Hochjoch-Bahn: 52 Menschen eingesperrt
- snowboardfreak
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 498
- Registriert: 03.11.2002 - 18:16
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: ja
- Ort: Elk Grove/CA/USA
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Hochjoch-Bahn: 52 Menschen eingesperrt
In zwei der vier Seilbahnkabinen der Hochjochbahn in Schruns sind 52 Menschen seit mehreren Stunden eingesperrt, weil das Zugseil aus den Rollen gesprungen ist. Es herrscht keine Panik unter den Fahrgästen.
Zwei Kabinen sind nach "VN"-Informationen bei Stütze 1 in 1100 Meter Höhe steckengeblieben, in den anderen beiden Kabinen befinde sich niemand, so Hochjoch-Sprecher Markus Büchel zu den "Vorarlberger Nachrichten".
Auch das Kommunikationssystem der Hochjochbahn ist ausgefallen, von der Berg- oder Talstation gibt es keine Sprechverbindung in die Gondeln. "Wir haben jetzt aber mit den eingesperrten Menschen Kontakt, stehen direkt unterhalb der Gondel bei der Stütze 1", schildert Werner Vonier vom Gendarmerieposten Schruns. Die Menschen in der Gondel seien ruhig, es herrsche keine Panik unter den Fahrgästen.
Den Technikern der Hochjochbahnen ist es gelungen, das Zugseil wieder in Position zu bringen, derzeit laufen Abbauarbeiten. Eventuell kann bereits in wenigen Minuten die Talfahrt eingeleitet werden. Parallel dazu wurde bereits die Bergung der 52 eingesperrten Menschen eingeleitet. In der talwärts fahrenden Gondel sitzen 50 Personen fest, in der bergwärts fahrenden Gondel 2 Personen.
www.vol.at
Zwei Kabinen sind nach "VN"-Informationen bei Stütze 1 in 1100 Meter Höhe steckengeblieben, in den anderen beiden Kabinen befinde sich niemand, so Hochjoch-Sprecher Markus Büchel zu den "Vorarlberger Nachrichten".
Auch das Kommunikationssystem der Hochjochbahn ist ausgefallen, von der Berg- oder Talstation gibt es keine Sprechverbindung in die Gondeln. "Wir haben jetzt aber mit den eingesperrten Menschen Kontakt, stehen direkt unterhalb der Gondel bei der Stütze 1", schildert Werner Vonier vom Gendarmerieposten Schruns. Die Menschen in der Gondel seien ruhig, es herrsche keine Panik unter den Fahrgästen.
Den Technikern der Hochjochbahnen ist es gelungen, das Zugseil wieder in Position zu bringen, derzeit laufen Abbauarbeiten. Eventuell kann bereits in wenigen Minuten die Talfahrt eingeleitet werden. Parallel dazu wurde bereits die Bergung der 52 eingesperrten Menschen eingeleitet. In der talwärts fahrenden Gondel sitzen 50 Personen fest, in der bergwärts fahrenden Gondel 2 Personen.
www.vol.at
Das Leben ist kurz. Aber wenn du es richtig lebst, ist ein Leben genug.
- Jens
- Wildspitze (3774m)
- Beiträge: 3960
- Registriert: 26.08.2002 - 11:31
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: nähe Würzburg
- Hat sich bedankt: 784 Mal
- Danksagung erhalten: 180 Mal
Die Personen wurden i9nzwischen geborgen, anscheinend waren es aber 102 Personen:
www.vol.atGlimpfliches Ende für Seilbahn-Drama
Etwa drei Stunden lang waren 102 Menschen in drei der vier Seilbahnkabinen der Hochjochbahn in Schruns eingesperrt, weil das Zugseil der Pendelbahn aus den Rollen gesprungen ist. Eine Sturmböe führte zu dem Zwischenfall.
Gegen 18.20 Uhr ist es Technikern der Hochjochbahnen gelungen, das Zugseil wieder in Position zu bringen, die Eingesperrten konnten ins Tal gebracht werden. Parallel dazu wurde bereits die Bergung der 52 eingesperrten Menschen vorbereitet: Feuerwehr, Bergrettung, Rotes Kreuz und Gendarmerie waren im Einsatz. In den beiden talwärts fahrenden Gondel saßen jeweils 50 Personen fest, in der bergwärts fahrenden Gondel 2 Personen.
Auch das Kommunikationssystem der Hochjochbahn fiel aus, von der Berg- oder Talstation gab es keine Sprechverbindung in die Gondeln. Die Gendarmerie hielt mit den eingesperrten Menschen per Zuruf Kontakt, Passagiere telefonierten per Handy mit den Hochjochbahnen. Die Menschen in der Gondel waren ruhig, es herrschte keine Panik unter den Fahrgästen.
Tiefschnee muss gewalzt sein
- snowboardfreak
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 498
- Registriert: 03.11.2002 - 18:16
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: ja
- Ort: Elk Grove/CA/USA
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
jetzt sinds wieder 100
Bergbahn nach drei Stunden wieder flott
Für rund 100 Passagiere, die am Freitagnachmittag mehr als drei Stunden in den Gondeln der Schrunser Hochjochbahn (Bezirk Bludenz) in Vorarlberg festsaßen, nahm ihre Ausflugsfahrt ein glückliches Ende.
Nachdem zunächst eine Seilbergungsaktion angekündigt worden war, gelang es doch noch, die Bahn wieder flott zu machen, wie Markus Büchel von den Hochjochbahnen gegenüber der APA erklärte. Gegen 18.15 Uhr stiegen in der Talstation in Schruns alle Personen wohlbehalten aus den Gondeln aus.
„Unsere Mitarbeiter haben in einer Gewaltaktion das aus der Rolle gesprungene Zugseil wieder dorthin gebracht, wo es hingehört“, zeigte sich Büchel froh, dass Gondeln wider ersten Erwartungen in die Stationen einfahren konnten. „Es musste trotz der langen Wartezeit von dreieinhalb Stunden niemand verarztet werden“, versicherte Büchel.
Entgegen ersten Meldungen hatten sich rund 100 anstatt der zunächst kolportierten 55 Personen in drei der vier Gondeln der Hochjochbahn befunden. Gegen 15.00 Uhr hatte eine Sturmböe das Zugseil aus der Rolle gedrückt, woraufhin die Bahn sofort zum Stillstand gekommen war. Die vier Gondeln hatten sich laut Büchel in einer Höhe von rund 25 bis 30 Meter befunden. Die Bahn werde nun einem strengen Prüfungsprozedere unterzogen, so Büchel. Er ging aber davon aus, dass die Hochjochbahn bereits am Samstag ihren Betrieb wieder aufnehmen werde.
www.vol.at
Bergbahn nach drei Stunden wieder flott
Für rund 100 Passagiere, die am Freitagnachmittag mehr als drei Stunden in den Gondeln der Schrunser Hochjochbahn (Bezirk Bludenz) in Vorarlberg festsaßen, nahm ihre Ausflugsfahrt ein glückliches Ende.
Nachdem zunächst eine Seilbergungsaktion angekündigt worden war, gelang es doch noch, die Bahn wieder flott zu machen, wie Markus Büchel von den Hochjochbahnen gegenüber der APA erklärte. Gegen 18.15 Uhr stiegen in der Talstation in Schruns alle Personen wohlbehalten aus den Gondeln aus.
„Unsere Mitarbeiter haben in einer Gewaltaktion das aus der Rolle gesprungene Zugseil wieder dorthin gebracht, wo es hingehört“, zeigte sich Büchel froh, dass Gondeln wider ersten Erwartungen in die Stationen einfahren konnten. „Es musste trotz der langen Wartezeit von dreieinhalb Stunden niemand verarztet werden“, versicherte Büchel.
Entgegen ersten Meldungen hatten sich rund 100 anstatt der zunächst kolportierten 55 Personen in drei der vier Gondeln der Hochjochbahn befunden. Gegen 15.00 Uhr hatte eine Sturmböe das Zugseil aus der Rolle gedrückt, woraufhin die Bahn sofort zum Stillstand gekommen war. Die vier Gondeln hatten sich laut Büchel in einer Höhe von rund 25 bis 30 Meter befunden. Die Bahn werde nun einem strengen Prüfungsprozedere unterzogen, so Büchel. Er ging aber davon aus, dass die Hochjochbahn bereits am Samstag ihren Betrieb wieder aufnehmen werde.
www.vol.at
Das Leben ist kurz. Aber wenn du es richtig lebst, ist ein Leben genug.
- F. Feser
- Administrator
- Beiträge: 10807
- Registriert: 27.03.2002 - 21:04
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Renningen (DE) / Silbertal (AT)
- Hat sich bedankt: 772 Mal
- Danksagung erhalten: 1641 Mal
- Kontaktdaten:
habe gerade einen Anruf von den HJB erhalten. Heute abend wird es hier im Forum noch eine "offizielle" Stellungnahme geben.
- mic
- Moderator a.D.
- Beiträge: 9435
- Registriert: 05.11.2002 - 11:40
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Ort: Nhl
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Heute abend wird es hier im Forum noch eine "offizielle" Stellungnahme geben.
...jow, das war gestern.Bin schon richtig gespannt!
Zuletzt geändert von mic am 14.08.2004 - 23:10, insgesamt 1-mal geändert.
- F. Feser
- Administrator
- Beiträge: 10807
- Registriert: 27.03.2002 - 21:04
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Renningen (DE) / Silbertal (AT)
- Hat sich bedankt: 772 Mal
- Danksagung erhalten: 1641 Mal
- Kontaktdaten:
jop. mir wurd gsagt dass die stellungnahme noch abends kommt, wird sicher bald soweit sein!
-
Yeti01
- Vogelsberg (520m)
- Beiträge: 845
- Registriert: 22.06.2003 - 19:26
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 3 Mal
Hallo, jetz hab ich etwas Zeit!
Also, bis jetzt ist ja alles fast richtig, außer daß es etwas mehr als 102 Personen waren, wobei ich auch auf Kolportierte Nachrichten angewiesen bin, da ich ja nicht direkt am Ort des Geschehens war. Ich habe gehört, es waren so an die 120 Persone, aufgeteilt auf alle 4 Wägen!
Alles weitere ist ja aus den Presseberichten zu entnehmen.
Alle verfügbaren Mitarbeiter wurden herangezogen, um das Zugseil wieder in die Rollen zu heben.
Eine der Schwierigkeiten war, daß durch den Erdschluß die Signalanlage ausfiel und ein Einsprechen in die Kabinen so nicht möglich war. Die Bergrettung und die Gendarmerie nahm darum über Megaphon Kontakt zu den Fahrgästen auf.
Parallel dazu wurde eine Bergung vorbereitet, d.h. es wurde ein Hubschrauber angefordert, der im Bedarfsfalle jeweils einen Bediensteten der Hochjochbahn und einen Bergrettungsmann auf das Kabinendach fliegen sollte, um die Fahrgäste, bzw. etwaige Verletzte, abzuseilen.
Übrigens, die Aktion dauerte nur ca 3 Stunden.
Ich begann währenddessen mit ein paar Kollegen die Zamangbahn in Betrieb zu nehmen, um die sich noch am Kapell befindlichen Fahrgäste ins Tal zu transportieren.
Da das aber einige Zeit in Anspruch nahm, wurden auch Taxibusse eingesetzt.
Außerdem hatten wir auch eine Abendveranstaltung, die dann über die Zamangbahn abgewickelt wurde.
Noch am Abend, bzw. in der Nacht wurde Die Bahn auf Schäden kontrolliert, das Zugseil einer magnetinduktiven Untersuchung unterzogen,usw., sodaß die Hochjochbahn am nächsten Tag bereits wieder in Betrieb gehen konnte.
Übrigens, das ist nur meine Sicht der Dinge, und keine "offizielle Darstellung". Auch hatte ich kein Sprechverbot, sondern einfach nur keine Zeit.
Gruß Yeti
Also, bis jetzt ist ja alles fast richtig, außer daß es etwas mehr als 102 Personen waren, wobei ich auch auf Kolportierte Nachrichten angewiesen bin, da ich ja nicht direkt am Ort des Geschehens war. Ich habe gehört, es waren so an die 120 Persone, aufgeteilt auf alle 4 Wägen!
Alles weitere ist ja aus den Presseberichten zu entnehmen.
Alle verfügbaren Mitarbeiter wurden herangezogen, um das Zugseil wieder in die Rollen zu heben.
Eine der Schwierigkeiten war, daß durch den Erdschluß die Signalanlage ausfiel und ein Einsprechen in die Kabinen so nicht möglich war. Die Bergrettung und die Gendarmerie nahm darum über Megaphon Kontakt zu den Fahrgästen auf.
Parallel dazu wurde eine Bergung vorbereitet, d.h. es wurde ein Hubschrauber angefordert, der im Bedarfsfalle jeweils einen Bediensteten der Hochjochbahn und einen Bergrettungsmann auf das Kabinendach fliegen sollte, um die Fahrgäste, bzw. etwaige Verletzte, abzuseilen.
Übrigens, die Aktion dauerte nur ca 3 Stunden.
Ich begann währenddessen mit ein paar Kollegen die Zamangbahn in Betrieb zu nehmen, um die sich noch am Kapell befindlichen Fahrgäste ins Tal zu transportieren.
Da das aber einige Zeit in Anspruch nahm, wurden auch Taxibusse eingesetzt.
Außerdem hatten wir auch eine Abendveranstaltung, die dann über die Zamangbahn abgewickelt wurde.
Noch am Abend, bzw. in der Nacht wurde Die Bahn auf Schäden kontrolliert, das Zugseil einer magnetinduktiven Untersuchung unterzogen,usw., sodaß die Hochjochbahn am nächsten Tag bereits wieder in Betrieb gehen konnte.
Übrigens, das ist nur meine Sicht der Dinge, und keine "offizielle Darstellung". Auch hatte ich kein Sprechverbot, sondern einfach nur keine Zeit.
Gruß Yeti