Kleine Skigebiete kämpfen ums Überleben
Immer mehr kleinen Skigebieten in NÖ droht das Aus. Neben den großen Regionen wie Semmering, Hochkar oder Ötscher, die mit der noch laufenden Saison zufrieden sind, kämpfen die Betreiber kleiner Liftanlagen ums Überleben.
Wenig Schnee, große Konkurrenz
Familienbetrieben oder privat betriebenen Skiliften entstehen durch die zunehmend schlechte Schneesituation und die Konkurrenz der großen Skigebiete enorme Probleme. Vielen droht die Gefahr des Zusperrens.
Der Skilift Otterthal etwa ist elf Kilometer von Gloggnitz (Bez. Neunkirchen) entfernt, liegt cirka 600 Meter tiefer als der Semmering und muss nun geschlossen werden. Zu wenig Schnee gab es in den letzten Jahren. Das Geschäft rentierte sich nicht mehr. Die Anlage wird nun bis Mai abgebaut.
Kleine Lifte nicht mehr wirtschaftlich
Ähnlich das Schicksal der Steinbachlifte in der Nähe von Göstling (Bez. Scheibbs). Die Anlage wurde schon vor Beginn der letzten Wintersaison abgetragen. Auch hier gibt es schon lange viel zu wenig Schnee.
Anders ist die Lage in Puchenstuben (Bez. Scheibbs), wo es zwei kleine Skigebiete gibt. Hier gab es in den letzten Jahren zwar genug Schnee, aber die Skifahrer blieben aus, weil die Konkurrenz in der Nähe attraktiver war. Aus wirtschaftlichen Gründen werden die beiden Lifte im Ort nun zugesperrt, sagt der Bürgermeister.
Große Skigebiete gut besucht
Das Überleben der großen Skigebiete in Niederösterreich scheint jedoch durch ausreichende Besucherzahlen gesichert zu sein.
Das Erfolgsrezept: Höhere Lagen, immer wieder Schnee und ausreichend Schneekanonen - Ingredienzien, die für kleine Liftbetreiber unten im Tal nicht greifbar sind.
Kleine Schigebiete kämpfen ums Überleben
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bei den drei angeführten beispielen wundert's mich nicht, in den tiefen lagen merkt man halt mittlerweile die klimaerwärmung (was nun auch immer daran schuld ist) in mitteleuropa, außerdem sind die drei bsp. eher schlecht von ballungszentren erreichbar. würden diese z.b. in wien sein wär zusperren wahrscheinlich kein thema