Ich war mit meinem Bruder Markus und meiner Mama von 9. bis 16. April 2005 auf Schiurlaub in Ischgl. Da ich es immer wieder genieße, Eure ausführlichen Fotoreportagen zu lesen, habe ich mich entschieden, auch genau Buch zu führen und vor allem viele Fotos zu machen. Da entsprechend viel Material zusammen gekommen ist, werde ich die einzelnen Tage nacheinander ins Forum stellen. Fangen wir also mit dem Anreisetag an.
Samstag, 9. April 2005
Da das Wetter heute sehr schlecht war, fuhren wir erst um 8:20 Uhr von Wien weg. Im Bereich Mondsee schneite es sogar. Auch in Ischgl schneite es. Wir hatten daher keine Lust, noch Schi fahren zu gehen. Stattdessen sind wir durch den Ort spaziert und haben Ansichtskarten gekauft.
16:15 Markus und Mama vor dem Burger King
Zuletzt geändert von Dieter WISSEKAL am 16.01.2006 - 20:10, insgesamt 9-mal geändert.
So denn wären schon 3 in die Silvretta Arena unterwegs! Mich inklusive, habe noch versucht der Nuno mitte der Woche zu erreichen, aber ist nicht gelungen. Es war in jedem Fall eine Superwoche, Neuschnee bis Sonntag und nachher kam die Sonne raus! Im Laufe der Woche wurde es immer wärmer und die Sonne kam oft raus. Für mich das beste Skigebiet wo ich bisher skigefahren hab!! Einfach super! Die Talabfahrten sind noch immer offen, ein bischen schwer zu fahren manchmal, aber wir haben es jeden Tag gemacht (anstatt vielen die den Gondel nutzten).
Ich hätte ueber 300 Fotos, ABER die Speicherkarte macht Probleme... ich fürchte dass allen weg sind...also ihr könnt wohl verstehen warum ich jetzt kein Lust habe ein ausführliches Bericht zu schreiben...
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa und ein erfreuter, leider habe ich in Ischgl die CL-Partie nicht live gesehen, nur ein Zusammenfassung.
@Topic: zum Glueck hat meinem Bruder auch viele Fotos gemacht, vielleicht kommt irgendwann noch ein Bericht von mir. Aber der hätte dann wieder kein Seilbahnfilme gemacht...
Wir haben aber Glück gehabt mit dem Neuschnee, nur am Mittwoch war die Schnee wirklich slecht (bin um 14 Uhr teilweise bis 20 cm im Pappschnee weggesunken). Donnerstag und Freitag waren Vormittags absolut der Hammer! Aber wie lange das noch halt mit dem Wetter..?
Talabfahrt habe ich nicht gemacht, weil ich mit meiner Freundin war (fahrt erst seit einem Jahr ski) und mich die langen teilweise schwarz grauen Ziehwegen im mittleren Bereich mich nicht halbwegs aufgeregt haben. Sowieso war die Präparation der Pisten am Ischgler Seite teilweise recht mangelhaft (z.B. vereister Schneehaufen von 30-40 cm am 2a zur Nachtweidebahn). Dafür haben die Samnauner es geschafft um fast jeder Matschschneepiste über Nacht in einem Teppich umzuwandeln.
Heute hat es in der Früh noch geschneit. Wir sind um 7:45 Uhr zum Frühstück gegangen. Da Markus noch seine Bindung montieren musste, haben wir erst um 9:10 Uhr unsere Schipässe (€ 135) gekauft. Bei der Silvrettabahn gab es keinerlei Wartezeiten. Im Bereich der Bergstation wurde es zwar immer heller, die Sicht aber immer schlechter. Nachdem wir vom Klo gekommen sind, ist plötzlich die Sonne ein Bisschen durchgekommen. Hier hatte es -8 °C.
9:35 Idalpe, 2.308 m, links die 4-CLD-B Flimsattelbahn, rechts die 8-CLD-B Idjochbahn
Wir sind mit der Idjochbahn hochgefahren und über die eher schlecht präparierte Rennstrecke wieder zurück zur Idalpe gefahren. Da die Sicht vor allem unter wieder sehr schlecht war, haben wir uns entschieden, mit der Flimjochbahn in die Schweiz zu fahren.
10:15 Markus am Viderjoch, 2.737 m, im Hintergrund der SL Viderjochlift
Die Abfahrt erfolgte über die pulvrige 62 mit einigen Ausflügen neben die Piste. Da es am Alp Trider Sattel recht sonnig war, nahmen wir die gleichnamige Bahn. Während der Abfahrt über die unebene und etwas eisige 69b hat sich die Sonne wieder rar gemacht. Wir entschieden uns zur Rückfahrt nach Österreich mit der Flimsattelbahn. Wartezeiten gab es auch hier nicht. Während der Fahrt ist es doch wieder sonnig geworden. Wir sind daher über die pulvrige 64 zur Viderjochbahn 2 gefahren. Im Bereich des Flachstücks haben wir rechts über den Steilhang abgeschnitten. Auf einer harten, unebenen Unterlage gab es etwa einen halben Meter Neuschnee. Die neue Viderjochbahn 2 ist eine kuppelbare Sechssesselbahn mit Abdeckhauben von Garaventa. Die Bahn ist ziemlich unnötig, da sie keine Pisten erschließt, die nicht auch die Greitspitzbahn erschließen würde. Sie dient daher lediglich der Entlastung der Greitspitzbahn.
11:00 6-CLD-B Viderjochbahn 2 mit Piste 72a, rechts oben die Bergstation der 8-CLD-B Idjochbahn
Von der Bergstation sind wir über die 72a und 64 bzw. Varianten links und rechts der Piste zur Greitspitzbahn gefahren.
11:05 Markus im freien Gelände links der Piste 72a, im Hintergrund die 6-CLD-B Viderjochbahn 2
11:10 im freien Gelände rechts der Piste 64, im Vordergrund die 6-CLD-B Viderjochbahn 2, im Hintergrund die 6-CLD-B Greitspitzbahn, von links die Piste 71, von rechts die Piste 70
Mittlerweile war es sehr sonnig. Nach der Bergfahrt mit der Greitspitzbahn sind wir über die 70, welche ganz oben uneben und etwas eisig, weiter unten jedoch sehr schön pulvrig war, nochmals zur Greitspitzbahn gefahren.
11:20 Markus auf der Piste 70, darüber die 6-CLD-B Greitspitzbahn
11:30 Markus im Gelände zwischen den beiden Varianten der Piste 70, im Vordergrund die 6-CLD-B Greitspitzbahn, im Hintergrund die 6-CLD-B Viderjochbahn 2
Mit der Greitspitzbahn ging es zwecks Mittagessen Richtung Österreich. Über die 15 kamen wir genau an der Staatsgrenze wieder ins Schlechtwetter. Über die 22 und 23 ging es durchs Höllenkar bei schlechter Sicht, aber gutem Schnee zur furchtbar langsamen Sassgalunbahn. Über die 30 bzw. Varianten links davon sind wir bei rasch besser werdender Sicht zur Paznauner Taja gefahren. Dort hatte ich ein günstiges Schiwasser (€ 1,80) und einen Ofenerdapfel mit Sauerrahm und Speck (€ 4,50). Nach dem Mittagessen ist auch hier die Sonne durchgekommen. Da sowohl die Höllspitzbahn, als auch die Paznauner Tajabahn in die Wolken führten, entschieden wir uns für die Abfahrt über die 37.
12:40 Mama und Markus auf der Piste 37
12:40 Markus und Mama auf der Piste 37
12:40 Piste 37, Blick ins Fimbatal
Im flachen Stück gab es einige apere Stellen.
12:45 Mama auf der Piste 37 im Fimbatal
Beim Schwarzwasserlift bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die Berg- oder die Talstation höher liegt.
12:50 Markus am 1-SL Schwarzwasserlift (auch Schwarzseelift genannt)
12:55 Mama in der "Bergstation" des 1-SL Schwarzwasserlift
In der Mittelstation sind wir dann in die Fimbabahn eingestiegen und wieder auf die nebelige Idalpe gefahren. Über die Idjochbahn ging es wieder in die Schweiz. Dort fuhren wir über die herrlich pulvrige 63 bzw. die Schleppspur des verbliebenen Viderjochlifts (steht zwar noch, fehlt aber schon in den Panoramakarten) auf die Alp Trida.
13:25 freies Gelände rechts der Piste 63
13:30 Markus auf der Piste 63, links die 6-CLD-B Viderjochbahn 1
Die Alp Trider Sattelbahn brachte uns zu einer schönen Variante rechts der 69b und ein weiteres Mal zur vor allem oben pulvrigen 69.
13:55 im freien Gelände rechts der Piste 69b, im Hintergrund der 2.657 m hohe Piz Munschuns
Da es nun auch Richtung Visnitz sonnig war, fuhren wir mit der gleichnamigen Bahn hoch und stiegen gleich links aus.
14:20 die 2.929 m hohe Flimspitze von der Piste 65 aus gesehen, ganz links die Bergstation der 4-CLD-B Flimsattelbahn
Durch mittlerweile nicht mehr ganz pulvrigen Tiefschnee ging es zur 65 und über diese zurück zur Alp Trida.
14:25 im Vordergrund die 4-CLD-B Flimsattelbahn, im Hintergrund die 6-CLD-B Viderjochbahn 1, im Vordergrund die Piste 62, im Hintergrund die Piste 63
Noch einmal ging es mit der Alp Trider Sattelbahn hoch und über die 69 zurück. Bevor wir zurück nach Österreich fuhren, nahmen wir nochmals die Visnitzbahn und fuhren abermals einige Varianten zur 65.
14:45 Piste 65, im Hintergrund der Alp Trida Sattel
14:45 Markus im freien Gelände rechts der Piste 65
14:45 Markus im freien Gelände rechts der Piste 65
14:45 Markus im freien Gelände rechts der Piste 65
Von der Alp Trida nahmen wir die Flimsattelbahn zurück nach Österreich, wo es mittlerweile auch sonnig war. Über die sehr unebene und stark befahrene 10 fuhren wir auf die Idalpe.
15:25 Piste 10, im Hintergrund die Idalpe
15:25 Piste 10
Über die 2 und die 3 fuhren wir ins Fimbatal und mit dem Schwarzwasserlift zur Mittelstation der Fimbabahn.
15:40 Piste 3
Während ich wieder auf die Idalpe fuhr, nahm Markus die Talabfahrt. Ich testete die neue 2b, die mir ganz gut gefällt. Die neue Nachtweidebahn ist eine kuppelbare Sechssesselbahn mit Abdeckhaube. Leider fährt die Bahn nur mit 4,5 m/s. Über die gut fahrbare und leere 6 ging es zur Velillbahn. Bei der Abfahrt über die 8 war ich von der heuer viel kürzeren Wellenbahn enttäuscht. Kurz vor 16:30 Uhr fuhr ich nochmals mit der Idjochbahn hoch. Die Abfahrt erfolgt über die buckelige 13 und die schöner fahrbare 12. Zum Abschluss fuhr ich noch dreimal mit der Höllbodenbahn. Ich war heute der letzte Fahrgast. Für die Talabfahrt nutzte ich die 1 bzw. die schwarzen Varianten. Die Piste war oben recht gut, weiter unten jedoch eher zusammengeschoben. Oberhalb der Mittelstation gab es etliche Steine auf der Piste. Das letzte Stück nach Ischgl war sulzig.
17:20 Piste 1, links davon die 6-MGD Fimbabahn 1. Sektion
schaut echt bis auf die sicht super aus! vorallem super neuschnee! schon geil wie breit die pisten da jetzt waren! wie wir im dez. da waren waren einige pisten um einiges schmäler!
Dan schreib ich auch mal ein kleines Berichtli ink Bilder.
Anfahrt:
780 km von Venlo in 8 Stunden, nur ein wenig Stau an manche Baustellen.
Wetter:
Alles von trübes Scheisswetter bis zum heiterem Himmel. Temperatur anfangs 0 bis –10 C, am Ende 4 C auf der Idalpe, etwa 15 C im Tal. Wetter war nur richtig Scheisse am Mittwoch. Vormittags hat dichter nebel alles durchnasst, dan im vollen Sonne Nachmittags gab es Wasserski. Morgens immer gut durchgefrohren Schnee, der erst um 9 supertoll zum fahren war (und meist allein auf dem Pisten!)
Schneehöhe:
Anfangs so 10 bis 100 cm, am Palinkopf jedoch teilweise bis zu 200 cm. Am Ende grün im Tal.
Schneezustand:
Alles vom Knietiefer Pulvere am Sonntag bis zum wetterbedingten Sulzhaufen
Bahnen:
Alle hauptbahnen durchgehend geöffnet. Meist gefahren mit der Idjochbahn, da die zwei Abfahrten dort auch meist am nachmittag sehr gut zum fahren waren.
Abfahrten:
Nur einige Abfahrten geschlossen (auch meist teilweise Schneefrei). Den Abfahrt zum Nachtweidebahn ist perfekt zum einschwung. Leider war diese Abfahrt in zweite Hälfte der Woche teilweise grottenslecht präpariert (v.a. im Vergleich zum vorbildlichen Präparation in Samnaun). Abfahrt 14a leider zu L. Ich war besonderes beeistert vom Abfahrten am Grivaleabahn und Visnitzbahn: Sauschneller, weicher Schnee! Weiter ist Abfahrt 13 geil, meist auch am warmen Tagen recht guten Schnee am Steilhang. Die Abfahrten (und varianten) am Greitspitz-, Höllenspitz- und Gampenbahn sind auch zum empfehlen, wobei im dieser Jahreszeit vor allem Vormittags. Teilweise wird es da im Talstationsbereich etwas problematisch mit dem Schnee.
Varianten:
Viel möglich Anfangs, aber rasch abnehmend durch die Woche, am Mittwoch war die Skiroute der vom roten 15 abzweigt mein letzter grossen Ereignis: geile Abfahrt auch im aufgefirntem Pulverschnee ziemlich gut zu fahren und…steil! Aber nur mit erneutem Neuschneeauflage zum empfehlen, da ziemlich viele Steinen und Felsen!
Wartezeiten:
max ein oder zwei Minuten, 95% null Wartezeiten
Gefallen:
- Abwechslungsreich, viele varianten möglich
- Wetter (teilweise)
- Viel Möglichkeiten für wenig fortgeschrittene Skifahrer
- meist fast alleine unterwegs bis 10:30
- Abfahrten meist supergeil zum fahren am Vormittag
Nicht gefallen:
- Relativ wenig anspruchsvollen Abfahrten
- Pistenpräparation Ischgl an manche Tagen
Fazit:
Ich kann mich wenig perfekteren Alternative vorstellen um diese Jahreszeit. Im Hauptsaison würde ich jedoch niemals hier zum skifahren gehen. Ich kann mich kaum vorstellen wie rappelvoll die Abfahrten sein sollen wenn alle Liften maximal ausgenutzt werden.
Dateianhänge
Silvrettalicht am Sonntag, Grivaleabahn mit Alp Bella
Krankheitsbedingt habe ich leider einige Tage das Bett hüten müssen. Nun geht es weiter mit
Montag, 11. April 2005
Um 8:35 Uhr bin ich bei stark bewölktem Himmel mit der Silvrettabahn hochgefahren. Ich bin gleich mit der Flimjochbahn weitergefahren. In der Schweiz gab es auf etwa 2.500 m eine eindrucksvolle Hochnebeldecke.
9:05 am Viderjoch, 2.737 m, rechts der SL Viderjochlift
9:05 am Viderjoch, 2.737 m, im Vordergrund der 2.657 m hohe Piz Munschuns, rechts unten der SL Viderjochlift, weiter rechts die Bergstationen der Pendelbahnen
Auf der 11 konnte man herrlich Richtung Idalpe carven. Da ich Markus in einige Minuten auf der Idalpe erwartete, fuhr ich noch schnell mit der Gratbahn hoch und über die 6 zurück zur Idalpe. Gemeinsam ging es dann mit der Idjochbahn hoch und über die großteils gut fahrbare 12 auf den Höllboden.
9:35 Markus am Idjoch, im Hintergrund die 6-CLD-B Viderjochbahn 2
9:45 die 3.089 m hohe Vesulspitze und der 3.032 m hohe Bürkelkopf von der Piste 12 aus gesehen, im Vordergrund die 8-CLD-B Idjochbahn, im Hintergrund die 6-CLD-B Velillbahn
9:45 Piste 12
Mit der Höllkarbahn fuhren wir wieder hoch. Dabei blickten wir auf die „lecker“ aussehende 24, über die wir dann gleich wieder runter fuhren. Anschließend nutzten wir die Höllkarbahn für eine weitere Bergfahrt. Weiter ging es mit der Zeblasbahn. Mittlerweile war es recht sonnig. Während Markus Gelände fuhr, carvte ich über die herrliche 22 zurück zur Palinkopfbahn. Während der Bergfahrt lachten uns die herrlichen Abfahrten vom Viderjoch an. Ich entschied mich für die 21 und Markus abermals für Tiefschnee. Beide genossen wir die herrliche Abfahrt.
10:40 Markus im freien Gelände rechts der Piste 21
10:40 Mama und Markus auf der Piste 21, links die 4-CLD Palinkopfbahn und 6-CLD-B Zeblasbahn, rechts die 6-CLD-B Höllbodenbahn
Anschließend fuhren wir abermals mit der Palinkopfbahn hoch. Während sich Markus für die toll aussehende (erst zwei Spuren im frischen Schnee), aber gesperrte Skiroute 39 entschied, fuhr ich über die 40 zur Gampenalp.
10:55 Markus auf der gesperrten Skiroute 39, im Hintergrund die 4-CLD-B Gampenbahn
10:55 Markus auf der gesperrten Skiroute 39, im Hintergrund die 4-CLD-B Gampenbahn
11:05 Piste 40
Durch die Länge der Piste war deren Zustand auch sehr unterschiedlich. Markus brauchte etwas länger und war durch den Tiefschnee (weiter unten mit Harschdeckel) auch ein Bisschen geschlaucht. Auf der Gampenalp hatte es -3 °C.
11:05 Gampenalpe, 1.975 m, links die Piste 38, rechts die Piste 40
Mit der Gampenbahn ging es dann wieder hoch.
11:20 die gesperrte Skiroute 39 von der 4-CLD-B Gampenbahn aus gesehen
11:25 auf der 4-CLD-B Gampenbahn
11:30 die 2.799 m hohe Höllenspitze von der Piste 20 aus gesehen, links die Piste 33
Über die herrlich pulvrige 33 und die zumindest oben ähnlich gute 34 ging es dann zum Mittagessen auf die Paznauner Thaya.
11:35 Markus auf der Piste 33
11:40 Markus auf der Piste 33
11:45 Markus auf der Piste 34, im Hintergrund die Paznauner Thaya, 1.989 m
Mittlerweile trübte es sich über der Idalpe von Osten ein.
12:10 Piste 34, im Hintergrund die 4-CLD-B Höllspitzbahn
Nach dem Essen blieb Markus noch etwas sitzen, während ich mit der seit heuer mit Wetterschutzhauben ausgestatteten Höllspitzbahn hochfuhr.
12:20 Piste 35 von der 4-CLD-B Höllspitzbahn aus gesehen
Über die oben griffige, unten weiche 35 ging es zurück zur Paznauner Taja.
12:25 Piste 35
12:30 Piste 35
Ich holte Markus ab und gemeinsam fuhren wir abermals die Höllspitzbahn hoch. Leider schob sich auch hier nun ein Nebelschleier auf 2.500 m vor die Sonne. Diesmal fuhren wir rechts der 35 durchs Gelände.
12:50 Markus im freien Gelände rechts der Piste 35, im Hintergrund die 4-CLD-B Höllspitzbahn
12:55 Markus im freien Gelände rechts der Piste 35, im Hintergrund die 4-CLD-B Höllspitzbahn
Herrlich pulvriger, oft noch unverspurter Tiefschnee erwartete uns.
13:00 Markus im freien Gelände rechts der Piste 35
13:00 Markus im freien Gelände rechts der Piste 35
Erst ziemlich weit unten erreichten wir wieder die 35. Noch einmal ging es mit der Höllspitzbahn hoch. Diesmal war der Nebel im Bereich der Bergstation schon deutlich dichter. Diesmal fuhren wir über die 38 zur Gampenalp. Bald kamen wir aber wieder in die Sonne. Die 38 war oben herrlich griffig, in der Mitte weich und ganz unten sulzig und auch etwas steinig.
13:20 Mama auf der Piste 38
13:25 das Fimbatal von der Piste 38 aus gesehen, im Hintergrund die 4-CLD-B Gampenbahn
Mit der Gampenbahn ging es wieder hoch. Im obersten Drittel war wieder dichter Nebel, die Bergstation war aber frei.
13:50 am Palinkopf, 2.864 m
Über die griffige 20 ging es zurück in den Nebel und zur 32. Markus wählte wieder einmal Tiefschnee, diesmal links der 20.
13:55 Markus im freien Gelände links der Piste 20
Ein kurzes Stück auf der 32 brachte uns zur weiter unten schon ziemlich weichen 23. Leider war hier die Sonne durch den Hochnebel darüber verdeckt. Mit der Höllkarbahn und der Zeblasbahn fuhren wir wieder hoch. Bei der Bergstation der Zeblasbahn durchstießen wir wieder den Nebel.
14:30 Markus auf der Piste 21
14:35 die 3.089 m hohe Vesulspitze und die 2.871 m hohe Greitspitze von der Piste 21 aus gesehen, rechts die 6-CLD-B Greitspitzbahn
Leider nur für kurze Zeit, denn auf der 21 ging es wieder in die mittlerweile sehr dichte Nebelsuppe. Man sah kaum bis zur nächsten Pistenmarkierung. Weiter ging es auf der 23 und weiter unten auf der 24 zur Höllbodenbahn. Von der Idalpe nahmen wir die Flimsattelbahn und schafften es auf den letzten Höhenmetern gerade noch in die Sonne. Die Abfahrt auf der weichen 64 zur Greitspitzbahn brachte uns leider wieder schnell in den Nebel. Das letzte Drittel der Greitspitzbahn lag dann doch wieder in der Sonne.
15:15 der Vorgipfel der Greitspitze von der Piste 15 aus gesehen
Da wir im Bereich Vesil noch auf Sonne hofften, fuhren wir über die 15 und 22 zur Palinkopfbahn und kamen leider schnell wieder in den Nebel. An eine Abfahrt im Gelände war bei der extrem schlechten Sicht nicht zu denken. Wenigstens brachte uns die Palinkopfbahn noch einmal in die Sonne. Auf der 40 erreichten wir aber sehr schnell wieder die undurchdringliche Nebelsuppe. Die Sicht war hier so schlecht, dass man extrem aufpassen musste, nicht die Piste unfreiwillig zu verlassen. Nach etwa 250 Höhenmetern ohne Sicht durchstießen wir den Nebel. Während die Piste oben recht gut war, war sie unten mittlerweile recht sulzig. Um nicht noch einmal in den Nebel zu müssen, fuhren wir an der Gampenbahn vorbei zur Bodenalpbahn. Über die 37 ging es zum Schwarzwasserlift. Die Piste, die gestern noch kaum apere Stellen aufwies, litt heute im Flachstück schon unter akutem Schneemangel. Während Markus den Schitag beendete, fuhr ich ab der Mittelstation nochmals mit der Fimbabahn hoch. Um nicht viel in den Nebel zu geraten, fuhr ich über die weiche, aber kaum zerfahrene 2b zur Nachtweidebahn. Über die 6 und die schon in Präparierung befindliche 2 ging es zur Höllbodenbahn, die sich noch viermal ausging. Die Temperatur bei der Bergstation betrug -2 °C. Diesmal war ich der drittletzte Fahrgast. Die Abfahrt erfolgte über die 1. Oben griffig, weiter unten immer weicher. Die schwarze Variante oberhalb der Mittelstation ließ ich diesmal zur Schonung meiner Schier aus. Ab der Mittelstation war die Abfahrt schon recht sulzig. Im Tal hatte es +4 °C.
Sehr schöne Bilder. Aufgrund der Neuschneefälle müsst ihr ja eine tolle Woche gehabt haben. Die Gegend um Palinkopf-Höllenspitze-Gampen war immer meine Lieblingsgegend in Ischgl. Schöne lange Abfahrten mit zahlreichen, tw. auch steilen Variantenmöglichkeiten im Tiefschnee.
Anfang/Mitte der 80er Jahre gabs auch noch nicht die Gampanbahn, da waren diese Abfahrten meist vollkommen leer und die Hochgebirgsgegend dort (weit und breit keine Lifte zu sehen) war sehr beeindruckend.
Ich bin heute um 8:35 Uhr mit der Silvrettabahn hochgefahren. Während über dem Tal Hochnebel lag, gab es auf der Idalpe strahlenden Sonnenschein.
8:50 die 2.799 m hohe Höllenspitze von der Idalpe aus gesehen, rechts die Talstationen der 4-CLD-B Flimjochbahn (vorne) und 8-CLD-B Idjochbahn (hinten)
Wie gestern fuhr ich auch heute mit der Flimjochbahn hoch und über die 11 zurück zur Idalpe. Die Abfahrt war heute aber deutlich härter als gestern. Anschließend ging es mit der Gratbahn hinauf und über die 6 auf die Idalpe.
9:10 Restaurant Pardorama, 2.618 m
9:15 der 3.032 m hohe Bürkelkopf von der Piste 8 aus gesehen, links die 6-CLD-B Velillbahn
Auf der Idalpe habe ich mich mit Markus getroffen. Da wir in der Schweiz bald Firn erwarteten, fuhren wir mit der Flimjochbahn hoch und über die herrlich griffige 62 auf die Alp Trida.
9:35 Mama und Markus bei der Bergstation des SL Viderjochlift, im Hintergrund die Bergstation der 4-CLD-B Flimsattelbahn
Mit der Visnitzbahn erreichten wir die ebenfalls traumhaft griffige 66.
9:50 Piste 66, im Hintergrund die 4-CLD Grivaleabahn
Weiter ging es mit der Grivaleabahn. Die Abfahrt 76 war stellenweise noch sehr hart.
10:00 Markus auf der Piste 76, links die 4-CLD Grivaleabahn, im Hintergrund die 4-CLF Mullerbahn
Trotzdem fuhren wir die Grivaleabahn mit der 76 ein weiteres Mal.
10:15 freies Gelände rechts der Piste 76, im Hintergrund die 4-CLD Grivaleabahn
Anschließend nahmen wir die Mullerbahn und fuhren über die bereits herrlich firnige 68a zurück auf die Alp Bella. Nochmals ging es mit der Mullerbahn hoch.
10:35 der 2.894 m hohe Grübelekopf (Grivalea) von der Piste 68 aus gesehen, im Hintergrund die 4-CLD Grivaleabahn
Diesmal fuhren wir über die mittlerweile schon sehr weiche 68 zurück auf die Alp Bella. Noch einmal nahmen wir die Grivaleabahn und die nun schon weichere 76. Die Mullerbahn und die stellenweise noch recht harte 67 brachte uns zurück auf die Alp Trida.
11:05 Alp Trida, links der 2.657 m hohe Piz Munschuns (Wieviele Liftanlagen sieht man hier?)
11:05 Blick von der Piste 67 Richtung Österreich, rechts die 2.929 m hohe Flimspitze
Auf der Alp Trida nahmen wir die Viderjochbahn 1 und fuhren über die recht feine 71 zur Greitspitzbahn. Vom Greitspitz nahmen wir die 15 und die wunderbar zur carvende 22 zur Palinkopfbahn. Nach der Auffahrt mit der Palinkopfbahn ging es über die heute stellenweise sehr harte, stellenweise aber auch griffige 33 zur 34. Die 34 war oben griffig, unten aber schon sehr weich und stellenweise steinig. Zu Mittag waren wir wieder auf der Paznauner Thaya. Während Markus nach dem Essen noch sitzen blieb, fuhr ich mit der Paznauner Thayabahn hoch. Die Abfahrt erfolgte über die weiche, aber gut fahrbare 30. Mittlerweile zogen einige Wolken von Südosten auf. Anschließend nahm ich die Höllspitzbahn und fuhr über die oben griffige, unten wie schon zuvor sulzige 34 zurück zur Paznauner Thaya. Mit Markus ging es abermals mit der Höllspitzbahn hoch. Diesmal nahmen wir die großteils griffige, unten firnige 35 hinunter.
13:00 Markus auf der Piste 35, im Hintergrund die 4-CLD-B Höllspitzbahn
Nach der Auffahrt mit der Paznauner Thayabahn nahmen wir die immer noch gut fahrbare 30. Weiter ging es mit der Höllspitzbahn. Für die Abfahrt nutzten wir wieder die 35. Noch einmal fuhren wir mit der Paznauner Thayabahn hoch und noch einmal über die 30 hinunter. Die Höllspitzbahn brachte uns nun zur weichen 32, über die wir die ebenfalls weiche 23 erreichten. Um auch die 25 zu testen, fuhren wir mit der Sassgalunbahn hoch.
14:05 Höllenkar mit 6-CLD-B Höllkarbahn, links die Piste 24, rechts die Piste 23
Die 25 war oben hart, unten ziemlich weich. Weiter ging es mit der Höllbodenbahn. Bei der Bergstation hatte es +4 °C. Über die weiche 2b erreichten wir die Nachtweidebahn.
14:15 Mama auf der Piste 2b, im Hintergrund die 6-CLD-B Nachtweidebahn
14:15 Mama auf der Piste 2b, rechts die 6-CLD-B Nachtweidebahn, im Hintergrund die Funitel Silvrettabahn und 6-MGD Fimbabahn
Anschließend nahmen wir die ebenfalls schon sehr weiche 6 zur Velillbahn. Wir fuhren die Wellenbahn und testeten unsere Geschwindigkeit, welche aufgrund der weichen Abfahrt nur 76 km/h betrug. Anschließend nahmen wir die Gratbahn und fuhren auf der firnigen 7 durchs traumhaft schöne Velilltal.
14:55 Piste 7 durchs Velilltal
14:55 Mama auf der Piste 7
14:55 Piste 7
Die Velilleckbahn, die heuer ein Förderband erhalten hat, brachte uns wieder ein Stück hoch.
15:00 Mama und Markus auf der 2-CLF Velilleckbahn
Die Abfahrt auf der 4 und 5 war durch Sulzschnee und Buckel gekennzeichnet und wenig angenehm zu fahren. Über die ähnlich sulzige 1 erreichten wir die Mittelstation der Silvrettabahn, mit der wir zurück auf die Idalpe fuhren. Mittlerweile zeigte sich die Sonne kaum noch. Da wir im Bereich Palinkopf noch weniger weichen Schnee erhofften, fuhren wir über die weiche 2 zur Höllbodenbahn ab. Die Palinkopfbahn brachte uns zur leider ebenfalls schon sehr weichen 20. Durch das diffuse Licht war die Abfahrt nicht wirklich genussvoll. Über 32, 23 und 24 fuhren wir hinunter zum Höllboden. Wir nahmen die weiche und stellenweise extrem bremsende 3 hinunter ins Fimbatal zum Schwarzwasserlift. In diesem Bereich hat die Sonne den Schnee extrem dezimiert. Mittlerweile gibt es schon die eine oder andere Unterbrechungsstelle. Während Markus sich für die Abfahrt ins Tal entschied, nahm ich noch einmal die Fimbabahn aber der Mittelstation zurück auf die Idalpe. Kurz vor Betriebsschluss fuhr ich mit der Idjochbahn hoch. Über die gar nicht so üblen 13 und 12 ging es auf den Höllboden. Die Höllbodenbahn ging sich dann noch dreimal aus. Herrlich, über die weichen, frisch präparierten Pisten zu fahren. Die Abfahrt ins Tal erfolgt über die sulzige 1, wobei ich oben die schwarze Variante nahm.
Wie kriegst du das alles noch so detailliert hin? Hast du waehrend die Liftfahrte Anzeichnungen gemacht oder? Komplimente!
Was war dein Topspeed auf den Geschwindigkeitstrecke? Meiner war 84km/h, das Maximum was ich gesehen habe war 91km/h.
Vielen Dank dafür! Ich war ja gestern auch Ischgl beim Forums Treffen. Bericht folgt noch, Mic kommt heut ja auch noch heim. Lasst Euch überraschen....!
Rob hat geschrieben:Wie kriegst du das alles noch so detailliert hin? Hast du waehrend die Liftfahrte Anzeichnungen gemacht oder?
Ich habe jeden Abend meine Eindrücke zusammen geschrieben. Aufzeichnungen am Lift habe ich keine gemacht.
Rob hat geschrieben:Was war dein Topspeed auf den Geschwindigkeitstrecke?
Weiß ich leider nicht mehr. Wahrscheinlich knapp über 80 km/h.
Weiter geht es mit
Mittwoch, 13. April 2005
Da die Panoramakamera kein Schönwetter erkennen lies, beeilte ich mich nicht besonders. Ich fuhr daher erst um 8:40 Uhr mit der Silvrettabahn hoch. Oben war die Sicht sehr mies. Es hatte -2 °C. Ich nahm die Flimsattelbahn und hoffte auf besseres Wetter in der Schweiz. Tatsächlich war die Sicht geringfügig besser. Da Markus bald nachkommen würde, fuhr ich aber über die harte 11 zurück auf die Idalpe. Anschließend nahm ich die Velillbahn. Durch die extrem schlechte Sicht macht nicht einmal die Wellenbahn Spaß. Da ich noch ein paar Minuten Zeit hatte, fuhr ich noch mit dem Sonnenlift hoch. Gemeinsam mit Markus fuhr ich mit der Flimjochbahn in die Schweiz. Bei stellenweise passabler Sicht fuhren wir über die recht griffige 62 auf die Alp Trida. Da es im Bereich Visnitzbahn ein Sonnenfenster gab, fuhren wir mit dieser Bahn hoch. Die Abfahrt erfolgte über die 65. Die Piste war oben griffig, in der Mitte hart und unten schon aufgefirnt. Wir fuhren nochmals mit der Visnitzbahn hoch und diesmal über die 65a runter. Da sich die Sicht wieder verschlechterte, entschieden wir uns für Shopping in Samnaun. Zu diesem Zweck fuhren wir mit der Flimsattelbahn hoch. Die Abfahrt erfolgt über die harten 12 und 13, weiter über die weiche 2. Weiter ging es mit der Höllbodenbahn und der Zeblasbahn. Von dort fuhren wir über die landschaftlich schöne 80 ab.
11:15 Piste 80
Leider hatten wir aufgrund des mäßigen Wetters nicht viel vom Bergpanorama.
11:20 Markus auf der Piste 80
Die Abfahrt war oben griffig, in der Mitte firnig und unten weich und sulzig.
11:25 Markus auf der Piste 80
Der Schnee reichte gerade noch bis zum Ortseingang von Samnaun.
11:25 Markus auf der Piste 80
In Samnaun kann man sehr günstig zollfrei einkaufen. Wir packten unseren Rucksack voll mit Schweizer Schokolade. Trotz der verlockenden Preise, sollte man nicht mehr einkaufen, als man nach Österreich importieren darf. Am Flimjoch wartet der Zoll, der besonders gerne Schifahrer mit Rucksäcken kontrolliert.
12:50 Markus und Mama in Samnaun
Der Schiweg von Samnaun zur doppelstöckigen Pendelbahn war aper. Wir nutzten daher den alle 25 Minuten verkehrenden Schibus. Mittlerweile kam die Sonne immer öfter durch und versprach doch noch „Sonnenbrand-Wetter“.
13:05 Einfahrt der Gondel in die Talstation der ATW Doppelstöckige Pendelbahn
13:05 Einfahrt der Gondel in die Talstation der ATW Doppelstöckige Pendelbahn
Vom Alp Trider Sattel ging es über die sulzig 69b auf die Alp Trida. Mit der Flimsattelbahn ging es hoch und über die weiche, aber vor allem oben sehr schön zu fahrende 62 wieder zurück. Noch einmal fuhren wir mit der Flimsattelbahn hoch.
14:10 die 2.871 m hohe Greitspitze vom Viderjoch aus gesehen, am Gipfel die Bergstation der 6-CLD-B Greitspitzbahn, im Vordergrund die Bergstation der 8-CLD-B Idjochbahn, dazwischen der SL Greitspitzlift
Diesmal ging es über die oben ebenfalls traumhafte 64 zur Greitspitzbahn. Vom Greitspitz nahmen wir die weichen 15 und 22 zur Palinkopfbahn.
14:30 Höllenkar von der Piste 15 aus gesehen, links die 6-CLD-B Zeblasbahn (vorne) und 4-CLD Palinkopfbahn (hinten), rechts die 6-CLD-B Höllkarbahn
14:30 Markus im freien Gelände rechts der Piste 22
In diesem Bereich lachte die Sonne vom blauen Himmel. Vom Palinkopf nahmen wir die gesperrte Skiroute 39. Obwohl es bereits 15 Uhr war, hatte der Schnee anfangs einen unangenehmen Harschdeckel.
14:55 Markus auf der gesperrten Skiroute 39, in Hintergrund die 4-CLD-B Gampenbahn
Da die Skiroutenbegrenzungstafeln bereits entfernt wurden und die Schneelage vor allem unten nach genauer Routenwahl verlangte, kamen wir bald von der Skiroute ab und fuhren durch freies Gelände. Die Abfahrt durch den weichen Schnee machte sehr viel Spaß. In den Gräben und Rinnen heizte die Sonne aber extrem ein.
15:00 Ich im freien Gelände rechts der Skiroute 39
15:00 Ich im freien Gelände rechts der Skiroute 39
15:00 Markus im freien Gelände rechts der Skiroute 39, im Hintergrund die 4-CLD-B Gampenbahn
15:00 Markus im freien Gelände rechts der Skiroute 39
15:05 Markus im freien Gelände rechts der Skiroute 39, im Hintergrund die Piste 38
Wir hielten uns eher rechts und trafen unten auf die 38. Diese war sehr sulzig und im sonnigen Steilstück knapp vor der Gampenalp schon stellenweise aper. Mit der Gampenbahn ging es wieder hoch. Während ich über die 22 abfuhr, konnte Markus anscheinend nicht genug Gelände abbekommen. Über die sulzige 23 erreichten wir den Höllboden. Die Höllbodenbahn brachte uns auf die Idalpe, von der wir mit der Gratbahn auf den Pardatschgrat fuhren. Die Abfahrt erfolgte über die oben weiche, aber traumhaft zu fahrende 5. Leider muss man mangels anderer Aufstiegshilfe bis zur Mittelstation der Pardatschgratbahn abfahren. In diesem Bereich ist die Piste leider schon sehr sulzig und auch stellenweise aper.
16:05 Markus auf der Piste 5, darüber die 4-MGD Pardatschgratbahn
Während sich Markus fürs Heimfahren entschied, nahm ich die Pardatschgratbahn. Diesmal fuhr ich über die weiche, aber oben ebenfalls nette 4 ab.
16:15 Piste 4
Im unteren Bereich wechselte ich wieder auf die 5, da die 4 erfahrungsgemäß noch schlechter ist.
16:25 Piste 5
Von der Mittelstation ging es wieder mit der Pardatschgratbahn hoch. Über die weichen 6 und 2 ging es zur Höllbodenbahn. Bei dieser Bahn gingen sich noch vier Fahrten aus. Auch heute war die 2 schon stellenweise frisch präpariert. Auch heute war ich anscheinend wieder der letzte Fahrgast. Die Abfahrt erfolgte wie immer über die sulzige 1.
17:10 Piste 1, rechts die 2.799 m hohe Höllenspitze mit der Bergstation der 4-CLD-B Höllspitzbahn
Nach dem Abendessen stattete ich dem Seilbahnmuseum einen Besuch ab. Leider nahm ich mir viel zu wenig Zeit dafür. Von den Anfängen der Besiedelung des Paznaun bis zum heutigen Tag gibt es viele Fotos, alte Pistenpläne, Zeitungsausschnitte und einige andere Exponate (Gondel, Schipasslesegeräte usw.). Leider ist das Museum nur Mittwochs von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Ein Muss für jeden Seilbahnfan.
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Donnerstag, 14. April 2005
Heute lachte schon in der Früh die Sonne vom Himmel. Ich bin um 8:35 Uhr mit der Silvrettabahn hochgefahren. Weiter ging es mit der Flimjochbahn. Die Abfahrt über die 11 war nicht sehr genussvoll, da extrem hart. Anschließend nahm ich die Velillbahn. Die Abfahrt erfolgte über die ebenfalls sehr harte 8.
9:15 Piste 8, darüber die 6-CLD-B Velillbahn
Bei der Geschwindigkeitsmeßstrecke erreichte ich 80 km/h. Anschließend traf ich mich mit Markus auf der Idalpe. Wir nahmen die Flimjochbahn und fuhren in die Schweiz. Über die stellenweise schon aufgefirnte 64 ging es zur Greitspitzbahn. Die Abfahrt erfolgte über die rechte Variante der 70. Die Piste war stellenweise schon herrlich aufgefirnt. Anschließend nahmen wir nochmals die Greitspitzbahn und fuhren diesmal über die linke Variante der 70 ab. Diese war ebenfalls schon stellenweise schön aufgefirnt.
10:05 Mama auf der Piste 70
Im unteren Bereich wurde aber anscheinend die Präparierung vergessen. Mit der Viderjochbahn 2 fuhren wir hoch und über die herrlich aufgefirnte 63 auf die Alp Trida.
10:20 Piste 63, im Hintergrund die 6-CLD-B Viderjochbahn 1
Hier nahmen wir die Visnitzbahn und fuhren über die großteils leider noch viel zu harte 65 zurück auf die Alp Trida. Nochmals ging es mit der Visnitzbahn hoch. Diesmal nahmen wir die aufgefirnte 66 zur Alp Bella. Wir fuhren die Mullerbahn hoch und über die 68a zurück auf die Alp Bella. Mittlerweile gab es eine starke Quellwolkenbildung. Die Fahrt mit der Grivaleabahn erfolgt daher leider vollständig im Schatten. Entsprechend hart war die 76 dann noch. Mit der Mullerbahn und über die oben harte, in der Mitte firnige und unten weiche 67 ging es zurück auf die Alp Trida. Anschließend fuhren wir mit der Flimsattelbahn hoch. Über die weiche, aber gut fahrbare 64 fuhren wir zur Greitspitzbahn. Vom Greitspitz nahmen wir die 15 und 22 zur Palinkopfbahn. Vor allem die 22 war noch sehr hart.
11:55 Markus am 2.864 m hohen Palinkopf, im Hintergrund das Fimbatal
11:55 Mama und ich am 2.864 m hohen Palinkopf
Vom Palinkopf ging es über die 33 und 34 auf zur Paznauner Thaya. Die 33 war oben im Schmalstück schon recht steinig und im Mittelteil sehr eisig. Die 34 hingegen war schon sehr weich und auch stellenweise steinig. Nach dem Mittagessen machte Markus noch Pause. Ich fuhr mit der Höllspitzbahn hoch und über die großteils eisige 35 runter. Anschließend nahm ich die Paznauner Thayabahn. Die Abfahrt 30 war weich, aber sehr gut zu fahren. Wieder gemeinsam mit Markus ging es mit der Höllspitzbahn hoch. Über die oben firnige, unten sulzige und stellenweise bereits apere 38 erreichten wir die Gampenbahn. Mit dieser fuhren wir hoch und über die 33 und 34 zurück zur Paznauner Thaya. Die 33 war immer noch extrem eisig. Anschließend nahmen wir die Paznauner Thayabahn und die nun bereits sulzige 30. Noch einmal ging es mit der Paznauner Thayabahn hoch. Die Abfahrt erfolgte über die sulzige 25. Nach der Auffahrt mit der Höllbodenbahn fuhren wir über die weiche, aber angenehm zu fahrende 2b zur Nachtweidebahn ab.
14:25 die 2.799 m hohe Höllenspitze von der Talstation der Nachtweidebahn aus gesehen, rechts die 4-CLD-B Höllspitzbahn, links die Bergstation der 6-CLD-B Paznauner Thayabahn, ganz links die Bergstation der 6-CLF Sassgalunbahn
Nach der Auffahrt mit der Nachtweidebahn nahmen wir die weiche, aber auch gut fahrbare 6 auf die Idalpe. Während Markus über die 1 ins Tal fuhr, nahm ich die Idjochbahn und den Greitspitzlift. Über die weiche, aber bis auf leider zu viele Steine gut fahrbare 13 ging es zur 12. Die 12 war ebenfalls weich, aber gut fahrbar. Etwa 100 hm vor dem Höllboden bog ich links ins Gelände ab. Herrlicher Firn auf harter Unterlage erwartete mich. Mit der Höllkarbahn und der Zeblasbahn ging es wieder hoch. Von hier nahm ich die 40 zur Gampenalp. Oben war die Abfahrt weich, aber gut fahrbar, nach unten zu wurde es immer sulziger. Mit der Gampenbahn fuhr ich dann wieder hoch. Anschließend nahm ich die 22 und die weiche 24 zurück zum Höllboden. Mit der Höllbodenbahn und der Gratbahn fuhr ich auf den Pardatschgrat. Hier nahm ich die firnige 5, deren oberer Teil zu meinen Lieblingspisten zählt. Leider wurde die Abfahrt nach unten immer weicher und sulziger. Ich nahm die Pardatschgratbahn ab der Mittelstation und fuhr über die weiche 6 zur Flimjochbahn. Noch einmal nahm ich die 12 bzw. die Geländevariante im letzten Stück. Zum Schluss ging sich noch dreimal die Höllbodenbahn aus. Die Abfahrt erfolgte über die sulzige 1. Im Bereich der Mittelstation der Fimbabahn war die Abfahrt schon aper.
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.