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Vergessenes Fundament im Mondkrater - Ehemaliges Sommerschigebiet am Col Sommeiller

Mt. Cervino

Aconcagua (6960m)
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mod bastian-m



Wo wurde dieses Fundament bei was "vergessen"?
Zu welchem Lift gehörte das Fundament?
P1230829.JPG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hat niemand eine Idee?
 
:ja:
Habe mich auch über den zeitlichen Zufall gewundert....
Ist ja keine Ecke aus der mal dauernd Bilder oder Videos sieht oder über die berichtet wird.
 
Richtige PN von haderer mit korrekter Lösung des Rätsels.

Edit: Wobei der Teil noch nicht gelöst ist:
Wo wurde dieses Fundament bei was "vergessen"?
 
^ Ehemaliges Sommerskigebiet an einer Landesgrenze?
 
Ja, alles richtig.
 
Ich war leider noch nie dort, aber die Beschreibungen + das Foto passen zum Colle del Sommelier. Vergessen: evtl. beim 'Rückbau'?
 
Ja, richtig.
Das Fundament hat Mountain Wilderness wohl "vergessen" beim Aufräumen.
Ansonsten ist wirklich alles weg dort bis auf das Bergstationsfundament, das auch noch stehen geblieben ist.
Man kann es oben in der Scharte als kleinen schwarzen Punkt erkennen...
 
Die Südlichen Alpen ... welch ein Traum stets :-) ...das trockene Klima, die zurückhaltende Vegetatino, ein ganz eigenes Licht, weite Distanzen, kein Wirtshaus mit klebrigen Biertischen und Gösser-Fahnen ... *g*

Bin letzten September mit dem Radl hochgekurbelt. An einem Tag je Woche ist man glücklicherweise tatsächlich befreit von den das Tal einstaubenden Horden an aufdrehenden Motorrädern, schaukelnden Caravans und Kolonnen an grosse-Freiheit-entdeckenden SUVs-fahren aus der Großstadt.
So aber kann jeder die Natur genießen, im Flow sein Ding machen...

Auf die Handy Kartenapp hatte ich am Abend zuvro bei Pasta und Wein den Trassenverlauf der zwei Tellerlifte aus französischen IGN Karten übertragen. Dennoch ergab sich eine durchaus kniffelige Spurensuche für den zweiten längeren Lift, denn es wurden in der Tat sämtliche größeren Teile entfernt. Aus dem Gletscheis apert hingegen viel Kleinkram aus, vom Abfall der damalgen Jahre wie zB. Getränkedosen, bei denen die Verschlusslasche noch ganz von der Dose abging (in IT bis 1990er Jahre?), und allerlei Ausrüstungs- und Kleidungsteile aus Plastik und Metall. Im Ggs. zu Stelvio oder Tiroler Gletschern jedoch erstaunlich wenig. Wohl weil die Publikumsfrequenz weit weniger intensiv war, als auf den erfogreicheren "Gletschern".

Vom Handlift (siehe Ansichtskarten weiter untern) fand sich im steileren Gelände noch recht intakt den Holzmast mit den Armaturen dran. Es gab sogar zwei Sektionen, tiefer hinabreichend als der von Cervino dokumentierte Nachfolger-Schlepplift.

Was mich heute gerne (unt mit einigem Wehmut) begeistert an alten Aufnahem vom realen LIftbetrieb, war der grosse geniale Einsatz lokal entwickelter Ideen und Arbeitsweisen, hart aber wohl noch sehr frei und das eigene Glück realisierend. Ich stelle mir vor, wie motiviert die Leute von vor Ort damals waren, diese gemeinsame Leistung zu vollbringen, wie das gemeinsam zelebriert wurde im kleinen und grossen. Dass auch dies zu einer vividen Talgemeinschaft beitrug.

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Zuletzt bearbeitet:
Respekt. Da mit den Fahrrad hoch hätte ich nicht geschafft.
Ich bin die Strecke mit 69 Fiat Pferden angegangen, die sich wahlweise auf bis zu 4 Räder verteilt haben.
Auch mit einem halbwegs modernen Auto ist die Strecke anspruchsvoll und durchaus ein wenig anstrengend zu fahren. Rauf und runter dauert schon eine Weile.

Die An- und Abfahrt hat mich neben den von Kris angesprochenen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz der Macher der Sommerschigebietes dort auch noch beeindruckt:
Wie kam man auf die Idee da oben ein Sommerschigebiet zu bauen? Dort oben auf 3000m fernab jeglicher Zivilisation, wo man damals noch viel mühsamer hoch kam als heute. Wenn ich die alten VW Busse, die es damals noch nicht als Allradversion gab, sowie viele 2WD Kleinwagen auf den Bildern sehe, muss das so unendlich mühsam gewesen sein und die Auffahrt (27km mit einem Anstieg von 1200m bis 3000m von Bardonecchia bis zum Sommeiller) noch viel länger gedauert haben als heute.
Evtl. war die Straße aber damals auch besser in Schuss als heute, wobei das auch absurd klingt. Jedenfalls gibt es zwischendrin auf der Strecke einen Teil, der wohl früher wohl mal asphaltiert war.
Dieses Bild bestätigt meine These mit der gut ausgebauten Straße ein wenig:
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Heute ist die Straße weniger gut im Zustand.
Dennoch wahnsinn wie die 2WD Autos da die erste von 3 größeren ultrasteilen Rampen auf der Strecke oberhlbalb des Schildes hochkamen.
 
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