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Umlaufseilbahn ohne Stationsbedienstete

Viel unrealistischer als den Ausgangsgedanken finde ich das garnicht. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass es sowas auf absehbare Zeit nicht gibt. Wenn man keine Stationsbediensteten haben will muss man Pendelsysteme bauen.
 
Ich hole hier jetzt mal ein Topic aus der Versenkung in dem seit nun mehr 13 Jahren nichts mehr geschrieben wurde, vor allem auch dadurch dass es nichts oder nur sehr wenig dazu zu schreiben gab und sich das Ganze nicht in unserem Sprachraum abspielte. Dies sollte sich nun 2020 ändern.

Im Jahr 2007 als der Creissel mit seiner Vision kam waren die Anlagen Caron/Cairn welche von Anfang an für die Fernüberwachung ausgelegt wurden bereits mehr oder weniger fertig erstellt und vieles war da doch auch schon einfacher gelöst als von Creissel vorgeschlagen. Wieso es bei ihm z.B. 2 Etagen hätten sein müssen verstehe ich heute noch nicht. Es sollte dann auch wieder geschlagene 10 Jahre dauern bis Val Thorens eine dritte Anlage mit Fernüberwachung realisierte und da wurde dann doch schon der einte oder andere Spass der ersten Version als nicht mehr nötig erachtet und weg gelassen.

Es war dann im November 2019 als der Chef verkündete „Wir bauen eine Gondelbahn bei der es kein Peronal mehr braucht“. Was meine erste Reaktion darauf wahr schreibe ich mal lieber nicht hier rein, aber es war sofort klar dass das nicht nur so ein Gag ist sondern voller ernst. Interessant wurde die Sache dann auch deshalb weil es sich bei uns im Gegensatz zu Val Thorens wo von Anfang an Bedienerlos geplant wurde um ein Projekt handelte dass an und für sich für „Normalbetrieb“ fertig geplant war und man deshalb die meisten der bisherigen Lösungen ohne komplette Umplanung nicht einfach so zusätzlich hin schrauben könnte und gut ist. Es mussten also komplett andere Lösungen her.

Für den bedienerlosen Betrieb ausgelegt sind die Tal- und Bergstation, welche auch die Antriebsstationen der jeweiligen Sektionen sind. Die Mittelstation muss im Normalbetrieb ( Einstieg/Ausstieg möglich ) aufgrund vom Umlaufsinn und eines somit nicht gänzlich vorhandenen Einklemmschutzes besetzt sein. Wenn die Türen geschlossen bleiben und der Zugang zur Mittelstation gesperrt ist braucht auch dort keiner zu sein. Um die Anlage dann komplett führerlos zu betrieben muss in der Mittelstation nur ein Schlüssel gedreht werden und ab dann die Bahn von der sogenannten ROC-Leitstelle auch in Betrieb gesetzt werden, inklusive kompletten Ein -und Ausgaragierungsvorgang. Das funktioniert allerdings nur im Verbundbetrieb. Alles was über den Touch-Screen bedienbar ist kann bei Bedarf immer auch im ROC bedient werden und die Nothalttasten dort sind auch immer aktiv.

Für den Betrieb eingeteilt sind ca. 2.5 Personen täglich. Die Talstation ist bis ca. 10 Uhr und dann wieder ab ca. 15 Uhr besetzt. Morgens für die Täglichen/Wöchentlichen Kontrollen und allgemeine Arbeiten rund um die Station, nachmittags vor allem für Reinigungszwecke. Während ca. 2.5 – 3 Stunden pro Tag ist wirklich nur einer in der Mittelstation, die anderen sind in der Pause, zur Ablösung des Kollegen in der Mitte unterwegs oder als Ablöser auf einer anderen Anlage. An den Spitzentagen war die Talstation den ganzen Tag durch besetzt, was aber grösstenteils der aussergeöhnlichen Situation in diesem Winter mit der Kapazitätsreduktion geschuldet war.

In der Zeit wo die Stationen unbesetzt sind ist es im ersten Betriebswinter zu zwei Vorfällen gekommen wo jemand ausrücken musste um ein Problem zu lösen. Das einte war ein technisches Problem an einem PC wo von Fern nicht behoben werden konnte, das andere war ein Gast welcher aus was für Gründen auch immer nach einem von ihm verursachten Nothalt nicht bereit war seine halb auf dem Perron halb in der Kabine liegenden Ski in die Kabine rein zu nehmen und somit das weiterfahren der Bahn verhinderte. In der Bergstation gab es während der Betriebszeit keine Vorfälle oder sie konnten von Fern aus behoben werden. Insgesamt muss man sagen dass es viel besser funktioniert hat als erwartet.

Nun endlich zu den technischen Nachrüstungen für den bedienerlosen Betrieb.

In der Tal und Bergstation ist die Perrongrube mittels Laser überwacht. Es ist sicher nicht so dass jedes Kaugummipapier wo da rein fällt gleich einen Nothalt auslöst, aber ab grösse Kinderhandschuh wird alles erkannt. Während bei einer normalen Gondelbahn eine Durchschnittsperson in der Perrongrube liegen könnte und die Kabine ohne diese Person zu berühren durchfahren können könnte man hier trotz der im Kabinenboden integrierten Skiköcher auch einen Sumoringer in die Grube legen und das würde immer noch locker reichen. Die Grübenüberwachung ist aber viel mehr dazu da dass nicht jemand wo etwas runter gefallen ist und in die Grube reinklettert von einer fahrenden Kabine mitgeschleift oder eingeklemmt wird.
Dazu habe ich leider keine passenden Bilder denn während der Inbetriebsetztung hatte ich keine gemacht und während dem betrieb komme selbst ich nicht mehr überall hin.

Auf der ganzen Länge der Perrongrube ist auf der Kabinenaussenseite eine sogenannte Stabilisierungsschiene angebracht welche bis fast runter zum Kabinendach reicht. Zuunterst an diese Schiene sind unzählige kleine Rollen angebracht. Am 4-Punkt Rahmen der Kabinenaufhängung ist auf der Aussenseite eine Platte angebracht welche ungefähr so lange ist wie die Kabine. Diese Platte fährt genau unter den Rollen der Stabilisierungsschiene durch und es gibt auch immer einen leichten Kontakt zwischen Rollen und Platte. Ein vor oder zurück schwenken sowie verkanten der Kabine ist somit so gut wie ausgeschlossen.
Stabilisierung 1.jpg

Stabilisierung 2.jpg


Auf der Einfahrtseite ist eine und auf der Ausfahrtseite sind zwei sogenannte Konturüberwachungen angebracht. Obwohl diese genau gleich ausschauen ist die Funktionsweise dennoch unterschiedlich. Die Konturüberwachung auf der Einfahrtsseite löst bei Betätigung einen normalen Nothalt aus und kann wenn sie losgelassen wird wieder mittels Federkraft in ihre Ausgangsposition zurück schwenken. Die erste Konturüberwachung auf der Ausfahrtseite ist ungefähr beim Beginn der Türschliessung und schwenkt je nach Druck einfach aus und schwenkt bei nachlassen des Drucks ebenfalls in die Ausgangsposition zurück, dies jedoch ohne einen Nothalt auszulösen. Die zweite Konturüberwachung auf der Ausfahrtseite ist unmittelbar nach der Türschliessung. Sobald auf dies Konturüberwachung ein gewisser Druck ausgeübt wird schwenkt diese von einem Motor angetrieben komplett aus. Die Bahn wird dabei nicht sofort gestoppt sondern die Kabine fährt noch um ca. eine Kabinenlänge weiter so dass der Überwachungsbereich wieder frei ist und die Kabine in einem Bereich steht wo es zwei zusätzliche Schienen hat um die Kabinentüren zu betätigen. Nun muss ein gewisser Ablauf eingehalten werden um die Bahn wieder starten zu können. Zuerst werden die Kabinentüren durch eine dieser Zusatzschienen geöffnet so dass Gäste wo es irgendwie bis hierher geschafft haben einsteigen können oder eingeklemmtes Gerät welches noch halb raus schaute in die Kabine rein genommen werden kann. Sobald dies geschehen ist werden die Kabinentüren mit der zweiten Zusatzschiene geschlossen und die Konturüberwachung kann in die Ausgangsposition zurück geschwenkt werden. Dieser Ablauf muss zwingend so ausgeführt werden da sonst dieser Nothalt nicht quittiert werden kann und so ein wieder anfahren der Bahn gesperrt ist.
Kontur Einfahrt.jpg

Kontor Ausfahrt 1.jpg

Kontur Ausfahrt 2.jpg

Türbetätigung.jpg


In die Rahmen der Konturüberwachungn sind Gegensprechanlagen integriert sowie Nothalttaster vorhanden. Für die Überwachung der ganzen Anlage sind insgesamt fast 40 Kameras installiert.
Steuerungsmässig sind dem bedienerlosen Betrieb so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wenn es Sinn macht und erlaubt ist wird es umgesetzt den programmierbar ist schlicht und einfach alles.

Das war jetzt insgesamt ein bisschen viel Text und wenig Bilder, aber nur Bilder ohne etwas zu erklären macht auch keinen Sinn.
 
Vielen Dank für die detaillierte Erläuterung Theo. Ich sehe den bedienerlosen, oder zumindest bedienerarmen, Betrieb vor allem für die ÖV Nutzung als essentiell an. Dort ermöglicht man damit längere Betriebszeiten. Aber auch bei der touristischen Nutzung muss man ja das Personal schon importieren, da kann Automatisierung auch nicht schaden.

Wenn man sich jetzt ganz weit aus dem Fenster lehnen will, dann könnte man sagen, dass das den Vormarsch der EUBs noch beschleunigen könnte. Wenn sich das durchsetzt, dann sind die Personalkosten bei KSBs höher.
 
Theo schrieb:
In der Tal und Bergstation ist die Perrongrube mittels Laser überwacht. Es ist sicher nicht so dass jedes Kaugummipapier wo da rein fällt gleich einen Nothalt auslöst, aber ab grösse Kinderhandschuh wird alles erkannt. Während bei einer normalen Gondelbahn eine Durchschnittsperson in der Perrongrube liegen könnte und die Kabine ohne diese Person zu berühren durchfahren können könnte man hier trotz der im Kabinenboden integrierten Skiköcher auch einen Sumoringer in die Grube legen und das würde immer noch locker reichen. Die Grübenüberwachung ist aber viel mehr dazu da dass nicht jemand wo etwas runter gefallen ist und in die Grube reinklettert von einer fahrenden Kabine mitgeschleift oder eingeklemmt wird.
Dazu habe ich leider keine passenden Bilder denn während der Inbetriebsetztung hatte ich keine gemacht und während dem betrieb komme selbst ich nicht mehr überall hin.
Wie wirkt sich diese Grubenüberwachung bei Eisbehang der Fahrzeuge aus? Können Eiszapfen diese auslösen, oder ist der Laser weit weg vom Gondelboden?
 
Jetzt hast du mich erwischt. Antwort: Keine Ahnung.
Ich denke aber da der Skiköcher im Kabinenboden integriert ist und in diesem Bereich doch deutlich tiefer kommt als der normale Kabinenboden, die Innenführung oder das Trittbrett dass das kein Problem sein sollte weil es Eiszapfen wo diese Länge haben müssten um auszulösen kaum gibt weil diese vorher schon abfallen.
Um es genau zu sagen müsste ich aber bei den Kollegen nachfragen.
 
Vielen Dank Theo für den spannenden (Erfahrungs-)Bericht der neuen Kumme-Gondelbahn 8)
Habe mich zuvor immer gefragt, für was dieser "Gondelaufhängungs-Sichtschutz" gut sein soll und spekulierte auf einen Einklemmschutz, ein Designelement oder sowas ähnliches :lach: :rolleyes: , ist meiner Meinung nach optisch nicht so der Brüller aber die Technik dahinter zu erfahren ist interessant.
Erstaunt war ich, dass die Bahn so zuverlässig funktioniert. Hätte da mehr downtime/Probleme erwartet. Denke, dass dies sicher auch ein Grund/Kriterium ist, dass in Zukunft noch mehr solcher Anlagen realisiert werden.

eine Frage habe ich allerdings:

Theo schrieb:
Auf der Einfahrtseite ist eine und auf der Ausfahrtseite sind zwei sogenannte Konturüberwachungen angebracht. Obwohl diese genau gleich ausschauen ist die Funktionsweise dennoch unterschiedlich. Die Konturüberwachung auf der Einfahrtsseite löst bei Betätigung einen normalen Nothalt aus und kann wenn sie losgelassen wird wieder mittels Federkraft in ihre Ausgangsposition zurück schwenken.

Würde diese Konturüberwachung auf der Einfahrtseite auch anspringen, wenn irgend ein kleines Kind oder ein anderer Witzbold dagegen läuft/schlägt? Falls ja wie ist im Anschluss das Vorgehen (Lautsprecherdurchsage?)? Da ja kein Bediensteter vor Ort ist, steht dann auch niemand (sofort) in der Station zur Verfügung, um die Leute zurechtzuweisen.
(Ist zum Glück nichts alltägliches, aber bei gewissen Mitmenschen würde ich solchen Schwachsinn leider zutrauen :steinigung: )
 
Vielen Dank an Theo für die ausführliche Berichterstattung zur Kumme-EUB.

Die Personalreduktion an der Kumme-EUB ist meiner Meinung nach deshalb interessant, weil dadurch für viele Seilbahnanlagen der Breakeven erreicht werden könnte, um einen Sommerbetrieb zu rechtfertigen.

Klar ist, dass, wäre die Kumme-EUB als herkömmliche EUB gebaut worden, keine Chance besteht, sie über den Breakeven zu heben, um einen Sommerbetrieb zu realisieren. Wenn aber nur eine Person benötigt wird, dann könnte es interessant sein, die Forststraße als Rennstrecke für die Fahrradfahrer mit Beschäftigungsanlage der Kumme-EUB für die zweite Sektion verwenden.

__________


Da wir gerade über Zermatt reden:

Die Zermatt-Bergbahnen haben mir eine sehr freundliche Antwort geschrieben, zu meinem Vorschlag, einen einheitlichen Sommerfahrplan von Ende Juni - Mitte September anzubieten und im gesamten Sommerfahrplan nicht nur den Riffelberg-Express von Ende Juni bis Mitte September fahren zu lassen, sondern auch die 6-Sesselbahn Gant - Blauherd und die 125-PB Gant - Hohtälli.

Die Bruttoaufwendungen für den Sommerbetrieb Ende Juni - Mitte September für die 6er-Sesselbahn Gant - Blauherd und die 125-Pendelbahn Gant - Hohtälli habe ich auf etwa 360000 Franken geschätzt, sodass bei einer Tageskarte für die beiden Gipfel Rothorn + Hohtälli von 85 CHF (Halbtax 42,50 CHF) mit einem Differenzmehrertrag von ca. 15 CHF pro Fahrgast bereits täglich ca. 300 - 350 Fahrgäste ausreichen sollten, um den Breakeven für den Sommerbetrieb Blauherd - Gant - Hohtälli zu erreichen.

Die Forststraße Gant - Hohtälli ist als Beschäftigungsanlage und Rennstrecke für die Fahrradfahrer bereits voll ausgebaut. Es ist völlig ausreichend die beiden Getränkeautomaten auf Hohtälli um einen oder zwei Snackautomaen zu ergänzen und noch ein paar Bänke oder Tische ohne Bedienung aufzustellen. Auch für die Bergläufer ist die Strecke Gant - Hohtälli als Beschäftigungsstrecke mit hochlaufen und runterfahren als Trainungsstrecke mit einer Höhendifferenz von gut 1000 m absolut ideal. Ein Bergläufer, der die Strecke Gant - Hohtälli in einer Stunde hochgelaufen ist, sagte mir letztes Jahr auf Hohtälli, dass das fantastisch wäre, wenn er mit der 125-PB abwärts fahren könnte. Leider habe ich letztes Jahr meine Zwischenzeit Gant nicht gestoppt; ich habe bei mir nur Zermatt - Hohtälli 3:05 Stunden gemessen.

Die Antwort der Zermatt Bergbahnen war, dass man prüft, mittelfristig für die Anlagen Blauherd - Gant - Hohtälli eine Konzession für den Sommerbetrieb zu bekommen.

Vielleicht haben wir Glück und der Sommerbetrieb wird bereits 2022 realisiert.
 
Theo schrieb:
Jetzt hast du mich erwischt. Antwort: Keine Ahnung.
Ich denke aber da der Skiköcher im Kabinenboden integriert ist und in diesem Bereich doch deutlich tiefer kommt als der normale Kabinenboden, die Innenführung oder das Trittbrett dass das kein Problem sein sollte weil es Eiszapfen wo diese Länge haben müssten um auszulösen kaum gibt weil diese vorher schon abfallen.
Um es genau zu sagen müsste ich aber bei den Kollegen nachfragen.

Ja das macht Sinn, die Innenköcher hab ich nicht bedacht. Ich kenne das Problem mit den Eiszapfen von 3S Bahnen mit Vertikalförderer. Bei diesen gibt es ein Lichtgitter welches verhindert, dass sich jemand in den Schacht des Förderers begeben kann. Dieses ist aber so empfindlich, dass ein großer Wassertropfen reicht um eine Abschaltung auszulösen! Deshalb meine Frage, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass so etwas empfindliches als Grubenüberwachung funktionieren könnte.
Das Eiszapfenproblem haben wir dann mit einer gespannten Schnur gelöst.
 
Zur Frage von VH 400
Vom dagegen schlagen alleine wird die Konturüberwachung nicht abschalten, dafür ist der Wiederstand der Rückholfeder dann doch zu hoch. Beim Anlehnen wird es dann zwangsweise irgendwann soweit sein dass der Nothalt kommt. Sobald einer wo sich angelehnt hat wieder zurück tritt kommt die Konturüberwachung ja wieder in die Ausgangsposition zurück. Witzbolde werden eher den im Rahmen integrierten Nothalttaster betätigen.
Vorgehen bei derlei Vorfällen: Die Lage am Monitor begutachten, versuchen den Nothalt zu quittieren, wenn das geht losfahren und wenn sich alles bewegt beobachten ob es noch etwas aussergewöhnliches gibt.
Wenn es was ernsteres ist wo man sieht dass man nicht weiter fahren kann muss man dann halt probieren über die Gegensprechanlage ( sind einzeln anwählbar ) mit den Gästen kontakt aufzunehmen. Da muss einer der Arbeiter ( Mittelstation oder ROC ) dann einfach drauf los plaudern und zuerst mal die Sprache der Gäste rausfinden. Vorfabrizierte Standarttext wo man einfach nur so abspielen kann gibt es für diese Situation keine. Wenn es damit nicht geht muss halt einer vom Blauherd aus mit den Ski der dem Skidoovom runter zur Talstation.
Falls irgend ein Witzbold etwas extra gemacht hat und man sah wer es war kann man ja nachschauen in welche Kabine er einsteigt und ihm dann in der Mittelstation einen kurzen Gruss geben.

Dann gibt es noch nicht ganz alltägliche Situationen wo sich die Gäste anfangen zu Prügeln. Für solche gibt es dann ein Empfangskomitee in der Bergstation. Der SOS-Raum am Berg ist unmittelbar neben dem Kommandoraum und nie länger als 10 min am Stück unbesetzt und der Betriebsleiter ist mit der PB auch ganz schnell oben.
 
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