Bin leider nicht früher dazu gekommen, dennoch ein paar Eindrücke von meiner Tour am letzten Wochenende. Gestartet bin ich in Gehlberg, Parkplatz vom Glasmuseum, über die dortige Rodelbahn/ große Wiese den Hang hinauf (Rtg. Süden). Am Waldrand führt ein Wanderweg durch den Wald hinauf zum Brand. Diesen Hohlweg wollte ich ursprünglich zurück fahren, aber der ist zu schmal, jedenfalls bei den vorgefundenen Schneeverhältnissen (verharscht)
Oben auf dem Brand (wirklich ganz oben

) angekommen dieser herrliche Blick
Das ließ sich tatsächlich, auch wenn es hier sehr flach war, sehr gut fahren. Der Schnee war extrem hart (man sieht es viellieicht auf dem Bild, kaum Eindruck der Ski auf dem Schnee. Obwohl dort bestimmt 70-80cm liegen)
Ich habe dann die ehemals mit einem Lift erschlossene Schneise/ Piste am Brand zu einer ersten Abfahrt genutzt:
Blick ins Tal
etwas unterhalb der Kammhöhe, Blick nach oben. Die Piste war zu diesem Zeitpunkt noch nahezu unbefahren. Extrem hart, ließ sich aber wunderbar fahren.
Von dort aus bin ich dann über den Waldweg (in Fortfolge der Haselbrunnstraße) hinüber zum Schneetigel gelaufen. Hier hatte ich einen ersten Blick auf die Schneise am Schneekopf:
Ich bin dann weiter gegangen auf dem Waldweg Rtg. Norden. Ich wollte nicht direkt aufsteigen, sondern dem Umweg über die Felsendome machen. In etwa auf halber Höhe habe ich dann diese Schneise entdeckt und zum (verkürzten

) Aufstieg genutzt:
selbige Schneise, Blick zurück nach unten.
Von dort aus ist eigentlich nicht mehr weit bis zur Schneise unterhalb vom Schneekopf. Der Weg führt über einen breiten Waldweg, als Loipe gespurt und fast eben. Ich wollte allerdings zunächst direkt auf den Schneekopf. Dazu hatte ich mir eine kleine Schneise unterhalb der Teufelskanzel ausgesucht, welche ich ursprünglich auch zurück fahren wollte. Aber diese ist, insbesondere im unteren Teil, also wenn man ca. 500m hinter der "Schneekopf-Schneise", in einer dortigen Spitzkurve nach oben von der Loipe abzweigt, einfach zu schmal und insbesondere bei den hiesigen extrem verharschten Schneeverhältnissen m.M. nicht fahrbar:
Schlussendlich war ich dann irgendwann auf dem Schneekopf. Von da aus bin ich den Skispuren anderer, Rtg. Norden, quer durch den Wald, gefolgt und ganz oben an der "Schneekopf-Schneise" heraus gekommen. Hier eröffnet sich dann dieser Blick ins Tal:
Das Bild kann jedoch nicht annähernd die Steilheit dieses Hanges, insbesondere im oberen Teil, zum Ausdruck bringen.
Die Verhältnisse waren m.M. nach wirklich extrem. Tiefe Spuren im tiefen Schnee. Letzterer war jedoch dermaßen hart, dass eine Abfahrt über ein gefrorenes, vorher mit einem Pflug beackertes, Feld nicht anders sein kann.
Naja, Rückweg dann wieder über den besagten Waldweg (in Fortfolge der Haselbrunnstraße) und noch einmal aus westlicher Rtg. kommend, wiederum Skispuren folgend, teilweise quer durch den Wald, hinauf zum Brand um diese Piste noch einmal zu fahren. Alles in allem aber ein sehr schöner Tag. Ich werde sicher auch noch einmal nach Gehlberg fahren. Unterhalb der Felsendome ist u.a. die oben gezeigte Schneise und dort sollen auch noch mind. eine weitere sein.
Die beiden Wochenden davor war ich im übrigen in Suhl am Döllberg, mit einem kurzen Abstecher am Nachmittag nach Goldlauter und in Steinach. Bilder kann ich noch nachreichen, wenn gewünscht. Schlussendlich muss ich sagen, der (bisherige) Winter läßt Skifahren, wenn halt auch nur Skitouren, im Thüringer Wald sehr gut zu. Und Möglichkeiten gibt es doch mehr, als ich erwartet hatte.