommen hat.
 
Also mit dem Stau, dass ist ja mal völliger Quatsch, wenn man sich geschickt anstellt und durch Kufstein per Bundesstraße fährt, kommt man super durch. Hinweg als auch Rückweg.
Das es weniger Leute hat bestätige ich dir, kenne aber die Zahlen nicht deswegen will ich mich da nicht weiter aus dem Fenster lehnen.
 
Naja, dass es super geht, den Stau auf der Landstraße zu umfahren, kann ich nicht bestätigen; weder auf der linken noch auf der rechten Seite der Autobahn. Ein ziemlicher Zeitverlust ist es auf jeden Fall; auch wenn man (wie mittlerweile Viele) durch's Wohngebiet in Kufstein fährt, um nicht an der Kreuzung und am Kreisverkehr zu stehen.
 
Also grad Sonntags nach dem skifahren ist da nix mit gut umfahren - am besten ist da meist noch auf der Autobahn bleiben 10-20min länger ist da normal. Wenn man runterfährt ist man auch nicht schneller. Google Maps schickt einen eh den besten Weg wenn man Daten an hat....

Westendort hat jetzt Morgen auch kaum mehr was auf - nur noch Alprosenbahn 2 und Talkaser sowie 2 Laubkogel Beginner Bereich - und Hopfgarten war schon heute keine Piste mehr offen - nur noch Zubringer zur Hohen Salve für Söll....
 
Also wenn ich mich aufm Weg zur Arbeit so Umschau, hat eh der Grossteil der Unterkünfte schon geschlossen... Und Leute durchs Wohngebiet zu schicken, ist der Beste Weg die Anwohner fürs nächste Jahr zum Protestieren zu bringen, was zu noch mehr und längeren Staus führen wird...

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Die Optik durch die akutelle Schneesituation ist nicht die Beste.
Früher zusperren ist aber auch nicht die Lösung: Da würden die Berechnungen der zu erzeugenden Schneemengen ja wieder niedriger ausfallen...

Viele große Beherberungsbetreibe haben heuer am 25./26. 3. geschlossen, weil keine Osterferien so früh sind.
2018 fährt die SkiWelt bis 8. 4. (hoffen wir, dass der Schnee dann auch da ist). Da fällt Ostern 2 Wochen früher als heuer.

Zur den "Alibi-Grenzkontrollen": Natürlich schreckt das Tagesgäste ab. Aber davon sind auch Kitzbühel, Fieberbrunn und am Walserberg Flachau usw. genauso betroffen.

Im heute endenden SkiWelt-Winter waren aber Sonntage (auch durchs Wetter begünstigt) sehr gut besucht: mehr als 45 000 Ersteintritte.
Die Zahlen der SkiWelt bis Ende Feb. sprechen ohnehin von einem erfolgreichen Winter: Also ein Plus im Vergleich zum Vorjahr.
Was aber auf jeden Fall spürbar war, sind die Nächtigungsrückgänge von ca. 3 - 5 % (bis Ende Feb.). Und der März wird das noch vergrößern, weil ja Ostern rausfällt ...
Aufgefüllt oder ausgeglichen wohl von Tagesgästen ...
 
Wer Ende März / April dort hin fährt muß einfach damit Rechnen, dass nicht mehr alles Fahrbar ist.
 
Auf der Webcam die auf dem großen Mast oder was daß auch immer ist befestigt ist, kann man sehr gut erkennen das Schnee von der gegenüberliegenden Piste zur Piste des Keiserexpresses geschoben wird. Ganz gute Idee und mit etwas Glück könnten wir echt nochmal einen Restart der BB Ellmau erleben, womöglich wird auch der übrig gebliebene Schnee vom Ellmis'6er rübergeschoben, dass dürfte garnicht mal so aufwendig sein.
Ich lasse mich überraschen und drücke die Daumen dass es womöglich doch noch einmal Skibetrieb geben könnte.
 
Ja die Thematisierung ist schön.

Nur hätte man vielleicht noch in den Gondeln die Geschichte von "HiG" auszugsweise in DE / EN erzählen sollen.
 
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