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Für später wenn die Sendung nicht mehr auf der Hauptseite direkt verlinkt ist einfach im Archiv nach dem 06.12.2004 suchen und die Sendung Schweiz Aktuell. Leider ist die Sendung in Schweizerdeutsch aber für die Östereicher sollte es kein Prob sein
Es wurde noch gesagt dass in 9 Jahren das ganze Realisert sein könnte und 60Mio kosten würde.
Habt ihr Aktien beim VCS ?
Die 3 Gebiete sind zu wenig Attraktiv alle 3 Zusammen aber schon.
Es fahren ja dann auch nicht alle nach Melchseefrutt keine Angst sondern es gibt ja 3 Einstiegspunkte. Der Sonntags Abend Stau am Lopper ist wirklich harmlos da ist man ja schnell durch.
Ich aus der Richtung Zürich fahrend würde jedenfalls Engelberg bevorzugen da die Strasse dorthin gut ausgebaut ist.
Wenn in der Schweiz weiterhin alles verhindert wird verlieren wir immer mehr Touristen an Östereich. Dort zeigt man seit Jahren der Schweiz wie man es machen muss. Gut ausgebaute Transportanlagen und sehr freundliche Hotels. Ausnahmen gibts auch in der CH ich möchte da nicht alle in den gleichen Topf werfen.
Wenn das Skigebiet erst ausgebaut ist wird dann auch die Hotellerie nachziehen sowie auch falls notwendig die Strassen ausgebaut.
Melchseefrutt Titlis und Meiringen haben hier eine grosse Chance die sie nutzen sollten und nicht verpassen.
Die Befürchtungen, dass die Frutt zum Einstiegsort für die Tagesgäste wird, sind meiner Meinung nach begründet. Die Strasse zur Stöckalp kann diesen Verkehr nicht schlucken. Die Zubringerbahnen zum Melchsell ebenfalls nicht.
Ich war in beiden (allen drei) Gebieten schon, an die Straße kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber wenn ich mit dem Auto kommen würde, würde ich zur Stöckalp fahren da:
- großer und kostenloser Parkplatz (Engelberg: kostenpflichtig)
- näher am Lift (in Engelberg z.T. Parkplätze eher im Ort = laufen)
- Talabfahrt interessanter und besser beschneit
Auf die Gefahr hin das die Webspace zu schade ist für meine Meinung, möchte ich mich zum Punkt 2-4 äussern:
2. Parksituation: In Engelberg hat es mehr Platz, und ich darf das Auto nicht in einem Militärlager an der Strasse oder sonstwohin stellen, um dann eine eisige Strasse zur Seilbahn hoch zulaufen. Die 5 Franken Parkgebühr in Engelberg sind OK. Fraglich in der heutigen Zeit ist, wie lange es noch geht, bis man in Stöckalp auch Parkgebühren zahlt. Was meiner Meinung schon lange nötig währe.
3. Kapazität: Wo bleibt die neue Bahn? Ist da was im tun?
4. Speditivere Kassen: Genau so wie es Du geschrieben hast, meine ich das auch.
Desweiteren ist es schade, dass andere Meinungen nicht mit der nötigen fairness zur Kenntnis genommen werden. Den SVP Stil haben wir im Bundeshaus zugenüge.
Jetzt wird das Schneeparadies geplant
Die Initianten des Projekts Schneeparadies Hasliberg-Frutt-Titlis haben die eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet. Mit dem Bund und den Kantonen wird nun ein Planungsverfahren in Angriff genommen.
Paradisischer Anblick: Vom Hasliberg bis zum Titlis soll das Schneeparadis Hasliberg-Frutt-Titlis entstehen / zvg«Der Zusammenschluss der Skigebiete der Bergbahnen Engelberg-Trübsee Titlis AG, der Sportbahnen Melchsee-Frutt, der Sportbahnen Hasliberg-Käserstatt AG und der Meiringen-Hasliberg-Bahnen AG zum Schneeparadies Hasliberg-Frutt-Titlis nimmt immer konkretere Formen an», melden die Initianten in einer Medienmitteilung.
Vor einem Jahr wurde das Projekt, mit dem drei Skigebiete zu einem der grössten Europas zusammenschmelzen würden, vorgestellt (siehe Kasten). Nach einem Vernehmlassungsverfahren ist nun das Planungsverfahren eingeleitet worden.
Sorgenkind Natur
Über 70 Stellungnahmen wurden zu dem Projekt eingereicht. Die Auswertung zeigt laut den Initianten: «Die öffentlichen Institutionen, wie die Gemeinden, die Kantone und verschiedene Verbände, befürworten das Projekt klar. Sie weisen darauf hin, dass den Aspekten Natur und Verkehr im Rahmen der Realisation sehr grosse Bedeutung zuzumessen ist.» Ein Wissenschaftskongress von Engelberg habe das Vorhaben als «touristisch und ökologisch sinnvolle Antwort auf die Klimaerwärmung» bewertet.
Die kantonalen Stellungnahmen hätten Fragen der Raumplanung aufgezeigt. «Kritische oder gar ablehnende Haltungen nahmen die Umweltorganisationen ein», teilen die Initianten mit und meinen damit wohl unter anderem die Unterschriftensammlung der Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstelnalp (wir berichteten).
Durch die Vermittlung des Bundesamtes für Verkehr fand in Bern ein Treffen der Bahngesellschaften mit allen involvierten Amtsstellen von Bund und Kantonen statt. «Die geplante Verbindung der drei Skigebiete stellt ein Vorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt dar», räumen die Initianten ein. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit, die raumwirksamen Vorgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden, etwa die Richt- und Nutzungsplanung, aufeinander abzustimmen. In diesem Verfahren finden «die Systemabgrenzung und der Interessensausgleich in Absprache mit Bund, Kantonen und Gemeinden statt». Federführend seien die Kantone.
«Nun wird konkret geplant»
Urs Wüthrich, Direktor der Sportbahnen Hasliberg-Käserstatt AG (SHK), erklärt: «Für uns ist es wichtig zu wissen, dass das Projekt Schneeparadies weitergeht. Nun wird konkret geplant. Dazu gehört auch, dass alle Interessen genau abgeklärt werden.» Um zu sehen, ob sich das Vorhaben überhaupt realisieren lasse, müsse ein Planungsverfahren mit Richtplänen gemacht werden. «Erst wenn diese Grundlagen bestehen, können wir die Konzessionen für die Anlagen stellen.» Wüthrich ist zuversichtlich, dass das Schneeparadies Hasliberg-Frutt-Titlis realisiert werden kann. «Wir gehen davon aus, dass wir die nötigen 50 bis 60 Millionen Franken, die der Zusammenschluss inklusive der neuen Anlagen kosten wird, aufbringen.»
210 Kilometer Pisten
Die Skidestinationen Meiringen-Hasliberg, Melchsee-Frutt und Titlis wollen sich mittels acht neuen Sessel- und einer neuen Pendelbahn zum Schneeparadies Hasliberg-Frutt-Titlis zusammenschliessen. Dies würde auch die Engstelnalp tangieren. Ausser mit der Pendelbahn soll das Gebiet skifahrend durchquert werden. Die Initianten rechnen, dass es rund zweieinhalb Stunden dauern würde, um vom Titlis auf den Alpentower oder umgekehrt zu gelangen. Insgesamt würde das Gebiet 210 Kilometer Pisten bieten, die mit 51 Anlagen erschlossen wären. Die Bergbahnunternehmen gehen davon aus, dass sie die notwendigen Investitionen (50 bis 60 Millionen Franken) selbst erarbeiten können. Der Verteilschlüssel sieht vor, dass die MHB 4 und die SHK 9,5 Millionen Franken davon übernehmen würden.
Schmalspurfan hat geschrieben:Deine angesprochenen Argumente finde ich nicht stichhaltig, da Engelberg einerseits ein grösseres Gebiet ist und das Dorf durch eine Kantonsstrasse erschlossen ist. Die Stöckalp ist nur durch eine Gemeindestrasse erschlossen.
Nur weiss das der 08/15 Autofahrer nicht. Er nimmt ganz einfach den Weg, den er als den besten empfindet. Und wenn ihm seine Karte oder Navigationssystem die Stöckalp als kürzere Strecke zeigt, dann fährt er auch dort hin. Und steht mit den anderen die genau dasselbe dachten im Stau. Der Mensch ist in dieser Hinsicht ein Herdentier!
Ausserdem darf man den Faktor Parkgebühren keinesfalls unterschätzen. Fr. 5.-- kann sehr wohl ein Grund sein, nicht nach Engelberg zu fahren! Geiz ist (leider) geil, auch in der Schweiz.
Kantonstrasse? Gemeindestrasse? In meiner Karte ist das gleich eingezeichnet, nämlich gelb. Der Unterschied dürfte wohl 99% der Touristen unbekannt sein, beziehungsweise piepegal.
Im übrigen verstehe ich nicht die Argumentation bzgl. "größeres Gebiet". Wenn alles mal ein Gebiet ist, ist Engelberg nicht mehr "größer" als Melchsee-Frutt.
Schmalspurfan hat geschrieben:@HEHE
Bezüglich deiner Bemerkung wegen den VCS Aktien (du solltest ja wissen, dass ein Verein keine Aktien ausgeben kann), schreibe ich hier jetzt keinen Kommentar hin. Bevor du mal von verhindern sprichst, schau doch mal vor deine Haustüre. Es sollten nämlich diese Personen über das Gebiet entscheiden, wo auch mit dem Gebiet leben müssen.
Die Aussage mit dem VCS war Ironisch gemeint. Mir gehts mehr darum dass in der Schweiz in letzter Zeit sehr vieles Verhindert wird. Wir haben kürzlich eine Analyse gemacht welche Skigebite attraktiv sind. Wenn ich das Resultat der Schweiz ansehen bin ich schon etwas enteuscht. In Östereich hat man in den letzten 20 Jahren viele gute Projekte verwrrklicht und die Skigebiete aufgewertet.
Ich soll vor meiner Haustüre schauen? ich denke hier in Zürich ertragen wir ein vielfaches von dem was andere in der Schweiz etragen müssen.
Bahnlärm, Fluglärm, Abgase, Strassenlärm, Militärfluglärm, Konzertlärm, Abfall, ....
Engelberg ist ja wohl ein Witz als Skigebiet die Ziehwege sind ja wohl ein Witz. Entweder ist es Steil oder flach. Wirklich gut fand ich die 3 Sesselbahnen am Jochpass.
Die Strasse denke ich hat sicher einen Einfluss auf den Wahl des Einstiegsortes. Wenn ich z.b. in Graubünden einen Tagesausflug machen möchte dann gehe ich lieber nach Laax, Davos oder Lenzerheide als Arosa weil nach Arosa ist die Strasse eine Katastrophe. Parkgebühren haben schon eher Einfluss auf die Wahl des Einstiegsortes.
Zur Finanzierung bezahlen wir in der Schweiz genug Mineralölsteuer wenn das Geld endlich mal für den Strassenbau und Unterhalt verwendet würde könnte man auch Geld für eine Umfahrung von Kerns finden.
Ich habe jetzt mal im Twix Rout geschaut wie die KM zahlen sind Bsp aus Luzern:
Luzern - Engelberg(Gernistr) = 34.1km 51min
Luzern - Stöckalp = 33.4km 49min
Also die 700m oder 2min Unterschied veranlassen mich nicht nach Stöckalp zu fahren
Naja, was aber dafü spricht, das man eher zur Stöckalp fährt ist das man von in Melchsee Frutt mitten im Skigebiet ist, während man in Engelberg am äußersten Rand des Gebietes ist.
tipe hat geschrieben:Naja, was aber dafü spricht, das man eher zur Stöckalp fährt ist das man von in Melchsee Frutt mitten im Skigebiet ist, während man in Engelberg am äußersten Rand des Gebietes ist.
Stimm das hat was.
Man kann später umkehren egal wo man ist. Wenn das Auto in Engelberg steht und man dann zurück aus Meiringen muss dann gibts nicht viele Biers in der Bar im Hasliberg
Schmalspurfan hat geschrieben:Dein Twixtel Auszug wird zwar sptätesten ab der Eröffnung des neuen Bahntunnels für Engelberg sprechen. In der Stöckalp hält das Postauto bei der Talstation, in Engelberg musst du zuerst noch den Skibus benützen oder zu Fuss gehen.
Ne ich meinte mit dem Auto nicht mit der Bahn.
Twix Rout ist das Routenplaner Programm und nicht der Bahnfahrplan
Ausserdem darf man den Faktor Parkgebühren keinesfalls unterschätzen. Fr. 5.-- kann sehr wohl ein Grund sein, nicht nach Engelberg zu fahren! Geiz ist (leider) geil, auch in der Schweiz.
Ich weiss nicht wieviele Parkplätze es jetzt auf der Stöckalp hat.
Aber ich nehme an, dass bei der Realisierung des Projektes zuwenig Parkplätze vorhanden sind. In der Schweiz ist es "dank" den Umweltorganisationen fast unmöglich neue Gratisparkplätze zu bauen. Dadurch wären in Zukunft auch die Parkplätze auf der Stöckalp kostenpflichtig.
Dadurch kann man das Argument mit den Parkplatzgebühren "streichen"
Downhill hat geschrieben:Die UWO schreiben vor, daß Parkplätze was kosten müssen? Wie weit ist es gekommen
Ja das ist richtig. Soviel ich weiss, gibt es sogar ein Gesetz, das bei bestimmten Projekte zwingend vorschreibt, dass die Parkplätze kostenpflichtig sind. Aber es ist nicht klar definiert, bei welchen Projekte dieses Gesetz zur Anwendung kommt. Dadurch versuchen natürlich die UWO mit allen Mitteln die Anwendung dieses Gesetztes bei jedem Bauprojekt durchzusetzen.
Sorry folgender Artikel ist ein bisschen OT, aber er könnte auch für den Ausbau eines Skigebietes zutreffen:
VCS-Einsprache gegen Ikea-Projekt in Rothenburg
Rothenburg. SDA/baz. Gegen das Projekt einer Ikea-Niederlassung im luzernischen Rothenburg sind mehrere Einsprachen eingegangen. Unter anderen hat die Sektion Luzern des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) Einsprache erhoben.
Der VCS Luzern ist laut seiner Geschäftsführerin Claudia Lüthi nicht gegen den Ikea-Neubau in Rothenburg. Allerdings sieht er nach Prüfung des Bebauungsplans noch Optimierungspotenzial. Befürchtet wird ein Verkehrsaufkommen mit schwer wiegenden Folgen.
Konkret fordert der VCS Luzern zusätzliche Massnahmen zur Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sowie eine angemessene Anzahl Parkplätze. Letztere sollen von der ersten Minute an bewirtschaftet werden....
TPD hat geschrieben:Soviel ich weiss, gibt es sogar ein Gesetz, das bei bestimmten Projekte zwingend vorschreibt, dass die Parkplätze kostenpflichtig sind.
Sowohl das hier als auch die Geschichte mit dem Ikea (die hier übrigens gut reinpasst!) erinnern mich eher an Vorgänge in der Stadt Schilda. Mir fehlt jedenfalls absolut das Verständnis dafür.