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Ski-ben am Kranzberg und schöne Ausblicke am Walchensee - 2. Februar 2019

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Ski-ben am Kranzberg und schöne Ausblicke am Walchensee - 2. Februar 2019

Beitrag von Florian86 » 03.02.2019 - 22:46

Nachdem für dieses Wochenende mal wieder Bewölkung und Niederschlag angesagt war, stellte sich die Frage: wohin zum Skifahren. Nachdem ich jetzt viele Wochenenden hintereinander unterwegs war, kamen für mich eigentlich nur Tagesausflüge in Frage. Evtl. Samstag und Sonntag, wobei für den Samstag das etwas bessere Wetter vorausgesagt war, mit vielleicht sogar ein wenig Sonne - je nachdem wo man hinfährt.

In Frage kamen für mich letzten Endes nur Skigebiete in Oberbayern, insbesondere solche, die auf Naturschnee angewesen sind. Denn man kann sich ja nie sicher sein, wann und für wie lange sie überhaupt geöffnet sind. Also sollte es entweder Kampenwand + Hochfelln (wie schon öfter), Wendelstein, oder Kranzberg + Herzogstand werden. Letzten Endes hatte ich den Eindruck, dass die Wettervorhersage für die letztere Kombi am Besten war und außerdem kannte ich diese Skigebiete noch nicht, also entschied ich mich dafür.

Stressen wollte ich mich auch nicht, also war der Plan zwischen 8:45 und 9:00 loszufahren, und am Kranzberg einen Skipass von 10:30 bis 13:00 zu nehmen. Aber am Autobahnende bei Eschenlohe war mal wieder Stau angesagt, also bin ich halt auch am Hinweg den Walchensee entlang gefahren.
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Wie einige andere auch. Stau gab es aber nicht.

Kurz vor dem Ziel lag recht viel Schnee neben der Straße.
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Auch wenn es dann doch schon kurz vor 11 war, als ich am Skigebiet (Pistenplan) ankam, kam trotzdem nur besagter Skipass von 10:30 bis 13:00 für 20,50€ in Frage.

Gestartet bin ich dann am Luttenseelift und wollte erstmal das Skigebiet erkunden (was vielleicht ein Fehler war, dazu aber später mehr). Hier die obere Umlenkrolle.
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Ausstieg und schneebedeckte Hütte.
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Leider bin ich zunächst auf der "falschen", linken Seite ausgestiegen.
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Ein Blick auf den Pistenplan verriet mir dann, dass ich zum längeren Korbinianlift doch in die andere Richtung muss.

Der Einstieg dort war etwas verzwickt, da er fast direkt bei der Umlenkrolle war. Somit kamen die Bügel überraschend, einige hatten Probleme damit, bei mir hats aber gut geklappt. Im Lift.
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Im Anschluss nahm ich den direkt anschließenden Sonnenhanglift.
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Von dort gings über ne recht flache Piste zum Wildensteinlift. Leider war der Schnee sehr nass und bremsig, so dass man selbst im leichten Gefälle anschieben musste. :-(
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Im Wildensteinlift.
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Seitenblick in Richtung Talstation Gipfellift.
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Dieser Lift ist zu Recht nur für Geübte, relativ steil und hat zusätzlich einen etwas schwierigen Einstieg.
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Seitenblick aus dem Lift, da hat sogar die Sonne etwas durchgespitzt.
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Neben dem bremsigen Schnee waren auch noch ziemlich häufig irgendwelche Trainingskurse ausgesteckt, was auch etwas nervig war.

Ein romantisches Hüttchen, auch als Schanze nutzbar.
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Es wurde steil, und unter den Stützen wars auch immer feucht.
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Oben dachte ich über Bilder nach, aber dann fiel mein Handy in den Schnee und sauste die schwarze Abfahrt runter. Ich war dann aber doch schneller auf Ski und habs nach ein paar Metern wieder gehabt.

Dann gibts halt erst von weiter unten Bilder. Da ich zum Sessellift wollte hielt ich mich möglichst weit rechts.
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Diesen Weg entlang der (ehemaligen) 10-PB nahm ich nicht.
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Statt dessen gings schön zwischen Bäumen durch.
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Danach war die Frage: schwarz oder rot. Ich nahm die schwarze Buckelpiste.
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Sicher eine reizvolle Landschaft, vor allem wenn man noch etwas mehr sehen würde.
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Um zum Sessellift zu kommen gings über ein elendiges Flachstück...
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...sogar mit "schönem"darauffolgenden Anstieg.
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Wobei ich glaube, dass die Verbindungen deutlich besser klappen, wenn der Schnee eben nicht so bremsig ist. In diesem Fall war das echt eine Qual.

Und weiter gehts, wenigstens etwas mehr Gefälle.
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Auch die Talabfahrt im Anschluss war dann eher flach, aber man musste nicht ganz so viel ski-ben wie im oberen Stück.
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Zwischen Laubbäumen durch.
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Mal wieder flach nach hinten und nach vorne.
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Rum um die Kurve
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Man könnte meinen, die Szenerie wiederholt sich.
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Zum Schluss gabs mal wieder etwas mehr Schwung.
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Und relativ plötzlich taucht der Kranzberg-Einersessellift auf.
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Leider muss man die Ski abschnallen und so recht wusste ich net, wohin damit. Also Rucksack, Stöcke und Ski auf dem Oberschenkel, sowie die Kamera um den Hals. Immerhin die Stöcke konnte ich dann am Sicherheitsbügel aufhängen. Fußrasten gabs natürlich auch keine, braucht man ja auch net. An sich schon ein schöner Lift, immerhin von 1950, hat aber gerade mal 240 Höhenmeter auf eine Länge von 1424m.

Ich wagte einen Blick zurück.
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Hinter mir saßen dann leider ein paar Drecksblagen, die es lustig fanden, auf den Sesseln ordentlich zu hüpfen. Dieses Schaukeln hat sich natürlich auf einige weitere Sessel übertragen. So richtig hoch ist der Sessel zwar net, aber besonders spaßig fand ichs trotzdem nicht. Nach ca. 2/3 der Strecke wars dann immerhin dem Vater auch zu bunt und es gab ne Ermahnung. Nach dieser Gruppe kam dann noch eine Mutter mit ihrer sichtlich geängstigten Tochter oben an...

Seitenblick nach Süden.
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Ich hoffte ja immer noch, dass es aufreißt.

Schon schön, so ein entschleunigter Nostalgie-Lift.
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Das Gelände ist schon sehr flach.
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Das mit den Schlitten sah auch etwas verkrampft aus.
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Stütze 12.
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Kurz vor der Bergstation.
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Der Ausstieg war dann ähnlich schwierig dank den vielen Sachen, die ich in der Hand hatte, es hat aber dennoch gut geklappt.
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Was man nicht alles braucht.
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Kranzbergbahn leider geschlossen. :-(
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Von hier gings zur Talfahrt.
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Auch vom Sessellift aus waren wieder dieselben Flachstücke zu überwinden.
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Links rot, rechts blau - flach war beides.
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Leider war mir dieser schöne Hang nicht vergönnt.
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Dann kam ich an der Bergstation Korbinianlift vorbei.
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Allerdings nahm ich den Sonnenhanglift.
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Von dort gings - mal wieder über das bekannte Flachstück - zum Gipfellift. Oben war es dann noch etwas nebliger als zuvor.
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Ausstieg.
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Rot oder schwarz?
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Am Gipfellift machte ich dann 3 Wiederholungsfahrten. Die Varianten waren an sich ganz schön zu fahren, manchmal allerdings etwas bremsig. Einmal erwischte ich einen J-Bar nach deutscher Art. ;-)
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Danach gings zurück, dieses Mal aber über die rote Piste und über die Bergstation Wildenseelift. Wobei ich fast glaube, dass sich in diesem Fall das Rot auf den Anstieg bezieht, der war nämlich noch etwas steiler als jener auf der anderen, blauen Piste.
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Danach nahm ich je noch einmal den Korbinianlift, den Sonnenhanglift und den den Luttenseelift, diese Pisten sagten mir dann auch wieder zu.

Um kurz vor 13h gab ich dann meine Liftpass wieder ab, ich wollte ja auch noch vom Herzogstand etwas haben. Zusätzlich hatte mich das Skigebiet - zumindest gestern - nicht so ganz überzeugt. Ich würde es aber nicht gleich auf meine (nicht-existente) Streichliste setzen, sondern dem Ganzen nochmal ne Chance geben, wenn der Schnee schneller ist. Außerdem würde ich tendenziell mehr Wiederholungsfahrten machen und seltener die Skigebietsteile wechseln.
Zuletzt geändert von Florian86 am 04.02.2019 - 01:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ski-ben am Kranzberg - 2. Februar 2019

Beitrag von GIFWilli59 » 04.02.2019 - 00:44

Ich war am 25.1. am Kranzberg (Bericht folgt noch) und da war der Schnee schneller und das Wetter besser, aber zu diesem "Knotenpunkt" zwischen Gipfellift/ESL/Korbinian musste man trotzdem immer aufsteigen.

Am ESL wurde uns gesagt, man solle die Skier und Stöcke links auf den Halter am Sessel legen, war zwar etwas wacklig, aber hat gehalten und war ein wenig komfortabler als die Skier auf die Oberschenkel zu legen (so wie 2016 noch am Polster...).

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Re: Ski-ben am Kranzberg - 2. Februar 2019

Beitrag von Florian86 » 04.02.2019 - 00:53

GIFWilli59 hat geschrieben:
04.02.2019 - 00:44
Ich war am 25.1. am Kranzberg (Bericht folgt noch) und da war der Schnee schneller und das Wetter besser, aber zu diesem "Knotenpunkt" zwischen Gipfellift/ESL/Korbinian musste man trotzdem immer aufsteigen.

Am ESL wurde uns gesagt, man solle die Skier und Stöcke links auf den Halter am Sessel legen, war zwar etwas wacklig, aber hat gehalten und war ein wenig komfortabler als die Skier auf die Oberschenkel zu legen (so wie 2016 noch am Polster...).
Du Glücklicher. :-) Wobei mich so ein kurzer Aufstieg ja an sich nicht stört, wenn der Schnee insgesamt schnell ist. Aber wenn man im Gefälle schon anschieben muss... :x

Das mit der Halterung am ESL hatte ich mir schon gedacht, aber da lag mein Rucksack auch noch im Weg, und das dann während der Fahrt umzumodeln und vielleicht noch was zu verlieren (ich war eh ziemlich schusslig an dem Tag), wars mir dann auch nicht wert. Andere hatten die Ski auch hinter sich senkrecht am Sessel stecken, aber auch darüber nachzudenken blieb mir am Einstieg nicht genug Zeit... ;-)
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Re: Ski-ben am Kranzberg und schöne Ausblicke am Walchensee - 2. Februar 2019

Beitrag von Florian86 » 04.02.2019 - 01:14

Um 13:23 kam ich dann an der Herzogstandbahn an. Ein paar Autos waren schon da, aber nicht allzu viele. Allerdings sollte es 3€ Parkgebühr kosten. Auf Nachfrage an der Kasse hieß es dann aber: "Naaa, brauchst needa". Umso besser, gilt wohl nur fürn Sommer.

Wen man den Pistenplan vom Herzogstand studiert (siehe Skigebiets-Flyer), fällt einem ja eines auf: die Talabfahrt endet nicht an der Pendelbahn, sondern ein paar Kilometer entfernt bei Urfeld. Aber es soll ja einen Pendelbus geben. Auf dem Plan schaut es ja auch so aus, dass die Bergstation von Pendelbahn und Fahrenberglift direkt nebeneinander liegen, dem ist allerdings auch nicht ganz so.

Meine Idee im Vorfeld war Folgende: die Pendelbahn hat sicher einen Fahrplan, vielleicht alle 30min, also wollte ich kurz vor 13:30 da sein, um nicht allzu lange warten zu müssen. Aber hier gabs dann eine positive Überraschung. Zumindest in der Theorie hieß es: der Bus hat keinen Fahrplan, sondern fährt nach Bedarf sehr häufig hin und her, wartet aber auch immer ein wenig. Und immer wenn ein Bus ankommt, soll im direkten Anschluss die Pendelbahn auch starten. Sie führe wohl mindestens alle 15min, bei Andrang auch häufiger. Soweit die Theorie. Ganz so gut hat das in der Praxis dann doch nicht geklappt, aber ich will nicht meckern.

Für unschlagbare 14,50€ bekam ich einen Nachmittagspass (der aber schon ab 12h gültig gewesen wäre). Für 4h skifahren hätte man in Holzelfingen, wo wir letzes Wochenende waren, schon mehr gezahlt - und das für ein weniger spannendes Skigebiet. Also alles in allem sehr fair am Herzogstand. Ach ja: Flo wollte übrigens eher mal n ruhiges Wochenende daheim machen (Server umziehen, Halbmarathon joggen,...), hat mich also leider nicht begleitet.

Der Skipass war ganz traditionell ein gestempeltes Papier.
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Leider war es dann doch so, dass die Pendebahn gerade ankam als ich vom Auto zur Kasse lief, also musste ich doch fast die vollen 15min warten. War aber halb so schlimm, bisschen Brotzeit ausm Rucksack geht immer.

Leider gibts keine letzte Bergfahrt... ;-)
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Durchgang gesperrt.
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Pendelbahn 1 in der Talstation.
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Das hab ich auch gemacht, es war aber nie so voll, dass es wirklich nötig gewesen wäre.
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Leider gab es zu dem Zeitpunkt keinen so richtigen Seeblick, zu neblig.
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Ich frug dann den Gondelführer, wie ich zum Schlepplift komm, da meinte er: "Gehst am besten da oben nauf" und deutete auf recht steile Treppen, die wie ein Gang durch Schneewände hindurchführten.
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Rückblick zur Pendelbahn.
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Die Treppen fand ich etwas anstrengend, aber so oft muss man die ja auch nicht gehen. Am Ende der Treppen dachte ich mir dann nur eines: Wow, wow, wow.

Was für ein Flachlandblick!
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Was für steile Berge!
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Was für ein geiler Schlepplift!
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Was für interessante Hänge!
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Was für eine schöne Lage des Herzogstandhauses.
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Das hatte ich zwar im Sommer bei Nebel schon gesehn, aber gestern war das Wetter dann doch deutlich besser... Ich hab mich fast nicht mehr eingekriegt vor Begeisterung.

Die obere Umlenkung des Fahrenberg-Liftes ist recht gut geschützt.
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Von oben starten zwei Pisten.
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Weiß jemand, ob die unteren Zahlen die Länge in 100m beschreiben? Zumindest wurden diese Zahlen auf dem Weg nach unten runtergezählt...

Ich nahm zuerst die blaue Piste möglichst weit außenrum, wollte mir ja das Ganze erstmal in Ruhe anschaun.
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Das Herzogstandhaus war schon recht gut besucht.
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Die Hänge waren übrigens irgendwie schon präpariert, aber es lag recht viel Tiefschnee drin. Aber es war bei weitem nicht so bremsig wie am Kranzberg. Selbst die blaue Piste war meiner Meinung nach eher was für fortgeschrittene Anfänger.
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Rechts gehts weiter.
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Den Fahrenberglift fuhr ich dann drei Mal hintereiander. Ich bin selten solch einen krassen Schlepplift gefahren. Ziemlich steil - was auf den Bildern schwerlich rauskommt - und obendrein noch ein Kurzbügler, der immer leicht schräg steht.
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Es hängen auch insgesamt 4 Teller dran (wie man auf dem Bild vielleicht erkennt), aber am Anfang hatte ich das nicht bemerkt.

Seitenblick, kurz nachdem die rote Piste den Schlepplift kreuzt.
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Steil gehts weiter.
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Beim Ausstieg wird übrigens das Seil vom Bügel/Teller angehoben und einem selbiger abgenommen. Das Seil würde wohl sonst den Boden streifen und die Klemme ist nämlich fast schon wieder aufm Rückweg während man gerade oben ankommt.

Dann fuhr mir mal die Bergwacht vor die Linse.
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Auf der roten Piste.
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Laut Pistenplan führt diese ausschließlich ins Tal, aber natürlich kann man trotzdem nochmal zurück zum Schlepper abbiegen.

Dabei kreuzt man nochmal den Schlepper unterhalb seines steilsten Stückes.
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Die Bergwacht wartet an der Talstation des Fahrenbergliftes.
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Das war auch das einzige Mal, wo etwas Andrang herrschte, und viele Leute nur rumstanden ohne etwas zu tun.

Off-Piste mit Blick zum Kochelsee, schaut doch auch gut aus!
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Also nix wie rein. Der Schnee war sogar noch leicht pulvrig und überraschenderweise doch nicht so feucht und schwer, wie ich erwartet hatte.

Blick zurück.
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Wo sich nur dieser Weiderost auf so einer steilen Piste befindet?
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Kurz vor der Kante, die auf die rote Piste führt.
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Dann machte ich doch mal die Talabfahrt, wobei mir viele Tourengeher entgegen kamen. Es war aber ein gutes Miteinander ohne Probleme. Auch auf dieser hat man immer wieder sowas wie Flachlandpanos.
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Viel los war nicht.
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Dann gings weiter bis zum Stockhang
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Die Kamera ließ ich auch beim Abfahren um den Hals hängen. Denn: Kochelseeblick!
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Zoom in Richtung Starnberger See.
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Doch oh verdammt! Der Kameradeckel war weg. Das rächt sich halt doch, wenn man beim Abfahren die Kamera um den Hals trägt. Naja, dann halt auf Ski hochsteigen.
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Wer weiß, ob man das Teil nach ner Stunde oder 1,5 noch wieder findet, wenn man nochmal vorbeikommt... Beim Hochsteigen kam ich auf jeden Fall ganz schön ins Schwitzen. Der Deckel lag dann direkt dort, wo ich die vorherigen Fotos gemacht hatte, hab ich ihn wohl nicht gescheit drauf gesteckt... Aber irgendwie eh komisch: an diesem Tag fiel mir dauernd irgendwas runter. Mehrmals das Handy, der Kameradeckel,... und anschieben und hochsteigen musste ich auch häufig (wobei ich das reguläre Anschieben am Herzogstand echt nicht schlimm fand).
Als ich dann losfahren wollte, kam ich nicht mehr vom Fleck, obwohl die Piste nicht besonders flach war. Dann hab ich mal unter die Ski geschaut: der pappige Schnee war durch das Aufsteigen richtig fest geklebt. Nachdem ich das Gröbste entfernt hatte, ging das Abfahren auch wieder.

Weiter gehts auf der schön geneigten Talabfahrt.
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Dann gings in ein Flachstück, aber eines, wo ich zunächst mal nicht anschieben musste.
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Die schwarze Variante war leider unscharf... äh... gesperrt.
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Aber gleichzeitig stand auch dran: hier verlassen sie den markierten und gesicherten Skiraum, was ja doch so etwas wie "eigene Verantwortung" impliziert.

Aber egal, ich hab mich dann doch erstmal etwas auf der roten Piste entlang geschoben.
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In dem Stück wars tatsächlich etwas flach, aber nicht schlimm.

Da spitzt der Walchensee zwischen den Bäumen durch.
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Die zwei hatte ich fast eingeholt, aber da ich doch immer wieder zum Fotos machen hielt, entwischten sie mir dann wieder.
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Ganz ohne Fangzäune gehts wohl nicht.
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Auch die Sonne ließ sich mal wieder blicken.
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Unten kam dann schon etwas Dreck raus.
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Weiter gehts durch lichten Wald.
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Immer der Stromleitung nach.
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Nummer 1 "Jugendherberge" bedeutet doch, dass ich fast am Ziel bin, oder?
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Hier unten ist das Gefälle wieder ordentlich.
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Wie befürchtet muss der Bus gerade weg gewesen sein, zumindest waren die zwei, die zwischenzeitlich nur wenig vor mir waren, nicht mehr anzutreffen. Also nahm ich auf der Bank Platz.
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Meine (alten) Ski hatte ich an der Straße positioniert.
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Der Bus kam dann nach ca. 10min. Außer mir war aber nur ein anderer Fahrgast da. Dann kam eine Frau mit 3 recht kleinen Kindern und daraufhin die Bergwacht-Mannschaft. Und ab dann hieß es immer: "Die Andren kimma a glei." Also wurde weiter gewartet und gewartet. Irgendwann meinte der Busfahrer: "I bin ja glei wieda do" und fuhr los. Genau in dem Moment kamen aber dann diejenigen, auf die gewartet wurde. Also Rückwärtsgang rein und nochmal gewartet. Alles in allem war also fast ne halbe Stunde vergangen, bis ich wieder an der Gondel war. Das ist sie halt, die bayrische Gemütlichkeit. Fand ich aber an sich nicht soooo schlimm - ich find den Service mit dem Pendelbus und den an sich häufigen Fahrten der Pendelbahn eh recht gut. Anders wäre ein Skibetrieb aber auch eher schwer möglich. Nur für den Fahrenberglift würde ich wohl dann doch eher nicht kommen.

Dementsprechend wars aber auch wieder so, dass der Bus grade an der Pendelbahn ankam, als sie eine Fahrt beendet hatte. Also hieß es wieder gut 10min warten. Dadurch dass der Bus eben so lange auf die Leute gewartet hatte, klappte das mit der Abstimmung auf die Pendelbahn leider nicht. Ich wurde zwar schon mal in die Pendelbahn gelassen, aber durfte dann halt innen drin warten.
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Der Rest, der teilweise mit mir im Bus war, stand hingegen vor dem Drehkreuz.

Seitenblick aus der Gondel raus.

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Immerhin hat es oben dann doch etwas aufgerissen, sodass man den See erkennen konnte.
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Das ist für mich schon immer wieder eine der schönsten Ecken Bayerns.

Die Pendelbahn ist auch gut steil, und früher war ja ein Einsersessel auf der Trasse, mein lieber Mann.
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Warten auf Betrieb.
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Nochmal der stahlblaue See mit Seilen, Mast und Geländer.
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Wie schön wäre das bei Sonne!
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Naja, beim nächsten Mal.

Diese Treppen nahm ich nach der ersten Auffahrt.
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Nachdem einige Skifahrer dieses Mal in der Gondel waren und diese nicht die Treppen nahmen sondern den flachen Weg, dachte ich mir, ich probier den auch mal aus.
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An sich ging der super, aber ich versteh schon, warum der Gondelführer meinte, ich solle die Treppen nehmen. Der Weg war zuweilen etwas steinig und es waren einige Fußgänger unterwegs.
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Das mit den Steinen ist mir aber eher egal, wenn ich die alten Ski anhab und bei den Fußgängen muss man halt einfach langsam fahren.

Blick zurück zur Bergstation der Pendelbahn.
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Schöne Berge mit Nebelschwaden.
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Aber man sieht schon: ein Großteil des Geländes ist tatsächlich nicht wirklich skitauglich (außer vielleicht mit massiven Rodungen). Damit war man in Bayern aber wohl immer etwas zurückhaltender als zum Beispiel in Österreich. Wobei es das sicher auch in Bayern gibt, z.B. im Skigebiet Garmisch-Classic.

Ein See-Selfie gab ich mir dann doch noch.
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Im weiteren Verlauf war der Weg von Schnee eingesäumt.
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Es war aber echt ein gutes Vorankommen, ich musste kaum schieben, und es war echt nicht so anstrengend wie über die Treppen zu steigen.
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Blick zur Seite.
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Man kommt somit halt doch etwas tiefer raus. Als ich die Treppen nahm, kam ich ja an der Bergstation des Fahrenberg-Liftes an.

Flachlandblick.
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Auch zu späterer Stunde waren noch Skitouren-Geher unterwegs.
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Im Fahrenberg-Lift hab ich dann mal versucht, die Steilheit einzufangen, ist aber schwer auf den Bildern darzustellen.
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Noch ein Versuch an der Talstation.
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Ich hatte ja noch 3 Gehänge Zeit bis der Teller kam - und besonders schnell fuhr der Lift nicht gerade.

Am Einstieg.
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Um 15:50 war ich dann nochmal unten und da meinte der Liftmann, dass sie ja "jetzt dann" zumachen würden. Oben war es dann 15:53, und ich frug, ob sie denn bis 16:00 führen, was der Mann bejahte. Also hab ich mich halt a weng beeilt und war um 15:57 nochmal unten und um Punkt 16:00 wieder oben - allerletzte Fahrt. Insgesamt fuhr ich den Lift in dieser Runde also vier Mal. Dann wurde der Lift abgestellt, für die Nacht vorbereitet und wieder angestellt, um den Liftmann von unten hoch zu bringen.

Blick von oben den Lift entlang.
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Nochmal der Starnberger See mit etwas blauem Himmel.
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Schade, dass es nicht am Herzogstand aufgerissen hat.

Flachlandzoom.
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Etwas gelblicher wurde der Himmel schon.
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Da der Schnee echt OK war, gab ich mir nochmal zum Abschluss die Direttisima am Schlepper entlang.
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Adé, Fahrenberg-Lift.
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Was ich nicht ausprobiert hab, war die blaue Variante an der Schlepper-Talstation vorbei zur Talabfahrt. Da war ich mir einfach unsicher, ob das nicht auch ne Schiebestrecke ist. Vielleicht hätt ichs gemacht, wenn ich die Talabfahrt noch ein weiteres Mal gemacht hätte.

Unten entschied ich mich dann doch für die schwarze Variante außerhalb des gesicherten Skiraums. Es gingen aber auch viele Spuren rein und mir kamen dort auch Tourengeher entgegen.
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Blick zurück.
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Steilstück.
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Vermutlich deswegen gesperrt: es liegt nämlich ein Baum quer über die Piste, man kann aber rechts drüber fahren.
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Blöd nur, wenn man runterrauscht und nicht damit rechnet... Auch eine Präparation wird durch den Baum etwas erschwert.

Bisschen Gemüse lag schon rum.
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Ein weiterer Steilhang.
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Nach diesem Hang gings zurück auf die reguläre, rote Talabfahrt.
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Am Bus war ich dann auch wieder so, dass ich knapp 15min auf die Abfahrt warten musste. Aber es ist ja schon verständlich, dass nach Liftschluss nur noch ein "Lumpensammler" fährt und zwar zur angegebenen Zeit. Beim Warten auf den Bus wurde ich dann von Tourengehern gefragt, ob ich denn Abfahrtsski gefahren sei, was das gekostet und wie viele Fahrten ich gemacht habe. Wir warn uns dann aber alle einig, dass der Preis wirklich sehr fair ist. Vielleicht werden diese Tourengeher ja auch mal in Zukunft das Liftangebot nutzen. ;-)

Die Rückfahrt ging dann gänzlich ohne Stau, und ich machte noch nen Abstecher in den russischen Supermarkt in München - wenn ich eh schon mal mitm Auto unterwegs bin und fast dran vorbeikomm. Am Abend gings dann noch mit Freunden in die Sauna vom Müllerschen Volksbad. Alles in allem war das ein schöner, ereignisreicher Tag.

Zum Skigebiet am Herzogstand bleibt noch zu sagen, dass es mir richtig gut gefallen hat, allerdings mit kleinen Abstrichen. Dass der Bus wartet ist ja schon nett, aber irgendwie war das beim ersten Mal doch etwas lang. Und zu allem Überfluss hat dann die Abstimmung mit der Pendelbahn nicht mehr geklappt. Als einzige "fremde Gäste" wurden ich und ein anderer zwar gefragt, obs OK ist, zu warten. Aber ein "Nein" wäre da ja auch nicht angebracht gewesen.
Insofern fände ich fast einen eindeutigen Fahrplan nach dem sich auch gehalten wird besser, z.B. Abfahrt in Urfeld immer um :08, :23, :38, :53 bei einer Fahrtzeit von 3min. Und dann eben die Pendelbahn immer um :00, :15, :30, :45 fahren lassen. Selbst dann wären ja bei einer Fahrtzeit von 4min noch Zwischenfahrten möglich falls der Andrang an der Pendelbahn zu groß ist.

Ich hätte es aber durchaus noch länger ausgehalten. Insofern komm ich bestimmt mal wieder. Das Skigebiet ist ja auch so nah an München, dass sich ein Besuch nur mal an einem hoffentlich sonnigen Nachmittag ebenso lohnen würde. Oder halt ab Vormittag mit ausgiebiger Einkehr im Herzogstandhaus, dazu wär ich dann aber doch gerne nicht alleine unterwegs... ;-)
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Widdi
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Re: Ski-ben am Kranzberg und schöne Ausblicke am Walchensee - 2. Februar 2019

Beitrag von Widdi » 04.02.2019 - 01:24

Also ich war vorm Dolomitenurlaub sogar 2x am Kranzberg, da die eben so viel Schnee wie schon lange nicht mehr hatten. Kampenwand hatte Rossleiten zu, also Beide male Kranzberg. Und was die Anstiege betrifft das gehört bei so nem Altmodischen Gebiet dazu, viel übler ists wenn man vom Wildenseelift retour kommt, da steigt man einige Meter auf, da ists besser man nimmt die Schneise unter der PB, ist meist zu ner Buckelpiste aufgefahren. Wg. der Schi einfach einhaken, hab ich bei beiden Besuchen so gemacht, dass die Bindung quasi an der Halterung war, nur das rausziehen sollte man rechtzeitig machen. Ausstieg ist naja rustikal, allerdings hab ich beim Schifahren generell keinen Rucksack mit! Der Herzogstand fehlt mir auch noch ist mir aber zu klein und wg. dem Bus auch umständlich

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Florian86
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Re: Ski-ben am Kranzberg und schöne Ausblicke am Walchensee - 2. Februar 2019

Beitrag von Florian86 » 04.02.2019 - 11:13

Keine Angst, die Verbindung mit dem noch mehr Aufsteigen vom Wildenseelift aus hab ich auch gemacht... :-P

Ich hab meistens schon nen Rucksack beim Skifahren dabei. Bin momentan in nem Alter, wo ich gern auch den ganzen Tag durchfahr und dann in der Gondel (so vorhanden) esse und trinke. Außerdem nehm ich gern mal meine große Kamera mit, das ist im Rucksack an sich schon praktisch, hat aber auch seine Tücken... Was anderes ists, wenn ich zu mehrt unterwegs bin, insbesondere in ner größeren Gruppe. Dann wird schon auch mal eingekehrt. Zu zweit mit meinem Freund kommts auf die Tagesform, und das Wetter an. In Gastein bei -20°C wars uns dann irgendwie doch zu kalt, um nicht mittags einzukehren.

Was den Herzogstand betrifft: die Öffi-Verbindung ist leider tatsächlich nur so mäßig, aber von München aus schon machbar. Von mir daheim in Oberföhring wäre ich 2h 20min unterwegs, allerdings mit ein paar Mal umsteigen und nur wenigen Verbindungen am Tag, die man nicht verpassen sollte. Und da ist dann das Auto mit 1h 20min und umsteigefrei leider doch deutlich attraktiver... :-/ Ansonsten hat mir das Herzogstand-Skigebiet deutlich besser gefallen als das am Kranzberg, kann aber auch an den Bedingungen an diesem Tag gelegen haben. Zu klein fand ich das Skigebiet definitiv nicht. Durch die lange Talabfahrt, die wirklich Spaß macht, und den Bus hat man auch einiges an Abwechslung dabei. Der Fahrenberglift erschließt ebenfalls einige Varianten, sofern man auch mal off-piste fährt (wobei man den Unterschied zwischen Piste und Nicht-Piste gar nicht so arg gemerkt hat). Ein großes Plus am Herzogstand war für mich noch die grandiose Aussicht. Und wie ich schon geschrieben hab, gehört die Gegend um den Walchensee herum für mich sowieso zu den Schönsten in Bayern.
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