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*** Wintertouren Taunus *** Januar 2021

Neuer Bericht vom 16. Januar:
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=45&t=64895&p=5307137#p5307137

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Der Corona-Winter 20/21 - Was macht ein Frankfurter, der nun schon die 2. Saison nicht zum Skifahren in die Alpen kommt? Wenn in ganz Deutschland keine Lifte laufen? Wenn man jeden Morgen in den Panoramabildern und den Webcams sieht, wie viel Schnee in den hessischen Mittelgebirgen liegt? Wenn alle Straßen im Taunus, die in den Schnee führen, gesperrt sind? Er packt seine Skier auf den Rücken, die Skischuhe in den Rucksack und läuft halt nach oben:

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Hmm, so ganz stabil sieht das noch nicht aus, wird aber wohl gehen 8O :D Ich halte mich für einen recht gut konditionell trainierten Durchschnittssportler, also sollte ein Aufstieg von 650 Höhenmetern trotz des ganzen Gewichts gut machbar sein. Nachdem letztes Wochenende alles noch im Nebel hing, strahlte mich heute Morgen der Taunus schon auf der Fahrt aus Frankfurt heraus in einem morgendlichen Rosa an. Leider bin ich kein starli und habe daher aus dem Auto heraus kein Foto schießen können 8) Ich war sehr früh unterwegs, da letzte Woche schon alle Parkplätze an der Hohemark belegt waren. Heute fuhr ich daher um 8:00 Uhr nach Oberursel ans Forellengut, wo ich komplett allein war. Nur der hier war schon wach, trug aber seine Maske nicht wirklich korrekt...
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Ich hatte mir vorgenommen, auf direktem Weg über die Elisabethenschneise zum Sandplacken zu laufen und dann den Wanderweg zum Großen Feldberg zu nehmen. Mit ein bisschen Duct Tape, waren auch die Skier stabil am Rucksack befestigt und es konnte losgehen
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Ich fand schnell einen guten Rhythmus und war nach ca. 1:15 Stunden am Sandplacken. Auf dem Weg dahin ergaben sich in der Rückschau einige traumhafte Blicke in die Wetterau und die Rhein-Main Ebene

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Nach einem kleinen Zwischenabstieg zum Sandplacken kreuzt man die Straße zum Feldberg. Diese ist seit mehreren Tagen wegen Schneebruch gesperrt und ungeräumt. Da müsste man doch runter fahren können... :ja:

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Jetzt ging es noch an den Schlussanstieg auf den Feldberg. Hier oben herrscht zur Zeit ein echtes Winterwonderland:
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Auch die Aussicht konnte sich sehen lassen
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Jetzt ging es ans Umpacken. NAchdem ich meine etwas tiefgefrorenen Skischuhe dazu überreden konnte, meine Füße einzulassen, schnallte ich die Skier an und los ging es zur Premierenfahrt 2021
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Runter fahren konnte man oben sogar etwas im Tiefschnee, dann über die Landstraße und bis kurz vors Auto auf schneebedeckten Forstwegen:





Was man nicht alles macht, um seine Skifahrsucht zu befriedigen :D Ich kann es nur jedem empfehlen, einfach mal die Alltagsroutine zu verlassen und was Neues auszuprobieren. Auch in diesen schweren Zeiten kann man viel Spaß haben ohne andere Leute zu gefährden.
 

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Ich hänge mal hier, ich hoffe das ist in Ordnung so, einfach mal ein Foto von heute früh an. Heute früh war ich oben am Altkönig mit Langlaufski. Leider keine Fern-Sicht, aber schneetechnisch super und nichts los! Geparkt habe ich in Falkenstein. Mir kam natürlich entgegen, dass ich als Freiberufler heute Homeoffice geplant hatte und ich diese Zeit gut nutzen konnte.

Betreffend Nordhang: Jahrelang gab es eine Diskussion (es gibt hier im Alpinforum einige Threads dazu), wie dieser ohne Lift (also nach dem Abbrennen wurde wohl nie ernsthaft in Betracht gezogen, einen neuen zum Skifahren zu planen) genutzt werden kann. Ein Alpincoaster war sehr im Gespräch, aber es scheiterte vorerst an der weiterhin ungeklärten Situation der Parkplätze von Tagesausflüglern und dass die umliegenden Gemeinden, allem voran Schmitten, diese Verkehrsbelastung nicht tragen wollten, zumal fast kein Geld in der Region geblieben wäre. Dann ist der Taunus ja auch ein Naturpark. Hier gab es ebenso Widerstände der Umweltverbände. Antreiber für eine Lösung für den Nordhang war auch der Pächter des Feldberghofs. Neues Problem: der Pachtvertrag wurde nicht verlängert und der Feldberghof momentan saniert. Ich werde es im Winter, weil die Zufahrten doch ziemlich limitiert sind, nicht dorthin schaffen, aber mit dem MTB bin ich öfters im Sommer dort. Wenn es Euch interessiert, poste ich hier gerne mal ein paar Fotos...
Noch etwas Anderes zum Feldbergthema: https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/schmitten/gutachter-fur-abgespeckte-feldberg-seilbahn_22921118 . Das könnte doch Hoffnung machen! Ich hoffe, es war nicht zuviel OT...
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Die Nordseite des großen Feldberges
Ich war gestern auch am großen Feldberg um den frischen Pulverschnee zu genießen. Mit Fellen an den Ski stieg ich hoch und fuhr bis in den Schmittgrund wieder hinab. Das Wetter war nur am Gipfel selbst schlecht (Wind, Nebel, Pressschnee. Aber im Wald waren es 20cm frischer Pulverschnee. Durch die gute Grundlage konnte praktisch der ganze Wald befahren werden. Ich wählte für die Abfahrt eine Route entlang der alten Bob Bahn (keine Reste zu sehen) Ab den Tennisplätzen fuhr ich durch die Siedlung - die Straßen waren bis abends nicht geräumt. Dann fuhr ich die Pechbergwiese hinunter, querte hinter den stillgelegten Pechberglift und fuhr in den Schmittgrund. Man sollte derzeit aber die Gefahr durch Schneebruch nicht unterschätzen - vom Gipfel bis ganz runter an der Weil sind Bäume umgefallen.
 

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Freut mich, dass es hier weiter geht. Stellt gerne weitere Berichte ein. Da letzten Donnerstag meine Tochter geboren wurde, komme ich so schnell wohl nicht mehr dazu :D
 
Na dann erstmal herzlichen Glückwunsch und alles Gute👍
 
Gestern früh bin ich von kurz unterhalb des Pferdskopfes durchs Leistenbachtal abgefahren. Das geht in den letzten Jahren sehr selten mangels Schnee. Es ist immerhin 200hM niedriger als der gr. Feldberg.
Es gibt viele alte Postkarten aus dem Leistenbachtal und die Schmittener Schulkinder sind in den 50ern dort Skigefahren. Der Skiclub Maingau hatte hier vor knapp 100 Jahren seine Skihütte. Mit leerem Handyakku konnte ich leider keine Bilder machen. Der Schnee war top, ungespurter Pulverschnee bis zur Weil. Das ist hier auch nötig, da im mittleren Berreich das Gefälle recht gering ist. Oben und unten passt es sehr gut. In der mitte lohnt es sich, ein wenig nach rechts in den Wald zu queren und von dort wieder steiler auf die Lichtung runter zu fahren.
 
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