Kritik am Skihallen-Plan
LNV reagiert in rauem Ton
TODTMOOS (mie). Der Beschluss des Gemeinderates Todtmoos, dem örtlichen Skiclub die Möglichkeit zu geben, seine Pläne einer Skihalle am Hochkopf weiterzuverfolgen, hat den Landesnaturschutzverband (LNV) Baden-Württemberg aktiv werden lassen. Er wandte sich mit einer
Pressemitteilung an die Öffentlichkeit, deren Tonfall ziemlich rau ist: „Der größte Kühlschrank Baden-Württembergs“ sei ein „Energie fressendes und Landschaft zerstörendes Wahnsinnsprojekt“, heißt es da. Der Ratsbeschluss zeige, „dass manche Kommunen immer noch nicht in
der Lage sind, ihrer Verantwortung für die Zukunft gerecht zu werden.“
Der Vorsitzende des Verbandes, Reiner Ehret, kritisiert in dem Text drohende massive Eingriffe in denNaturhaushalt durch den Bau der notwendigen Infrastruktur und befürchtet, dass die Landschaft stark an Attraktivität verlieren werde. Gleichermaßen überrascht von der
Pressemitteilung zeigten sich der Todtmooser Bürgermeister Herbert Kiefer und der Vorsitzende des Skiclubs Josef Faschian. Mit ihnen habe niemand Kontakt aufgenommen, sagten beide der Badischen Zeitung.
Das bestätigte auch Reiner Ehret, der einräumte, dass er seine Informationen ausschließlich der Presse entnommen habe. Er sei ursprünglich davon ausgegangen, dass das Projekt schnell im Sande verlaufen werde, weil es sich seiner Ansicht nach auch wirtschaftlich gar nicht rechnen könne. „Auch das vergleichbare Projekt in Sasbachwalden, in dessen Einzugsbereich wenigsten einige große Städte lagen, wurde aus wirtschaftlichen Gründen wieder aufgegeben. Das Gleiche wird auch Todtmoos blühen, hoffe ich jedenfalls.“
„Dass Reaktionen kommen werden, war mir klar, auch, dass sie unter Umständen derb sein werden“, sagt Josef Faschian. „Aber dieser Text ist so unsachlich, dass ich darauf gar nicht reagieren möchte.“ Der Verein verfolge das Projekt weiterhin mit voller Energie, so der Vorsitzende weiter. Auch Herbert Kiefer sieht gegenwärtig noch keine nachhaltig veränderte Situation. „Im späteren Abwägungsverfahren müssen natürlich auch die Umweltverbände ihre Einwände vorbringen können, die dann ernsthaft geprüft werden. Und die Meinung des LNV als Dachverband
von vielen Umweltschutzverbänden kommt da natürlich eine gewichtige
Stimme zu. Aber diese Stellungnahme allein ändert noch gar nichts.“
Eine Skihalle in Todtmoos?
- Stefan
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Eine Skihalle in Todtmoos?
Badische Zeitung von heute:
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skilinde
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Vielen Dank Stefan für die News, denn ich hatte bisher davon noch nichts gehört. Nachdem bei uns im NSW (Enzklösterle) das Skihallenprojekt m.E. zum Glück gescheitert ist, hoffe ich auch, dass man sich in Todtmoos auf eine bessere Investition besinnt.
Die dortigen m.E. relativ guten Skihänge könnte man von dem Geld sicher gut erweitern, mit Sesselbahnen ausstatten und massiv beschneien, so dass man im Winter mal wieder deutlich mehr Gäste anzieht und die Saison massiv verlängert. An einen Ganzjahreserfolg einer Skihalle in Todtmoos kann ich nicht glauben, da diese dann m.E. doch zu abgelegen ist. Die übrigen Skihallen in D liegen ja auch in Ballungsgebieten bzw. sind von dort gut über Autobahnen zu erreichen.
Liebe Grüße
Skilinde
Die dortigen m.E. relativ guten Skihänge könnte man von dem Geld sicher gut erweitern, mit Sesselbahnen ausstatten und massiv beschneien, so dass man im Winter mal wieder deutlich mehr Gäste anzieht und die Saison massiv verlängert. An einen Ganzjahreserfolg einer Skihalle in Todtmoos kann ich nicht glauben, da diese dann m.E. doch zu abgelegen ist. Die übrigen Skihallen in D liegen ja auch in Ballungsgebieten bzw. sind von dort gut über Autobahnen zu erreichen.
Liebe Grüße
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Man hat ja das genaue Gegenteil gemacht - man hat die Hänge und Lifte teilweise rückgebaut. Aber das Ganze hängt wohl inzwischen nur noch an einem einzigen Eigentümer, den man mit dem ganzen Krempels im Stich gelassen hat. War mal ein schöner Artikel in der "Zeit".skilinde hat geschrieben:Die dortigen m.E. relativ guten Skihänge könnte man von dem Geld sicher gut erweitern, mit Sesselbahnen ausstatten und massiv beschneien, so dass man im Winter mal wieder deutlich mehr Gäste anzieht und die Saison massiv verlängert. ...
Hier zu sehen.
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skilinde
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@ Chasseral: Habe ich mich wohl ein bisschen blöd ausgedrückt. Ich meinte nur, dass man mit dem Geld was man für eine Skihalle verpulvern würde besser das noch Bestehende erweitern und modernisieren bzw. das Alte wie reanimieren könnte.
Aus meiner Sicht hätte Todtmoos durchaus Potenzial die Nummer 2 im Wintersport im Schwarzwald zu sein. Irgendeinen Ort muss es neben dem Feldberg doch noch geben können der ein modernes, halbwegs großes und schneesicheres Skigebiet im Schwarzwald rentabel betreiben kann. Wieden wird es wohl nicht sein (Dein Bericht...), Muggenbrunn und Todtnauberg tuen m.E. auch zu wenig und am Belchen ist eigentlich nix dran.
Eine zweite größere Nummer im Schwarzwald könnte sicherlich existieren, auch wenn das ggf. zu Lasten einiger einzelner Lifte gehen würde.
Aus meiner Sicht hätte Todtmoos durchaus Potenzial die Nummer 2 im Wintersport im Schwarzwald zu sein. Irgendeinen Ort muss es neben dem Feldberg doch noch geben können der ein modernes, halbwegs großes und schneesicheres Skigebiet im Schwarzwald rentabel betreiben kann. Wieden wird es wohl nicht sein (Dein Bericht...), Muggenbrunn und Todtnauberg tuen m.E. auch zu wenig und am Belchen ist eigentlich nix dran.
Eine zweite größere Nummer im Schwarzwald könnte sicherlich existieren, auch wenn das ggf. zu Lasten einiger einzelner Lifte gehen würde.
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- Chasseral
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^^ Da bin ich voll und ganz deiner Meinung! Von Skihallen halte ich auch wenig und würde das Geld anders ausgeben. Todtnauberg hat ja durch den Radschert-Ausbau bereits den geordneten Rückzug angetreten. Muggenbrunn ist recht abwechslungsreich, hat aber kaum Ausbaupotenzial. Für Wieden-Münstertal fehlt das touristische Potenzial. Bliebe in der Tat nur noch Todtmoos. Da war übrigens ein Ausbau mit Beschneiung am Schweinelekopf geplant - als Ersatz des kürzeren (und inzwischen stillgelegten) Skiliftes Todtmoos-Weg. Aber das wird wohl absolut nichts dort.
Wo auch grosses Potenzial wäre: Am Haldenköpfle. Echt schade, dass es im Schwarzwald wohl kein zweites Gebiet "schafft".
Da gehts den Vogesen komischerweise viel besser. Da wird zwar auch überall zu wenig investiert, aber immerhin gibts viel Beschneiung und es gibt in 3 Gebieten riesige Besucherströme, die kaum bewältigt werden können (und damit auch Einnahmen).
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- Gérardmer
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Weiterhin noch 3 weitere Gebiete, bei denen nicht an einen Rückbau zu denken ist:
- Markstein
- Schnepfenried
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Im Schwarzwald dagegen ist ausser dem Feldberg eigentlich alles "bedroht". Belchen ist zwar auch gesichert, aber nur wegen des Sommerbetirebs.
Vogesen haben halt einen grossen Vorteil: Sie fangen das Publikum aus Benelux auf. Beim Schwarzwald ist die Konkurrenz durch die Alpen grösser. Und noch ein Voirteil in den Elsässer Departements: Da gibts kommunale Zuschüsse für die Skigebietsbetreiber. Man will nämlich nicht, dass die Elsässer zum Skifahren in das "feindliche" Lorraine abwandern. Wofür Lokalpatriotismus doch gut sein kann!
In dem Zusammenhang: Man wollte einen EUB-Zugang zu La-Bresse vom Elsass aus schaffen - keine Chance! Das lassen die Elsässer Behörden nciht zu!
Wo auch grosses Potenzial wäre: Am Haldenköpfle. Echt schade, dass es im Schwarzwald wohl kein zweites Gebiet "schafft".
Da gehts den Vogesen komischerweise viel besser. Da wird zwar auch überall zu wenig investiert, aber immerhin gibts viel Beschneiung und es gibt in 3 Gebieten riesige Besucherströme, die kaum bewältigt werden können (und damit auch Einnahmen).
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Weiterhin noch 3 weitere Gebiete, bei denen nicht an einen Rückbau zu denken ist:
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Im Schwarzwald dagegen ist ausser dem Feldberg eigentlich alles "bedroht". Belchen ist zwar auch gesichert, aber nur wegen des Sommerbetirebs.
Vogesen haben halt einen grossen Vorteil: Sie fangen das Publikum aus Benelux auf. Beim Schwarzwald ist die Konkurrenz durch die Alpen grösser. Und noch ein Voirteil in den Elsässer Departements: Da gibts kommunale Zuschüsse für die Skigebietsbetreiber. Man will nämlich nicht, dass die Elsässer zum Skifahren in das "feindliche" Lorraine abwandern. Wofür Lokalpatriotismus doch gut sein kann!
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skilinde
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Ob nun Todtmoos oder die Skischaukel (Träum) Hofsgrund-Haldenköpfle-Notschrei, überall ist das Geld besser investiert als in einer dämlichen Skihalle. Wer soll den da im Sommer fahren? Das doch eher Ältere Sommerpublikum wohl weniger und soviel Potenzial gibt die Region an Menschen auch nicht her.
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schneesucher
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Todtmoos ist zu niedrig und viel zu abgelegen. Kein vernünftiger Mensch wird da angesichts des Klimawandels noch investieren. Schon in den 80igern begann ja der Niedergang zahlreicher Skigebiete im Schwarzwald, weil der Schnee ausgeblieben ist. Zu diesen zu wenig schneesicheren Gebieten, zählte Todtmoos schon in den 80igern. Beschneien nützt Nichts, wenn nach einer Woche warmer Regen alles wieder weg ist.
Warum nicht Urlaub in einem einem landschaftlich attraktiven Gebiet machen und dabei noch in einer Skihalle Skifahren?!
Eine Skihalle wird gerade dann attraktiv, wenn man im Winter in der Region Schwarzwald gar nicht mehr skifahren kann. Insofern finde ich den Plan für eine Skihalle gar nicht so absurd.
Skischaukel Haldenköpfle Notschrei, wie soll das gehen, sind ja gar keine Hänge da..., da kann man nur langlaufen
Warum nicht Urlaub in einem einem landschaftlich attraktiven Gebiet machen und dabei noch in einer Skihalle Skifahren?!
Eine Skihalle wird gerade dann attraktiv, wenn man im Winter in der Region Schwarzwald gar nicht mehr skifahren kann. Insofern finde ich den Plan für eine Skihalle gar nicht so absurd.
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- Stefan
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Die Südwestpresse von heute zum Thema:
Skisport trotz Schneemangels / Landschafts-Killer oder ein Segen?
Da der Schwarzwald auf Dauer nicht mehr schneesicher ist, will der Skiclub Todtmoos mit einer Schneesporthalle die Wintersportmöglichkeiten sichern. Der Verein sucht Investoren für die Halle. Billig wird der Bau nicht: 30 Millionen Euro werden vermutlich benötigt.
PETRA WALHEIM
TODTMOOS Nicht mal im Hochschwarzwald hat es im letzten Winter lange geschneit. Wenn die Klimaforscher Recht haben, werden die Winter künftig milder, der Schnee wird rarer. Damit will sich der Skiclub Todtmoos (Kreis Waldshut) nicht abfinden. Am Hausberg Hochkopf soll eine Schneesporthalle gebaut werden.
Konkrete Pläne liegen noch nicht vor, doch die Vorstellungen gehen nach Auskunft des Skiclub-Vorsitzenden Josef Faschian dahin, dass die röhrenförmige Halle 650 Meter lang, 35 Meter breit und 18 Meter hoch werden soll. Es soll eine Abfahrt, einen Lift sowie gastronomische Angebote geben. "In der Halle können außer Skispringen alle Wintersportarten betrieben werden." Kosten: 30 Millionen Euro.
Der Gemeinderat von Todtmoos hat das Projekt mit zwei Gegenstimmen befürwortet. Auch Bürgermeister Herbert Kiefer stimmte dafür. Allerdings sieht er das Vorhaben "ergebnisoffen". "Es sind noch sehr viele und hohe Hürden zu nehmen", sagt er. Grundsätzlich gibt er dem Projekt eine Chance. "Ich stehe der Idee positiv gegenüber."
Kiefers Meinung nach muss der nächste Schritt ein "großer Behördentermin" mit Landratsamt, Regierungspräsidium, Regionalplanung und Wirtschaftsministerium sein. Erst dann könne gesagt werden, ob ein Weiterplanen überhaupt sinnvoll sei. Das Regierungspräsidium Freiburg warte ab und beobachte, sagte ein Sprecher. Bisher habe es nur "lose Gespräche" gegeben.
2004 hat das Wirtschaftsministerium den Bau einer Skihalle in Sasbachwalden gekippt. Die Pläne seien mit einem landschaftsverträglichen Tourismus nicht vereinbar, hieß es damals nach langem Hin und Her. Skiclub-Vorsitzender Faschian beteuert, das Vorhaben in Todtmoos sei mit dem in Sasbachwalden nicht zu vergleichen. Die Halle soll mit neuester umwelt- und klimafreundlicher Technik bestückt werden, der Energiebedarf über Solar- und Photovoltaikanlagen gedeckt. "Die Halle würde im bestehenden Wintersportgebiet gebaut, wo es bereits 200 Parkplätze gibt."
Naturschutz protestiert
Der Landesnaturschutzverband geht aber jetzt schon auf die Barrikaden. Dessen Vorsitzender Reiner Ehret nennt das Vorhaben ein "Energie fressendes und Landschaft zerstörendes Wahnsinnsprojekt."
Die Kosten von geschätzt 30 Millionen Euro kann weder der Skiclub noch die Gemeinde mit 2100 Einwohnern, verteilt auf 13 Ortsteile, stemmen. Deshalb werden Investoren gesucht, die es nach Meinung von Sepp Zimmermann vom Skiclub auch gibt. Doch die warten darauf, dass die Fragen zum Umwelt- und Naturschutz, zur Wirtschaftlichkeit und der notwendigen Infrastruktur beantwortet werden.
- dani
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glaub kaum das es an der konkurrenz liegt - schau doch mal was auf dem feldberg los ist! da würden auch noch jede menge leute in andere "groß-skigebiete" kommen. letztendlich hat man es halt in deutschland (schwarzwald) mal wieder verschlafen skigebiete auszubauen (nicht nur in den alpen). leider glaube ich das die zeit für den alpinsport im schwarzwald langsam abläuft. als hauptgrund sehe ich nicht den klimawandel, man hat es einfach versäumt rechtzeitig in beschneiung und moderne lifte zu investieren. außnahme ist natürlich der feldberg - hier ist man auf dem richtigen weg.Beim Schwarzwald ist die Konkurrenz durch die Alpen grösser
von einer skihalle in todtmoos halte ich auch absolut gar nichts! sollen sie ihre komischen, unschönen hallen doch in den städten lassen (wie wärs mit einer in freiburg?)
- Stefan
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Jjjjeiin. Die Gemeinde Feldberg und auch Todtnau sind auf dem richtigen Weg, wobei der Schneiteich am Seebuck und die Zahl der Kanonen eher klein und also ausbaufähig sind. Das große Problem sind Zeiger, Zeller Hang und Grafenmatt, die endlich beschneit gehören. Das geht aber nicht, weil da die Stadt St. Blasien zuständig ist und seit vielen Jahren nichts tut. Unter anderem auch, weil sie kein Geld hat. Lieber baut man ein Radonbad in MenzenschwandAußnahme ist natürlich der feldberg - hier ist man auf dem richtigen weg.
Freiburg als Standort? Na, ich weiß nicht. Ich find' das Einzugsgebiet immer noch zu klein. Ruhrgebiet und dergleichen haben 20 Millionen Leute, am Oberrhein kommst du mit Mühe auf 750.000. Mit ein Grund, warum schon Sasbachwalden nix geworden ist.
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Auf dem Feldberg ist auch nur noch am Wochenende richtig viel los. Unter der Woche ist das Skigebiet weniger ausgelastet. Früher gab es noch viel mehr Dauergäste, die sind weniger geworden, weil der Feldberg nicht mehr schneesicher genug ist. Wenn es in Südbaden eine Skihalle gäbe kämen vielleicht wieder mehr Dauergäste. Wenn es draussen kein Schnee mehr hat kann man eben dann immerhin noch in der Halle fahren. Es gibt ja im ganzen süddeutschen Raum noch keine Skihalle. Das Problem mit der geringen Bevölkerungszahl sehe ich zwar auch. Man muss aber auch sehen, dass im schwarzwälder Raum ein sehr viel höherer Prozentsatz der Bevölkerung Ski fährt. Dazu käme dann noch der Einzugsbereich Schweiz und nahes Frankreich wo es ebenfalls keine einzige Skihalle gibt. Man muss nur daran denken, wie viele Menschen in den Europapark nach Rust kommen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass irgendwann auch im Süddeutschen Raum Skihallen entstehen werden.
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Da muss ich schneesucher beipflichten. Wenn man einen Kreis um Basel mit 50-60km zieht leben hier ca 3Millonen Menschen. Man darf nicht vergessen das z.B in Müllhausen auch schon 500'000 Leute leben. Die nächste Frage ist dann in wie weit die Leute auch einen Längeren Anfahrtsweg in kauf nehmen. Dann kämen da noch Städte wie: Colmar, Strassburg, Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart und Zürich dazu.Stefan hat geschrieben:Freiburg als Standort? Na, ich weiß nicht. Ich find' das Einzugsgebiet immer noch zu klein. Ruhrgebiet und dergleichen haben 20 Millionen Leute, am Oberrhein kommst du mit Mühe auf 750.000. Mit ein Grund, warum schon Sasbachwalden nix geworden ist.
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kopfweh...
boah da bekommt man ja morgens um 4 noch kopfweh wenn man sich eure kommentare durchließt...
also grundsätzlich
es ist ein investor da, der die skihalle mit allem drum und dran finanzieren würde, der aber kein geld dafür ausgeben würde die örtlichen anlagen zu modernisieren. also entweder gibt es eine skihalle oder es passiert gar nix. was bringt es das über ihrgendwelche "ideen" nachzudenken wo das geld wohl besser angelegt wär... zwischen blasiwald und häusern baut unsere tolle komune momentan einen radweg für ca. 3.000.000 paralell zur b500. wer brauch das ?? das fragt auch keiner, aber das geht von unsern steuergeldern ab, aber wenn ein privater investor einige millionen für ein projekt zur verfügung stellt, das komplett auf seine rentabilität usw... durchdacht und durchgerechnet wurde, dann wird wieder alle totgeredet...
armes deutschland
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es ist ein investor da, der die skihalle mit allem drum und dran finanzieren würde, der aber kein geld dafür ausgeben würde die örtlichen anlagen zu modernisieren. also entweder gibt es eine skihalle oder es passiert gar nix. was bringt es das über ihrgendwelche "ideen" nachzudenken wo das geld wohl besser angelegt wär... zwischen blasiwald und häusern baut unsere tolle komune momentan einen radweg für ca. 3.000.000 paralell zur b500. wer brauch das ?? das fragt auch keiner, aber das geht von unsern steuergeldern ab, aber wenn ein privater investor einige millionen für ein projekt zur verfügung stellt, das komplett auf seine rentabilität usw... durchdacht und durchgerechnet wurde, dann wird wieder alle totgeredet...
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glaub das diskuttieren könnt Ihr Euch sparen:
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1 ... 32/tdzwl2/
Skihalle wird nicht gebaut.
Davon abgesehen zweifel ich auch sehr stark daran das sich in der Gegend so eine Halle rentabel betreiben lässt. Ist ja kein riesiges Ballungsgebiet.
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Skihalle wird nicht gebaut.
Davon abgesehen zweifel ich auch sehr stark daran das sich in der Gegend so eine Halle rentabel betreiben lässt. Ist ja kein riesiges Ballungsgebiet.
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Und bei solchen Kommentaren bekomm ich Kopfweh:boah da bekommt man ja morgens um 4 noch kopfweh wenn man sich eure kommentare durchließt...
1. Diskutieren wird ja wohl noch erlaubt sein
2. Wie man ja jetzt sieht, war genau die diskutierte fehlende Rentabilität abseits eines Ballungszentrums einer der Gründe für die Ablehnung des Projektes
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Danke cm! Genau Deiner Meinung.
... und ausnahmsweise Dank an die Politik diesem Thema frühzeitig den Wind aus den Segeln genommen zu haben.
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Das stärkste und auch berechtigte Argument gegen die Skihalle wäre meiner Meinung nach die fehlende Verkehrsanbindung gewesen. Das Argument mit der Landschaftsverschandelung kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Schliesslich ist der Schwarzwald eine sehr schöne Naturlandschaft und keine Industriehalde.
Erstaunlich finde ich allerdings, wie konservativ hier im Forum argumentiert wird. Wäre doch egal, wenn sich die Halle nicht rentieren würde, ist ja schliesslich ein privater Investor, der die Halle finanziert.
Man muss wissen, dass es in Südbaden eigentlich nur Grüne gibt, egal ob nun CDU (Regierungspräsidium), SPD oder GRÜN auf dem Parteibuch steht. Hier wird manchmal in Punkten Umweltschutz übertrieben reagiert und nicht immer (öko)-logisch. Deshalb haben irgendwelche Projekte ausser Windrädern überhaupt keine Chance im Schwarzwald verwirklicht zu werden; ob mann das nun gut findet oder nicht, es ist so!
Erstaunlich finde ich allerdings, wie konservativ hier im Forum argumentiert wird. Wäre doch egal, wenn sich die Halle nicht rentieren würde, ist ja schliesslich ein privater Investor, der die Halle finanziert.
Man muss wissen, dass es in Südbaden eigentlich nur Grüne gibt, egal ob nun CDU (Regierungspräsidium), SPD oder GRÜN auf dem Parteibuch steht. Hier wird manchmal in Punkten Umweltschutz übertrieben reagiert und nicht immer (öko)-logisch. Deshalb haben irgendwelche Projekte ausser Windrädern überhaupt keine Chance im Schwarzwald verwirklicht zu werden; ob mann das nun gut findet oder nicht, es ist so!
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skilinde
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M.E. ein bisschen zu kurzfristig gedacht, denn was ist wenn der Investor in 2 Jahren merkt, dass die Verluste zu hoch sind und den Laden dicht macht? Dann hat man die Landschaft versaut, das ganze hat nichts gebracht und im Zweifelsfall müssen Stadt oder wohl -weil es Todtmoos nicht kann- doch eher das Land (und damit auch ich) die Abbruchkosten zahlen...schneesucher hat geschrieben:Wäre doch egal, wenn sich die Halle nicht rentieren würde, ist ja schliesslich ein privater Investor, der die Halle finanziert.
Vielleicht bist Du da bereit zu, ich jedoch nicht.
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schneesucher
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Bei der Skihalle in Bottrop hat der Betreiber auch pleite gemacht.
Nach dem Konkurs rechnet sich die Skihalle offensichtlich für den neuen Betreiber. Der erste Betreiber hat dem Ruhrgebiet also die für anspruchsvolle Skifahrer attraktivste Skihalle der Welt geschenkt....
Wenn eine Halle erstmal abgeschrieben ist, rechnet sie sich wohl fast überall...
Nach dem Konkurs rechnet sich die Skihalle offensichtlich für den neuen Betreiber. Der erste Betreiber hat dem Ruhrgebiet also die für anspruchsvolle Skifahrer attraktivste Skihalle der Welt geschenkt....
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skilinde
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Tja in Bottrop + Neuss gibt es auch in gigantisches Einzugsgebiet... da können sich sicherlich zwei Skihallen halten... bei dem kleinen Einzugsgebiet von Todtmoos dürfte es schwieriger werden einen zweiten Dummen zu finden...schneesucher hat geschrieben:Bei der Skihalle in Bottrop hat der Betreiber auch pleite gemacht.
Nach dem Konkurs rechnet sich die Skihalle offensichtlich für den neuen Betreiber. Der erste Betreiber hat dem Ruhrgebiet also die für anspruchsvolle Skifahrer attraktivste Skihalle der Welt geschenkt....
Wenn eine Halle erstmal abgeschrieben ist, rechnet sie sich wohl fast überall...
Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man in Bottrop eine solch giantische Sonder-Afa machen konnte das der ganze Laden bereits abgeschrieben ist. Der neue Betreiber hat vielleicht eher ein bessers Konzept. Weiss ich aber nicht.
Aber das Problem des Einzugsgebiet ist oben ja schon klar beschrieben worden.
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schneesucher
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Man hätte ja anscheinend bereits einen Investor gehabt, wenn er bereit wäre so etwas zu finanzieren, wird er schon seine Gründe gehabt haben und bereit gewesen, das Risiko einzugehen. Manch einer hat ja einfach auch eine Menge Kohle übrig; wenn ich so viel Geld hätte, wär mir das Risiko in Todtmoos auch zu gross gewesen, das gebe ich ja zu
, ganz abgesehen von ökologischen bedenken