Anfahrt:
Nehme ich für diesen Bericht mal auf, da es ja eine „Reise“ nach Salzburg war. Also: Lanersbach – Mayrhofen – Zell am Ziller – Gerlospass – Krimml – Neukirchen am Großvenediger (und zurück)
Insgesamt waren es 140 km und jeweils 1 ½ Stunden Fahrzeit.
Wetter, Schneehöhen:
Schneebeschaffenheit:
Alles vertreten: Eis auf den nordseitigen Hängen und Sulz auf den sonnenverwöhnten Südhängen
Pistenplan
Lift- und Pistenstatus:
Gefahren mit:
6 EUB Wildkogel I (1x)
6 EUB Wildkogel II (2x)
4 KSB Ganseralm (5x)
2 SB Wildkogelscharte (2x)
2-SL Frühmesser (3x)
6 KSB Pfeifferköpfl (5x)
2 SL Braunkogel (3x)
4 KSB Gensbichlalm (5x)
Gefahrene Pisten:
alle offenen
Wartezeiten:
Fünf Minuten an 6 KSB Pfeifferköpfl und 4 KSB Ganseralm, an den anderen Bahnen kaum bis keine.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Der Tag:
Die Ski-Arena Wildkogel in Neukirchen am Großvenediger (im Zillertaler-Super-Skipass enthalten) stand auch noch auf meiner „To-Do-Liste“ und diese wurde weiter abgearbeitet und so ging es heute über die Grenze Tirols, nach Salzburg. Um 8:30 Uhr ging es mit dem Auto los, Zeitansatz gemäß Map & Guide knapp 90 Minuten, also gegen 10:00 Uhr in Neukirchen. Über den Gerlospass, dank Skipass keine 7,00 Euro Maut (finde ich persönlich ganz schön heavy), sondern einfach ans Lesegerät halten und die Schranke öffnet sich. Dann auf der anderen Seite wieder runter nach Krimml und weiter nach Neukirchen (siehe da, Ankunft 9:57 Uhr). Dank ausreichender Parkplätze war auch noch einer für mich frei. Schnell in die Klamotten geworfen und auf zur Talstation. Der Himmel war bedeckt, aber die Sonne kämpfte. Mal sehen, wer den Kampf gewinnen wird. An der Talstation dann durchs Lesegerät und mir fiel ein: „Ups, Pistenplan vergessen ...“ Nicht verzagen, den Mitarbeiter am Lesegerät fragen. Dieser rannte sofort los und holte mir einen Plan von der Kasse, er rannte wirklich. Ein super netter Service und ein sehr freundlicher Empfang. Auch wenn an der Talstation vielleicht 20 Leute standen, war man sehr darauf bedacht die Gondeln zu füllen.Aber nicht nur hier, mehr dazu später. In der Mittelstation musste man nicht aussteigen, die Bahn war auf Durchfahrbertieb gestellt, so drehte man noch zwei Kurven durch die Station und es ging auf die zweite Teilstrecke. Oben angekommen kurz aus der Höhe den Talkessel abgecheckt und los gings. Positiv hervorzuheben sind die Siglespuren an der 6 KSB Pfeifferköpfl und 4 KSB Ganseralm. Diese müssen nicht unbedingt der schnellere Weg sein, hängt halt davon ab, wie die Leute in der Schlange zueinander finden. Wenns dort optimal läuft, kann man schonmal haben, dass man zehn Sessel warten muss, bis man einen freien Platz bekommt. Es kann aber auch anders laufen, dass es ganz schnell geht. Heute beides erlebt; aber es ist anzumerken, dass dadurch 100% der Sessel voll ausgelastet sind. Mir ist in der Zeit kein leerer Platz in den beiden Bahnen aufgefallen. Das Liftpersonal trägt natürlich auch noch dazu bei und ist diesbezüglich so ehrgeizig, selbts noch einen Platz zu besetzen, der schon fast kurz vor der Ausfahrt als verloren aussieht. Dies geschieht aber ohne Hektik, sondern stets mit Freundlichkeit. Dafür gibt es ein ganz dickes Plus und andere Gebiete können sich da ein Stück von abschneiden. Bis zur Mittagspause dann alle Pisten und Lifte mindestens einmal abgefahren. Dann in die Mittagspause auf die Terasse des Bergrestaurants und während des Essens das traumhafte Panorama der Hohen Tauern genossen. Mittlerweile gab es einen Punktsieg für die Sonne zu verzeichen, vernünftig so. Somit stand einem Blick bis hin zum Kitzsteinhorn, Großglockner und Großvenediger nichts mehr im Wege (die restlichen zahlreichen Dreitausender habe ich mir nun nicht gemerkt, aber Fostos habe ich geschossen). Nach der Mittagspause, ging es wieder in den „Kessel“. Die meisten Abfahrten dort sind reine Naturschneepisten, haben daher auch schon so einige Gebrauchsspuren, beschneit sind lediglich fünf Pisten. Aber es tat auch mal wieder gut, auf richtigen Schnee zu fahren, der auf natürlichem Wege dem Himmel entfallen ist. Schön ist auch der Liftmix, den die dort haben. Ganz nach meinem Geschmack: Ein paar Schlepplifte (einer davon 1.402 Meter land – SL Frühmesser), mehrere kuppelbare Sesselbahnen, eine fixe Sesselbahnen (aber kein Drama, da keine wichtige Anlage – DSB Wildkogelscharte). So soll es sein. Dann neigte sich der Tag auch schon so langsam dem Ende entgegen und somit auch die Gretchenfrage: Talabfahrt ja oder nein? Ich wusste, dass die Abfahrt nicht an der Talstation endet und man entweder auf den Bus warten oder zu Fuss laufen muss. Aber die Talabfahrt hat mich neugierig gemacht und hat somit zur Entscheidung beizutragen, mit Skiern ins Tal zu fahren. Die Wahl fiel auf die 6 (die 1 war ich schon bis zur Mittelstation abgefahren). Erst Blau, dann Rot, dann Schwarz (dieser Pistenteil – der Steilhang – ist in der Karten nicht eingezeichnet) und dann wieder blau. So die Pistenmarkierung; die Piste selber schwankte zwischen braun, grün, auch weiß und schwarz (Teerstraßen). Also die komplette Farbpalette. Aber wie erwartet sehr tiefe, sulzige Kunstschneepiste und im unteren Teil mehr Wasserski als alles andere. Wenn richtig Winter ist sicherlich eine sehr schöne Abfahrt mit unterschiedlichen Geländeformen (Steilhang, flache Waldstücke, enge Serpentinen ...). Aber ein ganz dickes Minus, dass die Abfahrt im Ort endet, die Gondelbahn aber am anderen Ende startet. Somit für Wiederholungsfahrten eigentlich nicht geeignet, da es doch recht umständlich ist wieder zur Talstation zu kommen: Entweder auf den Shuttle warten oder den fast einen Kilometer zu Fuss gehen. Letzteres habe ich gewählt und Skistiefel sind doch keine Wanderschuhe. Für einen Fußmarsch auf Teerstraßen war das grad so die Grenze, aber mehrmals am Tag möchte ich das auch nicht machen. Um 16:30 Uhr wieder am Auto schnell „umgekleidet“ und den Rückweg angetreten, dabei noch einen kurzen Stopp an der Talstation der Fürtstenbergbahn eingelegt, das Sesselfeld dort angeschaut und dann weiter nach Lanersbach.
Fazit:
Sehr schönes, überschaubares Skigebiet, das für einen Tag groß genug ist und mir bis auf den Umstand des Talabfahrtendes sehr zugesprochen hat. Sehr freundliches Personal, schönes Panorama ... also alles was einen Skitag zum Erfolg werden läßt und die Wartezeiten hielten sich auch in Grenzen und wurden durch die konsequente Auslastung der Kapazitäten stehts versucht zu minimieren. Kann jedem nur ans Herz legen, den doch etwas weiteren Weg in Kauf zu nehmen, wenn man im Besitz des Zillertaler-Super-Skipasses ist. Ich habe den Weg nicht bereut.
Somit
Abzüge wegen Talabfahrtende vor dem Ort
Und die Bilder:
^^ Talstation in Neukirchen
^^ Ausfahrt aus der Talstation, Schnee im Tal: Negativ
^^ Blick ins Tal
^^ Mittelstation
^^ Bergstation
^^ Die Rote 2
^^ 6 KSB Pfeifferköpfl
^^ Talstation Pfeifferköpfl
^^ In der Pfeifferköpfl mit Schwarzer 16
^^ Bergstation Pfeifferköpfl
^^ Blaue 3 mit 4 KSB Ganseralm
^^ Talstation Ganseralm mit Singlespur, die nicht unbedingt schneller sein musste
^^ Blick zum SL Braunkogel
^^ Bergstaion 4 KSB Ganseralm
^^ Ziehweg Blaue 6 um zur 4 KSB Gensbichlalm zu gelangen
^^ Auf der Blauen 6
^^ Blick auf die Rote 6, die weiter ins Tal führt
^^ Mein Weg führte aber wieder hinauf mit der 4 KSB Gensbichlalm
^^ Blick auf die Blaue 6
^^ In der KSB Gensbichlalm
^^ Bergstation Gensbichlalm
^^ Panorama auf den Nationalpark „Hohe Tauern“
^^ Schwarze Abfahrt 16 am SL Braunkogel
^^ Kurze Wartezeit am SL Braunkogel
^^ Im SL Braunkogel; von Wito
^^ Bergstation SL Braunkogel
^^ Blaue 8, im Hintergrund der 1-SL Wolkenstein
^^ Auf der Blauen 9
^^ Links die Schwarze Piste 16, rechts der SL Braunkogel
^^ Blick die Schwarze 16 hinab
^^ Blaue 11, über das Blau kann man hier auch streiten ... hier eher Rot
^^ Links 4 KSB Ganseralm, rechts 1 SL Ganseralm
^^ Talstation SL Frühmesser, langer Doppelmayr
^^ Im Frühmesser
^^ Blick aus dem SL Frühmesser: Links die 6 KSB Pfeifferköpfl, rechts die 4 KSB Ganseralm
^^ Im Frühmesser
^^ Einseitiger Niederhalter im Frühmesser
^^ Mal eine etwas andere Bergstation. Kann man darin wohnen???
^^ Auf der Blauen 12 mit Blick zum Frühmesser
^^ Panorama „Hohe Tauern“
Panoramblicke von der Panoramterasse ... bei den Bergen kann ich mich irren. Sollte es so sein, bitte verbessert mich:
^^ Kitzsteinhorn
^^ Großglockner
^^ Großvenediger (hinten mit Wolken)
^^ Maurerkeesköpfe
^^ Beginn Talabfahrt Rote 1
^^ Pistenraupe vor grünem Tal
^^ Rote 1
^^ Rote 1 von unten, rechts die EUB Wildkogel
^^ Auf der Roten 1 vor der Mittelstation
^^ Sendeanlage
^^ Mittelstation
^^ Einfahrt Mittelstation
^^ Durchfahrbetrieb in der Mittelstation; einmal rechts, einmal links und dann raus ...
^^ In der 2.Sektion der Wildkogelbahn
^^ 4 KSB Gensbichlalm von der Blauen 7 aus
^^ Speichersee an der Bergstation Pfeifferköpfl
^^ Bergstation Pfeifferköpfl von den Abfahrten 14+15
^^ Wildkogelhaus
^^ DSB Wildkogelscharte vor dem Pinzgau
^^ Rote 14+15 an der DSB
^^ Talstation DSB Wildkogelscharte mit Pinzgau
^^ Hier ginge es ins Tal nach Bramberg bzw. zum Neuhaushof, aber kein direkten Anschluss an die EUB
^^ So sah es aber auch aus, war aber die einzige Piste
^^ In der DSB Wildkogelscharte
^^ Bergstation selbiger
^^ Piste 15 mit DSB
^^ Auf der Blauen 5 oberhalb des Talkessels entlang
^^ Blick in den Talkessel: Vorne die 6 KSB Pfeifferköpfl, dahinter die 4 KSB Ganseralm
^^ Blick in den Talkessel
^^ Blick auf den lange SL Frühmesser
^^ Am Wolkenstein hats eine kleine Kapelle
^^ Auf geht’s in die Talabfahrt; hier das erste Stück, die Rote 6
^^ Blick talwärts
^^ Steilhang (Schwarze 6 – nicht auf dem Pistenplan verzeichnet) kann aber umfahren werden, Umfahrung kommt rechts raus
^^ Ohne Beschneiung wäre hier nichts möglich
^^ Weißes Band
^^ Ein Stück weiter unten
^^ Schon ein merkwürdiges Gefühl durch den Frühling zu carven
^^ Und weiter gehts, verfahren kann man sich nicht ...
^^ Irgendwie war mir sauwarm hier unten
^^ Durch eine kleine Siedlung hindurch
^^ Landschaftlich schön ist dieser Teil bei weitem nicht
^^ Und über die Straße ... wer schnell fährt wird hier ausgebremst
^^ Nach der Überquerung
^^ Dann das lange Gleitstück im Wald
^^ Ankunft am oberen Ortsrand von Neukirchen
^^ Und noch über die Skischulwiese rüber, dann zur Talstation zurücklaufen, ist fast ein Kilometer