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Saas Fee & Zermatt 9.-14.4.23

„ski-chrigel in Saas Fee???? Wo er doch dieses Skigebiet so gar nicht mag?“ Das werden sich einige sicher denken. Und ja, Saas Fee ist und bleibt weit hinten in meiner Hittliste. Auch nach dem heutigen Tag. Und auch auf ski-chrigel juniors Hitliste nimmt es nach seiner heutigen Erstbefahrung einen Platz weit hinten ein… Aber mal der Reihe nach:

Mein Sohn und ich machen seit vielen Jahren immer ab Ostersonntag oder -montag ein paar Tage Skiferien zusammen. Eigentlich immer in unserem Lieblingshotel in Tux. Als Österreich wegen seiner übertriebenen Massnahmen im Winter 2020/21 die Hotels nicht öffnen liess, fuhren wir 5.-9.4.21 erstmals zusammen nach Zermatt inklusive einem Skitag in der Aletscharena am Anreisetag und hatten ein tolles Hotel an der Talstation des MEX: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5321254#p5321254
Letztes Jahr waren wir dann nach einem Tag in Ischgl wieder in Tux: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5361178#p5361178
Und da eröffnete mir ski-chrigel junior, dass ihm Zermatt skifahrerisch schon viel besser als Tux gefalle, er den italienischen Teil damals wegen der ebenfalls übervorsichtigen Italiener ja noch nicht kennenlernen konnte und das Hotel am MEX zwar nicht an jenes in Tux komme, aber ja auch nicht schlecht sei. So entschieden wir uns also vor einem Jahr bereits für diesen Urlaub, den wir heute antraten. Wiederum wollten wir am Anreisetag ein anderes Skigebiet mitnehmen. Und um den Urlaub einen Tag länger zu gestalten, die Kosten des saumässig teuren Hotels in Zermatt aber nicht noch weiter in die Höhe zu treiben, sollte es für heute Abend für eine Nacht ein einfaches Hotel in Täsch sein.

9.4.23: Saas Fee
Kurz nach 6.30 Uhr fuhren wir zuhause los, um den Autozug in Realp um 7.35 Uhr zu erwischen. Zur Auswahl hatten wir wiederum die Aletscharena, Grächen, Belalp, Saas Fee oder das Val d‘Anniviers. Ausser die Aletscharena kannte ski-chrigel junior alle diese Skigebiete nicht. Ihm war aber wichtig, dass die Schneeverhältnisse trotz der stark steigenden Temperaturen gut bleiben würden, weil es sein erster Skitag seit seinem Unfall am 13.2.23 ist. Und so drängte sich Saas Fee dank seiner Höhe und der nördlichen Ausrichtung trotz meiner Abneigung auf.

Wir treffen kurz nach 9 Uhr in Saas Fee ein und werden statt ins Parkhaus, auf die Strasse ins Dorf geleitet. Dort erhalten wir einen Parkplatz direkt neben der Haltestelle des Shuttlebus. Perfekt! Aber viele Autos haben nach uns nicht mehr Platz. Was dann? Gut sind wir schon da 😅
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15min Anstehen am Alpin-Bummler. „Was für ein Schrottlift“ meint mein Sohn. Dem kann ich nicht widersprechen. Oben angekommen fahren wir zuerst zur 6KSB. Die Piste ist gut, nicht ganz perfekt präpariert und mit einigen leicht eisigen Stellen.
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Ich bin vor lauter Freude, dass ski-chrigel junior 7 1/2 Wochen nach dem Schlüsselbeinbruch wieder Skifahren kann und Spass daran hat, sowieso sehr relaxt und nehme auch in Kauf, dass die Piste ziemlich gefüllt ist. Anschliessend fahren wir zur Mittelstation der Spielboden-EUB. Auch dort wartet eine Kolonne. Ärgerlich, dass es den Mitarbeiter überhaupt nicht kümmert, dass in einer 10er-Gondel immer nur 8 Leute sitzen und alle Gondeln vermeintlich voll gefüllt daherkommen. Erst als ich realisiere, dass da ja überall noch zwei Plätze frei sind, drängen wir seitlich vor und steigen sofort ein. Vielleicht sollte die Userin Seilbahnerin ihre Kollegen darauf mal hinweisen.
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Weiter geht‘s zum Platjen. Oben top, unten seeeehr eisig. Mal leer, mal voll.
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Anschliessend steigen wir an der Talstation der Spielbodenbahn ein. Das geht fix. Hingegen müssen wir an der Längfluh zwei Gondeln warten. Unverständlich, dass man die EUB nicht grad direkt mit Mittelstation hochgezogen hat. Aber soll ja noch kommen. Nach der Latscherei um das Restaurant und dessen Terrasse dann die übervolle Piste zur lahmen 4SB und weiter auf dem elendiglangen SL.
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Eins muss man Saas Fee aber lassen: Das Panorama, die Gletscherwelt ist einfach atemberaubend. Und nachdem ich weiter oben ja letztes Jahr erstmals gelandet bin, habe ich hier noch einen spezielleren Bezug.
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Auf dem dritten Schlepper in Folge beginnt ski-chrigel junior zu jammern: „Doofes Skigebiet. Nirgends kann man sitzen“. Wiederum kann ich ihm nicht widersprechen, aber schlage vor, dass wir gleich wieder bis zu den beiden EUBs runterfahren. Eine superlange, lässige Abfahrt! Die Stimmung hebt sich wieder.
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Dieses Mal haben wir auf Spielboden Glück und können grad in die nächste PB einsteigen. Nach einer weiteren 4SB-Schleichfahrt knurrt der Magen. Ich schlage Platjen vor. Also los. Eine coole Piste:
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Auf Platjen bekommen wir tatsächlich einen einigermassen windgeschützten Platz und geniessen die sonnige Pause bei Ghacktem mit Hörnli. Das Personal ist fürchterlich überfordert, bringt dauernd falsche Dinge und kommt dem nicht allzu grossem Ansturm überhaupt nicht nach. Das Bezahlen war dann das schwierigste von allem. Aber lecker war es. Anschliessend fahren wir nochmals mit dem Alpinbummler. Blick auf die überfüllte Piste. Mir ist klar, dass heute Ostersonntag ist und wohl überall viel los ist, aber mich dünkt die Pistenfläche pro Lift hier ziemlich schlecht.
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Natürlich soll ski-chrigel junior auch die Tunnelbahn noch kennenlernen. Fehlende Sitze werden natürlich auch hier (zu Recht) beanstandet. Die wurden glaub‘ vor Jahren schon entfernt. Die Rückenlehnen sind ja noch da. Und die Hypoxie beim Treppenlaufen erstaunt meinen Sohn dann doch.
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Das Wetter ist ein Traum! Schade, dass dies die nächsten Tage wohl nicht so weitergeht.
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Die Piste gefällt uns so gut, dass wir den mühseligen Aufstieg mit Alpinexpress 2 und SSB gleich nochmal machen.
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Gegen Schluss dürfen natürlich Fahrten mit dem Egginerjoch und Mittagshorn nicht fehlen, wobei ski-chrigel junior letzteren auslässt und lieber nochmal KSB fährt. Ja, die heutige Jugend ist verwöhnt ;-)
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Bei einem Zvieri bei Roby in Saas Grund lassen wir den guten Tag ausklingen und ziehen Fazit.
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Wir sind uns einig. Ein Skigebiet, dass man mal sehen MUSS, aber nicht nach Wiederholungen schreit. Es ist einfach ein MURKS in seiner aktuellen Konfiguration.
+ tolles hochalpines Gelände
+ meist sehr gute Schneeverhältnisse
+ trotz Grosskampftag ausser am Alpinexpress und an der Längfluh keine grossen Wartezeiten
+ tolles Wetter
- viele alte, unkomfortable Bahnen ohne Sitzgelegenheiten
- lange und oft auch noch unnötige Fusswege
- desinteressierte Mitarbeiter (nicht nur an der erwähnten Mittelstation Spielboden, sondern auch niemand, der Kindern an den SLs hilft)
- unpraktische Platzierungen der Bahnstationen
- mässig gute Präparierung
- zu wenige Pistenfläche pro Lift, daher oft überfüllte Pisten
- Talabfahrt um 16 Uhr ein Graus

Trotzdem haben wir es sehr genossen und sind froh, dass wir wieder gemeinsam Skifahren können. Und wir freuen uns auf die kommenden Tage in Zermatt.
 
13.4.23: Zermatt-Gornergrat-Rothorn
Wieder nix mit Ausschlafen, bei dem Anblick. Eigentlich der Beste aus diesem Hotel in all den Jahren ohne Masten und Seile der PB.
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Obwohl die Verbindung nach Cervinia offen gemeldet wird, machen wir uns zuerst auf den Weg zum Rothorn mit der Absicht, heute Rothorn bis Cervinia zu machen.
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Wie schon geschrieben liefert Zermatt heute keine optimale Leistung ab. Viele Pisten wurden nicht frisch präpariert. Klar, verstehe ich, wegen der späten nächtlichen Schneefälle, aber anscheinend konnte es Cervinia ja auch.
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Egal, auf den ersten Abfahrten ist es ja noch spassig mit dem Neuschnee. So auch auf der Berther. Und erstaunlicherweise verbindet und „plättet“ sich der Neuschnee später recht gut, sodass ab Mittag viele Pisten doch gut zu fahren sind. Teilweise etwas eisig, nirgends mehr Sulz. Krasse Abkühlung.
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Und teilweise wurden ein paar Bully-Spuren gezogen:
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Das Wetter ist am Vormittag wirklich gut…
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…und die winterliche Stimmung schön.
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Die Kumme-Piste ist zuerst pulvrig, dann sehr wechselhaft und am Schluss sehr eisig.
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Die Untere National macht Spass, obwohl sie fürchterlich schlecht präpariert wurde (gefrorener Sulz).
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Dann ist Zeit, das berühmte Lokal mal zu besuchen:
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Mein wohl teuerster Burger ever:
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Aber super lecker!
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Weiter geht’s…
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…auf der rassig zu fahrenden Brunnjeschbord
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Kalt ist es heute!
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Seit es die Verbindungspiste Hohtälli - Ghifthittli gibt, fährt man die Piste nach Riffelalp kaum noch. Eigentlich schade:
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Auch wegen der Aussicht:
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Einmal Zahnradbahn fahren muss sein:
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Gornergrat:
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Die Abfahrt nach Schweigmatten ist teilweise recht eisig, aber macht Spass. Cool, dass sie bis 17 Uhr offen hat, dann gibt es noch eine Wiederholung.
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Fazit:
Ein etwas anders als geplant verlaufener Tag, aber ein doch recht guter. Winterlich und kalt, innerhalb 24 Stunden keinerlei Sulzschlachten mehr.
 
ski-chrigel schrieb:
Wie schon geschrieben liefert Zermatt heute keine optimale Leistung ab. Viele Pisten wurden nicht frisch präpariert. Klar, verstehe ich, wegen der späten nächtlichen Schneefälle, aber anscheinend konnte es Cervinia ja auch.

Ich bin einmal nach Neuschnee die frisch präparierte Piste von Rothorn nach Gant runter gefahren. Ein Träumchen. Also bin ich sofort wieder hoch, doch da sah die Piste schon aus wie ein Schlachtfeld. Meiner Einschätzung nach bringt das wirklich nur etwas, wenn in der Nacht präpariert wird, damit die Schneedecke Zeit hat, sich zu verfestigen. Ab wieviel Uhr haben sie denn in Z die Lawinen gesprengt? Weil vorher geht vermutlich kein Fahrzeug auf die Piste.
 
Wir haben keine Sprengungen gehört und bei nicht mal 10cm war das wohl auch nicht nötig.

Das sehe ich aus meiner Erfahrung anders. Natürlich wäre eine Ruhephase für die Piste ideal. Aber gewalzter Neuschnee ist immer noch besser als ungewalzter. Insbesondere wenn so wie jetzt wenig los ist und eine weiche Piste nicht sofort umgepflügt wird. Heute war es lange Zeit deutlich besser auf den gewalzten Bereichen und der Unterschied eindrücklich zu sehen.
 
Der auf der Karte aufgeführte „Medium“ für 29.- plus 3.- für den Käse. War aber schon magenfüllend. Das Bild täuscht etwas.
 
Ok, solltest Du mal am Arlberg sein,probier in der "Arlberg Taya " in St. Christoph den Pulled Pork Burger.

Mindestens doppelte Größe für 1/2 Preis und super lecker
 
Ähm, ich habe nicht den Anspruch, möglichst viel zu essen. Wenn ich satt bin, und das war ich, ist alles gut. Was soll ich mit der doppelten Grösse? Die Hälfte wegschmeissen?
Dass das CHEZ VRONI eine der teureren Adressen ist, war mir klar, aber wir wollten es auch mal ausprobieren, wenn da schon so viel davon geschwärmt wird.
Und den Arlberg überlasse ich sowieso gerne anderen. ;-)
 
ski-chrigel schrieb:
Was soll ich mit der doppelten Grösse? Die Hälfte wegschmeissen?
Dass das CHEZ VRONI eine der teureren Adressen ist, war mir klar, aber wir wollten es auch mal ausprobieren, wenn da schon so viel davon geschwärmt wird.

Teilen? ;) Uns haben sie in Nordamerika immer ganz doof angeschaut wenn wir den einen bestellten riesigen Burger, welcher jeweils locker für zwei Personen als Mahlzeit gereicht hat, dann zu zweit gegessen haben.

Und ja: Sicher cool das Chez Vroni. Wenn auch zeitweise ziemlich versnobbt. Aber diese Personen sind an einem Tag wie heute wohl nicht auf dem Berg :lach:
 
Bergwanderer schrieb:
skifuzziWi schrieb:
War der "Burger" die Probier oder Kinderversion? :lol:
Bei uns in der Ü50-Fraktion nennt man es bereits Seniorenteller ... :wink:
:lach:
Mein Sohn fand das allerdings deutlich weniger lustig als ich. :D
Übrigens hat es unsere Mägen so gut gefüllt, dass wir heute Abend Mühe haben, das ganze Menü zu essen. So von wegen
tom75 schrieb:
alte feinschmeckerregel:
je mehr besteck, desto weniger auf dem teller :D
Keine Ahnung, was andere so reinstopfen… 8O
 
ski-chrigel schrieb:
Sie sind sich einfach zu schade, die gute Intermaps-Lösung zu kaufen, sondern basteln immer was selber, das nicht so tut, wie es sollte.

Offenbar nutzen sie mittlerweile in der Browserversion die Lösung von Infosnow. Seit dem ist die Formsprache und die Lesbarkeit deutlich besser und sie haben es sogar geschafft, die Windaten mit einzubinden. Die Panoramen scheinen sich wieder mehr denen von Berann anzugleichen.
 
ski-chrigel schrieb:
Bergwanderer schrieb:
skifuzziWi schrieb:
War der "Burger" die Probier oder Kinderversion? :lol:
Bei uns in der Ü50-Fraktion nennt man es bereits Seniorenteller ... :wink:
:lach:
Mein Sohn fand das allerdings deutlich weniger lustig als ich. :D
Übrigens hat es unsere Mägen so gut gefüllt, dass wir heute Abend Mühe haben, das ganze Menü zu essen. So von wegen
tom75 schrieb:
alte feinschmeckerregel:
je mehr besteck, desto weniger auf dem teller :D
Keine Ahnung, was andere so reinstopfen… 8O

Ich habe das ja schon anlässlich meines letzten Südtirol-Aufenthalts geschrieben; nach einem Menü in der HP ist man meistens satt. Und ich vertilge wahrscheinlich mehr als ski-chrigel 😉🤷‍♂️☝️
 
Ich verfolge das Ganze leider weiterhin nur aus Distanz.
Wetter bisher besser als befürchtet, aber irgend was ist immer zu. Hoffe Italen geht heut noch, wobei mir die Schneefahnen am Plan Maison so wie sie um 8.30 waren nie gefallen.
Die Karte ist von infosnow und wurde den Winter durch sicher schon mehr als 5 mal imgebaut. Die Windanzeigen darin sind mit Vorsicht zu geniessen, die müsste ich auch mal ein bisschen beobachten.
Von wem die Karte und die Software sind ist aber eigentlich egal, die Dinger haben alle die Eigenschaft immer nur dass anzuzeigen was ihnen irgend jemand an einem PC befielt.
 
14.4.23: Klein Matterhorn - Rothorn
Was für ein perfekter Tag zum Ferienabschluss! Das Wetter hält viel besser als die Prognosen es versprachen, die Pisten sind fast durchwegs hart-pulvrig, Leute halten sich in Grenzen. Einzig etwas schade ist, dass der Nordföhn unseren Plan, Cervinia nochmal zu besuchen, durchkreuzt.

Blick um 7 Uhr von unserem Balkon. Die Schneefahnen lassen es erahnen. Cervinia wird wohl nicht klappen.
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Hammer Pisten! Genau so, wie wir es lieben. Zum Glück hat es letzte Nacht nicht wie angekündigt geschneit. Die Meteorologen haben Zermatt extrem schlecht im Griff.
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PPPPPPP:
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Wir können Arlbergfans Fazit nicht nachvollziehen. Zermatt ist eine top Ski-Destination, auch ohne Cervinia. Dort übrigens öffnen die Lifte seeeeehr zögerlich, aber ganz hoch wird es den ganzen Tag nicht gehen.
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Aroleid ist wie immer leer. Kurz aber genial. Wir beide haben kein Problem mit Skiabschnallen und sind drum EUB-Fans. Papas Einfluss hat gewirkt ;-)
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Der höchste Berg der Schweiz:
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Eine Fahrt aufs KMH muss auch ohne Cervinia sein:
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Vom Furggsattel kann man den Sturm in Italien sehen. Schon spannend, diese Fallwinde, während man hier und auf dem KMH kaum was spürt.
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Wechsel nach Riffelberg. Die Piste nach Schweigmatten ist etwas hart. Aber viel lieber so als der tiefe Sulz anfangs Woche.
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Endlich erwischen wir die White Hare so, wie sie sein kann: genial! Gleich 3x
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Die Berther macht auch mehr Spass als gestern.
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Für Bergwanderer noch sein Lieblingsberg:
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Ein perfekter Tag neigt sich dem Ende zu. Wir sind 8.25 Stunden ohne Pause gefahren!
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Fazit:
Natürlich hätten wir uns eine Woche wie die letzte oder (so wie es aussieht) die nächste Woche gewünscht. Aber wir dürfen nicht jammern. Es war weit entfernt von einer „Arlbergfanwoche“. An drei von sechs Tagen super Wetter, die anderen drei recht passabel. An sämtlichen Tagen waren in Zermatt alle Lifte offen. An vier von fünf Tagen war die Verbindung nach Italien zumindest zeitweise offen, wir haben sie aber nur an zweien genutzt. Das Hotel, das Essen und seine Annehmlichkeiten waren super.
Wir sind sehr zufrieden und werden ganz sicher wiederkommen. Nächstes Jahr geht es aber wohl eher wieder in unser Tuxer Lieblingshotel.
 
Freut mich, dass ihr gute Tage in Zermatt hattet.

Ich hatte nach den Berichten von Arlbergfan schon ein wenig das Gefühl, damals aus Zufall in Zermatt 2019 die perfekte Woche erwischt zu haben und dass daher mein Fazit daher etwas verwaschen ist.

Nach 7 Tagen Kälte, durchgehend blauem Himmel, ununterbrochen perfekten Pisten, durchgehend geöffneter Verbindung nach Italien und einer Ferienwohnung mit Küche für 42 Stutz pro Person und Tag 50m entfernt vom MEX hatte ich schon etwas damit abgeschlossen, jemals ein besseres Gebiet zu finden.

Seitdem bin ich u.A. in St Moritz, 3V, dem Arlberg ( :wink: ) und vielen anderen "premium" Gebieten gewesen. An die Kombination ZCV ist nichts auch nur im Ansatz herangekommen.

Ich war allerdings bisher auch noch nie in den Dolomiten. :ja:
 
Dann sollest Du die Dolomiten unbedingt bald mal einplanen. Die sind wirklich top. Von der Grösse und der Auswahl her überflügeln sie Zermatt-Cervinia deutlich, aber vom Berg- und Gletschererlebnis kommen sie da nicht hin. Zudem sind sie um diese Jahreszeit kein / kaum ein Thema mehr. Dafür im Januar mE. besser geeignet als Zermatt.
 
Freut mich für euch, dass trotz kurzzeitigen Pessimismus bzgl. dem Wetter, es doch deutlich besser kam.
Ist eigentlich auch meine Erfahrung dort, dass es gern mal besser wird oder schneller aufzieht wie vorhergesagt.
Für mich ist und bleibt Zermatt die top Wahl für diese Jahreszeit.
 
Danke für die Berichte und Chapeau - 8.25 Stunden fahren ohne Pause ist eine tolle Leistung. Dein Sohn scheint ja wieder topfit zu sein. Schön.
 
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