Savognin - 15.03.2014
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Savognin - 15.03.2014
Der Bericht ist noch im Archiv auf meiner Webseite vorhanden:
Skigebiet Savognin
Skigebiet Savognin
Zuletzt geändert von RogerWilco am 01.01.2017 - 15:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Savognin - 15.03.2014
Danke für den Bericht! Ist der Tellerlift neu und hast du noch weitere Bilder?
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Re: Savognin - 15.03.2014
Savognin gehört zu meinen Lieblingsgebieten, ich fand die Pisten alle überdurchschnittlich dort, schön trassiert, naturbelassen.
Danke für die Bilder. Die Berichte hier sind ja nicht so häufig
Warum die obere Verbindung zum SL Latrig allerdings zu ist, erschließt sich mir nicht.
Dass so viel Schnee liegt ist aber echt selten, hast ein gutes Zeitfenster erwischt. Dass die 22 oder 4 mal offen ist, hab ich glaub ich noch nie gesehen.
@Münchener: Erst wird wohl der 4KSB aus dem Tal ersetzt. Warum auch immer.
Grüße,
Danke für die Bilder. Die Berichte hier sind ja nicht so häufig
Warum die obere Verbindung zum SL Latrig allerdings zu ist, erschließt sich mir nicht.
Dass so viel Schnee liegt ist aber echt selten, hast ein gutes Zeitfenster erwischt. Dass die 22 oder 4 mal offen ist, hab ich glaub ich noch nie gesehen.
@Münchener: Erst wird wohl der 4KSB aus dem Tal ersetzt. Warum auch immer.
Grüße,
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Re: Savognin - 15.03.2014
Also Tellerlift war vielleicht etwas übertrieben, es ist eher ein Babylift mit Tellern, der wohl nur im Winter aufgebaut wird und entlang der Halfpipe führt.Graubündenfan hat geschrieben:Ist der Tellerlift neu und hast du noch weitere Bilder?
Ja, finde ich auch. Deshalb werben sie vermutlich auch mit "Design by Nature"Baiersbronner hat geschrieben:ich fand die Pisten alle überdurchschnittlich dort, schön trassiert, naturbelassen.
Zum Laritg waren alle Verbindungen offen (wenn auch auf 10a recht knapp mit Schnee). Falls du die blaue 11a zum SL Naladas meinst: Ich denke die ist wegen Lawinengefahr gesperrt. Richtig notwendig ist sie aber auch nicht, da rote 16 eine sehr gute Alternative ist.Baiersbronner hat geschrieben:Warum die obere Verbindung zum SL Latrig allerdings zu ist, erschließt sich mir nicht.
Schnee hatten beide genug, aber auf Grund der Schneebeschaffenheit an dem Tag natürlich nicht fahrbar.Baiersbronner hat geschrieben:Dass die 22 oder 4 mal offen ist, hab ich glaub ich noch nie gesehen.
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Re: Savognin - 15.03.2014
@Baiersbronner: Woher hast du die Infos, dass die 4KSB ersetzt wird?Baiersbronner hat geschrieben:
@Münchener: Erst wird wohl der 4KSB aus dem Tal ersetzt. Warum auch immer.
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Re: Savognin - 15.03.2014
Ich habe mal den Bergbahnen eine E-Mail über die Entwicklung im Skigebiet geschrieben. Darauf folgte folgende Antwort:
Unsere 10er GB Tigignas-Somtgant wurde in der Tat so vorbereitet, dass diese ins Tal hinunter gezogen werden kann und es ist richtig, dass unsere 4er SB eine Konzession hat, welche bis im Januar 2024 läuft. Wir müssen also diese Bahn so oder so spätestens im Sommer 2023 ersetzen. 4er SB = „Guter Zustand“ – ja und nein. Wenn die 4er SB bis und mit Winter 2022/23 laufen soll, dann müsste u.a. in die Elektrosteuerung, das Seil und die Klemmen investiert werden, was ein Betrag von gegen 1 Mio. CHF ist. Somit macht es sicherlich Sinn, die Anlage schon früher zu ersetzen. [..] Der „Sur Carungas“ und auch der „Piz Mez“ sind soweit planerisch vorbereitet, dass wir dort Anlagen erstellen könnten. Auch ein Projekt „Ersatz Radons“ inkl. Beschneiung gibt es. Allerdings ist die Priorisierung der einzelnen Projekte und vor allem der Realisierungszeitpunkt unklar. Wie oben erwähnt, muss sich die Auslastung merklich verbessern, ansonsten können wir diese Gross-Investitionen nicht tätigen – denn schliesslich und endlich muss jede Investition nicht nur finanziert, sondern danach auch amortisiert und getragen werden können.
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Re: Savognin - 15.03.2014
Schöner Bericht, vielen Dank! 
Ich war zwei Tage vor Dir im Rahmen einer viertägigen Skifahrt in Savognin, erfreulicherweise bei Sonnenschein. Auch bei mir war es der Erstbesuch, und ich war ebenfalls positiv überrascht und finde viele Eindrücke hier bestätigt. Andererseits ist es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Forenmitglieder ein und das selbe Skigebiet sehen und erleben. Was mich wundert, ist, dass es bei Deinem Besuch am Samstag in Savognin auch nicht voller war als bei meinem Besuch am Donnerstag.
Ich war zwei Tage vor Dir im Rahmen einer viertägigen Skifahrt in Savognin, erfreulicherweise bei Sonnenschein. Auch bei mir war es der Erstbesuch, und ich war ebenfalls positiv überrascht und finde viele Eindrücke hier bestätigt. Andererseits ist es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Forenmitglieder ein und das selbe Skigebiet sehen und erleben. Was mich wundert, ist, dass es bei Deinem Besuch am Samstag in Savognin auch nicht voller war als bei meinem Besuch am Donnerstag.
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KRUM
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Re: Savognin - 15.03.2014
Zu den skizzierten Zukunftsaussichten der Bergbahnen kann man nur sagen: Typisch, so wird das nie funktioneren. Es können keine Mehrumsätze generiert werden, wenn das Angebot nicht verbessert wird. Daher sehe ich für dieses Gebiet die Zukunft sehr düster.Ich habe mal den Bergbahnen eine E-Mail über die Entwicklung im Skigebiet geschrieben. Darauf folgte folgende Antwort:
Unsere 10er GB Tigignas-Somtgant wurde in der Tat so vorbereitet, dass diese ins Tal hinunter gezogen werden kann und es ist richtig, dass unsere 4er SB eine Konzession hat, welche bis im Januar 2024 läuft. Wir müssen also diese Bahn so oder so spätestens im Sommer 2023 ersetzen. 4er SB = „Guter Zustand“ – ja und nein. Wenn die 4er SB bis und mit Winter 2022/23 laufen soll, dann müsste u.a. in die Elektrosteuerung, das Seil und die Klemmen investiert werden, was ein Betrag von gegen 1 Mio. CHF ist. Somit macht es sicherlich Sinn, die Anlage schon früher zu ersetzen. [..] Der „Sur Carungas“ und auch der „Piz Mez“ sind soweit planerisch vorbereitet, dass wir dort Anlagen erstellen könnten. Auch ein Projekt „Ersatz Radons“ inkl. Beschneiung gibt es. Allerdings ist die Priorisierung der einzelnen Projekte und vor allem der Realisierungszeitpunkt unklar. Wie oben erwähnt, muss sich die Auslastung merklich verbessern, ansonsten können wir diese Gross-Investitionen nicht tätigen – denn schliesslich und endlich muss jede Investition nicht nur finanziert, sondern danach auch amortisiert und getragen werden können.
Das Gegenbeispiel ist Scuol. Die dortigen Bergbahnen haben 55 Mio. in die Modernisierung der Bahnen und der übrigen Infrastruktur investiert, zugegeben ein sehr hoher Betrag. Das Skigebiet ist von der Grösse her ähnlich wie in Savognin. Die Bergbahnen generieren einen Umsatz von knapp 15 Mio. Fr und einen Cashflow von 4.4 Mio. Fr. Damit können die Investitionen schon amortisiert werden. In Savognin wird ein Umsatz von 10 Mio. generiert, der Cashflow ist rund 1.5 Mio. Fr.Damit können die notwendigen Abschreibungen noch so knapp getätigt werden, obwohl es ja eigentlich gar nicht mehr viel abzuschreiben, weil ja alle Skilifte und die 4er-Sesselbahn bereits abgeschrieben sind. Da ist noch die 10er-Gondel und der 6er-Sessel, die werden zusammen wohl einen Wert von noch etwa 10-12 Mio. in den Büchern haben. Dazu kommt noch die Schneeanlage. Ich bin sicher, würden die Savogniner als nächstes in eine Sesselbahn in Radons sowie eine Schneeanlage dort investieren, dann würde auch der Umsatz und Cashflow massiv ansteigen. Ende 80er-Jahren habe die Savogniner-Bergbahnen bereits 4 Mio. Cashflow generiert, weil das Angebot passte. Heute ist das Angebot aber nicht mehr den Kundenbedürfnissen entsprechend, daher sank der Cashflow kontinuierlich.
Aber eben, mit den neuen Eigentümern ist auch kein frischer Wind eingekehrt, die wollen ja gar nicht investieren. Ich frage mich schon, welche Motivation sie hatten, dort einzusteigen.
- Tiob
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Re: Savognin - 15.03.2014
Savognin leidet halt wie der ganze Schweizer Tourismus an dem Ausbleiben von deutschen Touristen und an mangelnder Förderung. Und die als Ersatz angepriesen Russen und Chinesen "verirren" sich nicht nach Savognin, die gehen nur nach Zermatt und St MoritzKRUM hat geschrieben:
Zu den skizzierten Zukunftsaussichten der Bergbahnen kann man nur sagen: Typisch, so wird das nie funktioneren. Es können keine Mehrumsätze generiert werden, wenn das Angebot nicht verbessert wird. Daher sehe ich für dieses Gebiet die Zukunft sehr düster.
Das Gegenbeispiel ist Scuol. Die dortigen Bergbahnen haben 55 Mio. in die Modernisierung der Bahnen und der übrigen Infrastruktur investiert, zugegeben ein sehr hoher Betrag. Das Skigebiet ist von der Grösse her ähnlich wie in Savognin. Die Bergbahnen generieren einen Umsatz von knapp 15 Mio. Fr und einen Cashflow von 4.4 Mio. Fr. Damit können die Investitionen schon amortisiert werden. In Savognin wird ein Umsatz von 10 Mio. generiert, der Cashflow ist rund 1.5 Mio. Fr.Damit können die notwendigen Abschreibungen noch so knapp getätigt werden, obwohl es ja eigentlich gar nicht mehr viel abzuschreiben, weil ja alle Skilifte und die 4er-Sesselbahn bereits abgeschrieben sind. Da ist noch die 10er-Gondel und der 6er-Sessel, die werden zusammen wohl einen Wert von noch etwa 10-12 Mio. in den Büchern haben. Dazu kommt noch die Schneeanlage. Ich bin sicher, würden die Savogniner als nächstes in eine Sesselbahn in Radons sowie eine Schneeanlage dort investieren, dann würde auch der Umsatz und Cashflow massiv ansteigen. Ende 80er-Jahren habe die Savogniner-Bergbahnen bereits 4 Mio. Cashflow generiert, weil das Angebot passte. Heute ist das Angebot aber nicht mehr den Kundenbedürfnissen entsprechend, daher sank der Cashflow kontinuierlich.
Aber eben, mit den neuen Eigentümern ist auch kein frischer Wind eingekehrt, die wollen ja gar nicht investieren. Ich frage mich schon, welche Motivation sie hatten, dort einzusteigen.