Route:
Garmisch-Partenkirchen – Eibsee - Hochthörlehütte – Ehrwald – Alter Fernpass – Nassereith – Imst – Landeck
Wetter: Sonne, warm, föhnig
Fahrzeit (mit Pausen): 09:30 bis 19:00
Höhenprofil:
Der große Tag! Es geht los. Zuerst ging es mit dem Auto bis Garmisch, konnten dort aber um 9 Uhr das Auto bei einem Bekannten abstellen. Nun noch eine halbe Stunde alles bereit machen, checken ob alles passt und dann ging es los. Erst mal bis Grainau zum einfahren. Nun ging es das erste mal rauf zur Talstation der Bayerischen Zugspitzbahn und dann weiter zum Eibsee. Nach einer kurzen Pause hier ging es auf einem schönen Schotterweg (gut fahrbar, angenehme Steigung, immer wieder schöne Aussichten) weiter in Richtung Hochthörlehütte. Nur am Ende beim Grenzübertritt gibt es ein kurzes Schiebestück. Auf der österreichischen Seite ging es dann zu Hütte erst einmal zu einer kurzen Einkehr. Anschliessend folgte die lange und teilweise rasante Abfahrt an der Tiroler Zugspitzbahn vorbei nach Ehrwald hinunter. Auf der Strasse (den Panoramaweg hatten wir leider verpasst) ging es weiter nach Biberwier. An der Talstation der 6KSB Marienberg kamen wir dann auf den Römerweg, der gen Fernpass führt. Dies ist ein guter Schotterweg, der an einigen Stellen recht tief in die Landschaft eingegraben ist. Es zog sich! Hitze, hoffen an jeder Ecke, endlich die letzte Kehre erreicht zu haben und endlich am Gipfel zu sein. Hinzu kam, dass ich zu wenig gegessen hatte. Nach einer knappen Stunde war es dann endlich geschafft. Glücklich war vor allem ich, endlich die letzte größere Steigung des Tages geschafft zu haben. Nun folgte eine kurze nette Abfahrt auf einem guten Schotterweg, gefolgt von der Querung der Fernpassbundesstrasse, um uns dann auf das „Highlight“ dieser Etappe zu begeben: den alten Via Claudia Weg. Hier sind teilweise in den Fels die Abdrücke der Ochsenkarren der letzten 2000 Jahre eingemeisstelt worden. Auf einer Seite geht es steil bergab, an der anderen Seite Fels. Aber der Weg ist breit genug um ihn befahren zu können und allemal interessanter als die Bundesstrasse. Man kommt dann am Fernsteinsee auf der Rückseite des „Schlosses“ an, fährt durch das alte Mauthaus und ist dann wieder in der Ebene. Über einen Waldweg ging es nun nach Nassereith, dann ein Stück auf der Strasse durch den Ort (incl. Colakauf- und gleich Vertilgpause – danach war ich wieder fitter). Weiter auf einem Waldweg auf der anderen Talseite als die Hauptstrasse ging es gen Imst. Hier trafen wir dann auf den geteerten Inntalradweg, den wir dann Richtung Landeck nahmen. Führt dieser Weg zuerst noch eingeklemmt zwischen Autobahn und Inn entlang, verlässt er diese hinter der Trofana Raststätte dann aber zum Glück, so dass man entspannt und ohne große Lärmbelästigung fahren kann. In Landeck dann noch einmal eine kurze aber knackige Steigung und wir waren endlich und auch etwas später als von uns erwartet am Ziel der ersten Etappe, der Pension Thialblick.
Abends gab es ein lecker Schnitzel (wenn auch etwas kleiner als es unser großer, ja fast schon riesiger Hunger verlangt hätte) und nach einem kurzen Spaziergang durch Landecks Innenstadt ging es dann ins Bett.
Startfoto in Garmisch.
Blick zur Zugspitze kurz hinter Grainau.
Eibsee - erste Rast, aber Wasser kühl.
Weg zur Hochthörlehütte.
Gondel der Zugspitzbahn.
Blick zum Eibsee zurück.
kurz vor der Hochthörlehütte
Letzter Blick nach Garmisch.
Kurzer Fotostop bei der Talfahrt nach Ehrwald.
Schotterweg (Römerweg) zum Fernpass
oben! Für mich endlich!
Alte Strasse, zum Glück mit Geländer.
Hier kann man sogar die Rillen der alten Ochsenkarren erkennen. Schon abenteuerlich wo man früher raufgefahren ist.
Pension Thialblick in Landeck.