vorarlberg.orf.atKritik: Ski-Trainingsstrecke in LechDie Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg kritisiert die Errichtung einer Ski-Trainingsstrecke in Lech. Rund 57.000 Quadratmeter Alpinvegetation sollen laut Naturschutzanwaltschaft zerstört werden. Ökologische Schäden werden befürchtet.
Sprengung von Felsen auf 250 Meter Länge
Die Trainingsstrecke soll im Bereich Steinmähder-Sulzenkopf-Furka und Geissrück im alpinen Gelände von über 2000 Meter Seehöhe errichtet werden, so die Naturschutzanwaltschaft. Auf einer Länge von 250 Meter sollen Felspartien weggesprengt werden.
Dauerhafte Schäden befürchtet
Die Naturschutzanwaltschaft befürchtet dauerhafte ökologische und landschaftsbildliche Schäden. Der positive Bescheid soll laut Naturschutzanwaltschaft demnächst erlassen werden.
Kritik: Ski-Trainingsstrecke in Lech
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vorarlberg.orf.atBH genehmigt Trainingsstrecke in Lech
Die BH Bludenz hat die Errichtung einer Ski-Trainingsstrecke in Lech genehmigt. Auf rund sechs Hektar soll eine Speedstrecke für Nachwuchsläufer gebaut werden. Die Naturschutzanwaltschaft spricht von einem Monsterprojekt ohne öffentlichen Nutzen.
Skilifte Lech sind Antragssteller
Antragsteller für die Trainingstrecke sind die Skilifte Lech mit Geschäftsführer Michael Manhart. Die hochalpine Strecke soll den Nachwuchsläufern Gelegenheit zum Abfahrts- und Super G-Training geben.
BH: Keine Zustimmung für Publikumslauf
Das Fehlen von Vorarlberger Skiläufern bei den Olympischen Winterspielen in Turin hat für die Genehmigung des Projektes offenbar den letzten Ausschlag gegeben. Einem reinen Publikumslauf hätten wir nicht zugestimmt, so Bezirkshauptmann Leo Walser.
Trainingsmöglichkeiten für Nachwuchs
Bei dem rund sechs Hektar großen Projekt gehe es darum, dem Nachwuchs Trainingsmöglichkeiten zu geben, die es bislang in Vorarlberg nicht gebe.
Sollten die Streitereien mit einem Grundstücksbesitzer im Zielhang erledigt sein, könnte auch eine Herren-Weltcup-Abfahrt durchgeführt werden.
BM Muxel: Sehr großer Eingriff
Der Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel spricht von einem sehr großen Eingriff, sieht aber neue Möglichkeiten für den Vorarlberger Skinachwuchs.
Lins: Öffentliches Interesse überwiegt nicht
Naturschutzanwältin Katharina Lins bestreitet, dass das öffentliche Interesse überwiegt. Sonst müsste nach jedem Weltcuprennen ohne Vorarlberger Sieg eine neue Trainingsstrecke gebaut werden, so Lins.
- snowflat
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Quelle: VNNein zu Trainingsstrecke in Lech
Die Naturschutzanwaltschaft stellt sich gegen die Errichtung der geplanten Trainingsstrecke in Lech. Diese würde durch über sechs Hektar alpines Gelände führen.
Für Naturschutzanwalt Philipp Meusburger hat der Genehmigungsbescheid mehrere Mängel: So sei beispielsweise keine Alternativenprüfung durchgeführt worden. Auch zusätzliche, für den Betrieb erforderliche Einrichtungen, seien nicht beantragt worden, kritisiert Meusburger. Er beantragt die Versagung des Projektes
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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