Hochjochbahnen suchen neuen Investor

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F. Feser
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Hochjochbahnen suchen neuen Investor

Beitrag von F. Feser »

skigebiet 23.11.2005
Hochjochbahnen suchen neuen Investor
Die Hochjochbahnen in Schruns sind auf der Suche nach einem neuen Investor. Das Skigebiet soll mit einer Finanzspritze von rund 25 Mio. Euro auf den neuesten Stand gebracht werden. Gespräche mit möglichen Partnern werden bereits geführt.


Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
Die Vorarlberger Raiffeisenlandesbank und die Uniqa sind die größten Einzelgesellschafter bei den Hochjochbahnen und führen derzeit Gespräche mit möglichen neuen Partnern.

Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit seien Investitionen in Lifte, Gastronomie, Beschneiung und Lawinenverbauungen nötig, so Raiffeisenlandeschef Karl Waltle. Die geplanten Investitionen seien ein Programm für mehrere Jahre.

Wenn jetzt ein neuer Partner gesucht werde, bedeute das aber nicht, dass sich Raiffeisen zurückziehe.


Verbesserung des Gästekomforts
Der Geschäftsführer der Hochjochbahnen, Markus Lutz, sagt, dass in diesem Jahr die Pläne für die Modernisierung weitgehend fertig gestellt werden konnten.

Im Rahmen eines Masterplanes sind drei Ausbaustufen vorgesehen. Dabei gehe es aber nicht um die Erschließung neuer Gebiete, sondern um die Verbesserung des Komforts für die Gäste und um die bessere Nutzung der Pistenfläche.

Je nach Typ der Anlagen könnten die Kosten zwischen 20 und 35 Millionen Euro liegen.

Potentielle Partner
Derzeit verhandeln Raiffeisenlandesbank und Uniqa auch mit internationalen Tourismuspartnern und Investoren, Namen werden aber nicht genannt.

Als potentielle Partner werden aber auch Silvretta Nova-Eigentümer Walter Klaus, die Illwerke/VKW-Gruppe und der Fruchtsafthersteller Rauch gehandelt. Dort gibt man sich aber zurückhaltend. Es habe noch keine Anfragen gegeben.
dass die es nötig haben, hat sich ja in den letzten Monaten gezeigt. Vor allem die RaiBa scheint sich ein wenig "verlupft" zu haben, mit dem großen Hochjoch...
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Beitrag von snowflat »

Also doch, das alte Hochjoch ist klamm ... war ja auch aus Gerüchten im Montafon bekannt (auch wenn man solche Gerüchte immer mit Vorsicht genießen sollte). Glaub im Forum war auch schon mal deie Rede davon ...

Sollte Rauch als Investor mit einsteigen, gibts beim Kauf einer Tageskarte einen Liter Saft nach Wahl dazu :wink:
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

joa :) wobei mir die illwerke am liebsten wären, vielleicht gäbs dann wieder die gute alte saisonkarte hochjoch-golm, bei welcher man nicht den irrsinn silvretta nova mitfinanzieren musste :)
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Ich glaube der Zug ist abgefahren mit einer Karte für Golm-Hochjoch ... das werden sie wohl im Montafon nicht mehr rückgängig machen mit dem Skipass für alle Gebiete ...
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Beitrag von F. Feser »

joa, hm aber nach dem was die am hochjoch alles planen... siehe news topic, da gabs ja heut nen informativen beitrag, ich denk dass die jede hand annehmen werden.
vielleicht wär aber nova nich schlecht, (verbindung hochjoch nova ;))

aber das gehört ins news
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Beitrag von Downhill »

A propos Rauch, ich warte ja schon drauf, daß RedBull anfängt, in Skigebiete einzusteigen.

Vielleicht haben die ja noch was übrig. Die paar Mio. für die Formel 1 gingen ja anscheinend locker von der Hand (kein Wunder wenn man sich überlegt was ne Dose von dem Zeug kostet :lol: )
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Beitrag von snowflat »

@RedBull als Investor fürs Hochjoch; heißt es dann "Hochjoch verleiht Flügel" ?!?! :lol:
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Beitrag von snowflat »

Nun doch die Illwerke???
Hochjoch: Illwerke/VKW-Gruppe hat Interesse

Das Skigebiet Hochjoch in Schruns soll mit einer Finanzspritze auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Illwerke/VKW-Gruppe bekundet - auch auf Wunsch des Landeshauptmannes - ihr Interesse an den Hochjochbahnen.


Soll in regionaler Hand bleiben
Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP)setzt sich dafür ein, dass die Anteile in regionaler Hand bleiben. Auch die landeseigene Illwerke/VKW-Gruppe habe Interesse, sagt Sausgruber. Es hänge aber stark vom Preis ab, ob das Interesse aufrecht bleibt.


Summer bestätigt Interesse
Der Vorstandsvorsitzende der Illwerke/VKW-Gruppe, Ludwig Summer, bestätigt das Interesse. Druck vom Eigentümervertreter Landeshauptmann Sausgruber für ein Engagement von Illwerke/VKW-Gruppe gebe es nicht, stellt Summer klar.

Wenn Raiffeisen und Uniqa ihre Anteile verkaufen wollen, gebe es auch eine Verpflichtung, die Sinnhaftigkeit eines Einstiegs zu prüfen, sagt Summer. Die Illwerke/VKW-Gruppe sei ja in dieser Region im Tourismusbereich tätig. Eine Entscheidung werde vermutlich aber nicht vor dem Sommer fallen.


Klaus steigt als Interessent aus
Das Interesse der Silvretta Nova-Gruppe an den Hochjoch-Bahnen sei nur von kurzer Dauer gewesen, so Eigentümer Walter Klaus. Um das Hochjoch gemäß seinen Ansprüchen zu modernisieren zu können, wären sicher 30 Millionen Euro nötig, so Klaus.

Ein Konzern wie die Illwerke/VKW-Gruppe sei bei der Aufbringung dieses Betrages viel flexibler. Außerdem habe er mit der Beteiligung an der Bodenseeschifffahrt und dem Kauf einer Werft in kurzer Zeit große Investitionen getätigt, so Klaus.


Ausländische Investoren möglich
Der Chef der Raiffeisenlandesbank Karl Waltel hält auch eine ausländische Beteiligung für nicht ausgeschlossen. Sein Herz schlage zwar für eine regionale Lösung, aber das Hochjoch sei auch für internationale Firmen ein interessantes Gebiet. Deswegen könnte auch ein großer internationaler Investor zum Zug kommen.
Quelle: ORF
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Beitrag von snowflat »

Und aus der VN:
Illwerke-Griff nach Hochjoch

Die Entscheidung, wer künftig Mehrheitseigentümer des Skigebiets Hochjoch im Montafon sein wird, steht bevor. Es herrscht in der Liftszene und auf höchster politischer Ebene Hochspannung:
Touristiker Walter Klaus, der sich zunächst in einem Konsortium mit den Illwerken interessiert gezeigt hatte, gab gestern den „VN“ gegenüber seinen Entschluss bekannt: „Ich steige aus und konzentriere mich ganz auf die Silvretta Nova und den Schifffahrtsbetrieb auf dem Bodensee.“ Keine Lust auf das finanzielle Engagement im benachbarten Skigebiet? „Die Illwerke wollen 51 Prozent, da mache ich nicht mit“, so Klaus, der am Bodensee mit dem landeseigenen Stromunternehmen „in einem Boot sitzt“.
Rückzug der Bank

Von Verkaufsabsichten der Raiffeisenlandesbank und der Uniqa-Versicherung, die gemeinsam über 50 Prozent

der Anteile an der Aktiengesellschaft haben, berichteten die „VN“ bereits. Direktor Dr. Karl Waltle, auch Vorsitzender des Aufsichtsrates, zu den Beweggründen: Skigebiete zu betreiben, sei nicht das Kerngeschäft, deshalb wolle man „sich aus der Mehrheit zurückziehen“. Und: „Wir brauchen Partner, um die 20 bis 25 Millionen Euro, die investiert werden müssen, aufzubringen.“ Derzeit steht laut Waltle dem Stammkapital von rund 14 Millionen Euro ein Jahresumsatz von elf bis zwölf Millionen gegenüber. Vor rund zwei Jahren haben die Hochjochbahnen das von Skischulbetreiber Michael Furtner aufgebaute „New Technology Center“ (NTC) um kolportierte zwei Millionen Euro gekauft. Nicht das Gebäude auf dem Hochjoch, sondern lediglich das Knowhow des Dienstleisters, der Skigeräte samt Ausrüstung verleiht. Furtner, Tiroler Jugendfreund von Waltle, wollte 2004 mehrere Spaßhotels im Montafon bauen. Das Vorhaben scheiterte.

Nach dem Ausstieg von Klaus bleibt als regionaler Interessent noch die Illwerke/VKW-Gruppe. LH Sausgruber zu den „VN“: „Es gibt ein politisches Interesse, dass die Seilbahnen in heimischer Hand bleiben. Die Illwerke mit Tourismuserfahrung sind naheliegend. Die Bewertung des Unternehmens ist im Gange.“
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Beitrag von snowflat »

Hochjoch: Investoren gesucht

Waltle gegen billigere Skikarten am Hochjoch
Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenlandesbank Karl Waltle sucht einen Investor für das Skigebiet Hochjoch, die Bank ist mehrheitsbeteiligt. Billigere Skikarten hält Waltle nicht für sinnvoll. Er ist Gast im Samstag-Interview von Radio Vorarlberg.

Investitonen von rund 20 Mio. Euro
Im Skigebiet Hochjoch stehen Investitionen von rund 20 Millionen Euro an. Walte ist nun auf der Suche nach einem Investor.

Von der Möglichkeit, die Preise für die Skikarten zu senken, um so die Besucherzahlen zu steigern, hält Waltle nicht viel. Würde man billiger werden, würden zu viele Leute kommen.
Ein zu großer Andrang auf den Skipisten würde wiederum die Leute abschrecken, ins Skigebiet Hochjoch zu kommen, so Waltle.
Quelle: ORF
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Beitrag von snowflat »

Während meines Aufenthaltes im Montafon habe ich erfahren, dass sich der Vorstand der Illwerke gegen das Hochjoch entschieden hat und somit die Illwerke nicht als Investor auftreten werden.

Die Suche geht also weiter.
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Beitrag von snowflat »

In einem Interview mit Wolfgang Beck, er ist Fachgruppenobmann der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer und vertritt damit die Interessen von 36 Skigebieten mit über 400 Liften und Bahnen, äußer er sich u.a. auch über die Thematik Hochjoch@Investor:
Internationale Investoren
Die Hochjochbahnen sollen an einen internationalen Investor verkauft werden. Große Gesellschaften, die in Mittel- und Osteuropa sitzen, sollen die Gesamtvermarktung gewährleisten, so will es der Mehrheitseigentümer, die Raiffeisen-Bank.

Beck sieht für die Bahn einen großen Nachholbedarf, eine Gefahr durch die ausländischen Investoren für die heimischen Seilbahnbetreiber befürchtet er nicht.

Auch diese Investoren müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Qualitätsansprüche der Gäste sehr hoch seien und dass viel investiert werden muss, sagt Wolfgang Beck im Interview mit Radio Vorarlberg.
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Beitrag von snowflat »

Na, ob sie mit diesen Eskapaden Eigenwerbung bei der Suche nach einem Investor betreiben, ich weiß nicht so recht:
Hochjochstreit eskaliert

Der seit längerer Zeit schwelende Konflikt im Aufsichtsrat der Montafoner Hochjochbahnen - die "VN" berichteten Mitte Februar exklusiv darüber - ist nun offen ausgebrochen.
Mehrere Aufsichtsräte, darunter der Vertreter des Mitgesellschafters Illwerke, wollten detaillierte Einsicht in Verträge zwischen dem Mehrheitseigentümer, der Raiffeisen-Uniqa-Gruppe, und dem Skidienstleister Michael Furtner. Weil die Kritiker auf ihrem Recht bestanden, wurde der Illwerke-Vertreter als Aufsichtsrat von den Mehrheitseigentümern abgelehnt.
Daraufhin nahmen aus Protest und Solidarität auch die Bürgermeister Bahl (Schruns) und Säly (Silbertal) den Hut. Illwerke-Vorstandsdirektor Summer spricht von einem „skandalösen Ablauf“.

Raiffeisenchef Waltle dazu: Es sei unüblich, dass Aufsichtsräte hunderte Seiten von Verträgen im Detail kennen. Und Illwerke-Aufsichtsrat Netzer sei befangen, weil er in einem konkurrenzierenden Unternehmen Geschäftsführer ist. Pikanterie: Raiffeisen will sich aus den Bahnen zurückziehen, die Illwerke hatten zunächst Interesse gezeigt.
Quelle: VN
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Beitrag von snowflat »

Haben sie aber schnell einen neuen Aufsichtsrat gefunden und was mich wundert, vor allem eine Einigung gefunden. Hoffentlich ein erster Schritt für das Hochjoch ... :hoffhoffhoff:
Hochjochbahnen: Germann neuer Aufsichtsrat

Der Streit zwischen den Mehrheits-Gesellschaftern der Hochjochbahnen ist beilgelegt. Die Illwerke und die Raiffeisen-Uniqa Gruppe haben sich auf Christoph Germann als neuen Aufsichtsrat geeinigt.


War die Ablehnung von Jakob Netzer wegen Befangenheit rechtens? Bei einer Klage hätten die Illwerke den Erfolg nicht in der Tasche gehabt, deshalb haben sich beiden Parteien auf den Illwerke Vorstand Christoph Germann als neuen Aufsichtsrat geeinigt. Er wird bei einer außerordentlichen Generalversammlung der Hochjochbahnen bestellt werden.

Waltle streut Rosen
Er sei kompetent, klug und herzlich willkommen, streut Raiffeisenchef Karl Waltle dem künftigen Aufsichtsart Rosen.


Illwerke noch nicht aus dem Rennen
Die Tür für einen Kauf der Raiffeisen Uniqa Anteile am Hochjoch durch die Illwerke ist übrigens noch nicht zugeschlagen. Die Illwerke werden eine Sonderprüfung des Kaufes und Rückkaufes des NTC Centers verlangen.

Die Hochjochbahnen hatten den Sportgeräteverleih um drei Millionen Euro gekauft und weil die dem Kaufvertrag zu Grunde liegenden Daten nicht gehalten haben wieder an den ursprünglichen Besitzer zurückgegeben.

Karl Waltle hat seinerseits den Innsbrucker Uniprofessor für Unternehmensrecht Günther Roth mit einer Prüfung des Geschäfts beauftragt.
Quelle: ORF
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Beitrag von snowflat »

Und nun ist es ums Hochjoch geschehen. Soeben ist bekannt geworden, dass ein Investor gefunden und die Hochjochbahnen verkauft wurden -
an ... Walter Klaus ...
Touristiker Klaus kaufte Hochjochbahnen
Der Touristikunternehmer Walter Klaus hat die Hochjochbahnen in Schruns gekauft, das ist Donnerstagmittag bekannt gegeben worden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Bild
^^Walter Klaus

Unmittelbarer Nähe der Silvretta Nova
Klaus begründet den Kauf damit, dass die Hochjochbahnen in unmittelbarer Nähe seines Imperiums, der Silvretta Nova, entfernt liegt. Eine Arbeitsgruppe im Unternehmen wird sich nun mit Verbesserungen und Erneuerungen beschäftigen.
Quelle: ORF

Mal sehen, wie lange die Verbesserungen und Neuerungen auf sich warten lassen.
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Beitrag von snowflat »

Ein paar weitere Details - der Kaufpreis tät mich ja schon interessieren :)
Touristiker Klaus kaufte Hochjochbahnen

Der Touristikunternehmer Walter Klaus hat die Hochjochbahnen in Schruns gekauft, das ist Donnerstagmittag bekannt gegeben worden. Standesrepräsentant Erwin Bahl kritisiert, dass er vom Kauf über die Medien erfahren habe.


Unmittelbarer Nähe der Silvretta Nova
Klaus, der nun Mehrheitseigentümer ist, begründet den Kauf damit, dass die Hochjochbahnen in unmittelbarer Nähe seines Imperiums, der Silvretta Nova, entfernt liegen. Eine Arbeitsgruppe im Unternehmen wird sich nun mit Verbesserungen und Erneuerungen beschäftigen.


Kaufpreis nicht bekannt
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Bahl über Entscheidung erfreut
Der Montafoner Standesrepräsentant und Ex-Aufsichtsratsmitglied Erwin Bahl freut sich über diese Entscheidung. Klaus werde sicher sinnvoll in die Bahn investieren, so Bahl.

Es brauche einen Mehrheitseigentümer, der unternehmerisches Denken an den Tag lege. Das habe er beim Eigentümer zuvor etwas vermisst.


Ärger: Über Medien vom Kauf erfahren
Verärgert zeigt sich Bahl über den ehemaligen Mehrheitseigentümer, die Raiffeisen-Uniqa-Gruppe. Er sei enttäuscht, so Bahl gegenüber Radio Vorarlberg, dass man als Gesellschafter, Gemeinde und Stand Montafon, über die Medien vom Kauf erfahren habe.

Auch die Mitarbeiter und die Raiffeisenbank Montafon soll davon über die Medien erfahren haben, so Bahl.

Das sei keine Art und Weise, wie man mit Partner umgeht und spreche einmal mehr dafür, dass man die Benimmregeln nicht kenne, sagte Bahl.
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Beitrag von snowflat »

Hochjoch-Deals auf den Tisch

Kleinaktionäre wollen vor Neustart mit Klaus lückenlose Aufklärung. Selbst für Laien nicht nachvollziehbar ist, dass im Kaufvertrag die einfache Addition von Summen nicht stimmt. Kaufvertrag
Bevor die Silvretta Nova von Walter Klaus die Übernahme der Mehrheitsanteile von Raiffeisen-Uniqa durch die Generalversammlung absegnen lässt, wollen die mehr als 100 Kleinaktionäre eine lückenlose Aufklärung der vorläufig noch im Dunklen liegenden vertraglichen Deals zwischen Raiffeisen und Skidienstleister Michael Furtner. Bei der kommende Woche stattfindenden, von den Illwerken (5,3 Prozent Anteil) beantragten außerordentlichen Generalversammlung wird der Antrag auf eine Sonderprüfung eingebracht. Was noch für Überraschungen sorgen könnte. Die Verträge müssen auf den Tisch. Den „VN“ liegt der Unternehmenskaufvertrag zwischen NTC (Furtner) als Verkäuferin und der Hochjoch Dreamland GmbH (100 Prozent Hochjoch) vom 22. November 2004 vor. Juristen haben ihn unter die Lupe genommen und sind einigermaßen erstaunt über die „horrende Summe“, die die Hochjochbahnen allein für die Adaptierungs- und Entwicklungskosten bezahlen mussten, nämlich 1.130.000 Euro. Die Gesamtsumme waren drei Millionen.

Zu Lasten der Bahnen

Den Kaufpreis musste Furtner laut Vertrag „gesamthaft zur Abdeckung offener Verbindlichkeiten“ gegenüber der Raiffeisengruppe auf bestimmte Konten überweisen. Auf einen Bruchteil der Kaufsumme haben gerichtlich beeidete Sachverständige den tatsächlichen Wert des NTC geschätzt. Offensichtlich, so mutmaßen die Juristen, hat Raiffeisen einen überhöhten Kaufpreis ausgehandelt, um die unbesicherten Verbindlichkeiten von Furtner zu Lasten der Hochjochbahnen abzudecken. Offen sind auch noch Leasingverbindlichkeiten in der Höhe von ca. 12 Millionen Euro. Furtner hätte eigentlich auch nie dem inzwischen erfolgten Rückkauf zustimmen müssen, so die Experten.

Selbst für Laien nicht nachvollziehbar ist, dass in der Gesamtrechnung zum Kaufvertrag die einfache Addition von Summen nicht stimmt. So liegt z.B. der Buchwert der Ausrüstung, errechnet aus vier Zahlen, unter dem Strich glatt um 224.000 Euro zu hoch.

Auf einen Blick

* Kauf der NTC von Furtner durch die Hochjochbahnen (Mehrheitseigentümer Raiffeisen-Uniqa) November 2004 - 3 Mill. Euro
* Leasingverbindlichkeiten - 12 Mill. Euro
* Inzwischen errechneter Firmenwert - max. 500.000 Euro

Quelle: VN


Im Attachement der Kaufvertrag von 2004, anhand dessen die Vorgeschichte geklärt werden soll, bevor man mit Klaus einen Neuanfang macht.
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Beitrag von snowflat »

Klaus tut "alles, was ich kann"

Eitel Wonne Sonnenschein herrschte am Mittwoch am Hochjoch vor den Türen des Kapellrestaurants.
Dahinter konnten bei der Mehrheitsübernahme der Hochjochbahnen von Walter Klaus und seiner Silvretta Nova aus der Hand der Raiffeisen-Uniqa-Gruppe schwere Wolken über den Kleinaktionären, der Gemeinde Schruns, den Illwerken und dem Land nicht weggeschoben werden. Die Generalversammlung von 52 anwesenden Gesellschaftern, die 95 Prozent des Stammkapitals innehaben, stimmte dem Verkauf bei vier bis sechs Enthaltungen zu, beschloss aber gleichzeitig die von den Illwerken (5,3 Prozent) beantragte Sonderprüfung aller Vertragswerke und Vereinbarungen zwischen NTC-Furtner und dem früheren Mehrheitseigentümer, der Raiffeisen-Uniqua-Gruppe. Raiffeisen-Anwalt Dr. Schelling wollte noch eine Einschränkung der Prüfung, was aber abgelehnt wurde. Der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Karl Waltle bezeichnete das NTC-Investment als „unglücklich“, der Gesellschaft sei aber kein Schaden entstanden. „Wir stimmen selbstverständlich einer Sonderprüfung zu, da wir nichts zu verbergen haben“, so Waltle.
Kein Kaufpreis

Auf die Fragen nach dem Kaufpreis und den Vereinbarungen gab der neue Mehrheitseigentümer Klaus keine Antwort. „Aber Eure Anteile werden mehr Wert, wir versuchen, sukzessive den Anschluss an die Silvretta Nova zu schaffen. Wir werden die Schwachstellen möglichst schnell ausgleichen.“

Im neuen Aufsichtsrat schien wieder der Vorschlag Karl Waltle auf, „nur für eine Übergangszeit“, versicherte Klaus. Dagegen stimmten acht Gesellschafter, darunter die Bürgermeister Bahl und Säly, Chirurg Christian Schenk und die Montafonerbahn.

Der Schrunser Hotelier und Gastronom Rudi Bitschnau sagte, dass in Schruns rund 20 Mill. Euro investiert wurden, „doch das Raiffeisen-Boot hat gegen uns gearbeitet“. Er dankte GF Markus Lutz und dem ausgeschiedenen Illwerke-Aufsichtsrat Jakob Netzer.
Quelle: VN
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Beitrag von snowflat »

Bibt auch noch Bilder von der Generalversammlung: http://media.vol.at/bildserie/Generalve ... ndex.shtml
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Beitrag von snowflat »

So richtig Ruhe ist immer noch nicht eingekehrt:
Diskussion um Hochjochbahnen-Verkauf

Schruns - Übernahme der Hochjochbahnen in Schruns im Montafon war schon vor Monaten. Die Umstände des Verkaufs an den Touristiker Walter Klaus sorgen aber weiter für Diskussion.
Nach Informationen des Wirtschaftspressediensts wäre die Illwerke/VKW-Gruppe der logische Käufer gewesen, hätte aber offenbar nichts für die Anteile des bisherigen Mehrheitseigentümers Raiffeisen/Uniqa bezahlen wollen.

Illwerke/VKW: Keine Angebote
Der Wirtschaftspressedienst bezieht sich auf ein Gespräch Ende März in Bregenz. Dort soll laut Wirtschaftspressedienst die Illwerke/VKW-Gruppe folgende Angebot gemacht haben: Sie hätte die Anteile des Mehrheitseigentümers Raiffeisen/Uniqa übernehmen wollen, allerdings zu einem Preis von 0 Euro. Außerdem soll sie zusätzlich 25 Millionen Euro für Investitionen am Hochjoch verlangt haben.
Quelle: VN
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