• ⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆

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Stubai - das verstädterte Tal

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Interessante Diplomarbeit übers Stubaital, das die Wichtigkeit der Nähe zur Stadt für die wirtschaftliche Entwicklung unabhängig vom Tourismus hervorhebt. Auch ein gutes Statement, dass ich so mit unterstütze:

Die von den Touristikern angestrebte, aber nicht genehmigte Liftverbindung zwischen der Schlick und der Axamer Lizum über die Kalkkögel hätte an der Gästestruktur auch nichts geändert, ist Steinicke überzeugt. Sie hätte nur noch mehr Tagestouristen angezogen und die Innsbrucker, aber keineswegs mehr Touristen von weiter her.

Artikel: Stubai - das verstädterte Tal
 
So ganz würd ich den Artikel nicht unterschreiben wollen denn das Stubaital hatte im Gegensatz zu anderen Tälern bei denen der Tourismus die Landwirtschaft als Haupterwerbsquelle ablöste seit dem Mittelalter den Eisenerzbergbau und nach dem Erschöpfen der Erzadern das Metallgewerbe als zusätzlichen Wirtschaftsbereiche.
Gerade im Dorf Fulpmes waren seit dem 18. Jahrhundert dem Bach entlang früher Schmiede - und Metallverarbeitungsbetriebe regelrecht hintereinander aufgefädelt weil sie die Wasserkraft zum Betrieb der Hammerwerke nutzten und die verbanden sich später zur berühmten Stubaier Werkzeugindustrie als mehr oder weniger "Dachverband" vieler kleinerer Betriebe. Deshalb sähe ich eigentlich maximal eine geringe durch die relative Nähe zu Innsbruck verursachte Verstädterung sondern diese viel eher durch die lokale industrielle und gewerbliche Entwicklung begründet.
 
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