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UCI World Tour 2026 - Aktuell: Vuelta a Espana 2026

judyclt schrieb:
. Ich vermute, dass sich da unter normalen Umständen am Podium nichts mehr tut,

So ist es denn auch gekommen. Verdiente Trikotträger und Podiumsmänner. Starke Leistungen!

Und ich freue mich für Uno-X, nachdem sie gestern schon so hart attackiert und gearbeitet haben. Dass der Johannessen nach dem Kampf gestern heute noch die Beine zum Etappensieg hatte...
 
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen - und deshalb gibt es auch schon die ersten Infos zur Vuelta 2027:

Vuelta 2027 beginnt in Santiago de Compostela
Nach dem diesjährigen Start in Monaco wird die Vuelta a Espana 2027 wieder im Heimatland beginnen. Wie die Organisatoren kurz vor der 21. Etappe der 81. Spanien-Rundfahrt ankündigten, wird Galizien im kommenden Jahr zum neunten Mal in der Vuelta-Geschichte den Gran Salida ausrichten. Dann wird die letzte Grand Tour des Jahres mit einer Etappe rund um Santiago de Compostela beginnen. Zuletzt begann die Vuelta im Jahr 2016 in der autonomen Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens – damals mit einem 27,8 Kilometer langen Teamzeitfahren zum Parque Náutico de Castrelo de Miño, das Team Sky für sich entscheiden konnte.
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_146754.htm

Die Vuelta wird in Galizien, genauer gesagt in Santiago de Compostela, beginnen und wird einen Teil des Jakobswegs verfolgen. Außerdem reagiert man auf die heißen Temperaturen, sodass 2027 die Vuelta erst Anfang September starten wird, womit die letzte Grand Tour rund zwei Wochen nach hinten geschoben wird.
https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/radsport/vuelta-a-espana/ma11703016/liveticker-list
 
Franzi Koch hat übrigens bei der WM Bronze beim Einzelzeitfahren gewonnen. :D :D :D
 
Pogi steht auf der Startliste für die EM in Slowenien. Ob das ein Fehler ist, oder ob er wirklich startet, ist noch nicht ganz klar.
 
Die Zukunft der Radsport-WM bleibt international:

Straßenrad-WM 2032 erstmals in Indien

Das bevölkerungsreichste Land der Welt wird erstmals eine Straßenrad-Weltmeisterschaft ausrichten. Der Weltverband UCI vergab die Titelkämpfe 2032 nach Indien.
Die Millionenstadt Pune setzte sich bei der Abstimmung auf dem UCI-Kongress in Montreal gegen den niederländischen Mitbewerber Groningen durch. Dieser erhielt im Anschluss den Zuschlag für die WM 2034.

https://www.sportschau.de/radsport/strassenrad-wm-2032-erstmals-in-indien,radsport-wm-indien-100.html

Wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten soll die Veranstaltung um fast einen Monat nach hinten gelegten werden, zum Saisonende Mitte Oktober.
Damit soll die Monsun-Zeit in der Region um Pune vermieden werden, Regen kann dennoch erwartet werden, und das bei durchschnittlichen Temperaturen um die 30 Grad.

https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_146865.htm


Austragungsorte von 2022-2034
2022 - Wollongong / Australien
2023 - Glasgow / Schottland
2024 - Zürich / Schweiz
2025 - Kigali / Ruanda
2026 - Montreal / Kanada
2027 - Haute-Savoie / Frankreich
2028 - Abu Dhabi / Vereinigte Arabische Emirate
2029 - Kopenhagen / Dänemark
2030 - Brüssel / Belgien
2031 - Trentino / Italien
2032 - Pune / Indien
2033 - TBA
2034 - Groningen & Drenthe / Niederlande
 
den niederländischen Mitbewerber Groningen durch. Dieser erhielt im Anschluss den Zuschlag für die WM 2034.
Groningen und Drenthe?? Da bin ich aber sehr gespannt, wie sie da einen herausfordernden WM-Kurs hinbekommen. Die mit Abstand höchste Erhebung in der Gegend ist meines Wissens ein künstlich aufgeschütterter Hügel auf einer ehemaligen Mülldeponie mit ca. 60m über N.N 8O

Naja, vielleicht bekommt man ja einen anständigen Rundkurs mit dem Col de VAM und den Hondsrug hoch und runter mit Gravel-Abachnitten und/oder Kopfsteinpflasterpassagen oder andere Schwierigkeiten hin. In Glasgow hatte man durch den kurvenreichen Stadtkurs ja auch eine enorm fordernde Strecke ohne große Höhenmeter geschaffen.
 
Was für ein abwechslungsreiches WM-Straßenrennen!! 🙂
Hoffentlich bleibt es noch lange spannend - gerne so wie bei den Frauen gestern, als die Entscheidung um sämtliche Medaillen erst auf der Zielgeraden fiel.
 
Glückwunsch an Brandon McNulty! Die Verfolger haben die Chance auf den Sieg verzockt, als sie auf 14 Sekunden wieder dran waren und sich dann wieder einen Moment angeguckt haben.
Aber ein sehr schönes Rennen, weil mehrere Fahrer zu verschiedenen Phasen All-in gegangen sind.
 
Wirklich mega spannendes Rennen. Richtig klasse. McNulty hat echt Glück gehabt, dass am Ende nicht ein paar Verfolger gemeinsame Sache gemacht haben. Die hätten ihn gepackt bei nur gut 10 Sekunden Vorsprung. Aber dieses Glück hat er sich meiner Meinung nach durch seine mutige Attacke und den harten Soloritt verdient.
 
Also den hatte doch niemand so richtig auf dem Schirm? Tolles Finale!

Pogi ist übrigens wieder auf dem Rad, mal sehen ob er vielleicht doch die EM mitfährt. Mal sehen.
 
Also den hatte doch niemand so richtig auf dem Schirm?
Das war genau der Grund, warum er überhaupt die Chance hatte, in der Phase wegzufahren. Einer der großen Top-Favoriten wäre da nicht weggekommen.

Zusätzlich hatten die Verfolger noch zwei weitere große Probleme, die mMn den Ausschlag dafür gegeben haben, dass McNulty nicht mehr eingeholt wurde:
1) Matteo Jorgensson: Bärenstarkes Teamwork des US-Team. Jorgensson ist jede Attacke aus der Verfolgergruppe mitgegangen und hat dann im entscheidenden Moment das Tempo verschleppt.
2) Michael Matthews: Solange der alte Spirnt-Recke sich hinter jedem Tempoverschärfung mit Dean hängen konnte, war aus Sicht von vdP und allen anderen eine Attacke sinnlos. Denn wer Matthews mit auf die Zielgerade bringt, der verliert den Sprint garantiert.

Bei allem muss.man so eine Attacke wie von McNulty aber auch erstmal zuende fahren! Chapeau!
Wobei der auch kein unbeschriebenes Blatt ist. Schließlich hat er den Grand Prix Montreal auf fast identischer Strecke auch schon gewonnen.
 
In der aktuellen Folge des Podcasts "Sportschau Tourfunk" wurde angesprochen, dass die Wahlergebnisse in Berlin und Sachsen-Anhalt zu Problemen bei der Vergabe des Grand Départ 2029 der Tour de France an die deutsche Bewerbung führen können:

Sportschau Tourfunk - "Miracle" von Montréal vom 28.09.26 (ab 21:15)

Hinweis der Redaktion: Nach der Produktion hat sich der Verein
Grand Départ Allemagne wie folgt geäußert:


"Zunächst gilt unser Respekt dem Team von Berlin+ und allen
Beteiligten in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Wir
wissen, wie viel Arbeit und Herzblut in einer solchen Bewerbung
steckt.

Für den Grand Départ 2029 sehen wir keinen Anlass für
Spekulationen. Die Tour de France ist das größte jährlich
wiederkehrende Sportereignis der Welt, ihr Start ist mit
Olympischen Spielen trotzdem kaum vergleichbar. Der Grand Départ
ist ein Ereignis von wenigen Tagen, verteilt auf mehrere
Gastgeberregionen. Er kommt zu den Menschen und ist am Straßenrand
für alle frei zugänglich.

Mit Berlin und unseren anderen Partnern stehen wir in engem,
regelmäßigem Austausch, nicht zuletzt bei der Übergabe des Bid
Books an die A.S.O. Ende Juli."
 
Ich finde die Antwort der Linken äußerst unangenehm. Warum eine Sportveranstaltung automatisch gegen Breitensport ausspielen? Ganz unangenehme Strategie. Als ob es keine anderen Möglichkeiten gäbe...
 
Kostet halt sau viel Geld und Berlin schwimmt nicht grad drin. Dass an solchen Veranstaltungen vom Staat Geld verdient wird ist relativ illusorisch. Da wird immer viel versprochen und hinterher kommt man drauf, dass es leider nicht funktioniert hat, womit natürlich keiner rechnen konnte.

Die Olympiabewerbung von Berlin wurde schon mal vor der Abstimmung zurückgezogen. Da verbrennen jetzt Bayern und München Geld für sinnnlose Infrastruktur, aber alle anderen werden sicher schon noch über Bundeszuschüsse beteiligt.
 
Kostet halt sau viel Geld und Berlin schwimmt nicht grad drin. Dass an solchen Veranstaltungen vom Staat Geld verdient wird ist relativ illusorisch. Da wird immer viel versprochen und hinterher kommt man drauf, dass es leider nicht funktioniert hat, womit natürlich keiner rechnen konnte
Darum geht's doch gar nicht. Es geht um das Ausspielen gegen den Breitensport. Das finde ich mies.
 
Bei der Rad WM sind die Fahrer der Slowakei alle ausgefallen und um die Länder-Ranglistenpunkte nicht zu verlieren, wurde der Team-Masseur ins Rennen geschickt, der sein letztes Rennen 2017 bestritten hatte.
Und der Kerl hats tatsächlich geschafft 100km lang mitzuhalten bei über 40kmh Schnitt. Schöne Geschichte find ich und mit dem Schnauzer hätte er fast mit einem Hochrad fahren müssen ;-)
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Darum geht's doch gar nicht. Es geht um das Ausspielen gegen den Breitensport. Das finde ich mies.
Doch, genau darum geht's. Man kann das Geld für Sportförderung nur einmal ausgeben. Was in Spitzensport fließt kann nicht in Breitensportförderung fließen.
 
Na die Kohle kann doch auch woanders herkommen. Meinst du in München gibt's demnächst im Breitensport keine Kohle mehr, weil Olympia kommt?

Nach der WM ist aktuell EM. Bin gespannt, was die Deutschen reißen und ob Remco mit weniger Konkurrenz Gold holt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn die Saison noch nicht ganz vorbei ist und mit der Lombardei-Rundfahrt auch noch ein Klassiker bevorsteht, wage ich mich bereits jetzt mal an ein persönliches Fazit für den Deutschen Profi-Radsport:

Bei den Männern war der Trend in diesem Jahr auf jeden Fall (allerdings auf überschaubarem Niveau) positiv. Während in 2024 für alle Deutschen Fahrer13 und in 2025 sogar nur 12 Profisiege, davon jeweils 2 Siege auf der World-Tour, zu Buche standen sind es dieses Jahr bereits jetzt 21. Davon waren 4 Rennen Teil der World-Tour. Zum Vergleich: Pogacar alleine hat 22 Profisiege. Auf Position 2 liegen derzeit in dieser Kategorie die Fahrer Evenepoel, del Toro, Milan, Vingegaard, Brennan und Merlier mit je 12 Siegen.
Erfreulich finde ich, dass insbesondere einige junge Deutsche Fahrer auf sich aufmerksam machen konnten und auch bei kleineren Rundfahrten Erfolge erzielten. Hervorheben würde ich hier vor allem Marco Brenner mit 2 World-Tour Siegen (davon eine Rundfahrt, nämlich Polen und eine Vuelta-Etappe) sowie den ehemaligen Eisschnellläufer Lennart Jasch. Letzterer ist mit insgesamt 4 Saisonsiegen, davon 3 incl. einer Rundfahrt auf der Pro-Tour, der erfolgreichste Deutsche Profi bislang. Da er erst vor nicht allzu langer Zeit zum Radsport gewechselt ist, besteht hier auf jeden Fall, wie bei Marco Brenner, noch die Möglichkeit auf weitere gute Entwicklung! Auch Florian Lipowitz hat, anders als 2025, 3 Siege gefeiert und bei der Tour bis zum Sturz eine gute Leistung gezeigt. Dennoch war leider ziemlich schnell klar, dass er hinter Remco nur die Nummer zwei im Team sein würde. Insofern würde ich mir für kommende Saison bei ihn eher Starts bei Giro und Vuelta wünschen. So lange weder Pogacar noch Vingegaard dabei sind, sollte er bei passender Form auf jeden Fall um den Sieg mitfahren können. Und nicht vergessen, auch Lipowitz ist gerade erst 26 geworden.
Für viele Siege fehlt uns derzeit einfach das, was uns jahrelang ausgezeichnet hat, nämlich ein sehr guter Sprinter wie Zabel, Greipel oder Kittel. Eine Rundfahrer- und Klassikernation waren wir, trotz eines Jan Ullrich, ja noch nie wirklich.

Bei den Frauen sieht es leider eher schlecht aus, was Topergebnisse angeht. Profisiege gab es lediglich 4 Stück, wovon 2 (nämlich die Deutschen Meisterschaften im Einzelrennen und im Zeitfahren) nicht "vermeidbar" waren ;) Positiv bewerten kann man aus Ergebnissicht (es gibt ja im Radsport auch Fahrerinnen mit anderen wichtigen Aufgaben) eigentlich nur Franzi Koch mit ihrem Sieg bei Paris-Roubaix und die junge Antonia Niedermaier, die mit einem zweiten Platz bei Giro sowie einem vierten Platz, wohlgemerkt als Nummer zwei im Team, bei der Tour tolle Rundfahrtleistungen gezeigt hat. Hier bin ich wirklich auf die kommende Saison gespannt. Alle drei Fahrerinnen, die bei der Tour vor ihr lagen, sind deutlich (zwischen 6 und 11 Jahren) älter als sie. Zudem wechselt ihre bisherige Kapitänin, Kasia Niewiadoma, das Team. Das kann natürlich auch nochmal andere Möglichkeiten bei den Rennen eröffnen.
 
Starker Sieg heute von Remco trotz Sturz und 98% Führungsarbeit.
Ebenfalls bärenstark Emil Herzog, der sogar vor Roglic ins Ziel kam. (y)
 
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