Kitzbühel führt Russen-Quote ein
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Kitzbühel führt Russen-Quote ein
HANDELSBLATT, Donnerstag, 8. Februar 2007, 14:54 Uhr
Beschränkung der Fremdenverkehrsbüros
Kitzbühel führt Russen-Quote ein
HB INNSBRUCK. Der Tiroler Nobel-Skiort Kitzbühel fürchtet um seinen Ruf und will den Zustrom russischer Gäste begrenzen. Nur noch maximal zehn Prozent aller Touristen dürfen nach Anweisung des Fremdenverkehrsbüros aus Russland kommen, wie der österreichische Rundfunk ORF am Donnerstag berichtete.
Grund für die Russen-Quote sei der wachsenden Zustrom an reichen, aber nach Ansicht der Tourismusindustrie nicht immer dezent auftretenden russischen Feriengästen. Die Sorge: Die im Gewerbe und bei anderen Gästen häufig nicht sehr beliebten Superreichen aus dem Osten könnten finanzstarke Stammgäste aus anderen Ländern vergraulen.
Bei der österreichischen Hoteliersvereinigung stößt die Haltung auf Kritik. Die Einführung einer Russen-Quote sei ?absurd und kurzsichtig?, warnte ihr Präsident Sepp Schellhorn. Die Stadt könne einfach nur eine begrenzte Zahl von Russen verkraften, sagte dagegen die Leiterin der Fremdenverkehrszentrale, Renate Danler, dem ORF.
Im vergangenen Jahr war die Zahl der russischen und ukrainischen Touristen in Österreich erneut deutlich gestiegen. In den Skiorten Sölden und Mayrhofen stellten sie bereits die drittgrößte Nationalitätengruppe. Insgesamt stieg die Zahl in ganz Österreich im vergangenen Jahr um 20 Prozent. Neben den Superreichen kommen zunehmend auch Russen der gehobenen Mittelklasse. Vor allem Städte wie Wien und Salzburg profitieren von diesem Trend.
Quelle: www.handelsblatt.de
Beschränkung der Fremdenverkehrsbüros
Kitzbühel führt Russen-Quote ein
HB INNSBRUCK. Der Tiroler Nobel-Skiort Kitzbühel fürchtet um seinen Ruf und will den Zustrom russischer Gäste begrenzen. Nur noch maximal zehn Prozent aller Touristen dürfen nach Anweisung des Fremdenverkehrsbüros aus Russland kommen, wie der österreichische Rundfunk ORF am Donnerstag berichtete.
Grund für die Russen-Quote sei der wachsenden Zustrom an reichen, aber nach Ansicht der Tourismusindustrie nicht immer dezent auftretenden russischen Feriengästen. Die Sorge: Die im Gewerbe und bei anderen Gästen häufig nicht sehr beliebten Superreichen aus dem Osten könnten finanzstarke Stammgäste aus anderen Ländern vergraulen.
Bei der österreichischen Hoteliersvereinigung stößt die Haltung auf Kritik. Die Einführung einer Russen-Quote sei ?absurd und kurzsichtig?, warnte ihr Präsident Sepp Schellhorn. Die Stadt könne einfach nur eine begrenzte Zahl von Russen verkraften, sagte dagegen die Leiterin der Fremdenverkehrszentrale, Renate Danler, dem ORF.
Im vergangenen Jahr war die Zahl der russischen und ukrainischen Touristen in Österreich erneut deutlich gestiegen. In den Skiorten Sölden und Mayrhofen stellten sie bereits die drittgrößte Nationalitätengruppe. Insgesamt stieg die Zahl in ganz Österreich im vergangenen Jahr um 20 Prozent. Neben den Superreichen kommen zunehmend auch Russen der gehobenen Mittelklasse. Vor allem Städte wie Wien und Salzburg profitieren von diesem Trend.
Quelle: www.handelsblatt.de
Skisaison 2018/2019: *** leider nur 4 Tage ***
- lanschi
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Die Idee an sich ist ja schon einmal absurd... zuerst jammern´s über schlechte Winter, und dann beschränken´s auch noch den Tourismus aus einem Land.
Doch damit nicht genug - die sind auch noch so blöd, und gehen damit auch noch an die Öffentlichkeit!! Das Ganze kam in Russland auch in den Medien - z.B. gab´s im Radio eine Diskussion, im TV kam ein Bericht - super Werbung!!!
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- snowflat
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Behaupten aber das Gegenteil, soll alles ein Mißverständnis sein:
Quelle: APAKitzbühel beruhigt nach Aufregung um russische Gäste
Nach der Aufregung um eine angebliche Kontingentierung von russischen Gästen in Kitzbühel ist man in der "Gamsstadt" um Beruhigung bemüht.
Der Tourismusort setze auf einen internationalen Gästemix, wurde am Donnerstag betont. "Quotenregelungen bei Gästen gibt es weder bei Russen noch bei anderen Nationen. Ganz im Gegenteil: Wir freuen uns über die Jahr für Jahr wachsende Internationalisierung im Tiroler Tourismus und den steigenden Zustrom von Gästen aus den neuen EU-Ländern und den Anrainerstaaten", erklärte der Direktor der Tirol-Werbung, Josef Margreiter, in einer Aussendung.
Van Staa klar gegen Beschränkung
Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa (V) lehnte jedwede Beschränkung für Urlauber ab und hielt fest: "Ich halte nichts von Kontingentierungen, alle Gäste sind in Tirol herzlich willkommen."
"Da hat jemand gründlich etwas missverstanden", meinte Christian Harisch, Obmann des Kitzbüheler Tourismusverbandes. Gerade Kitzbühel sei für seine Internationalität und seinen ausgewogenen Gästemix bekannt und beliebt. "Von Quotenregelungen oder gar einem Russenstopp kann wahrlich keine Rede sein, ganz im Gegenteil. Wir freuen uns selbstverständlich über unsere Gäste aus aller Welt", sagte er.
Anteil russischer Gäste ausbauen
Gerade die Region Kitzbühel weise einen ausgewogenen Gästeanteil verschiedenster Nationen auf. Insgesamt betrage der Anteil der russischen Gäste an den Übernachtungen derzeit lediglich knapp unter zwei Prozent, im Sommer gar nur 0,1 Prozent. Der Kitzbühel Tourismus wolle den Anteil der russischen Gästen weiter ausbauen und auch die Werbemaßnahmen entsprechend verstärken.
Internationales Aufsehen
Das Gerücht sorgte auch international für Aufsehen. So wurde zum Beispiel in englischen Zeitungen und im russischen Radio darüber berichtet. Von Seiten der russischen Botschaft spricht man von einer unangenehmen Überraschung. Man sei froh, dass es Klarstellungen gegeben habe. Donnerstagabend gibt die Botschaft eine Pressekonferenz in Wien.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Quelle: TTKarl Schranz zur Russen-Quote: "Dann sollen sie zusperren"
Tirols Skilegende Karl Schranz hat beste Kontakte zu Russland. Mögliche Quoten für russische Gäste für ihn inakzeptabel.
^^ Karl Schranz (l.) und Leonid Tyagachev.
Bild: Berger
TT: Herr Schranz, Sie fahren mit Russlands Präsident Wladimir Putin Ski und sind ein Freund vom Vorsitzenden des russischen Olympischen Komitees Leonid Tyagachev. Stört Sie die Diskussion?
Schranz: Auf alle Fälle. Das ist einfach unverständlich, was sich da in Kitzbühel abspielt. Ich gebe LH Herwig van Staa völlig Recht. Man darf eine Gästegruppe nicht einfach ausgrenzen.
TT: Viele Hoteliers kritisieren aber das Verhalten russischer Gäste. Immer wieder wird von Alkoholexzessen berichtet.
Schranz: Natürlich muss man darauf achten, dass sich die Gäste benehmen. Aber das gilt für alle: für Holländer, Schweden, Deutsche oder Österreicher. Tirol ist ein Gastland, deshalb sollten sich Touristiker mit diesen Aussagen zurückhalten.
TT: Aber aufgrund von Berichten über russische Partys in den Nobelskiorten gibt es doch so etwas wie Berührungsängste mit Russen.
Schranz: Wenn einzelne Hoteliers dieses Gefühl haben, dann sollen sie ihre Hotels eben für Russen sperren oder die Bettenanzahl für Gäste aus Osteuropa kontingentieren. Doch dies darf keine Tiroler Werbebotschaft sein.
TT: Wo orten Sie mögliche Ursachen für den Russen-Alarm in Tirol?
Schranz: Es fehlt vielfach die Kommunikation, weil es an Russisch-Kenntnissen fehlt. Wenn man mit den russischen Gästen ins Gespräch kommt, ist alles viel einfach.
TT: Profitiert der Arlberg von der steigenden Zahl an russischen Gästen?
Schranz: Selbstverständlich, sie sind mittlerweile ein Teil unserer Gästeschicht. Vor allem im Jänner.
TT: Befürchten Sie negative Auswirkungen wegen der aktuellen Diskussion?
Schranz: Die Signale, die wir aussenden, sind nicht die besten. Aber Kitzbühel ist nicht Tirol oder St. Anton. Ich treffe jedenfalls nächste Woche den russischen Botschafter in Wien. Da werde ich schon einiges klarstellen. Denn russische Urlauber sind in Tirol herzlichst willkommen.
Das Gespräch führte Peter Nindler
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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- trincerone
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Also ich wage ja auch hart zu bezweifeln, dass eine solche Quote rechtlich zulässig wäre.
Das Problem, dass starke Frequentation durch ein bestimmtes Klientel touristische Probleme aufwerfen kann, ist ja nicht neu. Man erinnere sich an die Diskussionen in Malle hinsichtlich der Deutschen.
Ich habe neulich mal eine Reportage über russische Gäste in Sommerurlaubsdomizilen gesehen! Das war journalistisch in jedem Fall eines der schlechtesten Machwerke, die mir in jüngerer Zeit untergekommen sind (war RTL oder Kabel oder sowas). Die ganze Zeit irgendwelche total peinlichen trotteligen Camper-Kleingärtner-Style Teutonen, die über ihre Erfahrungen mit grausigen Russen, die in einem Schlag die ganzen Buffets leerfressen, in Imbissbudendeutsch geredet haben! Na danke! Wär's nicht so unschön gewesen, was da mitschwingt, ich hätte mich totgelacht.
Mal ehrlich, das Aufeinandertreffen von verschiedenen Kulturen, Klientel, sozialen Schichten oder was auch immer, bringt sicherlich manchmal Probleme mit sich - das darf auch nicht mit grüner MultiKultiLogik verkennen. Aber die Art und Weise wie dies gelegentlich medial polemisiert wird, das ist schon ganz schön abartig.
Das Problem, dass starke Frequentation durch ein bestimmtes Klientel touristische Probleme aufwerfen kann, ist ja nicht neu. Man erinnere sich an die Diskussionen in Malle hinsichtlich der Deutschen.
Ich habe neulich mal eine Reportage über russische Gäste in Sommerurlaubsdomizilen gesehen! Das war journalistisch in jedem Fall eines der schlechtesten Machwerke, die mir in jüngerer Zeit untergekommen sind (war RTL oder Kabel oder sowas). Die ganze Zeit irgendwelche total peinlichen trotteligen Camper-Kleingärtner-Style Teutonen, die über ihre Erfahrungen mit grausigen Russen, die in einem Schlag die ganzen Buffets leerfressen, in Imbissbudendeutsch geredet haben! Na danke! Wär's nicht so unschön gewesen, was da mitschwingt, ich hätte mich totgelacht.
Mal ehrlich, das Aufeinandertreffen von verschiedenen Kulturen, Klientel, sozialen Schichten oder was auch immer, bringt sicherlich manchmal Probleme mit sich - das darf auch nicht mit grüner MultiKultiLogik verkennen. Aber die Art und Weise wie dies gelegentlich medial polemisiert wird, das ist schon ganz schön abartig.
- oli
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Zu diesem Thema bitte auch die Diskussion in diesem Thread beachten.
Läuft irgendwie immer auf das gleiche hinaus.
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Nein, nein - ich habe nur, wie auch schon damals, die Befürchtung, dass auch hier in unserem Forum so was gleich wieder eskaliert. Darum der Verweis auf die unsachliche geführte Diskussion vor ein paar Wochen. Wer das liest, kann sich jeden weiteren Kommentar hier eigentlich sparen.
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- Mario
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Also erst mal Hut ab, das Alpinforum ist wirklich tagesaktuell.
Ich laß den Bericht auch gerade im Internet, wollte diesen dann hier posten, aber das wurde ja bereits getan. Ist einfach ein interessantes und allgegenwärtiges Thema. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen. Aber es ist schon lustig zu lesen, dass die Salzburger, Tiroler oder wer auch immer sich mit entsprechenden Marketing-Strategien die östlichen Nachbarn in die Winterskiorte holen, sich freuen, mit eben diesen Gästen zum Teil sogar die Weihnachtszeit gerettet zu haben, um dann festzustellen, dass das irgendwie doch in eine ungewollte Richtung verläuft...
- Theo
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Zuerst wird gejammert weil die Stammkundschaft nicht mehr so in Scharen kommt wie auch schon, dann werden mit einem Riesenbudget gezielt neue beworben und wenn diese Webung dann tatsächlich erfolg hat und die Gäste aus diesen Ländern auch kommen ist es auch wieder nicht recht. 
Dass die ersten russischen Gäste nicht grad die besten Manieren hatten ist wohl war, manche von denen sind wohl ein bisschen zu schnell zum grossen Geld gekommen und konnten damals damit nicht so richtig umgehen Mittlerweile hat sich das aber stark gebessert und die Russen fallen auch nicht mehr negativer auf als andere.
Bei den ersten Japanern haben auch viele komisch geschaut und als die ersten Indier kamen war das nicht anders. Heute könnte man sich z.B. Zermatt ohne Japaner gar nicht mehr vorstellen.
Jetzt kommen halt auch Russen und im Sommer Chinesen und Koreaner.
Ist doch gut so. Ein bisschen Multikulti hat noch keinem geschadet.
Dass die ersten russischen Gäste nicht grad die besten Manieren hatten ist wohl war, manche von denen sind wohl ein bisschen zu schnell zum grossen Geld gekommen und konnten damals damit nicht so richtig umgehen Mittlerweile hat sich das aber stark gebessert und die Russen fallen auch nicht mehr negativer auf als andere.
Bei den ersten Japanern haben auch viele komisch geschaut und als die ersten Indier kamen war das nicht anders. Heute könnte man sich z.B. Zermatt ohne Japaner gar nicht mehr vorstellen.
Jetzt kommen halt auch Russen und im Sommer Chinesen und Koreaner.
Ist doch gut so. Ein bisschen Multikulti hat noch keinem geschadet.
- trincerone
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Quelle: ORFNun folgt Kitzbühels Charmeoffensive
Kitzbühels Touristiker glauben nicht, dass die Diskussion um das angebliche Russen-Kontingent einen nachhaltigen Imageschaden für die Gamsstadt bringt. Vorsorglich wird eine Charmeoffensive gestartet.
"Hoffen auf positive Kommunikation"
Kitzbühel habe zwar in den letzten Tagen international für Schlagzeilen gesorgt, sagt Tourismusobmann Christian Harisch, das könne man aber auch als Chance sehen: "Auf diese Werbung würde ich gerne verzichten. Als Werbung würde ich es auch nicht bezeichnen. Es war wichtig, dass wir jetzt mit vielen internationalen Medien diesbezüglich in Kontakt treten konnten und die Situation positiv darstellen konnten. Wir hoffen, dass wir auch künftig positiv mit Russland kommunizieren können."
Harisch will Russisch lernen
Jetzt will Kitzbühel auf jeden Fall eine Charmeoffensive starten. In den kommenden Wochen will man gemeinsam mit dem neuen Tourismusdirektor Peter Marko eine dementsprechende Strategie ausarbeiten. TVB-Chef Christian Harisch hat außerdem in "Tirol heute" angekündigt, Russisch lernen zu wollen. Außerdem sollen ab sofort mehr Russisch sprechende Skilehrer in Kitzbühel eingestellt werden.
Die bisherige Tourismusdirektorin Renate Danler, die mit ihrer Aussage den Wirbel ausgelöst hat, wechselt bekanntlich nach Wien. Ab März wird sie das dort das Kongresszentrum Hofburg und die Redoutensäle in Wien leiten.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Empörung über die Russen-Quote
"Ich muss mich für Kitzbühel entschuldigen"
Sepp Schellhorn, Leiter der österreichischen Hoteliervereinigung, bekommt unangenehme Anrufe aus Moskau. Schuld ist der Nobel-Skiort.
Interview von Katja Schnitzler
Die Aussage der scheidenden Tourismusdirektorin Renate Dandler, Kitzbühel wolle die Zahl der Russen in der österreichischen Prominenten-Stadt auf maximal zehn Prozent begrenzen, hatte selbst Politiker empört. Und Sepp Schellhorn, Leiter der österreichischen Hoteliervereinigung, muss nun mit verärgerten Russen telefonieren.
sueddeutsche.de: Hat Österreich Probleme mit Russen?
Sepp Schellhorn: Keine anderen als mit anderen Gästen, die in Gruppen anreisen. Wenn Österreicher in Gruppen in die Türkei reisen, werden sie ähnlich auftreten wie hier die Russen.
sueddeutsche.de: Man braucht also keine „Russen-Quote“ von zehn Prozent, wie in Kitzbühel diskutiert?
Schellhorn: Diese Quote ist absurd und diskriminierend. Kitzbühel ist das total entglitten.
sueddeutsche.de: Wieso reisen Russen eigentlich in Gruppen?
Schellhorn: Sie werden immer mobiler, aber es wird wohl noch zehn Jahre dauern, bis der individuelle Flugverkehr funktioniert. Jetzt kommen die meisten mit vollbesetzten Charterflügen. Aber auch deutsche Pauschaltouristen auf Mallorca werden kritisiert.
sueddeutsche.de: Durchs touristische Österreich ging ein Aufschrei, als es von der angeblichen „Russen-Quote“ in Kitzbühel erfuhr. Die Russen selbst scheint diese weniger zu stören...
Schellhorn: Von wegen, ich habe ständig russische Medien am Telefon und muss mich für Kitzbühel entschuldigen!
sueddeutsche.de: Aber die Sprecherin der russischen Tourismusindustrie meinte ja, dass es in österreichischen Vier- und Fünf-Sterne-Hotels sowieso Quoten für alle Länder gibt – nun eben auch für Russland.
Schellhorn: Da ist sie falsch informiert, solche Quoten gibt es nicht. Allein darüber zu reden ist absurd! Es wird auch keine Deutschen-Quote geben, nur weil sie mit sechzig Prozent unsere größte Besuchergruppe sind
sueddeutsche.de: Also bleibt alles wie gehabt?
Schellhorn: Das nicht. Österreich soll viel internationaler werden, die Menschen im Fernen Osten etwa verbinden Berge allein mit der Schweiz und nicht mit Österreich. Das muss sich ändern, damit wir weniger von den deutschen Touristen abhängen.
sueddeutsche.de: Gibt es denn die ideale Gäste-Mischung?
Schellhorn: Tourismus ist ein Gesamtkunstwerk, da braucht man einen breiten Fächer, etwa bei Herkunft oder Altersklassen der Besucher. Wenn man sich zu sehr spezialisiert, ist das fatal.
sueddeutsche.de: Und Russen bleiben willkommen?
Schellhorn: Wir arbeiten sogar an einem Russen-Knigge für unsere Hoteliers, in dem die touristischen Eigenheiten der Urlauber aus Zentraleuropa erklärt sind. Für indische und chinesische Gäste sind die Fibeln schon fertig.
sueddeutsche.de: Was steht da drin?
Schellhorn: Zum Beispiel dass man Chinesen nicht im Zimmer Nummer vier einquartieren darf. Da sind sie abergläubisch.
(sueddeutsche.de)
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Naja man sollte aber auch nicht vergessen, wie manche Touristen sich im Urlaub verhalten. Allerdings ist das kein pauschales Verhalten von Osteuropäischen Ländern. Diese Induktive vorgehensweise von Kitzbühl finde ich persönlich bescheuert. Auch wenn jetzt einige zurück rudern, denke ich schon, dass es in vielen Köpfen eine solche Quote gibt!
Bis Weihnachten nur selten online.