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26.3.2022 - Sportgastein + 27.3.2022 - Schlossalm/Stubnerkogel (Gasteinertal)

26.3. - Sportgastein

Dieses Wochenende bin ich im Gasteinertal. Die Anreise erfolgte am noch am Freitag umweltfreundlich mit der Bahn. Nicht allzu weit vom Bahnhof in Bad Gastein liegt mein Quartier. Am Samstag fuhr ich mit dem Skibus in etwa 20 Minuten von Bad Gastein nach Sportgastein. I

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Pistentafel an der Talstation

Im Netz stößt man in der Regel auf den Pistenplan für das gesamte Gasteinertal, wo Sportgastein etwas ungünstig dargestellt wird. Die Ansicht ist auf den vom mir abfotografierten Plan deutlich besser. Geöffnet war alles mit zwei Ausnahmen: Die schwarze Variante S4a war wegen Schneemangels geschlossen. Die Skiroute 2 war zwar an der Pistentafel als geöffnet angegeben. Doch am Einstieg in die Route war eine "Gesperrt" - Tafel.

Da die Pisten alle mehr oder weniger nach Westen ausgerichtet waren, waren sie zunächst alle hart gefroren, um dann ab 11.00 Uhr nahezu gleichzeitig weich zu werden. Die meisten Pisten waren bis zum Schluss gut zu fahren, wenn man Frühjahrsverhältnisse mag.
Vormittags waren durchaus viele Leute im Gebiet. Jede Gondel fuhr in der Regel mit etwa 4 bis 6 Personen. Zum Glück verteilen sich die Leute auf den verschiedenen Pistenvarianten recht gut, wenn man vom Startstück von der Gondel-Bergstation bis zur Schlepper-Bergstation absieht. Ab Mittag war dann deutlich weniger los und oft war ich dann sogar alleine in der Gondel.


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Pisten S2 und S3


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Pistenvariante S1a. Der Stausee auf der gegenüberliegenden Talseite ist der Untere Bockhartsee


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Der letzte Hang der S1 vor der Mittelstation ist etwas stärker der Sonne ausgesetzt und weicht daher stärker auf als die meisten anderen Pisten


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Schwarze S5 von der Mittelstation ins Tal. Eine der schönsten Pisten heute. Das gilt zumindest für die unteren steilen zwei Drittel. Oben ist die Piste noch nicht so steil, aber sehr schmal und dort waren die Pistenverhältnisse nicht so gut. Die andere Talabfahrt (rote S4) war im oberen Bereich schön, wird aber dann zu einem schmalen Ziehweg mit mehreren 180°-Kurven.


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Blick von der gleichen Stelle nach oben.


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Piste S2


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Piste S2. Der schmale Weg nach rechts führt zur Talstation des Schlepplifts.


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Schareck


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Piste S1


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Abschnitt S1a


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Ein schönes Talschlusspanorama hat man aus der Nähe der Talstation der Gondelbahn


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steilerer Abschnitt an der S3


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Hier überblickt man einen Großteil der Pisten im oberen Bereich


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auf der S2


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S2 und S3


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Gondelbahn kurz oberhalb der Mittelstation mit Piste S6 dahinter.


Dies war der zweite Skitag von mir in Sportgastein. Zuvor war ich vor 4 Jahren dort, und zwar am 21.4.2018 am vorletzten Betriebstag der Saison. Und ich muss feststellen, dass es mir damals noch ein bisschen besser gefallen hat. Es war damals noch wärmer, es war schließlich schon Ende April. Dadurch waren die Pisten von Anfang an schon weich. Aber weil weniger los war, waren die Pisten damals am Nachmittag trotzdem nicht schlechter als heute.
 
27.3.2022 - Schlossalm/Stubnerkogel

Am nächsten Tag besuchte ich das Skigebiet Schlossalm/Stubnerkogel. Nachdem ich gleich von Bad Gastein über den Stubnerkogel ins Angertal abgefahren bin, war ich den Vormittag im Bereich Schlossalm, da die Pisten dort vormittags stärker der Sonne ausgesetzt sind. Später nach 13 Uhr wechselte ich auf die Stubnerkogelseite und den Rest des Nachmittags auf den mehr oder weniger nordseitig ausgerichteten Pisten zwischen Stubnerkogel und Angertal. Zum Schluss fuhr noch die Talabfahrt nach Bad Gastein.

Link zum Pistenplan

Der Tag hat mir sehr gut gefallen. Für mich neu ist die 10EUB Schlossalmbahn I&II, die eine enorme Aufwertung des Teilgebiets Schlossalm bedeutet. Mit der Bahn sind 80 % aller Pisten im Bereich Schlossalm fahrbar und man kommt anders als früher immer schnell wieder nach oben. Lediglich für ein paar kurze Pisten an der 6KSB Weitmoser, des Schlosshochalmschlepper und der 2SB Hohe Scharte sowie für den oberen Teil der Hintenrumabfahrt von der Hohen Scharte braucht man andere Bahnen. Auch auf der Stubnerkogelseite reicht eigentlich eine Gondelbahn für alle wichtigen Pisten in diesem Bereich, sieht man von der eher uninteressanten Talabfahrt nach Bad Gastein ab. Die Sesselbahnen Angertalbahn und Jungeralm sind trotzdem bei solch warmen Wetter dankbare Alternativen zur Auffahrt mit der Gondel.

Die Pisten waren natürlich überwiegend weich, aber meist gut zu fahren. Der Andrang hielt sich sehr in Grenzen. Meistens war ich alleine in der Gondel. Dadurch waren auch viele der weichen Pisten nicht zu stark zerfahren. Einzelne üble Sulzschlachten blassen sich aber bei solch warmen Wetter nicht ganz vermeiden: Die südwärts ausgerichtete Abfahrt vom Bereich Schlossalm ins Angertal war sicher kein Genuss, aber man muss da halt einmal durch, wenn man wieder die Seite wechseln will. Ähnliches gilt für die Talabfahrt nach Bad Gastein am Nachmittag. In beiden Fällen wäre eine Talfahrt mit der Gondel eine mögliche Alternative. Am längsten hart blieb die Senderabfahrt B18 vom Gipfel des Stubnerkogels Richtung Bergstation Angertalbahn. Dort waren sogar um halb 2 noch harte Verhältnisse. Nach 15.00 Uhr war sie dann leicht aufgeweicht.


Bilder:

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Piste H3 gegen 10 Uhr


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H3 weiter unten


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Blick vom unteren Teil der H3 ins Gasteinertal


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zentraler Bereich im Skigebiet Schlossalm


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Talabfahrt H2 von der Einmündung der H9 aus nach oben fotografiert


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weiterer Verlauf der Talabfahrt, die nach der Einmündung der H9 mit H2a bezeichnet wird.


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Eisenbahnbrücke über das Schlussstück der Talabfahr


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Blick rüber zum Stubnerkogel


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Abfahrt H1 von der Hohen Scharte


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Die H1 ist eine tolle Hintenrumabfahrt in eindrucksvoller Umgebung



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Stubnerkogel. Der markante Gipfel dahinter ist die Gamskarlspitze, die zum Alpenhauptkamm gehört.



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Pisten im oberen Bereich an der Jungeralmbahn


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Blick aus der Nähe der Talstation des Schlosshochalmlifts auf die Berge der anderen Talseite von Bad Hofgastein


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Die gleiche Blickrichtung im Zoom zeigt vor allem die Piste H3 von oben


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Nun bin ich zum Stubnerkogel rübergewechselt und befinde mich auf der Senderabfahrt B18.


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Blick von der B11 ins Gasteinertal. Das große felsige Bergmassiv im Hintergrund ist der Hochkönig.


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Piste B19 an der Jungeralmbahn im oberen Bereich


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Piste B19


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Piste B22 und Jungeralmbahn


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Pisten in der Umgebung der Bergstation der Angertalbahn


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Dieser Hang gehört zur B22


Fazit zum Kurzurlaub im Gasteinertal:

Das Gasteinertal ist sicher hervorragend geeignet für einen Kurzurlaub mit der Bahn. Würde ich den Urlaub bei gleichen Bedingungen nochmal machen, würde ich auf den Skitag in Sportgastein verzichten und lieber einen Tag in der Skischaukel Dorfgastein/Großarl verbringen. Dort hätte ich vermutlich ähnliche Verhältnisse wie im Gebiet Schlossalm/Stubnerkogel vorgefunden. Sportgastein lohnt sich bei einem solchen Kurzurlaub nicht wirklich, wenn die Bedingungen dort nur gut und nicht überragend (z.B. bei besseren Schnee, weniger Leuten oder besseren Bedingungen auf den Skirouten und Off Piste) sind, weil es dort dann doch mit der Zeit etwas langweilig wird.
 
Sehr coole Berichte, gut nachvollziehbar, schöne Auswahl der Motive..

War vor ein paar Jahren auch im März in Sportgastein, hab da vom Schnee und Wetter her einen richtigen Traumtag erwischt.

Das I-Tüpfelchen damals war noch die offene Küche/Grillerei an der Bergstation der Gondel.
In ungezwungener, chilliger Atmosphäre wurden einige kleine Gerichte serviert.. :P

Wenn ich an den Tag zurückdenke, komm ich grad ins schwärmen.. :D
 
Der SL in Sportgastein war nicht in Betrieb?
 
Spannend, seit wann gibt es denn am Sender diese neue Variante?

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GIFWilli59 schrieb:
Der SL in Sportgastein war nicht in Betrieb?

Doch, er war in Betrieb und ich bin ihn auch zwei oder drei Mal gefahren.
 
Martin_D schrieb:
Das Gasteinertal ist sicher hervorragend geeignet für einen Kurzurlaub mit der Bahn. Würde ich den Urlaub bei gleichen Bedingungen nochmal machen, würde ich auf den Skitag in Sportgastein verzichten und lieber einen Tag in der Skischaukel Dorfgastein/Großarl verbringen. Dort hätte ich vermutlich ähnliche Verhältnisse wie im Gebiet Schlossalm/Stubnerkogel vorgefunden. Sportgastein lohnt sich bei einem solchen Kurzurlaub nicht wirklich, wenn die Bedingungen dort nur gut und nicht überragend (z.B. bei besseren Schnee, weniger Leuten oder besseren Bedingungen auf den Skirouten und Off Piste) sind, weil es dort dann doch mit der Zeit etwas langweilig wird.

Da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Für mich ist Dorfgastein-Großarl bei weitem das schwächste Gebiet im Gasteinertal, da es sich z.B. nicht wesentlich von Flachau & Co unterscheidet, während Sportgastein durch seine Lage, die spannende Anfahrt und das Ambiente wirklich außergewöhnlich ist. Meine Empfehlung daher für einen Kurzurlaub dort sind eindeutlig Sportgastein sowie Stubnerkogel-Schlossalm, dann hat man die Highlights des Tales auf jeden Fall gesehen.
Ansonsten aber herzlichen Dank für den umfangreichen Bericht!
 
Ich will keineswegs pauschal Dorfgastein/Großarl vor Sportgastein setzen. Das hängt halt immer von den aktuellen Bedingungen ab. Wenn im Verhältnis zur Skigebietsgröße allerdings mehr Leute in Sportgastein als in den anderen Gasteiner Gebieten sind und zudem bei den aktuellen Schneebedingungen Skirouten und Varianten uninteressant sind, kann Sportgastein seine Stärken nur im begrenzten Ausmaß zeigen.

In Dorfgastein/Großarl habe ich vor vier Jahren zu einer ähnlichen Zeit in der ersten Osterferienwoche (damals war Ostern früh) auchTop-Tage erlebt. Hier ein Bericht von dort vom 25..3.2018 Das Gelände dort ist schon wesentlich interessanter und abwechslungsreicher als in Flachau. Das Grießenkareck ist schon ein außwergewöhnlich langweiliger Berg.
 
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