Seilbahnbetreiber wollen Beschneiungs-Euro

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lanschi
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Seilbahnbetreiber wollen Beschneiungs-Euro

Beitrag von lanschi »

salzburg.ORF.at :
Seilbahnen wollen "Beschneiungs-Euro"
Die Salzburger Seilbahnwirtschaft will von allen Branchen, die vom Wintertourismus profitieren, einen "Beschneiungs-Euro" kassieren. Hotels, Skischulen oder auch Tischler sollen die Kosten für den Kunstschnee mittragen.

Beitrag aller Branchen "fair"
"Der Wintertourismus lebt von der Grundlage Schnee. Wir lukrieren 15 Prozent der gesamten touristischen Wertschöpfung", sagt Ferdinand Eder, Sprecher der Salzburger Seilbahnen gegenüber der APA.

"Es wäre fair, wenn alle Branchen, die im Wintertourismus involviert sind, einen bestimmten Betrag zahlen, der für die Beschneiung zweckgebunden ist."

Insgesamt kosten die Kunstschneepisten in Salzburg jährlich rund zwölf Millionen Euro - dafür kämen zurzeit zur Gänze die Seilbahnen auf, sagt Eder. Zudem habe die Branche in Salzburg heuer wieder rund 90 Millionen Euro zusätzlich in neue Seilbahnen und Serviceeinrichtungen investiert.

"So kann es nicht weitergehen"
"Auf die Dauer können wir uns das nicht mehr leisten", sagt Eder. "Die Branche leidet, so kann es nicht weitergehen." Mittlerweile machten die Kosten für die Investitionen beinahe die Hälfte des Jahresumsatzes der Salzburger Seilbahnen aus - der liegt bei rund 220 Millionen Euro.

Blattl: "Jeder muss seinen Beitrag leisten"
Für FPÖ-Tourismussprecherin Rosemarie Blattl ist Forderung der Seilbahnen "völlig inakzeptabel" : Gastronomiebetriebe würden ebenfalls ständig in ihre Infrastruktur investieren: "Jeder der Tourismusbetriebe muss seinen Beitrag leisten", sagt Blattl.

Gästezahlen sollen weiter steigen
Was die Zahl der Skifahrer angeht, ist Eder dagegen für heuer optimistisch: Im Vorjahr haben die Salzburger Seilbahnen rund elf Millionen Skifahrer befördert - für heuer hofft der Seilbahn-Sprecher auf noch mehr Gäste.

Auch die "Salzburg Super Ski Card" - eine Saisonkarte für 22 Skigebiete in Salzburg - verkaufe sich heuer gut: Gegenüber dem Vorjahr sei ein Plus von 30 Prozent feststellbar.

Jay
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Beitrag von Jay »

The same procedure as layt year, irgendwie wird das Thema auch jeden Winter wieder von irgendwelchen Bergbahn-Betreibern wieder hochgeholt...Passieren wird wohl dennoch nichts.

Jakob
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skikoenig
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Beitrag von skikoenig »

Hatte auch als erstes den Gedanke von jwahl! Immer dasselbe, aber ich finde nach wie vor, das sich jeder dran beteiligen sollte! Warum denn nicht, wäre nur fair!
berg
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Beitrag von berg »

ich finde den beschneiungs-euro nicht okay. die betrieb in den gemeinden zahlen teilweise schon genug an tourismusabgaben.

dann kann auch ein großer betrieb der viel für ein tal/ort macht, einen euro verlagen, wenn es ihm nicht so gut geht oder er eine große anschaffung machen will.
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Bin auch gegen einen Beschneiungseuro. In Österreich werden Bergbahnprojekte schon genug unterstützt. Da muss man nicht versuchen noch zusätzlich durchs Hintertürchen was abzusahnen.
Man kann es nämlich auch umgekehrt sehen>> Wenn nicht so viele Hotels und Restarants angesiedelt hätten und die Infrastruktur nicht gegeben wäre, würden auch keine Leute in das Skigebiet fahren.
berg
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Beitrag von berg »

mcmaf du hast vollkommen recht. ich möchte gerne wissen wieviel steuergeld in die skigebiete fließt.
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Beitrag von starli2 »

Moment, die Hotels kommen zu den Skigebieten, nicht die Skigebiete zu den Hotels!

Also ich fände diesen "Beschneiungseuro" daher durchaus gerechtfertigt.

Keine Beschneiung => 2-4 Wochen kürzere Saison => auch weniger Einnahmen bei den Hotels.

Alternative: Die im Ort ansässigen Hotels und Gastgewerbebetriebe sollten sich an den Liftanlagen beteiligen .... (wie es ja auch oft der Fall ist)
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Ja meinte das ja auch nicht direkt so, dass die Hotels vor den Skigebieten da waren und sich die Skigebiete dann bei den hotels angesiedelt hätten.
Wollte damit nur deutlich machen, dass sich irgendwie beide Sparten etwas zu verdanken haben und das sie gegenseitig aufeinander angewiesen sind.
Da sollte dann keiner kommen und sagen: "Hey ohne uns wärst du garnichts" (Also: Ohne moderne Anlagen wären deine Zimmer nicht gefüllt). Sowas zu sagen finde ich nämlich ne unverschämtheit.
Wir haben in Bonn auch ein Hotel. Und wenn jetzt plötzlich die Stadt käme und sagen würde: "Jetzt müsst ihr jedem Gast einen Euro mehr abknöpfen, weil wir die Kultur liefern (Opernhaus,Musikveranstaltungen usw...), die den Gast doch erst bei euch übernachten lässt". Dann würden wir eher das Hotel schließen, als auf so ne unverschämte Forderung einzugehen.
max
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Beitrag von max »

nur ist es doch auch so, dass sich kein skigebiet richtig entwickelt hätte, wenn keine hotels gekommen wären.
@starli: 2-4 wochen kürzere saison: in dieser zeit machen ja auch die liftanlagen nicht viel geschäft. noch weniger allerdings die hotels, wenn in dieser zeit geht kein gast das risiko ein, einen urlaub zu buchen. d.h. die hotels sind großteils leer. "noch weniger", weil ja die liftanlagen auch von den tagesgästen profitieren, die sich bei einem frühen saisonstart am ehesten dazu einscheiden, schnell einen tag skifahren zu gehen. davon haben hotels gar nix!

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starli2
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Beitrag von starli2 »

max: das hört sich jetzt aber eher so an "wozu also überhaupt beschneiung" ...
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starli2
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Beitrag von starli2 »

sagen wirs mal anders rum: Ein kleines Skigebiet, das noch keine Beschneiung hat und sich keine Beschneiung leisten kann, muß früher oder später zusperren. Wieso soll man da nicht "verlangen" können, daß sich auch die umliegenden Betriebe daran beteiligen?
berg
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Beitrag von berg »

nein das finde ich nicht richtig. besser wäre: die unternehmen die etwas "spenden" wollen, könnten sich am skigebiet beteiligen. nochmals, es gibt die tourismusabgabe und da zahlen fast alle betriebe die irgendwas mit tourismus zu tun haben, das muss reichen.
wer will der kann.
HCl
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Beitrag von HCl »

Im wesentlichen ist die Diskussion eigentlich unsinnig, da ohne entsprechenden Gesetzesbeschluß da gar nichts läuft. Und die Gemeinden und Länder werden sich hüten ihre Wähler zu ärgern...
Was die Natur durch einen Berg getrennt, soll der Mensch nicht durch ein Loch verbinden.
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Die Zukunft wird wohl verstärkt vertikale Integration bringen, d.h. ein Seilbahnunternehmen betreibt nun auch Restaurants und Hotels, bzw. umgekehrt Großhoteliers betreiben die Seilbahnen. Erfolgreiche Unternehmen in Tirol machen das ja bereits: das Happy Stubai gehört den Gletscherbahnen, die Familie Dengg (Tux) besitzt (mehrere?) Hotels, die Söldener "Liftkaiser" sowieso. Aus tourismuswirtschaftlicher Sicht ist das durchaus zu begrüßen: das Kapital kommt aus dem Tal, keine "Fremdbestimmung" durch alpenexterne Großaktionäre/-konzerne.
max
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Beitrag von max »

starli2 hat geschrieben:max: das hört sich jetzt aber eher so an "wozu also überhaupt beschneiung" ...
hm... die zeit, wos wirklich notwendig wird kommt noch! wenns in 10 jahren mitte dezember mit müh und not mit beschneiung losgeht ist das was anderes. in der zeit machen dann auch die hotels schon ein recht gutes geschäft und ein beschneiungseuro wäre vielleicht angebracht.
aber wenn ich heuer obertauern hernehm: finanziell effizienter wärs wahrscheinlich, wenn (heuer) erst ab. 27.11. wochenendbetrieb wäre und ab 3.12. (so wie gestern) richtig.
Jay
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Beitrag von Jay »

Ein Artikel aus dem Wirtschaftsblatt:
04.12.2004
Seilbahnen: Für Kunstschnee sollen auch andere blechen
Zu Beginn der Winter-Saison entbrennt eine Diskussion um die Finanzierung der Beschneiungsanlagen
WirtschaftsBlatt. Wenn es von oben nicht leise rieselt, helfen unten immer öfter die Schneekanonen nach. Allein für den heurigen Winter investierten Österreichs Seilbahnen 100 Millionen Euro in Beschneiungsgeräte. Weitere 50 Millionen Euro jährlich verschlingt laut Ingo Karl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen, die Erzeugung des Kunstschnees. Und dafür will die Branche nicht weiterhin alleine zahlen.

Rechtzeitig zum Auftakt der Ski-Saison fordert Karl die Solidarität von Hotels, Gastronomie und Skischulen ein:

"85 Prozent der Betriebe in den Wintersportorten partizipieren am schönen Weiss mit, das allein wir finanzieren." Man brauche aber keine Trittbrettfahrer, sondern Unterstützung. Konkret will er, dass die Tourismusunternehmen die Hälfte der Betriebskosten, also 25 Millionen Euro, tragen. "Bei den Investitionsausgaben müsste man die Beteiligung im Einzelfall diskutieren." Einheben könnten das Geld entweder die Seilbahnen selbst oder die Tourismusverbände, wobei Karl noch keinen konkreten Aufteilungsschlüssel parat hat.

Genau hier hakt Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie, ein: "Das Problem ist, wie ich die Betriebe abgrenze." Es sei zwar legitim, dass eine Gruppe diese Forderung – "oder sagen wir, diesen Wunsch" – hat. "Eine derartige Umverteilung wäre aber eine weitere Belastung, die sich auf die Ertragssituation niederschlägt. Und die Spannen sind jetzt schon gering."

Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, findet es "frivol, die Belastung nur auf den Tourismus abzuwälzen": "Warum sollen nicht auch die Gemeindebürger mitzahlen?" Grundsätzlich ist er aber zu Gesprächen bereit: "Nur zahlen ist aber nicht drinnen. Wenn wir uns beteiligen, muss es dafür auch gewichtige Sitze in den Gremien der Seilbahnen geben."

Mehr Verständnis für das Anliegen der Bergbahnen hat Albert Schmidhuber, Obmann des Salzburger Berufsskilehrerverbands und Leiter der Skischule Zell am See: "Ohne Beschneiung könnten wir unseren Wintersport nicht wie gewohnt durchführen." Die Saison würde maximal sechs Wochen ausmachen, bei wennig Niederschlag gar nur zwei. Aus diesem Grund zahlt
seine Skischule schon seit mehr als zehn Jahren einen freiwilligen Beitrag.

Michaela Lexa, Evelyn Holley-Spiess
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mic
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Beitrag von mic »

Wenn man die momentane Schneelage in einigen Gebieten sieht sollten die "Hotels", da schon mal drüber nachdenken oder die Liftgesellschaften die Schneeanlagen einfach nicht einschalten. Dann werden es plötzlich auch die Hoteliers anders sehen wenn alle Hänge grün sind.
Daher -> Solidarität von Hotels, Gastronomie und Skischulen
Es kann ja ned angehen das nur die Liftbetreiber für den schlechten Winterstart blechen. Natürlich kann so eine Abgabe nicht pauschal sein. Aber wenn nun mal gar kein Schnee muß man einfach zusammen stehen.
Wellness kann ich auch "Zuhause" machen. Ich fahre ins "Hotel" um Ski zufahren!!!

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Beitrag von 720° »

mic hat geschrieben:Wenn man die momentane Schneelage in einigen Gebieten sieht sollten die "Hotels", da schon mal drüber nachdenken oder die Liftgesellschaften die Schneeanlagen einfach nicht einschalten. Dann werden es plötzlich auch die Hoteliers anders sehen wenn alle Hänge grün sind.
Daher -> Solidarität von Hotels, Gastronomie und Skischulen
Es kann ja ned angehen das nur die Liftbetreiber für den schlechten Winterstart blechen. Natürlich kann so eine Abgabe nicht pauschal sein. Aber wenn nun mal gar kein Schnee muß man einfach zusammen stehen.
Wellness kann ich auch "Zuhause" machen. Ich fahre ins "Hotel" um Ski zufahren!!!
genau. Wer da immer noch Zweifel hat, sollte sich mal die Wertschöpfungsstudien des bayer. Wirtschafsministerium besorgen, wer alles an einer Bergbahn verdient (natürlich mit Schnee). Am besten wäre wohl wirklich, dass die Bergbahnbetreiber einfach mal nicht beschneien, um den Nutzniessern zu zeigen, wie es denn ohne Schnee wäre. Da wären wohl die Diskussionen schnell vorbei.

Im übrigen denke ich auch, dass dieser ganze Quatsch von wegen, wir müssen Alternativen anbieten, um nicht nur vom Wintersport abhängig zu sein, zwar ganz nett gemeint ist, aber realistisch gesehen, wer fährt denn wirklich in die Alpen und greift dann als Skifahrer zu Alternativangeboten. Nö dann doch lieber zwei Wochen nach Neuss...
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Kann immer nur sagen, dass das totaler Quatsch ist mit diesem "Beschneiungs-Euro".
Da dachten sich wohl irgendwelche in Konkurenz stehenden Betreiber, durch fadenscheinige Argumente mehr aufrüsten zu können. So ne plumpe Forderung. Die Skigebiete waren seit je her für ihre Lifte und den Schnee selbst verantwortlich. Bis jetzt hat es anscheinend auch super geklappt, dass sie sich die Schneekanonen selber finanziert haben.
Es kann ja ned angehen das nur die Liftbetreiber für den schlechten Winterstart blechen.
Moment mal, ich kenne beinahe kein österreichisches Skigebiet wo es keine Beschneiung der Talabfahrt gibt. Heißt, dass man mit noch mehr Schneekanonen an der jetzigen Situation auch nichts ändern könnte. Wenn die Temperaturen zu hoch sind bringt auch der Beschneiungs-Euro nichts. Das ist ja wohl total das vorgeschobene Argument. Und wie schon gesagt mussten Liftbetreiber dafür immer gerade stehen, das ist Berufsrisiko.

Und es wird hier immer so dargestellt als ob die Liftbetreiber den Segen bringen und die Hoteliers nur nehmen und eigentlich nur auf Kosten der Liftbetreiber leben würden und total dankbar sein sollten. Das ist totaler Schwachsinn. So eine Tourismusregion ist auf alle Sparten angewiesen um ein Konzept aufzuzeigen, dass die Touristen in die Region holt. Oder glaubt ihr, dass ein Skigebiet überleben würde, was im Umkreis kein einziges Hotel hätte? Ihr könnt ja mal ausprobieren ein Skigebiet in die tiefste Tundra zu stellen, ohne ein einziges Hotel im Umkreis von 50km... Bitteschön!!!

Und als ob die Österreicher nicht schon genug bauen. gerade die beschweren sich, immernoch nicht genug gefördert zu werden. Österreich hat schon so einen enormen Vorsprung vor allen anderen Alpenländern, da muss es sich doch nicht vor Konkurenz fürchten und noch schneller aufrüsten. Das ist einfach übertrieben dargestellt. Dass deutsche Skigebiete diese Forderung stellen würden, könnt ich mir noch vorstellen. Wäre aber ebenfalls dagegen. Aber gerade die Österreicher...
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Beitrag von 720° »

@mcmaf: Du scheinst Dich ja mit den wirtschaftlichen Situationen bei den Bergbahnen bestens auszukennen :lol: :lol:

...im übrigen geht es hier nicht um zu warme Temperaturen, sondern um fehlenden Niederschlag...aber das nur am Rande.
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Naja und du scheinst dich bei Gaststättenbetrieben ja bestens auszukennen...
Wie wärs wenn du das ganze mal auch aus ner anderen Sicht sehen würdest, als aus der Schneeerzeugerfirma- Sichtweise.
Hier gehts nämlich nicht nur um die Bergbahnbetriebe. Ich nehm mir auch nicht raus, darüber großartig bescheid zu wissen. (Und dieses :lol: kannst dir auch sparen) Aber fest steht, dass die Beschneiung nicht Sache der Hoteliers ist. Wenn die Betriebe noch mehr Geld abstauben wollen, dann sollen sie nochmehr Subventionen fordern. Aber mich wunderts, dass bei solchen Aussagen nicht sofort die Naturschützer auf dem Plan stehen.
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Beitrag von 720° »

Ja ja ... wenigstens äussere ich mich nicht zu Themen, von denen ich nicht den blassen Schimmer habe. Kauf Dir mal Fachmagazine oder unterhalt Dich mit Leuten aus der Branche, ansonsten kannste natürlich gerne hier weiter rumdiskuttieren, nur ist Diskussion total unsachlich.

und der da :lol: :lol: ist für das was Du erzählst ja noch viel zu harmlos...
max
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Beitrag von max »

muss dieses gestreite sein?
diese sache muss aus verschiedenen blickwinkeln gesehn werden und kann nicht pauschal abgehakt werden.
ein gedanke:
- die hotels hängen von den liftbetreibern ab und umgekehrt! nur ist es doch so, dass eben die liftbetrieber die sind, die "das geld" in einem wintersportort haben und nicht umgekehrt, obwohl sie investieren, investieren und noch mal investieren!
- der konkurrenzkampf zwischen den hotels in einem einzigen skigebiet ist groß und jeder muss versuchen, durch ein größeres angebot und niedrigere preise gäste anzulocken. für die liftbetreiber ist egal, wo die leute wohnen: alle kaufen sich die gleiche liftkarte um 30¤ und mehr!
weiter: es werden 5 pisten an 2 liften beschneit und eingeplant, dass nur das geöffnet wird. davon will jedes hotel profitieren. nur wie sollen x gästebetten gefüllt werden, die gleiche anzahl wie im jänner? dann hat jedes hotel 10 gäste, die liftbetrieber aber 10x hotelanzahl: natürlich nicht so viel wie in der hochsaison, jedoch genug, da nur 2 lifte geöffnet sind ->optimale auslastung
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Beitrag von 720° »

ich streite mich nicht, geb nur zu Bedenken, dass die Diskussion total unsachlich ist. Man sollte sich vielleicht ersteinmal in der Branche informieren und umhören, dann kriegt man auch ein genaueres Bild und kann mitreden.
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Das Problem ist nur, dass du mir vorwirfst keine Ahnung von Seilbahnbetrieben zu haben. Nur du selber hast noch weniger Ahnung von Gaststättenbetrieben. Und bevor du solche Forderungen von den Seilbahnunternehmen an die Hotels unterstützt, schau dir lieber erstmal die Situation der Hoteliers und Vermieter an.
Wenn man unbedingt noch mehr Geld für Beschneiung brauch, dann soll man den Skipass um 1 Euro erhöhen. Da würde das Geld nämlich auch genau von denen kommen, die die Pisten dann auch nutzen. Pauschal zu sagen, jeder Gast muss jetzt nen Beschneiungseuro abdrücken ist einfach abwegig. Zwar kommen die meisten Gäste im Winter zum Skifahren, aber es gibt auch viele die dies nicht tun. Also soll man sich das Geld doch lieber von da holen, von wo die Leistungen auch in Anspruch genommen werden. Alles ander ist unfair. Und das kann man einem Gast der nicht Ski fährt auch nicht erklären, warum er für die anderen jetzt auch mitblechen sollte. Also einfach den Skipass einen Euro rauf, und das Problem hat sich erledigt.
Wie schon gesagt, wäre es schön wenn du das ganze auch mal nicht nur aus der Sicht von TechnoAlpin sehen würdest.

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