• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt noch mitmachen! 🏔️

    Ihr habt noch tolle Berg-, Ski- oder Landschaftsfotos auf eurer Festplatte? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sie mit uns zu teilen!

    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

    ⏰ Letzte Chance zur Teilnahme!
    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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SLF: Drohnen vermessen Schneedicke

Chlosterdörfler

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Die Schneehöhe zu kennen hilft der Lawinenforschung und erlaubt zum Beispiel, Hochwasserwarnungen zu verbessern. Forscher des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos haben nun gezeigt, dass sich die Dicke der Schneedecke effizient per Drohne messen lässt.

In zwei Testgebieten im Raum Davos liessen die Forscher eine mit Digitalkameras bestückte Versuchsdrohne fliegen: Zum einen in der Sohle des Flüeletals auf 1940 Metern Höhe und auf dem Brämabüel-Gipfel (2500 Meter), wo die Schneedicke innerhalb von nur drei Metern um bis zu fünf Meter variieren kann.

Auf Wiesen und Felsen sehr genau

Anhand von Aufnahmen der gleichen Gebiete im Sommer und im Winter liessen sich Geländemodelle ohne Schnee - als Referenz - sowie mit Schneedecke errechnen. Aus der Höhendifferenz bestimmten die Wissenschaftler anschliessend die Schneedicke.

Parallel mass Bühler die Dicke der Schneedecke manuell. Durch den Vergleich konnte er nachweisen, dass die Messung mit der Drohne die Schneehöhe auf Wiesen und Felsen sehr genau wiedergab. Auch in Gebieten mit Sträuchern und hohem Gras stimmten die Daten relativ gut überein, wenn auch weniger exakt, da der Schnee die Vegetation herunterdrückt, die sich im Sommer über den Boden erhebt.

Die Daten, die sich so effizient und kostengünstig auch für grössere Flächen sammeln liessen, könnten beispielsweise helfen zu bestimmen, wo künstliche Lawinenauslösesysteme aufgestellt werden sollten. Auch die Pistenpräparation in Skigebieten liesse sich so optimieren, oder Ressourcenmodelle für Wasserkraft und Hochwasserwarnungen verbessern, wie das SLF schrieb.
Quelle: http://www.suedostschweiz.ch/leben/2016-05-24/drohnen-vermessen-schneedicke
 
Nicht nur für die Lawinensituation wär das sinnvoll sondern auch für die Beschneiungsplanung könnte das innovativ wirken weil man auf den bekannten Problemstellen einer Abfahrt die genaue Schneehöhe feststellen und entweder nachbescheien oder rechtzeitig Schnee verschieben kann.
Ich denk das mit Drohnen auch optische Inspektionen z. B. von Rollenbatterien etc. einfacher zu machen wären weil man nicht auf jede Stütze klettern muß.
 
Petz schrieb:
Nicht nur für die Lawinensituation wär das sinnvoll sondern auch für die Beschneiungsplanung könnte das innovativ wirken weil man auf den bekannten Problemstellen einer Abfahrt die genaue Schneehöhe feststellen und entweder nachbescheien oder rechtzeitig Schnee verschieben kann.
In den Pistenraupen gibt es da ja schon, funktioniert aber glaube ich per GPS. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dies dann für kleine Skigebiete interessant wäre, die keine solche Raupen haben oder die Extrafunktion zu teuer ist.
 
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